DE484375C - Roehrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen - Google Patents

Roehrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen

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DE484375C
DE484375C DED49392D DED0049392D DE484375C DE 484375 C DE484375 C DE 484375C DE D49392 D DED49392 D DE D49392D DE D0049392 D DED0049392 D DE D0049392D DE 484375 C DE484375 C DE 484375C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/945Holders with built-in electrical component

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  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Röhrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen Beim Entwurf und Bau von Empfangsgeräten der drahtlosen Telegraphie und Telephonie unter Benutzung von Verstärkerröhren in größerer Anzahl spielt die Verteilung und Anordnung der Röhren und der zugehörigen Transformatoren bzw. Schwingungskreise insofern eine sehr wesentliche Rolle, als der zur Verfügung stehende Raum im Apparat möglichst ökonomisch ausgenutzt werden soll. Man hat das Bestreben, den Umfang des ganzen Apparates so klein wie irgend möglich zu halten, stößt aber dabei auf Schwierigkeiten, da insbesondere bei Verwendung von mehrstufiger Verstärkung zu jeder Röhre auch ein Kopplungsglied für die nächste Röhre gebraucht wird und dieses ebenfalls noch besonderen Platz beansprucht. Als Kopplungsglieder kommen bekanntlich Transformatoren oder abgestimmte soge. nannte Sperrkreise u. dgl. in Frage.
  • Abgesehen von -der Raumfrage ist aber die Verlegung- der notwendigen Leitungen ein schwer zu lösendes Problem. Eine Vielzahl von Verbindungen erschwert die Übersicht über -die Schaltung und damit auch die Fabrikation. Außerdem ergeben- solche eng beieinanderliegenden Leitungen gerade bei Mehrrö'hrenverstärkern unliebsame Kopplungen, die ein Schwingen des Verstärkersatzes veranlassen.
  • Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, jene aufgezählten Übelstände zu beseitigen und schlägt vor, die zur Kopplung der Röhren untereinander nötigen Mittel., wie z. B. Transformatoren und Sperrkreisspulen, in die Fassung der Röhren zu verlegen und zu einem einheitlichen baulichen Ganzen zu vereinigen. Hierdurch entfällt jede Schwierigkeit der Zuweisung von Platz für die Kopplungsglieder, da ja mit der Montage der notwendigen Fassung auch schon für die Unterbringung des Transformators gesorgt ist. Es sind nun bereits Röhrensockel beschrieben, deren Fassung mit den Elementen des Eingangskreises der Röhre .ein einheitliches bauliches Ganze bildet, auch der Einbau eines Transformators in -den Sockel ist bekannt. Die vorliegende Erfindung sieht nun vor, daß in der Röhrenfassung die Kopplungselemente angeordnet werden, und daß diese Kopplungselemente durch eine Vergußmasse baulich derart vereinigt sind, daß sie in dem festen Fassungsgehäuse leicht - auswechselbar sind. Ferner sind auf der Oberfläche dieses auswechselbaren; Teiles Kontaktelemente für den Anschluß.,der Kontaktelemente der Röhre an gebracht, und diese stehen in Kontaktverbindung mit den zugleich. als Befestigungsele mente für den auswechselbaren Teil dienenden Schraube. Hierdurch wird' eine große Übersichtlichkeit und Einfachheit der ganzen Apparatur erzielt. Durch den Einbau der Kopplungselemente in eine Vergußmasse entfallen besondere Befestigungsmittel, und die Auswechselbarkeit wird wesentlich erleichtert, die z. B. dann notwendig ist, wenn das Übersetzungsverhältnis des Transformators geändert werden soll. Die Fassung besteht aus zwei Teilen: -der eine Teil besteht aus dem Fuß und der andere Teil aus der eigentlichen, die Kontakte für die Röhre enthaltenden Fassung und den in die Verguß. masse eingegossenen Kopplungselementen. Dieser Teil ist so ausgebildet, daß er in den Fußteil eingesetzt werden kann.
  • An der vorzugsweise zylindrisch. gestellten Fassung sind Anschlußklemmen für die Elektroden der Röhre und für die Transformatorspulen angebracht. Diese sind gemäß der Erfindung in regelmäßigen Abständen voneinander angeordnet, so daß des weiteren erfindungsgemäß durch ein vorgesehenes leitendes Verbindungsstück, welches der Oberflächengestaltung der Fassung angepaßt ist, jede beliebige bzw. notwendige Verbindung der Klemmen, z. B. Gitter-, Spule-, Kathode, hergestellt werden kann, ohne daß besonderer Raum beansprucht wird. Das Verbindungsstück besitzt zweckmäßig bajonettverschlnßartige Löcher, die, ohne die Schrauben vollständig lösen zu müssen, über die Kontaktanschlüsse geschoben werden können.
