DE48388C - Apparat zum selbstthätigen Verkauf von Gas - Google Patents

Apparat zum selbstthätigen Verkauf von Gas

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DE48388C
DE48388C DENDAT48388D DE48388DA DE48388C DE 48388 C DE48388 C DE 48388C DE NDAT48388 D DENDAT48388 D DE NDAT48388D DE 48388D A DE48388D A DE 48388DA DE 48388 C DE48388 C DE 48388C
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DENDAT48388D
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R. W. BROWNHILL in Birmingham, England
Publication of DE48388C publication Critical patent/DE48388C/de
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/04Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity in which the quantity mechanism is set forward automatically by the insertion of a coin

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  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE.44: Kurzwaaren.
richtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vor-' an Gasuhren oder von Gasuhren ausgehenden Ableitungsröhren, durch welche demjenigen, der ein vorgeschriebenes Geldstück durch einen Schlitz oder eine Oeffnung in einen Behälter einwirft, eine vorherbestimmte Menge Gas an den Zahlenden selbstthätig verabfolgt wird.
. Fig. ι stellt eine Vorderansicht des Mechanismus dar, durch welchen die selbstthätige Abgabe von Gas bewerkstelligt wird. Das Ventil zum Absperren des Gases von der Gasuhr ist geschlossen dargestellt, und der Knaggen oder der Zahn greift in die Shilling- und Penny-Scheibe ein. Das Geldstück für die zu liefernde Gasmenge mufs durch einen mittelst eines Hebels bewegten Arm noch in den Behälter gestofsen werden, und es kann, ehe dies geschehen, der Hebel nicht zurückbewegt werden. In Fig. ι liegt das Geldstück zwischen den Rollen, und der Arm nähert sich gerade dem Umfange der Münze, um letztere in den Behälter zu befördern und die Scheiben so weit zu drehen, als für die Abgabe der dem Geldwerth entsprechenden Gasmenge erforderlich ist, wie weiter unten ausführlich beschrieben ■ werden soll.
Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 1, nur ist das Ventil offen und befinden sich die einzelnen Theile in derjenigen Lage, welche sie einnehmen, wenn der selbstthätige Mechanismus im Gang ist oder durch das den Gasmesser durchströmende Gas, dessen Bewegung die Trommelwelle vermittelt, in Thätigkeit gesetzt wird.
Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt mit theil- · weiser Ansicht des selbstthätigen Mechanismus in der Linie A-B der Fig. 1.
Fig. 4 ist ein waagrechter Schnitt durch den Mechanismus nach der Linie C-D der Fig. 1.
Fig. 5 ist eine Hinteransicht und zum Theil ein senkrechter Schnitt durch das den Mechanismus einschliefsende Gehäuse, in welcher der Führungsschlitz, der hintere Theil des Stofsarmes und Hebels und die Zahnstange ersichtlich sind, wobei die letztere verhindert, dafs der Hebel früher zurückbewegt werden kann, als bis das Geldstück vollständig hineingestofsen ist. Die Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Zahnstange im Querschnitt und in zwei verschiedenen Lagen.
. α ist ein Gasmesser, b ein um bs drehbarer Hebel, welcher einen längeren Arm be und einen kürzeren &2 besitzt. Der kürzere Arm V1 trägt eine mit Hohlkehle versehene Rolle b1, welche einer zweiten, ebenfalls mit Hohlkehle versehenen und um eine Achse b5 drehbaren, sonst aber festsitzenden Rolle &4 gegenüberliegt. Die Achse bs, um welche b sich dreht, ist zwischen der inneren und äufseren Gehäusewand <24 und α5 gelagert, α1 α3, Fig. 5, ist der Einwurf für die Münze c, welche durch denselben niederfällt und auf die mit Hohlkehlen versehenen Rollen b1 £>4 sich legt, d ist ein Hebel, dessen Drehpunkt bei d3, Fig. i, liegt und mit einem Stofsarm d^ di versehen ist, auf dessen einer Seite ein Zahnbogen db, Fig. 6 und 7, sitzt, in welchen die federnde und am Ende mit einem Haken dn versehene Sperrklinke de eingreift, so dafs der Hebel nicht eher zurückbewegt werden kann, als bis der Arm d2 das Geldstück vollständig hineingestofsen hat. Wird nun die Zahnstange
nach innen gestofsen und wieder vorgezogen, so geht das hakenförmige Ende zuerst zu der oberen Seite und dann zu der unteren gezahnten Seite von d5, so dafs dasselbe rund um die Zahnstange herum sich bewegt. Ist nun das Geldstück vollständig hineingestofsen, so ist das hakenförmige Ende d1 am oberen Ende der Zahnstange d5 angekommen und streckt sich etwas aus, worauf es auf die glatte Seite der Zahnstange tritt. Durch Ziehen des Hebels nach aufsen wird die Einwurfsöffnung für das Geldstück blofsgelegt.
