DE483542C - Einrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen - Google Patents

Einrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen

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DE483542C
DE483542C DER66366D DER0066366D DE483542C DE 483542 C DE483542 C DE 483542C DE R66366 D DER66366 D DE R66366D DE R0066366 D DER0066366 D DE R0066366D DE 483542 C DE483542 C DE 483542C
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DER66366D
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor

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  • Details Of Audible-Bandwidth Transducers (AREA)

Description

Bei der elektrischen Schallaufzeichnung auf photographischem Wege (Schallfilm) hat man die Sprechströme einem hochfrequenten Trägerstrom überlagert, den man durch das Aufzeichnungsglied hindurchgeleitet hat. Bei der elektrischen Schallaufzeichnung und Schallwiedergabe mittels mechanischer Aufzeichen- und Abnahmevorrichtungen hat man Hochfrequenzströme in den Einrichtungen nur insoweit benutzt, als sie als Trägerströme für die Tonströme dienten, die man dann von den Trägerströmen wieder trennte, ehe sie auf die Schallaufzeichenvorrichtung zur Wirkung kamen. Die Schallaufzeichenvorrichtung und die Schallabnahmevorrichtung selbst hat man aber stets durch Ströme betrieben, deren Frequenz unmittelbar den Schallschwingungen entsprach. Die Erfindung kennzeichnet sich dahin, daß der Prägestift bei mechanischer Schallaufzeichnung durch Hochfrequenzströme betätigt wird, deren Frequenz über dem Hörbereich liegt. Die Tonströme werden dabei als Modulationen der hochfrequenten Aufzeichnung mit aufgezeichnet. Auch der Schallabnahmestift wird gemäß der Erfindung so schwingungsfähig gemacht, daß er im Rhythmus der aufgezeichneten, hochfrequent modulierten Schallkurve schwingt. Er erzeugt dann modulierte Hochfrequenzströme, die über einen Gleichrichter zum Schallwiedergeber gehen. Wenn dem Wiedergabestift auf diese Weise eine nicht hörbare Schwingung erteilt wird, so wird ihm die Gelegenheit genommen, im Hörbereich liegende, sonst die Kratzgeräusche verursachende Eigenbewegungen neben den schallerzeugenden Bewegungen zu machen.
Man kann bei dieser neuen Einrichtung leicht Trägerfrequenzen in der Größenordnung von 20 000 Schwingungen pro Sekunde verwenden; wenn man dabei dann bei der Wiedergabe Verstärkerkreise wählt, die eine genügend breite Resonanzkurve ergeben, so wird das Frequenzband der Sprache oder Musik nicht unnötig eingeengt, wie es der Fall sein würde, wenn man eine sehr scharfe Abstimmung der Empfangskreise auf die Trägerfrequenz bei Wahl eines solchen Frequenzbereiches, wie angegeben, anwenden würde. Stahlstäbchen von geeigneten Dimensionen für Präge- und Abnahmestift lassen sich für den genannten Schwingungsbereich leicht herstellen, z. B. würde ein Stäbchen von 2,3 cm Länge und 0,2 cm quadratischem Querschnitt eine Eigenfrequenz von etwa 20 000 Schwingungen für transversale Schwingungen aufweisen.
Die Zeichnung zeigt an Ausführungsbeispielen zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendbare Einrichtungen, und zwar:
Abb. ι eine elektrische Einrichtung zur Schallaufzeichnung auf Schallplatten,
Abb. 2 ein Stück einer solchen Schallplatte in starker Vergrößerung.
Abb. 3 zeigt eine elektrische Wiedergabevorrichtung.
In Abb. ι bedeutet io die Schallplatte, 9 die Schreibvorrichtung, o/ den Aufzeichenstift. Die aufzuzeichnenden Töne treffen die Membran des Mikrophons 1, das in Reihe mit der Primärspule eines Transformators 3 und einer Batterie 2 liegt. 12 ist eine Vakuumröhre mit Selbsterregung, in deren Anodenkreis eine Spule 7 und eine Batterie 13 liegt und in deren Gitterkreis eine Spule 6, eine Vorspannungsbatterie 4 und die Sekundärwicklung des Transformators 3 liegt, zu der der Kondensator 5 im Nebenschluß liegt.
