DE483775C - Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle - Google Patents

Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle

Info

Publication number
DE483775C
DE483775C DEG71950D DEG0071950D DE483775C DE 483775 C DE483775 C DE 483775C DE G71950 D DEG71950 D DE G71950D DE G0071950 D DEG0071950 D DE G0071950D DE 483775 C DE483775 C DE 483775C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
ring channel
flush
channel
offset
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG71950D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RICHARD GOLLY
Original Assignee
RICHARD GOLLY
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RICHARD GOLLY filed Critical RICHARD GOLLY
Priority to DEG71950D priority Critical patent/DE483775C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE483775C publication Critical patent/DE483775C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Flanged Joints, Insulating Joints, And Other Joints (AREA)

Description

  • Spülversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Höchstabnutzung der Rohrsohle Bekanntlich werden Spülversatzrohre durch die scheuernde Wirkung des Spülstromes an der Rohrsohle stark angegriffen, so daß bei hinreichendem Rohrverschleiß die Gefahr des Platzens derartiger Rohre gegeben ist. Um eine einseitige Abnutzung dieser Rohre zu vermeiden, hat man dieselben an den Stellen stärksten Verschleißes, also insbesondere an der Sohle, mit verstärkten Wandungen versehen. Die Notwendigkeit, diese Rohrleitungen zeitweise hinsichtlich des Grades ihrer Abnutzung zu untersuchen, ermöglicht man durch die Anbringung von Signaleinrichtungen, welche selbsttätig anzeigen, wenn die Rohrleitung in einem bestimmten Maße abgeschlissen ist. Eine derartige Einrichtung besteht beispielsweise aus einem Rohrstutzen, in welchem ein Futterstück so eingesetzt ist, daß zwischen dem äußeren Mantel des Rohrstückes und dem Futterstück ein Mantelraum verbleibt, welcher durch längsverlaufende Rippen unterteilt sein kann. Die einzelnen segmentartigen Teile des Mantels stehen durch Bohrungen mit dem Freien in Verbindung. Die Kennzeichen der Höchstabnutzung der Rohrsohlen durch den Einbau derartiger Kontrollstücke ist jedoch unsicher, da die Rohrsohle des Spülversatzrohres mit der Rohrsohle des Einschaltstückes nicht immer genau übereinstimmt, so daß die Abnutzung des eingesetzten Zylinders in das Kontrollstück nicht mit derjenigen des letzteren übereinstimmt und daher die Signalisierung ihren Zweck verfehlt. Andere bekannte Einrichtungen bestehen meist darin, daß man in die Rohrsohle an den Stellen, an welchen erfahrungsgemäß die Abnutzung am stärksten ist, Signallöcher einbohrt, welche aber die Wandung nicht durchdringen, sondern nur bis zu solcher Tiefe geführt sind, als die zulässige Abnutzung betragen darf. Ist dann der Verschleiß bis zu dieser Tiefe vorgeschritten, dann dringt der flüssige Rohrinhalt durch das Signalloch nach außen und macht auf diese Weise erkennbar, daß die Rohrleitung in einem bestimmten Maße abgenutzt ist. Man hat die Signallöcher auch in der Weise an den Rohrleitungen angebracht, daß man die Rohre völlig durchbohrte und in die Löcher Kopfschrauben eingesetzt hat, welche ihrerseits bis zu der entsprechenden Tiefe angebohrt waren. Dies hatte den Vorteil, daß man beim Ablaufen des Rohrinhalts die betreffende hohle Schraube durch eine massive Schraube ersetzen und damit eine vorübergehende Abdichtung herbeiführen konnte, bis das Rohr ausgewechselt war. Um den Nachteilen zu begegnen, welche dieser Art von Signaleinrichtungen anhafteten und welche darin bestanden, daß diese Signallöcher nur die örtliche Abnutzung anzeigten und nicht reagierten, wenn neben den Löchern die Abnutzung evtl. noch weiter vorgeschritten war, hat das Patent 363 456/5d eine Einrichtung vorgeschlagen, bei welcher in der Stirnwand der Rohrschüsse, und zwar in den Stirnflächen der festen Flanschen oder der Rohrbunde bei losen Flanschen ein ein- oder mehrteiliger Ringkanal eingedreht oder eingefräst ist, welcher die Grenze darstellt, bis zu welcher der Verschleiß der Versatzrohre ohne die Gefahr des Zerplatzens der Rohre fortschreiten darf. Dieser Kanal bzw. diese Teilkanäle werden seitlich dadurch verschlossen, daß sich der Gegenflansch oder Gegenbund mit seiner Dichtung auf denselben bzw_ auf dieselben legt. Um das Ablaufen der beim Anschneiden des Kanals in denselben oder den Teilkanal eindringenden Flüssigkeit zu ermöglichen und hierdurch diesen Umstand anzuzeigen, sind der Ringkanal oder seine Teile je für sich durch eine Bohrung mit dem Freien verbunden, welche in an sich beliebiger zweckmäßiger Weise angebracht ist.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Anbringung dieses Rohrkanales in der soeben erläuterten Form mancherlei Nachteile hat, insbesondere denjenigen, daß der Ringkanal notwendigerweise an der Stelle angebracht werden muß; an welcher sich die Dichtung zwischen den beiden Rohrflanschen befindet. Es besteht dabei die Möglichkeit, daß sich die Dichtung in den Kanal hineinquetscht und dieser somit zur Erfüllung des erläuterten Zweckes unbrauchbar wird.