  • in den Abb. i bis q. sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • In dem flanschartigen, aus Isoliermaterial bestehenden Fußteil i ist der Teil q. aus gleichem Material eingesetzt. Am Teil q: sind Segmente aus Metall eingebettet, die durch Schrauben 17 in leitender Verbindung mit den. Federkontakten 6 der Fassung stehen und auf welche die Kontaktstifte G, F der Röhre 8 bzw. des Sockels 9 drücken. Im Fußteil sind Kontaktschrauben --o mit Muttern a i ange-_ bracht, welche die Segmente 16 berühren und die leitende Verbindung zum Anschluß herstellen. im oberen Teil des Einsetzteiles q. ist ein Absatz 7 vorgesehen, auf dem der Sockel 9 der Röhre 8 ruht. Im unteren Teil ist der Transformatör mit Spulen i o und i i eingebaut, und zwar derart, da.ß die Spulen in einen Block i a von Wachs @o..dgl. eingegossen sind, welcher ein Widerlager an einem Absatz (findet und durch den auf Absatz 13 liegenden Deckel 1q. gehalten wird.
  • `Abb. a zeigt eine andere Ausführungsform der Erfmdung, bei der ein besonderer Fußteil nicht vorgesehen ist, sondern die Fassung .als solche mit einem fußartigen Flansch versehen. ist. Im wesentlichen stimmt jedoch diese Ausführung mit der der Abb. i überein.
  • Abb.3 zeigt eine ohne weiteres verständliche Ansicht von oben, aus der die Anordnung der Fassungkontakte hervorgeht.
  • Aus der Abb. 4 ist die Schaltungsverbindung der Spulen des. Transformators und der Kontakte der Fassurig zu ersehen. Die Federkontakte 3o sind an die Klemmen a8 mit Muttern z9 angeschlossen. Die Enden der primären: Spule i o liegen an zwei weiteren freien Klemmen a8, während die Enden der sekundären. Spule an eine freie Klemme und an eine Kontaktfeder 3o angeschlossen. sind. In der gezeichneten Schaltung würde die erfindungsgemäße Fassung für folgenden Zweck verwendet werden können. An der unteren rechten Kontaktfeder F sei das eine Ende des Glühfadens der in die Fassung gesteckten Röhre :angeschlossen, an der ihr gegenüberliegenden Feder F das andere Ende desselben; während an der oberen rechten. Feder) die Anode und an der dieser gegenüberliegenden Feder G das Gitter liegt. Die Zuleitungen von der vorangehenden Röhre oder vom Antennenkreis werden an die freien Klemmen der Primärspule angeschlossen, so daß die Impulse auf die Sekundärspule induziert werden. Das. eine Ende dieser Spule liegt an einer Klemme, mit der das Gitter der Röhre verbunden ist, während das andere Ende an einer freien Klemme liegt. Dieses Ende muß: nun auch mit der Kathode verbunden werden. Hierzu dient der Verbindungstei13i, der mit seinen beiden Bajonettverschlüssen über die beiden in Frage kommenden Kontakte geschoben wird. Das Verbindungsstück paßt sich in seiner Form der Oberflächengestaltung der Fassung an, ist also im vorliegenden Falle als Kreissegment ausgebildet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röhrenfassung mit in ihr angeordneten. Kopplungselementen, dadurch gekennzeichnet, daß diese Kopplungselemente durch eine Vergußmasse baulich derart vereinigt sind, da,ß sie in dem festen Fassungsgehäuse leicht auswechselbar angeordnet sind, und da.ß auf der Oberfläche dieses auswechselbaren Teiles Kontaktelemente für den Anschluß der Kontaktelemente- der Röhre angebracht sind, die mit den zugleich als Befestigungselemente für den auswechselbaren Teil dienenden Schrauben in Kontaktverbindung stehen. z. Fassung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen der Röhrenelektroden sowie der Kopplungsmittel .in regelmäßigen Abständen angeordnet sind, so daß ein der Oberflächengestaltung der Fassung angepaßtes Verbindungsstück beliebige benachbarte Klemmen überbrücken kann.
DED49392D 1924-12-15 1925-12-12 Roehrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen Expired DE484375C (de)

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US484375XA 1924-12-15 1924-12-15

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DE484375C true DE484375C (de) 1929-10-15

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ID=21954573

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED49392D Expired DE484375C (de) 1924-12-15 1925-12-12 Roehrenfassung mit in ihr angeordneten Kopplungselementen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE484375C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438115A (en) * 1938-05-13 1948-03-23 Dodds John Mathieson Screening means for vacuum electric tube devices
EP0098361A1 (de) * 1982-06-04 1984-01-18 Karl Lumberg GmbH & Co. Relaisfassung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438115A (en) * 1938-05-13 1948-03-23 Dodds John Mathieson Screening means for vacuum electric tube devices
EP0098361A1 (de) * 1982-06-04 1984-01-18 Karl Lumberg GmbH & Co. Relaisfassung

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