DE484673C - Verfahren zur Bildabtastung und Registrierung fuer die Zwecke der Bildtelegraphie - Google Patents

Verfahren zur Bildabtastung und Registrierung fuer die Zwecke der Bildtelegraphie

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DE484673C
DE484673C DET32501D DET0032501D DE484673C DE 484673 C DE484673 C DE 484673C DE T32501 D DET32501 D DE T32501D DE T0032501 D DET0032501 D DE T0032501D DE 484673 C DE484673 C DE 484673C
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DE
Germany
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image
registration
telegraphy
purposes
scanning
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Expired
Application number
DET32501D
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English (en)
Inventor
Dr Otto Schriever
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE484673C publication Critical patent/DE484673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/04Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa
    • H04N1/12Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using the sheet-feed movement or the medium-advance or the drum-rotation movement as the slow scanning component, e.g. arrangements for the main-scanning
    • H04N1/16Scanning arrangements, i.e. arrangements for the displacement of active reading or reproducing elements relative to the original or reproducing medium, or vice versa using the sheet-feed movement or the medium-advance or the drum-rotation movement as the slow scanning component, e.g. arrangements for the main-scanning using a rotating helical element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Character Input (AREA)

Description

  • Verfahren zur Bildabtastung und Registrierung für die Zwecke der Bildtelegraphie Das gleichzeitige Nebeneinander sämtlicher Punkte eines Bildes pflegt man bei der Bildtelegraphie bekanntlich durch die sogenannte Abtastung des Bildes umzuwandeln in eine zeitliche Aufeinanderfolge. Das gebräuchlichste Mittel zur Bewerkstelligung dieses Vorganges sind die spiralförmig bewegten und synchron laufenden Walzen, von denen die eine auf der Sendeseite das zu übertragende Bild, die andere auf der Empfangsseite das bei den einzelnen Systemen verschieden geartete Registrierpapier trägt. Diese Art der Abtastung hat verschiedene Mängel. Einmal müssen die Walzen nach Beendigung jeder Übertragung zwecks Auswechselung des Bildes in den Ruhezustand versetzt werden, wodurch zwischen je zwei Bildern ein gewisser Zeitverlust entsteht. Außerdem müssen die Walzen, um durch das fortgesetzte Auswechseln der Bilder keine mechanische Deformation zu erleiden, verhältnismäßig stabil gebaut sein, wodurch wiederum ein verhältnismäßig großer Aufwand an Synchronisierleistung bedingt ist. Und schließlich bedeutet die Notwendigkeit der fortgesetzten Auswechselung der Bilder eine gewisse Umständlichkeit in der Bedienung der Apparatur. Man ist deshalb verschiedentlich bestrebt gewesen, das Walzensystem zu ersetzen durch ein System mit kontinuierlicher Bildfolge, bei dem beispielsweise sendeseitig die Bilder vermittels eines Transportbandes fortlaufend an der Abtastvorrichtung vorbeibewegt werden, während empfangsseitig die Bilder auf einem von einer Rolle kontinuierlich ablaufenden Registrierstreifen niedergeschrieben werden. Die - bisherigen derartigen Vorschläge ermangeln jedoch eines praktisch brauchbaren Abtastverfahrens. Diese Lücke wird durch die vorliegende Erfindung ausgeglichen.
  • Es handelt sich bei dem Erfindungsgegenstande, der in der Abbildung schematisch dargestellt ist, um ein optisches Abtastverfahren. Eine fadenförmige oder fadenförmig ausgeblendete Lichtquelle a, b wird durch ein Linsensystem I in der Bildebene E abgebildet a', b'. Die Lichtquelle befindet sich hinter einer bewegten Blende, beispielsweise in dem Innenraum eines undurchsichtigen, von einem schraubenlinienartigen Schlitz S durchbrochenen Hohlzylinders, wie solche an sich auch bei der Bildtelegraphieschon bekannt sind, parallelzurAchse des Zylinders, wobei im letzteren Falle der Schlitz derart ausgebildet ist, daß er die Erzeugende der Zylinderfläche an jeder beliebigen Stelle einmal schneidet. Wird nun der Zylinder in Rotation versetzt, so wird von der Lichtquelle immer nur ein kleiner Punkt freigegeben, sein Abbild, von der Größe des Bildelementes, streicht an der Stelle a', b' dauernd über das Bild hinweg, immer in einer und derselben Richtung. Wird nun gleichzeitig das Bild bzw. das Registrierband in seiner Längsrichtung, d. h. senkrecht zu a', b', kontinuierlich verschoben, so beschreibt der Lichtfleck auf E eine Schar paralleler Abtastlinien. Auf der Sendeseite wird eine lichtelektrische Zelle so angeordnet, daß sie entweder auf das von dem Bildstreifen mehr oder weniger reflektierte Licht anspricht oder auf das von dem Bildstreifen bald mehr, bald weniger hindurchgelassene Licht. Auf der Empfangsseite kann an sich jedes beliebige Lichtrelais Verwendung finden. Sehr zweckmäßig ist beispielsweise eine spaltförmig ausgebildete Glimmlampe oder Kerrzelle. Die Spaltförmigkeit der Lichtquelle kann sowohl an der Sendewie Empfangsapparatur verbessert werden durch eine im geringen Abstande von der Zylinderwand innen oder außen angebrachte Spaltblende.
  • Der Erfindungsgegenstand gestaltet sich in optischer Hinsicht besonders einfach, wenn der Bildstreifen ziemlich schmal ist, etwa von der Breite der gewöhnlichen Morsestreifen. Man hat dann die Möglichkeit eines kontinuierlichen Schnelltelegrapbiebetriebes, der die Verwendung irgendwelcher Schriftzeichen zuläßt. Zur Erhöhung der Abtastgeschwindigkeit können auf der Trommel mehrere Spiralblenden angebracht sein.
  • Die beschriebene Anordnung gestattet, an der Stelle L ein genügend gut korrigiertes Objektiv zu verwenden, damit die Abbildung der Lichtquelle in der Bildebene ohne optische Verzerrung vor sich geht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Bildabtastung und Registrierung für die Zwecke der Bildtelegraphie, dadurch gekennzeichnet, daß eine fadenförmige oder fadenförmig ausgeblendete Lichtquelle durch ein entsprechend korrigiertes Linsensystem in die Ebene des Bildstreifens senkrecht zu dessen Fortschubrichtung abgebildet und durch eine bewegte Blende jeweils punktförmig freigegebenwird, derart, daß der Lichtpunkt mit konstanter Geschwindigkeit und in gleichbleibender Richtung quer über den Bildstreifen streicht, senkrecht zu dessen Fortbewegungsrichtung.
DET32501D 1926-10-15 1926-10-16 Verfahren zur Bildabtastung und Registrierung fuer die Zwecke der Bildtelegraphie Expired DE484673C (de)

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