DE48473C - Feuerung für Wasserröhrenkessel - Google Patents

Feuerung für Wasserröhrenkessel

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DE48473C
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DE
Germany
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firing
water tube
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DENDAT48473D
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GUST. HOSE in Elberfeld
Publication of DE48473C publication Critical patent/DE48473C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B10/00Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/003Combustion apparatus for solid fuel adapted for use in water-tube boilers

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
GUST. HOSE in ELBERFELD. Feuerung für Wasserröhrenkessel.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 23. December 1888 ab.
Der bei schräg liegenden Wasserröhrenkesseln entstellende starke Wasserumlauf bewirkt bekanntlich eine rasche Ausgleichung der durch die Heizung erzeugten Temperaturunterschiede des Umlaufwassers.
An· solchen Stellen jedoch, wo dem in der Bildung begriffenen Dampf grofse Widerstände entgegengesetzt sind und die Wärmezufuhr mäfsig ist, entstehen höhere Temperaturen. Diese auffallende Erscheinung erklärt der Erfinder dadurch, dafs die Wärmezufuhr zu schwach ist, um einen beständig auftreibenden Dampfstrom unterhalten zu können, und dafs die träge Masse des Wassers in Verbindung mit der sich wenig aus der Waagrechten erhebenden Röhrenlage das Auftreiben von kleineren Dampfblasen verhindert. Die Wärme kann also bis zu einem gewissen Grade nicht gebunden werden, sondern bleibt frei, es entsteht kein Dampf, sondern überhitztes Wasser.
Da nun bei den Wasserröhrenkesseln die Gegenstromheizung allgemein üblich ist, so finden sich bei derselben die höheren Temperaturen bezw. die gröfsten Widerstände, und folglich'auch das überhitzte Wasser vorwiegend in dem tiefliegenden Röhrenbündelende, wobei noch der Umstand mitwirkt, dafs auf dieses eine höhere Wassersäule drückt als auf das übrige Röhrenbündel. Hiernach erscheint die Gegenstromheizung fehlerhaft und die Gleichstromheizung richtiger. Letztere erscheint ferner zweckmäfsig in Hinsicht auf die Temperaturen der Röhrenwände. Die Röhren sind an dem hochliegenden Röhrenbündelende höher temperirt als an dem tiefliegenden Ende, weil letzteres vorwiegend von W,asser, ersteres vorwiegend von Dampf gekühlt ist. Es ist sogar nicht ausgeschlossen, dafs die hochliegenden Röhrenenden wasserleer und deren Wände bedeutend überhitzt werden, was besonders bei Schlammablagerungen in den tiefen Enden eintritt, während der letztere Zustand bei Gleichstromheizung beeinträchtigt wird.
Aber noch ein anderer Umstand spricht dafür, dafs die Gleichstromheizung bei Wasserröhrenkesseln den Vorzug verdient. Wird lediglich das Wärmeübertragungsvermögen in Betracht gezogen, so ist unbestritten, dafs diejenige Feuerung vorzuziehen ist, bei welcher der gleichmäfsigste Wasserumlauf entsteht, da dieser nach den dynamischen Gesetzen auch der nachdrücklichste ist. Die Gleichmäfsigkeit des Wasserumlaufes wird beeinträchtigt durch die Bildung von überhitztem Wasser und begünstigt durch die im Speisewasser enthaltene Luft. Hiernach ist die beständige Speisung schon im Interesse des Wasserumlaufes geboten.
Wird beständige Speisung vorausgesetzt, so enthalten die tiefer liegenden Röhrenenden Wasser, welches nicht ganz luftfrei ist. Durch Versuche im Kleinen ist festgestellt, dafs diese geringen Luftmengen doch einen wesentlichen Einflufs auf die Gleichmäfsigkeit des Wasserumlaufes ausüben, sofern die tiefer liegenden Röhrenenden streng geheizt werden bezw. Gleichstromheizung anstatt Gegenstromheizung vorgesehen wird, und zwar trotzdem hierdurch der Schwerpunkt des Dampfraumes in jedem einzelnen Rohr etwas weiter von der Wasseroberfläche liegt.
In den Fig. ι bis 4 sind zwei Gleichstromheizungen dargestellt. Fig. 1 und 2 stellen einen Zweiwasserkammerkessel und Fig. 3 und 4 einen Sackröhrenkessel dar. Bei beiden Kesseln liegt der Rost unter dem tiefen Röhrenbündelende.
Um die Kohlenwasserstoffe der Steinkohlen gut zu verbrennen, ist bekanntlich ein hoher Verbrennungsraum vortheilhaft. Dieser wird bei Fig. 3 und 4 dadurch erhalten, dafs an der Stelle C eine Anzahl Röhren fortgelassen ist. Die Heizgase können aufser nach der Pfeilrichtung auch grofsentheils parallel mit dem Wasserstrom geführt werden, was dadurch ermöglicht wird, dafs die in dem Röhrenbündel vorgesehenen senkrechten Wände um die Röhren herum kleine ringförmige Oeffnungen erhalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einer Dampfkesselfeuerung, bei welcher der Rost unter dem tiefliegenden Röhrenbündelende sich befindet: die Erhöhung des Verbrennungsraumes durch Fortlassung einer Anzahl Röhren an der Stelle C, und die Parallelführung der Heizgase durch Ringöffnungen, welche um die Röhren in einer Anzahl von senkrecht zu denselben stehenden Wänden vorgesehen sind.
    Hierzu l Blatt Zeichnungen.
DENDAT48473D Feuerung für Wasserröhrenkessel Expired - Lifetime DE48473C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6205961B1 (en) 1999-02-22 2001-03-27 Caterpillar Inc. Free piston internal combustion engine with piston head functioning as a bearing

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US6205961B1 (en) 1999-02-22 2001-03-27 Caterpillar Inc. Free piston internal combustion engine with piston head functioning as a bearing

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