DE484564C - Vorrichtung zum Beledern von Walzen fuer Textilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Beledern von Walzen fuer Textilmaschinen

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DE484564C
DE484564C DED55752D DED0055752D DE484564C DE 484564 C DE484564 C DE 484564C DE D55752 D DED55752 D DE D55752D DE D0055752 D DED0055752 D DE D0055752D DE 484564 C DE484564 C DE 484564C
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/74Rollers or roller bearings
    • D01H5/80Rollers or roller bearings with covers; Cots or covers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/245Conception or fabrication of drafting cylinders

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Beledern von Walzen für Textilmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beledern von Rollen oder Walzen für Textilmaschinen, z. B. Druckwalzen für Spinnmaschinen. Diese Vorrichtungen besitzen bekannterweise drei Metallwalzen, und zwar zwei untere Walzen und eine obere Walze; die beiden unteren Walzen sind durch einen gemeinsamen Riemen angetrieben, während die obere Walze zwar ausschwenkbar ist, aber keinen zwangsläufigen Antrieb hat.
  • Bei den bekannten Vorrichtungen wird die obere Walze von der zu beledernden Walze, die von den beiden unteren Walzen durch Reibung gedreht wird, ihrerseits durch Reibung gedreht.
  • Es ist aber ein Nachteil, daß die zu beledernde Rolle durch Reibung die obere Druckwalze antreiben muß, weil diese Walze schwer ist und daher nur schwer durch Reibung gedreht werden kann. Die Gegenkräfte dieser Walze können daher den aufzubringenden Stoff abstreifen oder die zu beledernde Rolle herausdrücken.
  • Gemäß der Erfindung werden nicht nur die beiden unteren Walzen, sondern auch die obere ausschwenkbare Druckwalze zwangsläufig angetrieben, und zwar werden alle drei mit derselben Geschwindigkeit und im selben Drehsinn bewegt. Hierdurch üben die drei Druckwalzen die richtige Wirkung auf den aufzuwickelnden Stoff aus und die dazwischenliegende zu bewickelnde Rolle braucht nicht an dem Antrieb teilzunehmen, sondern ist nur der Kalandrierbehandlung unterworfen. In dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung ist Fig. i ein Endaufriß, Fig. a eine Vorderansicht, die Fig. 3 und q. zeigen schematisch, wie man Rollen verschiedenen Durchmessers bearbeiten kann. Fig.5 zeigt im einzelnen ein verschiebbares Gewicht.
  • Die beiden unteren Walzen a, a1 besitzen jede eine Riemenscheibe. Diese unteren Walzen werden von einem Riemen a2 angetrieben (Fig. i und 2). Der Antrieb könnte auch in anderer Weise erfolgen, sofern nur die beiden unteren Walzen angetrieben werden. Wie bereits angegeben, wird auch die ausschwenkbare Druckwalze b zwangsläufig angetrieben und alle drei Walzen a, cal, b drehen sich im selben Sinne. Zweckmäßig besitzen sie denselben Durchmesser.
  • Auf der Achse der unteren Walze cal sitzt ferner eine schmale Rillenscheibe c. Ein Riemen cl treibt von der Rillenscheibe c aus eine doppelte Rillenscheibe d an, wobei er in der äußeren Rille läuft. Diese Rillenscheibe d sitzt lose auf der hinteren Welle dl, die den Drehpunkt für die Lagerarme b1 der ausschwenkbaren Walze b bildet. Von der inneren Rille der doppelten Rillenscheibe d läuft ein anderer Riemen e um eine dritte Rillenscheibe b2 der ausschwenkbaren Walze b. Diese Walze b wird demnach zwangsläufig angetrieben, die drei Walzen a, dl und b sind in ihrem Antrieb miteinander verbunden und laufen sämtlich mit der gleichen Geschwindigkeit und in derselben Richtung um. Die Seitenrahmen f der Vorrichtung besitzen aufwärts gerichtete Arme f 1, die als Lager für die hintere Welle d1 dienen und gestatten, die drehbaren Arme b1 für die ausschwenkbare. Druckwalze genau wagerecht anzubringen, so daß die begrenzte Winkelbewegung zum Hochheben und Senken der Druckwalze die relative Lage der Druckwalze zu der eingesetzten Rolle so wenig wie möglich ändert.
  • Von der Welle d1, die die Tragarme b1 für die Druckwalze b trägt, ragt nach rückwärts ein Hebelarm d3 vor, der durch ein einstellbares Zwischenstück d4 mit dem bekannten Trethebel g verbunden ist, der bei g1 unterhalb der die Vorrichtung tragenden Bank drehbar gelagert ist. An den Tragarmen b1 sind Ansätze b3 vorgesehen, die mit den Lagern der Welle der hinteren Unterwalze a1 oder mit sonst einem festen Punkte in Berührung kommen können und so verhindern, daß die Druckwalze b sich auf die unteren Walzen a, a1 auflegt.
  • Um den Druck der ausschwenkbaren angetriebenen Druckwalze b leicht verändern zu können, wird ein einstellbares oder verschiebbares Gewicht angewendet. Dieses Gewicht /a sitzt auf dem Fußhebel g, wie in Fig. z und 3 dargestellt. Durch die Verschiebung des Gewichtes nach rechts z. B. kann. der Druck verstärkt, entgegengesetzt verkleinert werden. Beispielsweise ist das Gewicht so gestaltet und angeordnet, daß es auf der T-förmigen Stange des Fußhebels g gleiten kann. Das Gewicht kann dann durch eine Schraube h1 in seiner Lage festgehalten werden (Fig. 5).
  • Zum Ein- und Auslegen der zu bewickelnden Rolle r erfolgt das Aus- und Einschwenken der Druckwalze b in bekannter Weise durch den Fußhebel g, wobei der Antrieb der Druckwalze aufrechterhalten bleibt. .
  • Die Fig. 3 und q. zeigen die verschiedenen Stellungen der Druckwalze b, wenn Rollen y verschiedenen Durchmessers eingesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Beledern von Walzen für Textilmaschinen mit zwei unteren angetriebenen Walzen und einer ausschwenkbaren Druckwalze, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckwalze (b) zwangsläufig in der Weise angetrieben ist, daß der Antrieb auch beim Schwenken der Druckwalze aufrechterhalten bleibt.
DED55752D 1928-05-25 1928-05-25 Vorrichtung zum Beledern von Walzen fuer Textilmaschinen Expired DE484564C (de)

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