e ist ein an der unteren Seite des langen Armes be des Hebels b angebrachter Zahn, der in die Kerben /?2 o3 einer Pennyscheibe h und einer Shillingscheibe ο eingreift, wie am besten aus Fig. 4 und Fig. 3 ersichtlich ist.
g ist ein vor der Scheibe h sitzendes Sperrrad und f1 das hakenförmige Ende einer schwingenden Sperrklinke/, die mit dem langen Arm b6 verbunden ist und, wenn sie gehoben wird, das Zahnrad g umdreht und mit diesem die auf derselben Welle sitzende Scheibe und Räder.
b1, Fig. 3, ist eine gabelförmige, mit dem langen Hebelarm b6 von b drehbar verbundene Stange, an deren oberen Enden Stifte b8 sitzen, die in Schlitzen ia gleiten, welche in den einander gegenüberliegenden Führungsstangen 1 angebracht sind; letztere werden durch das kurze Ende 2a eines Hebels 2 in Thätigkeit gesetzt, der bei 2b seinen Drehpunkt hat und ein Gewicht trägt, dessen Bewegung durch einen Anschlag 2d begrenzt wird. Die oberen Enden von 1 sind mit Schlitzen ib versehen, in denen einander gegenüberliegende Stifte 3a liegen, welche an den unteren Enden der oberen Führungsstangen 3 sitzen. Diese letzteren sind durch die Stifte 3b mittelst der Ventilspindel w"1 mit dem beweglichen Ventil n> verbunden, s2 ist die Wandung des Flüssigkeitsbehälters s. &9, Fig. ι, ist ein mit einem Schlitz b10 versehener, am Ende des langen Hebelarmes b6 angebrachter Arm; das untere Ende des Schlitzes ist mit bu bezeichnet. In dem Schlitz b10 wird ein an dem aufgegangenen Hebel 2 sitzender Stift 2e geführt; wenn das Schlitzende bu gegen den Stift 2e stöfst, ist das Ventil geschlossen. Der Arm 2 ist durch einen Stift 2f mit der Führungsstange 1 verbunden. i, Fig. 4, ist eine Welle, deren äufseres Ende P von kleinerem Durchmesser als der übrige Theil ist und einen Zeiger i3, Fig. 3, trägt, der sich vor dem Zifferblatt is bewegt; die Welle, der hintere Theil i'4 derselben und der Zeiger bewegen sich so gleichzeitig mit dem Zahnrad n; letzteres steht mit dem Zahnrad j>5 (s. Fig. 4) in Eingriff und setzt den auf einer Hülse von Rad.p2 sitzenden Shillingzeigerp in Bewegung. Die Shillingscheibe 0 dreht sich frei um den hinteren Theil i* der Welle i und wird durch Rad p5, Spindel p4", Zahnrad p3 pe in Bewegung gesetzt.
Die Geschwindigkeit, mit welcher die Shillingscheibe 0 sich dreht, ist der zwölfte Theil derjenigen der Pennyscheibe h; q, Fig. 4, ist ein Rad des Mefsapparates, welches von der endlosen Schraube Ot2, Fig. 1, und deren Achse m getrieben wird. Zwischen der Muffe #2 des Rades q ist eine Reibungskupplung g2 angebracht, die den Zweck hat, eine genügend starke Verbindung zwischen den einzelnen Theilen herzustellen, um diese, nachdem die Scheiben eine der abgemessenen Gasmenge entsprechende Strecke durchlaufen haben, in ihre Verschlufslage zurückzubringen; wenn der Knaggen e den Einkerbungen h2 o3 gegenüber zu liegen kommt, so ist die gewünschte Menge Gas verabfolgt worden, und der Apparat hört sofort auf. noch weiter Gas abzugeben.
