DE483409C - Elektrischer Dreiphasen-Ofen zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff - Google Patents

Elektrischer Dreiphasen-Ofen zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff

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DE483409C
DE483409C DEA47597D DEA0047597D DE483409C DE 483409 C DE483409 C DE 483409C DE A47597 D DEA47597 D DE A47597D DE A0047597 D DEA0047597 D DE A0047597D DE 483409 C DE483409 C DE 483409C
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carbon disulfide
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C01—INORGANIC CHEMISTRY
    • C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B32/00—Carbon; Compounds thereof
    • C01B32/70—Compounds containing carbon and sulfur, e.g. thiophosgene

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

  • Elektrischer Dreiphasen-Ofen zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff Die Erfindung betrifft einen elektrischen D reiphasen-Schwef elkohlenstoffof en.
  • Nach T a y l o r wird der Strom zur Ofensohle mit Hilfe einer A,n:zahl von festen Elektroden gebracht. Nach -einer anderen Konstruktion (G r i e s h e i m) gelangt Strom zur Ofensohle mittels einer festen Elektrode und zum oberen Teil durch eine bewegliche Elektrode. In beiden Systemen wendet man Einphasenstrom an.
  • Ferner ist :auch schon Dreiphasenstrom zur Herstellung von Schwefelkohlenstoff in Vorschlag gebracht worden.
  • In der Zeichnung ist schematisch in senkrechtem Schnitt eine Ausführung des Dreiphasen-Schwefelkohlenstoffofens gemäß vorliegender Erfindung dargestellt.
  • Der Ofen besteht insbesondere aus ,einer unteren Kammer A; oder dem Herd und einem oberen Teil B, dem Schacht, und ist vorzugsweise aus einem Blechmaritel hergestellt, der im Innern mit einer Schicht feuerfesten Materials ausgekleidet ist, das einerseits die Metallwandung gegen die heißen Schwefelkohlenstoffdämpfe und Schwefelwasserstoffdämpfe schützt, außerdem auch Wärmeableitung verhütet, da ja die Wärmequelle sich im Innern befindet.
  • Der Herd weist etwa die Gestalt eines Kegelstumpfes auf, um ein leichtes Niedergehen des Kohlenstoffes durch den Schacht zu sichern. Außerdem muß er für eine gegebene Abmessung in bezug auf die Kohlenstoffbesehickung und auf die Entwicklung von Schwefelkohlenstoff und Schwefelwasserstoff soviel Kohlenstoff wie möglich aufnehmen und eine möglichst große elektrische Energiemenge konzentrieren, weil. der größte Wärmeverbrauch im Herde infolge der Verdampfung des Schwefels und der endother mischen Reaktion bei rotglühender Kohle reit dem Schwefel zur Erzeugung des CS2 stattfindet.
  • Im Herdgewölbe, das von. einer ArbeitsbühneP umgeben ist, sind verschiedene öffnungen vorgesehen. Eine Reihe dieser öffnungen, die mit R bezeichnet ist, nimmtElektrodenE auf. Eine andere Reihe S, die mit Ventilabschlußtrichtern ,ausgestattet ist, dient zur Beschickung mit Schwefel. Außerdem ist eine Anzahl von nicht dargestellten Schauöffnungen vorgesehen. Alle diese öffnung en wie auch die nicht dargestellten Einri;chtungen zur Steuerung der Elektroden sind über der Ebene der A,rbeitsbühneP angebracht. Nahe der Herdsohle sind an den Seiten öffnungenI vorges.ehen, die man, sei es als Schauöffnungen, sei es zur A@bfülhrung des Abbrandes des Schwefels und der Kohle verwenden kann.-Die Stromstärke wird geregelt, indem man die Elektroden verschiebt, derart, daß man sie mehr oder weniger tief in die Kohle eintaucht, was z. B. mit Hilfe von Spindeln geschehan kann, die von der Arbeitsbühne aus b edient werden.
  • Der Schacht ist ein irn. wesentlichen zylindrischer Körper, der oben einen Trichter mit dichtem Doppelabschluß (nicht dargestellt) zur Einbringung der Kohle von der oberen BühneP' :aus sowie Sicherheitsventile aufweist. Seitlich ist bei T der Kanal angeschlossen, längs dessen die Dämpfe des. Schwefelkohlenistoffes und des Schwefelwasserstoffes u,. dgl. entweichen. Der Kamin oder Schacht hat außerdem die Aufgäbe, einen Teil des Wärmeinhaltes der Schwefeldämpfe wiederzugewinnen, die den Herd bei über t ooo° C verlassen, und eine Vo.rreinia-ung des Roherzeugnisses herbeizuführen, indem er den Schwefel zurückhält, der die Kondensrohrsysteme. verstopfen. könnte. Die Reinigungs- oder Filtersäule wird durch den Kohlenstoff selbst gebildet, der täglich während der Beschickung erneuert wird.
  • Beim Verlassen des Ofens gehen die Dämpfe in Kondensseparatoren oder -absch.eider.
  • Nach einer anderen Ausführungsform kann der Ofen eine leitende Sohle besitzen, .etwa wie es durch die punktierte Linie M-N in der Zeichnung angedeutet ist, um den Stro:mschluß durch den Kohlenstoff zu sichern und den Wirkungsgrad zu .erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Elektrischer Dreiphasen-Ofen zur Erzeugung von. Schwefelkohlenstoff mit einem im wesentlichen zylindrischen Schacht, der gleichachsig üiber einen Ofenherd angeordnet ist, wobei die Höhe von Schacht und Herd .etwa im Verhältnis von 3: r steht und die Beschickungsöffnung für die Kohle sowie die Ausgangsöffnung für clen Schwefelkoflenstoff am oberen Erde des Schachtes .angeordnet sind, während die um die Schachtsohle verteilten Elektroden mit ihren unteren Enden in den Herd hineinragen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofenherd eine derartig abgeflachte und überwölbte Kammer bildet, daß die Bildung von freien Räumen zwischen Beschickung einerseits und Gewölbe anderseits vermieden ist. a. Elektrischer Dreiphasen-Ofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die .Einführungsöffnungen für die Elektro,clen sowie die Ventiltrichter für die Einbringung dies Schwefels sowie eine geeignete Zahl von Schauöffnungen derart angeordnet sind, daß .sie von einer gemeinsamen Arbeitsbühne aus bedient werden können,
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