DE483835C - Stromabnahme-Einrichtung bei Stufentransformatoren oder Kollektorreglern - Google Patents

Stromabnahme-Einrichtung bei Stufentransformatoren oder Kollektorreglern

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DE483835C
DE483835C DEP51456D DEP0051456D DE483835C DE 483835 C DE483835 C DE 483835C DE P51456 D DEP51456 D DE P51456D DE P0051456 D DEP0051456 D DE P0051456D DE 483835 C DE483835 C DE 483835C
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HELLMUTH BEYER
POEGE ELEK CITAETS AKT GES
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HELLMUTH BEYER
POEGE ELEK CITAETS AKT GES
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/06Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with current collector gliding or rolling on or along winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

  • Stromabnahme-Einrichtung bei Stufentransformatoren oder Kollektorreglern Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei Wechselstromwicklungen, die an Kölntakte angeschlossen sind, über die zwe&s Stromabnahme Kohlenbürsten gleiten, wie dies beispielsweise bei Wechselstromkollektorankern er Tau'.
  • und Kollektorreglern (i,-st,'die Transformatorsp,änriüiZg `zwischen zwei benachbarten Kontakten bzw. Lamellen einen bestimmten 113etrag nicht überschreiten darf, wenn die Bürsten und Kontakte nicht durch die quer durch die Bürsten fließenden Ströme 6esc17äcgt werclef- Tsollen. Bei Wechselstromkollektormotoren werden die Verhältnisse meistens so gewählt, daß die Bürste nicht mehr als zwei Lamellen überbrückt. _Dabei wird eine Transformatorspannung zwischen zwei benachbarten LaineIleii gewählt, die etwa im Bereiche von zwei bis drei: Volt liegt. Bei. diesen Verhältnissen überschreiten im Dauerbetriebe Erwärmung und Abnutzung von Kohlen und Lamellen nicht das zulässige Maß. Bei Kollektorreglern oder Stufentransformatoren, die mit sogenannten Ruhekontakten, wie sie z. B. in der Patentschrift 373 923 beschrieben sind, ausgestattet sind, die so breit sind, daß die Bürsten die benachbarten Lamellen oder Kontakte nicht berühren, kann man mit der Transforma.torspannung etwa auf das Doppelte der oben genannten Werte gehen, also auf etwa q. bis 6 Volt, wobei Voraussetzung ist, daß man auf den schmalen Kontakten, den sogenannten Übergangskontakten, nicht stehenbleibt, sondern verhältnismäßig rasch mit den Bürsten von einem »Ruhekontakt über die Übergangskontakte zum nächsten Ruhekontakt geht.
  • In Abb. i ist eine Transfonnatorwicklung dargestellt, die an Kontakte angeschlossen ist, ron denen. zwei durch die Bürste B überbrückt werden. Der Querstrom fließt von Transformatorspule i durch Kontakt i i gemäß Pfeil p quer durch die Bürste B zu Kontakt io zurück zu Spule i. Dabei muß der Querstrom zweimal die Kontaktfläche zwischen Bürste und Kontakt durchfließen. In Abb. z ist die Bürste um eine halbe Kontaktteilung verschoben. Der Querstrom fließt jetzt durch Spule i und z, Kontakt 12, quer durch die Bürste B gemäß Pfeil g, durch Kontakt io und zurück zu Spule i. Die Transformatorspannung, die jetzt den Querstrom erzeugt, ist doppelt so groß wie in Stellung nach Abb. i, da zwei Spulen hintereinandergeschaltet sind. Der Querstrom durchfließt auch jetzt nur zweimal die Kontaktfläche. Der den Querstrom begrenzende Widerstand ist bekanntermaßen Irrur zum sehr geringen Teil der Ohmsche Widerstand des Querstromkreises, sondern der Übergangswiderstand an den Kontaktflächen und die bei Stromdurchgang zwischen Kohlenbürste und Kontakten entstehende elektrische Spannung, die der Stromrichtung entgegengerichtet ist. Der Querstrom in Stellung Abb. 2 ist somit nahezu doppelt so groß wie in Stellung Abb. i, da der übergangswiderstand in beidem Fällen nahezu der gleiche ist.
