DE484074C - Verfahren zur UEberwachung von Trockenvorgaengen - Google Patents

Verfahren zur UEberwachung von Trockenvorgaengen

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DE484074C
DE484074C DEF58925D DEF0058925D DE484074C DE 484074 C DE484074 C DE 484074C DE F58925 D DEF58925 D DE F58925D DE F0058925 D DEF0058925 D DE F0058925D DE 484074 C DE484074 C DE 484074C
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drying
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DEF58925D
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Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/04Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Molecular Biology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überwachung von Trockenvorgängen Bei den bekannten, in der Industrie üblichen Trockenverfahren, welche auf der gleichzeitigen Anwendung von Wärme und Vakuum beruhen, war man auf eine Trockendauer angewiesen, wie sie sich jeweils gemäß der Erfahrung ergeben hatte, denn die zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehaltes im luftverdünnten Raume benutzten psychrometrischen Verfahren waren zu ungenau und sind beispielsweise beim Trocknen von Kabeln mit Papierisolation, bei denen bekanntlich schon geringe Feuchtigkeitsmengen von schädlichem Einflusse auf die elektrischen Eigenschaften der Kabel sind, nicht zu gebrauchen.
  • Infolgedessen wurden bisher alle zu trocknenden Gegenstände gleicher Bauart entsprechend einer durch Erfahrung gefundenen Zeitdauer gleich lange demTrockenvorgangunterworfen. Dies hatte den Nachteil, daß infolge des unterschiedlichen Feuchtigkeitsgehaltes der zu trocknenden Gegenstände die von vornherein weniger feuchten lange über die Erreichung des Trockenzustandes hinaus im Trockenraum verbleiben.
  • DasNeue derErfindung liegt darin, durch eine auch bei der Vakuum-Wärmetrocknung geeignete Einrichtung das Fortschreiten der Trocknung zu überwachen und diese abzubrechen, wenn der gewünschte Trockengrad erreicht ist. Hierdurch wird einerseits bei solchen Gegenständen, bei welchen schon geringe Unterschiede des Trockengrades von Einfluß sind, wie z. B. bei Kabeln, eine Verbesserung der Beschaffenheit erzielt; andererseits wird, da kein Gegenstand länger als notwendig im Trockner verbleibt, eine durchaus wirtschaftliche Ausnutzung möglich gemacht.
  • Die Einrichtung zur Ausführung der Messung besteht aus einem oder mehreren Glasgefäßen, die zur Aufnahme einer Probe der aus der Trokkenanlage gesaugten verdünnten Luft dienen. Durch einen Mehrwegehahn werden die verschiedenen Wege beim Evakuieren, Anfüllen usw. eingestellt. In dem Gefäß wird die entnommene Probe mit einem stark hygroskopischen Stoff, beispielsweise Phosphorpentoxyd, in Berührung gebracht. Je nach der absorbierten Wasserdampfmenge der Luft ändert sich der Totaldruck des abgesperrten Gasvolumens. DieseÄnderungen, welche den Partialdrücken des Wasserdampfes entsprechen, werden vermittels eines mit dem Gefäß in Verbindung stehenden Ouecksübermanometers ermittelt und geben somit ein Maß ab für den Feuchtigkeitsgehalt der Luft des Trockenraumes. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsarten der Meßvorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Der erste Apparat (Abb. i) besteht aus einem Glasgefäß a, dem damit verbundenen Absorptionsbehälter b, der zur Aufnahme des Phosphorpentoxyds dient, dem Quecksilbermanometer c mit besonders eingerichteter Ablesevorrichtung und Feineinstellung, sowie dem Hahn d. Die einzelnen Vorgänge bei der Anwendung des Apparates sind folgende: Das Gefäß wird erst evakuiert bis zu einem Druck von weniger als z mm Quecksilbersäule und danach mit der Trockenanlage in Verbindung gebracht, worauf der Hahn d so gestellt wird, daß die zu untersuchende Luft des Trockners in das Gefäß a einströmen kann. Hierauf wird der Hahn geschlossen und der Druck am Manometer abgelesen. Falls die entnommene Probe Feuchtigkeit enthält, wird letztere vom Phosphorpentoxyd absorbiert, was eine Verringerung des Druckes um den Partialdruck des Wasserdampfes zur Folge hat. Der dadurch verursachte Druckunterschied kann vermittels der in Abb.2 besonders dargestellten Ablesevorrichtung bis auf 0,5 mm genau abgelesen werden. Zwecks Feststellung dieses Druckunterschiedes wird das auf dem Schieber e angebrachte Visier f auf die tiefer liegende Oberfläche der Quecksilbersäule derart eingestellt, daß sich der darauf befindliche Faden und sein Spiegelbild in dem hinter der Röhre angebrachten Spiegel mit der unteren Kuppe der Quecksilbersäule deckt. Hierauf wird der gleichfalls beweglich angebrachte Zeiger g auf den Nullstrich der Skala eingestellt und der Faden des Visiers f mit der oberen Kuppe der Quecksilbersäule zur Deckung gebracht. Zur genauen Einstellung des Visiers auf die Quecksilberkuppe dient die Stellschraube lt.