s, Fig. 3, ist mit Wasser oder Quecksilber gefüllt, um einem Entweichen von Gas vorzubeugen; das äufsere Gehäuse von s ist mit Schlitzen versehen, durch welche die Stifte 3b hindurchgehen.
n>% ist der Träger der Ventilspindel, #>4 die Büchse, w* der Ventilsitz, t das Ventilgehäuse, i2 dessen Sockel, u die Gaszuleitungsröhre und ν die Röhre, durch welche das zu verbrauchende Gas nach der Entnahmestelle (Brenner u. dergl.) strömt.
/j, Fig. ι, ist ein Flügelrad, welches durch . einen Zahnbogen 5 und ein um die Welle 4a sich drehendes Zahnrad 4b in . Thätigkeit gesetzt wird.
Der Arm des Zahnbogens, der seinen Drehpunkt bei 5a hat, wird durch die obere Führungsstähge 3, die mit ersterem durch Stift 3° verbunden ist, in Bewegung gesetzt; diese Anordnung verhindert ein zu schnelles Fallen des Ventils und der anderen Theile. Die Wirkungsweise des Apparates ist nun, wie folgt:
Wenn der Hebel d vollständig zurückgezogen ist, fällt die als Bezahlung für die gewünschte Gasmenge dienende Münze durch den Einwurf α1 auf und zwischen die Rollen und zwischen die Backen des getheilten kurzen Armes &2 des Hebels b. Wird nun bei dieser Lage von c der Hebel d nach innen zu bewegt, so drückt die Kante dl des Armes d2 auf die Kante der Münze; wird nun der Hebel noch weiter nach innen gedrückt, so drückt die Münze den kurzen Arm b2 abwärts, dreht den Hebel b um seinen Drehpunkt b3, hebt den langen Hebelarm b6 und folglich den Knaggen oder den Zahn e aus den Einschnitten /z2 o3, Fig. 3, der Scheiben h und 0, die gabelförmige Stange^7 wird gehoben und mithin auch die an derselben sitzenden Stifte &8, Fig. 3, wodurch die Führungsstange 1 von dem Zug nach unten hin befreit und durch den kürzeren, mit 1 durch - die Stifte.2f verbundenen inneren Arm 2a des
mit einem Gewicht belasteten Hebels 2 gehoben wird. Infolge dieser Aufwärtsbewegung wird auch die obere Führungsstange 3 durch die' in den kurzen Schlitz ib sich bewegenden Stifte 3a gehoben und somit auch etwas die Ventilspindel w2 und mithin auch das Ventil n>. Dies ist die erste Bewegung; und es wird hier darauf aufmerksam gemacht, dafs infolge des Niederganges des Hebels 2 der Stift 2e in dem Schlitz b10 bis fast an das untere Ende b11 des letzteren fällt. Wird nun der Hebel i2 noch weiter gedruckt, so gelangt die Münze halbwegs zwischen die Rollen b1 b* hindurch; dies hat ein Schliefsen des Ventils zur Folge, da der lange Hebelarm b6 des Hebels b sich weiter aufwärts bewegt und das Schlitzende b11 von bw der Stange b% gegen . 2e drückt, der lange Hebelarm von 2 gehoben, die Führungsstange ι niedergeht und somit das Ventil geschlossen wird, indem die oberen Schlitzenden von ι gegen die Stifte b 8 stofsen und die oberen Gleitstangen 3 und mithin auch die Ventilspindel abwärts bewegen, wodurch das Ventil geschlossen und das Gas abgesperrt wird.
Während des Oeffnens und Schliefsens des Ventils wird infolge der Hebung des Armes be von b die schwingende Sperrklinke f mit ihrem hakenförmigen unteren Ende mit den Zähnen des Sperrrades g in Eingriff gebracht und .letzteres um sechs Zähne gedreht; die Pennyscheibe h macht dadurch Y12 und die Shillingscheibe Y144 Umdrehung, wodurch die Kerben h'2 o3 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht wurden.
