DE484724C - Gewichtsschiene fuer Parallelogrammzeichenvorrichtungen mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht - Google Patents

Gewichtsschiene fuer Parallelogrammzeichenvorrichtungen mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht

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DE484724C
DE484724C DEG74135D DEG0074135D DE484724C DE 484724 C DE484724 C DE 484724C DE G74135 D DEG74135 D DE G74135D DE G0074135 D DEG0074135 D DE G0074135D DE 484724 C DE484724 C DE 484724C
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DEG74135D
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Dr-Ing E H Viktor Graf
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02—Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04—Guides for rulers
    • B43L13/06—Guides for rulers with pivoted guide rods

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  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

  • Gewichtsschiene für Parallelogrammzeichenvorrichtungen mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht In neuerer Zeit sind Parallelogrammzeichenvorri:chtungen für stehende Reißbretter blekannt geworden, bei: denen der Gewichtsausgleich, d. h. die selbsttätige Herstellung des Gleichgewichts der Zeichenvorrichtung in jeder Lage, nur -durch ein Gegengewicht ohne Federn erreicht wird. Ein Beispiel ist in Abb. i dargestellt. Die eigentliche Zeichenvorrichtung wird aus den Parallelogrammstangen, a, ;b, e, d gebildet, die durch den Ring e verbunden sind. Der Gewichtsausgleich wird durch das Gegengewicht f hergestellt, das an der Gewichtsschiene g befestigt ist. Die Gewichtsschieneg ist am Endpunkt des Lenkers h, der seinerseits bei i am Ankerbock k drehbar gelagert ist, drehbar befestigt. Die Gewichtsschiene greift mit ihrem unteren Ende an dem Hebel L an, an dem bei m die Parallelogrammzeichenvorrichtung aufgehängt ist. Das aus dem Gegengewicht f, der Gewichtsschiene g und dem Hebel L gebildete Gewichtsausgleichsgetriebe wird durch die. Zugstange n vervollständigt. Bei richtiger Wahl der Verhältnisse entsteht vollkommener Gewichtsausgleich. Wie ohne weiteres ersichtlich ist, hat die Gewichtsschiene g bei senkrechtem oder geneigtem Brett nicht nur eine Biegungsbeanspruchung, sondern auch eine Knickbelastung aufzunehmen, wodurch sie sich wesentlich von den Gewichtsschienen der heute am meisten verbreiteten Parallelogrammzeichenvorrichtungen mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht in Verbindung mit Federn unterscheidet. Die Gewichtsschienen bei den bekannten Zeichenvorrichtungen drehen sich meist um einen fasten, Punkt und haben so nur Biegungsbeanspruchungen, keine Knicklasten aufzunehmen.. Wenn nun bei der oben beschriebenen Zeichenvorrichtung das Reißbrett stark geneigt oder in die Wagerechtlage gebracht wird, so federt unter der Einwirkung des Gegming;ewichts f der Ankerbock k und mit ihm das Reißbrett selbst durch, wie dies in Abb !'z dargestellt ist. Dieses Durchfedern hat zur Folge, daß die Gewichtsschiene g äls starrer Körper ihre ursprünglich parallele Lage zur Zeichenfläche verläßt und mit ihr einen Winkel a einschließt. Derselbe Vorgang wäre auch bei den Stangen der Parallelogrammzei#;henvorrichtung zu beobachten, wenn sie nicht wie bei fast allen bekannten Ausführungen. so schwach bemessen wären, daß sie unter ihrer eigenen Eigengewichtswirkung und derjenigen des Zeichenkopfes mit den daran befestigten Maßstäben so viel nachgeben könnten, daß das Abheben von der Zeichenfäche nicht zustandekommt. Ist also die Gewichtsschiene g in. dem gedachten Sinne starrer als die Parallelogrammstangen, so besteht die Gefahr, daß sie sich bei stark geneigten Lagen oder bei Wagezechtlage des Reißbretts mit ihrem Endpunkte von diesem entfernt und dabei das Parallelogrammgestänge mitnümmt oder mindestens selbst in störender Weise vom Brett und von der Parallelogrammzeichenvorrichtung absteht.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Übelstand, indem in die Ge, ichtsschi:ens g nach Abb. 3 und q. unterhalb des Angriffspunktes am Lenker h ein federndes Glied o eingeschaltet ist, das so bemessen ist, daß es einerseits der obererwähnten Knickbelastung und Biegungsbeanspruchung zu genügen vermag, anderseits aber der Gewichtsschiene große Nachgiebigkeit in dem Sinne verleiht, daß sie sich mit ihrem unteren Endpunkte nicht mehr vorn der Parallelogrammzelchenvorrichtung abheben kann. Es wird auf diese Weise erreicht, daß Gewichtsschiene und P.arallelogrammgestänge bei allen Lagen des Brettes und der Zeichenvorrichtung den gleichen Abstand von der Zeichenfläche behalten. Dieselbe Wirkung wie durch das Federblatt o kann nach Abb. 5 und 6 durch ein Gelenk p erreicht werden. Man, kann auch an Stelle eines besonderen Federblattes die Gewichtsschiene selbst an geeigneter Stelle stark abschwächen, so daß sie dort die Eigenschaften des Federblattes besitzt und seine Wirkung hervorbringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gewichtsschiene für Parallelogrammzeichenvarrichtungen. mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewichtsschiene (g) unterhalb ihres Drehpunktes (g) durch ein eingeschaltetes Federblatt (o) oder durch ein Gelenk (p) oder durch SchwäcUung der Gewichtsschiene selbst nachgiebig ausgebildet ist.
DEG74135D Gewichtsschiene fuer Parallelogrammzeichenvorrichtungen mit Gewichtsausgleich durch ein Gegengewicht Expired DE484724C (de)

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