DE483713C - Vorrichtung zum Schutze von Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und aehnlichen elektrischen Geraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Schutze von Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und aehnlichen elektrischen Geraeten

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DE483713C
DE483713C DEB128073D DEB0128073D DE483713C DE 483713 C DE483713 C DE 483713C DE B128073 D DEB128073 D DE B128073D DE B0128073 D DEB0128073 D DE B0128073D DE 483713 C DE483713 C DE 483713C
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    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H5/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal non-electric working conditions with or without subsequent reconnection

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  • Gas Exhaust Devices For Batteries (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schutze von Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und ähnlichen elektrischen Geräten Es ist bekannt, daß sich in Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und ähnlichen elektrischen Geräten bei nicht normalen. Betriebszuständen Dämpfe und gasartige Zersetzungsprodukte der festen und flüssigen Isoliermittel bilden. Diese können dazu benutzt werden, ein optisches oder akustisches Signal auszulösen' oder das zu schützende elektrische Gerät abzuschalten oder eine andere geeignete Funktion auszuüben.
  • Der Erfindung gemäß beeinflussen die Dämpfe und Zersetzungsgase einen durcheine oder mehrere poröse Wandungen abgeschlossenen Raum in der Weise, daß in diesem Raum infolge Diffusion ein über- oder Unterdruck erzeugt wird, der in geeigneter Weise dazu benutzt wird, die zum Schutz des elektrischen Geräts gewünschte und geeignete Funktion auszuüben.
  • In der Zeichnung sind drei Einrichtungen schematisch dargestellt.
  • In Abb. r ist mit a der zum Teil mit öl oder einem anderen Isoliermittel gefüllte Behälter eines Transformators, Schalters o. dgl. bezeichnet. An irgendeiner Stelle, im Ausführungsbeispiel im Deckel, ist eine Tonzelle z in beliebiger Form eingebaut. Das Innere dieser Zelle steht mit einem U-förmig gebogenen Rohr, das durch Quecksilber geschlossen und mit zwei Kontakten ausgerüstet ist, in Verbindung.
  • Solange die Zusammensetzung des in der Tonzelle vorhandenen Gasgemisches mit der in dem Raum oberhalb des Isoliermittels übereinstimmt, ist Druckausgleich vorhanden. Das Quecksilber steht dann in beiden Schenkeln gleich hoch, und der Kontakt ist unterbrochen. Bilden sich aber Zersetzungsgase, z. B. Wasserstoff, Methan, Äthylen, Acethylen, Kohlenoxyd, Kohlendiotyd usw., so diffundieren diese Gase, sobald sie die Wandungen der Zelle berühren, und rufen in dieser eine Druckveränderung hervor, die den Stand des Quecksilberspiegels verändert und hierdurch Kontaktschluß bei Anwendung von Arbeitsstromschaltung und Kontaktöffnung bei Ruhestromschaltung verursacht. Der Stromschluß bzw, die Stromunterbrechung kann ,dann dazu benutzt werden, die Abschaltung des elektrischen Gerätes vorzunehmen- oder ein akustisches oder optisches Signal zu betätigen oder eine andere geeignete Funktion auszuüben.
  • An Stelle des Quecksilberkontaktes kann selbstverständlich auch eine andere elektrische Kontaktvorrichtung, z. B. ein Membrankontakt o. dgl., Verwendung finden. Ebenso kann an Stelle einer elektrischen Kontakteinrichtung eine mechanische Vorrichtung eingebaut werden. liei der, in Abb. 2 dargestellten Ausführungsform ist eine poröse Platte in aus Gips, Ton o. dgl. eingebaut, so daß ein Raum jt entsteht. Als Kontakteinrichtung wirkt hier .eine federnde Metallmembran k.
  • In Abb. ; - bedeutet r einen elektrischen Apparat, z. B. einen Motor oder Generator, der sich in einem Gehäuse g befindet und durch einen Gasstrom gekühlt wird. Die Zelle z ist hier so angeordnet, daß sie beim Entstehen von Zersetzungsgasen in dem elektrischen Apparat r von diesen sofort berührt wird.
  • Die in den Ausführungsbeispielen dargestellten Kontakteinrichtungen können selbstverständlich auch so ausgebildet werden, daß sie bei einem Unterdruck in der Zelle ansprechen. Hierfür ist es nur notwendig, statt eines Gegenkontaktes zwei Gegenkontakte entgegengesetzt anzuordnen.
  • Um ein Verschließen der Poren der Zelle durch Staub zu verhüten, kann man sie mit einer den Staub abfangenden Umhüllung, beispielsweise aus Seidengase, Asbest, Glaswolle u. dgl., versehen.
  • Zum Zwecke, die Zelle nach dein Diffusionsvorgang wieder so schnell wie möglich betriebsfertig zu machen, kann man durch eine geeignete Einrichtung die Zelle belüften, und zwar beispielsweise dadurch, daß man an der Ober- und Unterseite -der Zelle je eine durch ein Ventil abgeschlossene öffnung anbringt, und daß die Ventile zwangsweise, beispielsweise von der Welle des Elektromotors oder Generators aus, geöffnet werden. Nach dem öffnen der Ventile wird nun sofort ein Druckausgleich erfolgen, und man kann, um diesen Druckausgleich noch zu beschleueigen, einen iii beliebiger '\Veise erzeugten. beispielsweise aus der Atmosphäre neaotnmenen Luftstrom durch die "Zelle hindurchschicken. Die Ventile schlieLien sich dann wieder selbsttätig.
  • Durch das öitnen der Zelle in gewissen Abständen erreicht man gleichzeitig, daß bei Temperatur- und Barometerschwankungen die Kontakteinrichtung nicht unnötig und störend in Tätigkeit gesetzt wird.
  • Die Durchspülung der Zelle hat neben der Beschleunigung des Druckausgleichs noch den Vorteil, daß bei ganz langsamer Anreicherung der Luft mit Gasen, bei der sich nach und nach der prozentuale Gehalt an Gas in und außerhalb der Zelle gleichmäßig einstellt und daher immer ein Druckausgleich ohne den zur; Betätigung des Kontaktes erforderlichen überdruck erfolgt, die Zelle in Wirksamkeit tritt, sobald der prozentuale Gasgehalt groß genug ist.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Vorrichtung zum Schutze von Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und ähnlichen elektrischen Geräten, dadurch gekennzeichnet, daß die bei nicht normalen Betriebszuständen sich bildenden Dämpfe und äasartigen Zersetzungsprodukte der Isoliermittel einen durch ,eine oder mehrere poröse Wandungen abäeschlossenen Raum (Zelle) in der Weise beeinflussen, daß in diesem Raum infolge Diffusion ein über- oder Unterdruck erzeugt wird, der in an sich bekannter Weise dazu benutzt wird, ein akustisches oder optisches Signal auszulösen oder das elektrische Gerät abzuschalten.
DEB128073D 1926-11-03 1926-11-03 Vorrichtung zum Schutze von Transformatoren, Schaltern, Motoren, Generatoren und aehnlichen elektrischen Geraeten Expired DE483713C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761966C (de) * 1940-04-26 1953-06-08 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer mit Isolierfluessigkeit gefuellte elektrische Geraete, insbesondere Transformatoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761966C (de) * 1940-04-26 1953-06-08 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer mit Isolierfluessigkeit gefuellte elektrische Geraete, insbesondere Transformatoren

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