Die Bewegung der beiden Scheiben wird auf die Zeiger i3p übertragen und durch diese sichtbar gemacht; während der Zeit, in welcher die Scheiben um eine gewisse Strecke vorwärts rücken, ist der von der Reibungskupplung g1 gebotene Widerstand geringer als die aufgewendete Kraft, g2 bleibt daher mit dem Rad q in Ruhe, ein Rückgang der arbeitenden Theile in die Verschlufsstellung findet also nicht statt; wird nun die Münze c noch weiter durch die Rollen hindurchgedrückt, so fällt sie durch ihr eigenes Gewicht in den Sammelbehälter k.
Der Hebel b ist nun von der Münze befreit, und das Gewicht des Ventils w und der mit diesem verbundenen Theile drückt den langen Hebelarm b6 des Hebels abwärts (wodurch der kürzere Hebelarm b2 gehoben wird), bis die Spitze des Zahnes e auf dem Umfang der beiden Scheiben aufruht, wie in Fig. 2 angedeutet ist. Die Führungsstange 1 ist somit nun von dem an den Stiften bs wirkenden Zug nach unten befreit und wird infolge des Fallens des mit einem Gewicht belasteten Armes 2 gehoben; hierdurch wird auch durch die Vermittelung der mit der unteren Führungsstange 1 verbundenen oberen Führungsstange 3 das Ventil gehoben und kann das Gas aus dem Gasmesser in die Abführungsröhre v, Fig. y, strömen, bis die Einkerbungen h? und o3 der Scheiben h und 0 zusammenfallen und unter die Spitze des Zahnes e treten; letzterer fällt dann in die beiden Einkerbungen, so dafs der längere Hebelarm be sich senken kann und die gabelförmige Stange b1 mit den Stiften bs abwärts zieht. Die Führungsstangen 1 werden durch die gegen das Ende der Schlitze ia stofsenden Stifte b8 ebenfalls abwärts gezogen und der Hebel 2 in eine waagrechte Lage gebracht; das Ventil wird durch die Vermittelung der, obreren Führungsstange 3, die mit der unteren Führungsstange verbunden ist, gesenkt und geschlossen, und werden alle Theile in die in Fig. 1 dargestellte Lage gebracht. An einem zu schnellen Fallen in ihre anfängliche Lage werden die einzelnen Theile durch das Flügelrad gehindert, welches aus den strahlförmig angeordneten Flügeln 4 besteht.
Die beiliegende Zeichnung, Fig. 8, dient als Ergänzung zu den Fig. 1 bis 7, indem in dieser Zeichnung dargestellt ist, in welcher Weise der Abnehmer dem Apparat das Gas entnimmt und verwendet. Wie ersichtlich, ist die Leitung, welche das gekaufte Gas dem Brenner zuführt, unmittelbar an den Apparat gelegt, so dafs das dem Abgabeventil entströmende Gas sofort der Verbrauchsstelle zufliefst. Man hat es nun in der Hand, das gekaufte Gas sofort vollständig oder auch nur zum Theil zu verbrauchen; denn es wird bei Unterbrechung der Gasentnahme der noch ausstehende Theil der gekauften Gasmenge vom Apparat sicher weiter geliefert, sobald der Gasverbrauch von neuem beginnt. Es liegt in der Gesammtanordnung des Apparates, begründet, dafs man nach Einführung des Geldstückes das Gas ganz nach Belieben sofort oder erst später verbrauchen kann. Ein zweimaliges Oeffnen des Abgabeventils, wie es in der Beschreibung angeführt ist, findet nur statt, wenn man das Geldstück langsam durch die Empfangsvorrichtung schiebt. Das erstmalige Wiederschliefsen des Ventils dient als Sicherheitsmafsregel dann, wenn in betrügerischer Absicht das Geldstück an einem Bändchen etc. befestigt ist und zurückgezogen werden sollte, sobald es die Oeffnung des Ventils bewirkt hat. Läfst man das Geldstück aber durchfallen, so dafs die endgültige Oeffnung des Ventils stattfindet, dann ist auch ein Zurückziehen der Münze nicht mehr möglich. Beim normalen Gebrauch vollzieht sich der Durchgang der Münze übrigens so schnell, dafs nur eine Oeffnung des Ventils stattfindet. Die Anzahl der nach einander in den Apparat einzuführenden Münzen kann 143 Stück betragen, wobei das Zifferblatt die Anzahl angiebt, und zwar ist nicht etwa nothwendig, jedesmal für ι Penny Gas zu verbrauchen, es werden viel-
mehr so viel Pennystücke hinter einander eingeworfen, als man im Ganzen für Gas auszugeben gedenkt, und erhält dann diese ganze Gasmenge ohne Unterbrechung zugemessen.