Die Aufzeichenvorrichtung 9 ist mit einer Spule 8 verbunden, die mit der Spule 7 induktiv gekoppelt ist.
Wenn keine Tonwellen auf das Mikrophon 1 auftreffen, werden die Hochfrequenzschwingungen, die durch die Röhre 12 erzeugt werden, auf die Spule 8 übertragen und betätigen die Aufzeichenvorrichtung 9, wodurch der Aufzeichenstift g" mit der Frequenz der Schwingröhre 12 schwingt. Werden Tonwellen auf das Mikrophon übertragen, so verursachen sie eine Stromänderung in der Primärwicklung des Transformators 3 und damit Spannungsänderungen an der Sekundärwicklung. Da diese im Gitterkreise liegt, moduliert sie den Ausgangskreis entsprechend den dem Mikrophon aufgedrückten Tonwellen. Es werden also die Schwingungen des mit der Frequenz der Röhre schwingenden Schreibstiftes entsprechend den Tonwellen moduliert.
In Abb. 2 erkennt man die Kurven 15, die der Aufzeichenstift im Rhythmus der Hochfrequenz mit wechselnder Amplitude eingegraben hat. Die Umhüllenden dieser Kurven ergeben die Hörfrequenzen entsprechend der Modulierung.
Da die Niederschrift eine modulierte Hochfrequenzschwingung ist, muß man naturgemäß Gleichrichtereinrichtungen verwenden, um* die Niederschrift wiederzugeben. Eine solche Einrichtung zeigt Abb. 3. Hier ist 10 die Schallplatte, 17 die Mikrophonschalldose mit der Nadel iya, 19 sind Verstärkerröhren für Hochfrequenzverstärkung, 20 ein Audion, 21 ein Niederfrequenzverstärker und 22 ein Lautsprecher. Die Wiedergabevorrichtung 17 J ist mit den Hochfrequenzverstärkern verbunden, die in Kaskadenschaltung mit den Hochfrequenztransformatoren 18 liegen. Der Anodenkreis des letzten Hochfrequenzverstärkers ist mit dem Eingangskreis des Audions 20 durch den Transformator 23 verbunden. Die verstärkten Hochfrequenzen werden durch das Audion gleichgerichtet und dann im Niederfrequenzverstärker 21 verstärkt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen, bei der die Sprechströme einem hochfrequenten, durch das Aufzeichnungsglied geleiteten Trägerstrom überlagert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufzeichnungsglied ein leichter Prägestift (9a) ist, der im Rhythmus dieses hochfrequent modulierten Stromes schwingt.
2. Vorrichtung zur Wiedergabe der mit der Einrichtung nach Anspruch r hergestellten Schallaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Schallabnahmestift (17 a) im Rhythmus der aufgezeichneten, hochfrequent modulierten Schallkurve schwingungsfähig ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER66366D 1925-05-05 1926-01-03 Einrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen Expired DE483542C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US483542XA 1925-05-05 1925-05-05

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DE483542C true DE483542C (de) 1929-10-04

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ID=21954121

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DER66366D Expired DE483542C (de) 1925-05-05 1926-01-03 Einrichtung zum Herstellen von Schallaufzeichnungen

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DE (1) DE483542C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027897B (de) * 1953-01-09 1958-04-10 Teldec Telefunken Decca Verfahren und Einrichtung zur Nadeltonaufzeichnung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1027897B (de) * 1953-01-09 1958-04-10 Teldec Telefunken Decca Verfahren und Einrichtung zur Nadeltonaufzeichnung

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