DE485032C - Motorrad mit zweiraedrigem Beiwagen - Google Patents

Motorrad mit zweiraedrigem Beiwagen

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DE485032C
DE485032C DEK98370D DEK0098370D DE485032C DE 485032 C DE485032 C DE 485032C DE K98370 D DEK98370 D DE K98370D DE K0098370 D DEK0098370 D DE K0098370D DE 485032 C DE485032 C DE 485032C
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DE
Germany
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sidecar
motorcycle
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axle
wheeled
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DEK98370D
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  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Motorrad mit zweirädrigem Beiwagen Die Erfindung betrifft ein Motorrad mit einem zweirädrigen Beiwagen und bezweckt, die Befördertmg schwerer Lasten auch in ungünstigem Gelände möglich zu machen, wodurch sich das Fahrzeug besonders als fahrbare Tragvorrichtung für schwere Feuerwaffen, wie Maschinengewehre, und auch als Feuerlöschwagen eignet.
  • Gemäß der Erfindung ist das Motorrad an der Seite und am hinteren Ende und der Beiwagen an der Seite und vorn mit Kupplungsmitteln versehen, die es ermöglichen, den Beiwagen nach Wahl sowohl neben dem Motorrad als Seitenwagen als auch hinter dem Motorrad als Anhänger anzukuppeln und ihn ferner' auch als selbständigen Handkarren zu benutzen. Vorteilhaft haben die Räder des Beiwagens gleiche Größe wie die des Motorrades, und die eine Kupplungshälfte des seitlichen Kupplungskörpers liegt auf dem einen Ende der Hinterradachse des Motorrades, während die andere Hälfte auf dem einen Achsende des Beiwagens angeordnet ist. Diese Anordnunghatden Vorteil, das Fahrzeug leicht fahrbar und lenkbar zu machen und mit einem einzigen Ersatzrade für alle vier Räder auszukommen. Die Kupplungskörper können, wenn eine starre Kupplung erfolgen soll, aus Platten mit schwalbenschwanzförmig gestalteten geraden parallelen Kanten bestehen, die durch Ineinanderschieben starr verbunden werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Motorrades mit angehängtem Beiwagen, Abb.2 eine Hinteransicht des Motorrades mit am Hinterrade als Seitenwagen gekuppeltem Beiwagen und Abb.3 eine vergrößerte Einzelansicht der Kupplungsplatten.
  • Das Motorrad M hat die gewöhnliche Form und kann von beliebiger bekannter Konstruktion sein. Am Hinterrad i ist am einen Ende der Achse 2 ein Kupplungskörper 3 lösbar befestigt, der so gestaltet ist, daß :er mit einem entsprechenden Kupplungskörper q. des Beiwagens 5 schnell in lösbarer Weise verbunden werden kann. Bei der gezeichneten vorteilhaften Ausführungsform bestehen die Kupplungskörper aus Platten oder Scheiben mit schwalbenschwanzförmig gestalteten parallelen Kanten, die durch Ineinanderschieben verbunden werden. Diese Ausbildung der Kupplungskörper ist aus Abb.2 und 3 ersichtlich. Die an der Hinterradachse 2 des Motorrades NI anzubringende Kupplungshälfte 3 besteht aus einer runden Scheibe mit zwei seitlichen parallelen Nuten, deinen ientsprechende Vorsprünge 7 der am Beiwagen anzubringenden Kupplungshälfte ¢ entsprechen. Die starre Verbindung -der beiden Kupplungskörper wird bei der gezeichneten Ausführungsform durch zwei Bolzen 8 bewirkt, die vorteilhaft als Federsplintbolzen ausgeführt werden können. Die Bohrungen zur Durchführung der Bolzen 8 durch die Kupplungsscheibe 3 werden an solchen Stellen angebracht, daß die Bolzen von innen zwischen den Rahmenteilen des Hinterrades i .durchgesteckt werden können, wenn. die Kupplungskörper 3 und 4 ineinanderstecken. Ebenso sind die entsprechenden Bohrungen der Scheibe 4 am Beiwagen von innen zugänglich, um die Bolzen durch Splinte o. dgl. sichern und lösen zu können. Die Kupplungsscheiben sind in der Mitte mit Gewindelöchern 9 bzw. io versehen, mixt welchen sie auf dem entsprechend ausgebildeten, mit Gewinde versehenen verlängerten Ende der Hinterradachse und der Achse des einen. Rades des Beiwagens aufgeschraubt werden können. Statt dessen kann, die Befestigung der Kupplungsscheibe 3 auch am Hinterradrahmengestell: erfolgen, indem um die Rahmenteile Schellen o_ dgl. gelegt und die Kupplungsscheibe an diesen befestigt wird.
  • Der Beiwagen 5, der bei dem ,gezeichneten Ausführungsbeispiel ein schweres Maschinengewehr trägt, besitzt gemäß der Erfindung mindestens zwei auf einer Achse 13 befindliche Räder i 1, 12. Die Deichsel 14 ist mit einer Kupplungsöse 15 versehen, die in einen entsprechend ausgebildeten Kupplungshaken 16 eingehängt werden kann, welcher am hinteren Ende des Motorrades, z. B. @durcheine Gabel 17, befestigt ist. Die Kupplungsteile 15, 16 können auch eine andere für die Befestigung von Anhängerwagen an Zugwagen bekannte Konstruktion und Anordnung besitzen und mit bekannten. Mitteln versehen sein, welche eine unbeabsichtigte Lösung der Kupplung verhindern..
  • Der Beiwagen nach der Erfindung paßt sich den Anforderungen für . die militärische Verwendung in weitem Maße an. Auf dem Marsch wird in der Regel der Beiwagen in der Anordnung nach Abb. 2 als Seitenwagen gekuppelt werden. Bei schnellem Stellungswechsel und .auf schmalen Wegen wird der Beiwagen gemäß Abb. i als Anhänger an das "Logmotorrad angekuppelt. Ist der Anhänger in Stellung gebracht, so kann das Zugmotorrad abgekoppelt werden und wird zu beliebiger Verwendung frei. Der Beiwagen kann auch als selbständiges Fahrzeug durch Pferde oder Menschenkraft bewegt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Motorrad finit zweirädrigem Beiwagen, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorrad an der Seite und am hinteren Ende und der mit zwei unverstellbaren Rädern auf einer Achse versehene Beiwagen an der Seite und vorn mit Kupplungsmitteln versehen ist, so daß eine Anhangung des Beiwagens nach Wahl sowohl neben dem Motorrad als: Seitenwagen als auch hinter dem Motorrad als Anhänger und ferner auch die Benutzung des Beiwagens als selbständiger Handwagen möglich ist.
  2. 2. Einrichtung stach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von dem seitlichen Kupplungskörper (3, 4) die eine Kupplungshälfte (3) .auf dem einen Ende der Hinterradachse (2) und die andere Hälfte (4) auf dem einen Achsende des Beiwagens (5) ,angeordnet ist, wobei die Räder des Beiwagens die gleiche Größe wie die des Motorrades haben.,
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungskörper (3, 4) aus Platten mit schwul benschwanzförmig gestalteten geraden parallelen Kanten (6,7) besteht, die durch Ineinanderschieben starr verbunden werden können.
DEK98370D 1926-03-24 1926-03-24 Motorrad mit zweiraedrigem Beiwagen Expired DE485032C (de)

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