  • Diesen Mißstand beseitigt der Gegenstand der vorliegenden Erfindung dadurch, daß der Ringkanal nicht mehr auf der Stirnseite des Flansches angebracht wird, sondern im Außenmantel des Rohres. Abgedeckt wird der Kanal durch den Wulst, gegen welchen sich die darüber gezogenen Flanschen zur Verbindung der Rohrschüsse stützen. Auch hier wird der Kanal durch eine Bohrung, die sich zweckmäßigerweise an der Unterseite des Rohres befindet, mit dem Freien verbunden. Sind mehrere ringförmige Segmente vorgesehen statt eines einzigen Ringkanales, dann wird jeder dieser Segmente für sich mit dem Freien verbunden. Die neue Einrichtung hat den Vorteil, daß der Ringkanal gegen Verstopfen völlig geschützt ist und somit bei Bedarf stets bereit ist, seinen Zweck zu erfüllen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i eine Stirnansicht eines runden Rohres mit einem aus drei Segmenten bestehenden Ringkanal, Abb. 2 einen Längsschnitt durch die vertikale Mittellinie der Abb. i, Abb.3 einen vertikalen Querschnitt durch die Ebene des Ringkanales nach Abb. z, Abb. 4 eine Stirnansicht eines unrunden Rohres mit nur an der unteren Sohle angebrachtem Ringkanal, Abb. 5 einen Querschnitt durch die vertikale Mittellinie der Abb. 4. . Wie aus den Abb. i bis 3 ersichtlich, ist das Ende des Rohres a mit einem Rohrbund versehen. In der Berührungsfläche des Rohres a und des Bundes b befindet sich der Rohrkanal c, welcher um das ganze Rohr herumführen kann oder aber, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, aus drei segmentartigen Teilen besteht, welche miteinander nicht in Verbindung stehen. Jeder dieser segmentartigen Teile des Ringkanales ist durch eine Bohrung d mit dem Freien verbunden. Wie ersichtlich, ist dieser Ringkanal c nicht einfach in den Mantel des Rohres a eingedreht, sondern auch der Flansch b trägt eine entsprechende Eindrehung e, welche sich mit dem erwähnten Ringkanal c so deckt, daß hieraus ein gemeinsamer Kanal entsteht. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, den Ringkanal nur in dem Rohre a anzuordnen und den Flansch b ohne Eindrehung zu belassen. Ist das Rohr an den Stellen durchgeschlissen, an welchen sich der Ringkanal befindet, dann tritt der Rohrinhalt an dieser Stelle in den Kanal e und somit auch durch die Bohrung bei d ins Freie, so daß sich, das Durchschleißen des Versatzrohres erkennbar macht.
  • In den Abb. 4 und 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar ein unrundes Spülversatzrohr mit verstärkter Bodenfläche. Der Ringkanal e ist in diesem Ausführungsbeispiel nur über ein kleines Stück der Grundfläche ausgedehnt und übt hier dieselbe Wirkung aus, wie bei dem vorigen Ausführungsbeispiel erläutert. Auch hier besitzt das Rohr a wieder den Wulst b, gegen welchen sich der Verbindungsflansch stützt. An der untersten Stelle des Ringkanales befindet sich die Bohrung d in dem Wulst b, durch welchen der Rohrinhalt ins Freie tritt, wenn die Verschleißung der Wandung so weit fortgeschritten ist, daß der Rohrinhalt in den Kanal e eintreten kann.
  • Es ist selbstverständlich, daß sich der Gegenstand der Erfindung durch die in der Beschreibung erläuterten und in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele nicht erschöpft, sondern da.ß auch alle anderen Ausführungsformen in den Bereich der Erfindung fallen, welche auf demselben Grundgedanken beruhen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Spülversatzrohr nach Patent 363 456/5d mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Höchstabnutzung der Rohrsohle, dadurch gekennzeichnet, daß der ein- oder mehrteilige Ringkanal (c) an der Außenfläche des Rohrmantels (a) so angeordnet ist, daß derselbe durch den zur Stütze der Verbindungsflanschen dienenden Rohrwulst (b) verdeckt ist, wobei der Ringkanal (c) sich entweder gänzlich in dem Rohrmantel (a) befindet und der Wulst sich glatt darüber legt. oder aber der Ringkanal sich zur Hälfte im Rohrmantel und zur anderen Hälfte im Wulst befindet.
  2. 2. Spülversatzrohr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei unrunden Rohren der unter dem Wulste für die Flanschen befindliche Ringkanal (c) nur an der Unterseite des Rohres angeordnet ist.
  3. 3. Spülversatzrohr nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringkanal oder die denselben bildenden Segmente durch Bohrungen mit dem Freien verbunden sind, welche sich an geeigneten Stellen des Wulstes befinden.
DEG71950D 1927-12-11 1927-12-11 Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle Expired DE483775C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG71950D DE483775C (de) 1927-12-11 1927-12-11 Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG71950D DE483775C (de) 1927-12-11 1927-12-11 Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE483775C true DE483775C (de) 1929-10-08