  • Einrichtungen, die diesen Übelstand beseitigen wollen, indem sie versuchen, den Querstrom mehr oder weniger zu unterdrücken, sind seit langer Zeit bekannt.
  • Eine Anordnung, die z. B. den Querstrom vollkommen zu vermeiden sucht, wird durch die amerikanische Patentschrift 1 059 134 angegeben; jedoch bringt dieser Vorteil die Notwendigkeit mit sich; daß die verwendete Wicklung aus mehreren. vollkommen getrennten Wicklungen bestehen muß.
  • Auch die schweizerische Patentschrift 14734 gibt eine Möglichkeit an, den Querstrom zu vermindern; die dort angegebene Einrichtung bringt aber, ganz abgesehen von dem für die Praxis nahezu unbrauchbaren, äußerst komplizierten mechanischen Aufbau der Bürsten selbst, nur dann einen merklichen Vorteil, wenn die Kohleinbürsten nur zwei Lamellen gleichzeitig überbrücken. Falls die Bürsten mehr als zwei Lamellen überbrücken, wird auch hier der Querstrom unzulässig groß. Aus diesen Gründen hat der Vorschlag keime Aufnahme in der Praxis gefunden.
  • Die nachstehend beschriebene und in den Abb.3, 4, 5 und 6 schematisch dargestellte Erfindung ermöglicht, indem sie den Quer- strom durch Wirku_ ngen@ des Querst romees selbst- begrenzt, die t Transformatorspannung zwischen zwei benachbarten Kölntakten doppelt so hoch zu wählen wie in den im den Abb. i und 2 dargestellten bekannten Anordnungen, wodurch erreicht wird, daß man bei sonst gleichen Verhältnissen nur halb soviel Kontakte braucht, oder daß die Windungsspannung des Transformators doppelt so hoch gewählt werden kann.
  • In Abb.3 sind zwei Bürsten B1 und B2 nebeneinander angeordnet. Jede Bürste ist nur so breit, daß nie von einer Bürste mehr als zwei Kontakte überbrückt werden können. Beide Bürsten sind mit einer Drosselspule D mit möglichst geringem magnetischen Widerstand, also möglichst geringen Erregeramperewindungen, verbunden. Die Stromzu-bzw. -abführung erfolgt, wie bei ähnlichen Drosselspulen üblich, in der Mitte der Spule bei E, so daß der Hauptstrom nahezu induktionsfrei die beiden Hälften der Drosselspüle durchfließen kann. In der Stellung nach Abb.3 durchfließt der Querstrom Kon-takt I I, Bürste B2, Drosselspule D, Bürste Bi und Kontakt io. Auf diesem Wege durchfließt er einmal die Kontaktfläche zwischen Bürste B2 und Kontakt i I und einmal die Kontaktfläche zwischen Bürste B1 und Kontakt i o, wie durch die Pfeile s und Y angedeutet ist. Außerdem muß er gemäß Pfeil v die Drosselspule D durchfließen und muß Meer den sehr großen in u itiven Widerstand überwinden, so -däß-der Querstrom nur sehr klein sein wird.
