DE48520C - Beim Springen des Wasserstandsglases selbstfhätig wirkende Abschlufsvorrichtung - Google Patents

Beim Springen des Wasserstandsglases selbstfhätig wirkende Abschlufsvorrichtung

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DE48520C
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Germany
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DENDAT48520D
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E. polte in Magdeburg-Sudenburg
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
Die Aufgabe, den Kesselwärter sowohl als den Dampfkessel beim Springen der Wasserstandsgläser vor den hierbei eintretenden Gefahren zu schützen, ist meist durch Anbringung der wirksamen Theile im Dampf- und Wasserraum gelöst worden. Der schädliche Einflufs von Dampf und Wasser auf die betreffenden Vorrichtungen soll bei der nachstehend beschriebenen Anordnung dadurch umgangen werden, dafs alle Theile derselben weder von Dampf, noch von Wasser berührt werden, und dafs dieselben jederzeit auf ihre Wirkungsfähigkeit geprüft werden können.
Zu diesem Zweck ist über den verlängerten vierkantigen Zapfen des Hahnkükens eine Büchse B, Fig. 2, geschoben, welche dazu dient, das Mitnehmerstück C mittelst Klemmschraube in wechselnden Stellungen zu befestigen.
In die um das Hahngehäuse drehbare Büchse E ist vor Kopf ein Stift D, Fig. 1, eingesetzt bezw. ein Ansatz angebracht, gegen welchen C anschlägt, wenn das Hahnküken auf »Offen« steht. Die Büchse E wird durch eine Feder in Drehung versetzt, sobald die angespannte Schnur oder das Drahtseil F nachgelassen wird'. Dies geschieht, wenn das Schauglas des Wasserstandes springt. Es drückt dann D gegen C und das Küken wird geschlossen, d. h. der beim Springen des Glases entstehende Dampf- und Wasserstrom abgesperrt.
Da das Glasrohr nicht im Stande wäre, die Federspannung, welche bedeutend sein mufs, bei directer Uebertragung auszuhalten, so ist die Schnur mehrere Male um einen festen Zapfen K, Fig. 1, 2 und 3, geschlungen.
Die Schnur geht nicht unmittelbar an das Glasrohr, sondern greift um einen Stift G, der aus dem Bügel H herausgezogen werden kann, oder dieselbe endigt in einen Haken, der leicht abzuhängen ist. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, in jedem Augenblick die richtige Wirkungsfähigkeit der Feder zu erproben, ohne das Glas entfernen zu müssen.
Vorbedingung für das Inwirkungtreten der Einrichtung ist, dafs das Glas beim Springen auch in allen Theilen aus seiner Befestigung fortfliegt. Die Einspannung desselben ist daher derartig durchgeführt, dafs nur die Endflächen des Glases zwischen zwei Gummischeiben festgeprefst werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Wasserstandszeigern für Dampfkessel die Anbringung einer selbstthätig von aufsen wirkenden Vorrichtung, welche beim Springen des Glases die Wasserstandshähne abschliefst, dadurch gekennzeichnet, dafs:
    a) um das Hahngehäuse eine Feder (J) geschlungen ist, welche durch eine Schnur (F) oder ein Drahtseil oder dergleichen vom Glase aus so in Spannung gehalten wird, dafs beim Springen des Glases die Feder, gegen das Küken wirkend, dieses selbstthätig in die Schlufsstellung dreht;
    b) die bedeutende Spannung der Feder bei der Uebertragung auf das Glas durch mehrfache Wickelung der Schnurleitung um einen festen Zapfen (K) herum vermindert wird;
    c) in die Schnurleitung zum Zwecke der sofortigen Controle eine leicht lösbare Kupplung eingeschaltet ist.
DENDAT48520D Beim Springen des Wasserstandsglases selbstfhätig wirkende Abschlufsvorrichtung Expired - Lifetime DE48520C (de)

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