  • Der zwischen dem Zeiger g und dem Visierfaden liegende Teil der Millimetereinteilung zeigt dann den durch Absorption des Wasserdampfes verursachten Druckunterschied an.
  • Bei einer anderen Ausführungsart (Abb.3) besteht der Apparat aus den beiden Glasgefäßen i und k, zwischen denen ein besonders ausgebildeter Quecksüberverschluß in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise angeordnet ist. Das eine Gefäß trägt den mit Phosphorpentoxyd gefüllten Absorptionsbehälter l und ist zur Kontrolle der Betriebsfähigkeit der Einrichtung mit einem Manometer m versehen; zwischen den Gefäßen i und k sitzt der Mehrwegehahn n.
  • Der Quecksüberverschluß o ist im wesentlichen ein abgeänderter Gefäßbarometer und besteht zur Hauptsache aus zwei ineinander angeordneten Röhren, von denen die eine mit dem Gefäß i, die andere mit dem Gefäß k verbunden ist. Diese beiden Röhren sind durch Quecksilber gegeneinander abgeschlossen. Wenn die beiden Gefäße in ähnlicher Weise wie der erste Apparat mit einer der Trockenanlage entnommenen Luftprobe gefüllt sind, steht die Quecksilbersäule in beiden Röhren des Quecksilberverschlusses gleich hoch. Durch entsprechende Einstellung des Mehrwegehahnes n werden die Gefäße dann gegeneinander und nach außen abgeschlossen, worauf nach einiger Zeit etwa vorhandene Feuchtigkeit von dem Phosphorpentoxyd in dem einen Behälter absorbiert wird und der sich ergebende Druckunterschied durch den Niveauunterschied der beiden Quecksilberspiegel angezeigt wird.
  • Der in -dieser Weise ausgeführte zweite Apparat zeichnet sich dadurch aus, daß er nicht nur für Vakuumtrockenanlagen brauchbar ist, sondern allgemein zur Messung des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft bei jedwedem Drucke geeignet ist, und daß ferner neben der sichtbaren Beobachtung eine selbsttätige Anzeige durch Betätigung einer Signalanlage oder einer Registriereinrichtung möglich ist, indem das in der einen Röhre aufsteigende Quecksilber elektrischen Kontakt mit einem im Innern der Röhre eingeschmolzenen Platindraht herstellt.
  • Ein weiterer Vorteil dieser Ausführung ist, daß durch die ursprüngliche Stellung des Quecksilberspiegels auch gleichzeitig die Nullstellung für die folgende Messung gegeben wird, ohne daß es noch einer besonderen manuellen Einstellung bedürfte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zur Überwachung von Trokkenvorgängen, bei denen dieTrocknung durch Wärme und Vakuum erfolgt und bei welchen das Fortschreiten derTrocknung durchUntersuchung der dem Trockenraume entnommenen Luftproben festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuchtigkeitsgehalt aus dem Unterschiede des Druckes der Probe vor und nach der mittels eines Absorptionsmittels vorgenommenen Entfernung des. Wasserdampfes ermittelt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch z, gekennzeichnet durch ein an ein Manometer (c) und einen Absorptionsbehälter (b) angeschlossenes Gefäß (a), das über den Mehrwegehahn (d) mit dem Trockenraum oder mit einer Hochvakuumpumpe in Verbindung gebracht oder auch gegen diese beiden Wege abgesperrt werden kann, um eine nach vorausgegangener Evakuierung des Aufnahmegefäßes (a) in dieses eingelassene Probe der Trockenraumluft durch Beobachtung des den Partialdruck des Wasserdampfes anzeigenden Manometers (c) auf ihren Feuchtigkeitsgehalt prüfen zu können.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r, gekennzeichnet durch zwei an ein Manometer (m) und einen Absorptionsbehälter (l) angeschlossene Gefäße (i und k), zwischen denen ein Quecksilberverschluß (o) und ein Hahn (n) angeordnet ist, durch den die beiden Gefäße sowohl mit einer Hochvakuumpumpe sowie auch mit dem Trockenraume in Verbindung gebracht und schließlich auch gegeneinander abgeschlossen werden können, um eine nach vorausgegangener Evakuierung der Aufnahmegefäße in dieselben eingelassene Probe der Trockenluft durch Beobachtung des den Partialdruck des Wasserdampfes anzeigenden Quecksilberabschlusses auf ihren Feuchtigkeitsgehalt prüfen zu können. q.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Röhre des Quecksilberverschlusses ein Kontakt angebracht ist, der bei Berührung mit dem inneren Quecksilberspiegel einen elektrischen Stromkreis schließt, wodurch eine Signal-oder Registriereinrichtung betätigt wird.
DEF58925D 1925-05-21 1925-05-21 Verfahren zur UEberwachung von Trockenvorgaengen Expired DE484074C (de)

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DE484074C true DE484074C (de) 1929-10-12

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3503136A (en) * 1967-12-06 1970-03-31 Vepa Ag Method and apparatus for the treatment of gas-permeable and/or liquid-permeable materials

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3503136A (en) * 1967-12-06 1970-03-31 Vepa Ag Method and apparatus for the treatment of gas-permeable and/or liquid-permeable materials

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