Family

ID=7135232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG71950D Expired DE483775C (de) 1927-12-11 1927-12-11 Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE483775C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970779C (de) * 1953-09-15 1958-10-30 Esser Werke Vorm Westmontan We Foerderrohr fuer insbesondere in stark geneigter Richtung verlaufende Schuettgut-Foerderleitungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970779C (de) * 1953-09-15 1958-10-30 Esser Werke Vorm Westmontan We Foerderrohr fuer insbesondere in stark geneigter Richtung verlaufende Schuettgut-Foerderleitungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE483775C (de) Spuelversatzrohr nach Patent 363456 mit einem ein- oder mehrteiligen Ringkanal zur Kennzeichnung der Hoechstabnutzung der Rohrsohle
AT322814B (de) Rohrverbindung für tragkonstruktionen
DE1225529B (de) Eisschraube fuer Kletterzwecke
DE715580C (de) Gewindebohrer
DE849828C (de) Silo mit Entwaesserungseinrichtung fuer wasserhaltiges Schuettgut, insbesondere Kies
DE399267C (de) Loesevorrichtung fuer Werkzeuge mit konischem Schaft
DE2810022A1 (de) Einrichtung zum waermebohren grosser eismassen
DE1284209B (de) Wasserabsperrorgan
DE863330C (de) Anschlussstueck fuer Klosetts, Spuelbecken u. dgl.
DE801903C (de) Spruehkopf fuer Mischmaschinen
DE1207647B (de) In eine Behaelterwandung einsetzbares Schauglas
DE322164C (de) Azetylenlampe mit teleskopartig ineinandersteckenden Karbidbehaelterteilen
DE580783C (de) Eisenbahnschwellenschraube mit abnehmbarem Kopf
DE552873C (de) Zugkorken
DE3122873A1 (de) "aus einem anlagestueck und einem mutternkoerper bestehende vorrichtung, insbesondere fuer das bauwesen"
AT163702B (de) Bremsscharnierband
DE579518C (de) Absperrhahn
DE523177C (de) Kappenverschluss fuer Schuettrohre, insbesondere zur Herstellung von Orpfaehlen o. dgl. aus Beton
DE637726C (de) Mit Laengsrippen versehene Form zum Herstellen von Koerpern aus Beton
DE542851C (de) Stielbefestigung
AT145816B (de) Vorrichtung zur Anzeige der widerrechtlichen Entnahme von Flüssigkeit aus einem Belüftungsrohr bei Branntweinbrennereianlagen.
DE832222C (de) Metallbolzen zur Verbindung von Holzteilen
DE520917C (de) Ziegelstrangpresse fuer Hohlsteine
AT360200B (de) Christbaumstaender
DE504852C (de) Rostartige, aus sektorfoermigen Staeben bestehende ringfoermige Siebwand fuer Rohr-, Trommelmuehlen u. dgl.