Der Mefsapparat kommt zum Stillstand, sobald vor Beendigung des Gasverbrauches dieser unterbrochen wird. Der ganze Apparat wirkt also nur als selbstthätige Gasuhr, die ohne Rücksicht auf Zeit die durch den Geldeinwurf bestimmte Gasmenge abgiebt, sobald sie durch Oeffnung des Brennerhahnes in Thätigkeit kommt.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Ein selbsttätiger Gasverkäufer, welcher zur Wirkung kommt, sobald durch Einwerfen einer Münze ein ungleicharmiger Hebel b gedreht wird, indem hierbei ein Sperrzahn e aus den in einer Linie liegenden Kerben mehrerer Zählscheiben (h ο u. s. w.) gehoben wird, welche Scheiben gleichzeitig durch eine vom Hebel b beeinflufste federnde Sperrklinke f um einen bestimmten, aber bei den verschiedenen Scheiben verschiedenen Theil ihres Umfanges gedreht werden, worauf sie der Einwirkung der rückwärts drehenden Gastrommel durch Vermittelung eines Triebrades q mit Reibungskupplung g'2 so lange unterliegen, bis mit dem Einfallen des Sperrzahnes in die wieder in eine Linie gerückten Kerben (Zi2 o3 u. s. w.) die Bewegung gehemmt und der Gasabflufs abgesperrt wird. Die Anzahl der Zählscheiben, ihre Theilung und Umdrehungszahl ist der Theilung im Münzsystem entsprechend gewählt.
  2. 2. Bei dem durch Anspruch i. gekennzeichneten selbstthätigen Gasverkäufer die Einleitung der Bewegung des Gasabgabeventils w in der Weise, dafs durch Schlitzführungen ia ib mit einander und mit dem Sperrhebel b gekuppelte Flügelstangen i, 3 die Ventilspindel w1 tragen und letztere behufs Oeffnung des Ventils der Wirkung des Sperrhebels entziehen,. wonach das Ventil unter Einwirkung eines belasteten Hebels 2 gehoben werden kann, während für den Schlufs des Ventils eine zweifache Verbindung zwischen den Hebeln 2 und b vorgesehen ist, indem einerseits der Gewichtsnebel 2 durch die Flügelstange 1 mit dem in die Kerben der Zählscheiben sinkenden Hebel b in die Schlufsstellung gezogen und andererseits durch die besondere Verbindungsstange b9 mit langer Schlitzführung b10 am Gewichtshebel 2 das Ventil auch dann geschlossen werden kann, wenn der Sperrhebel beim Münzeinwurf in seiner Höchstlage den Gewichtshebel aufstützt, wodurch der Gasdiebstahl verhindert wird (Fig. 2). . Bei dem vorstehend gekennzeichneten Apparat eine Anordnung, um das Zurückziehen des Stofshebels d2 erst nach vollendeter Einführung der Münze zu ermöglichen, indem eine seitlich am Arm d2 befestigte Zahnstange d5, Fig. 5 bis 7, so mit einer .fest im Apparat sitzenden Hakenfeder d6 d1 verbunden ist, dafs letztere während des Vorganges des Stofshebels hinter den Zähnen liegt und erst in der tiefsten Stellung des Hebels auf dem glatten Rücken der Zahnstange zurückgleiten kann.
    Zur Vermeidung von Gasverlusten bei dem vorstehend gekennzeichneten Apparat die Anwendung eines Flüssigkeitsbehälters s, in welchem der als im unteren Theil durchbohrter Hohlcylinder geformte, mit den durch Schlitze .in das Gefäfs reichenden Flügelstangen 3 fest verbundene Ventilträger w3 schwimmt, wobei derselbe an der die Ventilspindel umschliefsenden Stopfbüchse dicht geführt wird (Fig. 3).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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