  • In Abb.4 ist die Stellung der Bürsten-um eine halbe Lamellenteilung verschoben gezeichnet. Jede Bürste überbrückt hierbei zwei Kontakte. In dieser Stellung sind die zwei Tralnsformatorspulen I und z hintereinandergeschaltet, die Spannung, die den Querstrom erzeugt, ist doppelt so groß -wie im Falle der Abb.3. Dem Querstrom stehen jetzt zwei Wege zur Verfügung. Der eine geht von Kontakt 12 durch Bürste B@ gemäß Pfeil w durch die Drosselspule D, durch Bürste B1 und Kontakt io. Der Querstromteil, der diesen Weg geht, ist sehr klein, da die Drosselspule für den Querstrom ein sehr großer induktiver Widerstand ist. Der andere Weg geht von Kontakt 12 gemäß Pfeil.u quer durch die Bürste B2 nach Kontakt i i, gemäß Pfeil t quer durch die Bürste B1 nach Kontakt i a. Der Querstrom, der jetzt von einer doppelt so hohen Spannung erzeugt wird wie in Stellung nach Abb.3, muß jetzt aber auch doppelt so oft die Kontaktflächen zwischen Bürsten und Kontakten durchfließen, also viermal die an den Kontaktflächen entstehenden gegenelektromotorischen Kräfte und die Übergangswiderstände überwinden, im Gegensatz zu der bekannten Anordnung nach Abb.2, wo der Querstrom bei überbrückung von zwei Transformatorspulen nur zweimal die Kontaktfläche durchfließen muß.
  • Laie zwischen den Kontakten. Io und 12 herrschende Trausformatorspannung kann somit doppelt so hoch gewählt werden als wie in dem bisher bekannten Falle nach Abb. 2, ohne daß dadurch der Querstrom vergrößert wird, wenn man vorn dem vernachlässigbar kleinen Querstrom, der durch die Drosselspule geht, absieht.
  • Um die Drosselspule nicht mit den Bürsten mitbewegen zu müssen, kann man, wie in Abb. 5 gezeigt, die Bürsten mit Schleifringen S1 und S2 verbinden, auf denen Metallschleifkomtakte F1 und F2 schleifen, die mit der Drosselspule D verbunden sind.
  • Statt zwei Bürsten neheneinander kann man auch mehrere Bürsten oder Bürstenreihen nebeneinander anordnen, die untereinander mit einer oder mehreren Drosselspulen verbunden sind. Es ruß nur immer darauf geachtet werden, daß keine der Gleitkontaktbürsten mehr als eine Spule überbr'ü'cken kann. In Abb. 6 ist -beispielsweise eine -Anordnung mit drei Bürsten :nebeneinander gezeichnet. Es werden im ganzen maximal drei Spulen überbrückt. Die Spannung, :die den Querstrom erzeugt, ist dreimal so groß wie die Spannung zwischen zwei benachbarten Kontakten, aber der Querstrom muß auch sechsmal die gegemelektromotorische Kraft und die Übergangswiderstände an den Kontaktflächen überwinden, -wie durch die Pfeile x, y und z angedeutet ist. Der Querstrom ist also bei gleicher Spannung zwischen den Kontakten nur halb so groß wie bei einer Anordnung (nach Abb, z, oder, mit anderen Warten, bei gleich großem Querstrom kann nach Anordnung Abb. 3 bis Abb. 6 die Spannung zwischen den Kontakten doppelt so groß sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Stromabnahme-Einrichtung bei Stufentransformatoren oder Kollektorreglern,bei denen die transformatorischen Wirkungen ausgesetzte Wicklung mit einer Kontaktbahn verbunden ist, au"'der wei o. er meirere zu einer Stromabnahmestelle gehörende Gleitkontakte oder Gleitkontaktreihen sich bewegen, die aus Kohle oder ähnlichem Material bestehen und durch Drosselspulen miteinander verbunden sind, adürcch gekennzeichnet, daß der Mittenabstand der Gleitkontakte oder Gleit ontaktreihen untereinander gleich der Lamellenteilung der Ko#ntaktbähin ist,' üridr daß die Kontaktbahn und die Cleitkontakte so bemessen und angeordnet sind, daß der bei der Überbrückung mehrerer in Reihe liegender Spulen entstehende Querstrom dem bei der Überbrückung zweier benachbarter Lamellen auftretenden praktisch größengleich ist.
DEP51456D 1925-10-09 1925-10-09 Stromabnahme-Einrichtung bei Stufentransformatoren oder Kollektorreglern Expired DE483835C (de)

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