DE485228C - Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer - Google Patents

Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer

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DE485228C
DE485228C DEN26874D DEN0026874D DE485228C DE 485228 C DE485228 C DE 485228C DE N26874 D DEN26874 D DE N26874D DE N0026874 D DEN0026874 D DE N0026874D DE 485228 C DE485228 C DE 485228C
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bath
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reducing agent
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
    • C22B9/103Methods of introduction of solid or liquid refining or fluxing agents
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B15/00Obtaining copper
    • C22B15/0026Pyrometallurgy
    • C22B15/006Pyrometallurgy working up of molten copper, e.g. refining

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Description

  • Einführung von Zusätzen beim Polen von Kupfer Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren i zum Einführen von Zusätzen in das Bad beim Polen im Kupferraffinierprozeß und bei an deren metallurgischen Verfahren, bei dem durch ein Zuführungsrohr in das Bad zunächst ein*lnerter Gasstrom eingeführt wird, , der die Luft aus der Apparatur verdrängt und die Kühlung des Zuführungsrohres bewirkt, worauf die Zuführung des Reduktionsmaterials in flüssiger, stückiger oder au(-li a sförmiger Form durch das Rohr erfolgt.
  • Bei der praktischen Durchführung dieses Verfahrens ist es notwendig, gegen Beendigung des Polens mit der in das Bad einzuführenden Menge des Reduktionsmaterials, als das vorzugsweise ein öl verwendet wird, stark zurückzugehen, und es muß sogar die Zuführung teilweise unterbrochen werden. Die Menge der "Zuführung oder die des Unterbrechens der Zuführung ergibt ich aus der Beschaffenheit der aus dein Metallbad zu entnehmenden Schöpfproben. Sobald die zugeführte Metzge des RedLiktionsmaterials zu gering wird oder gar auf hört, ergibt sich sofort eine sehr starke unzulässige Erhitzung des Zuführungsrohres, so daß es notwendig ist, dieses ttohr jedesmal aus dem Bade zurückzuziehen, wodurch sich , 'in der B:-tlic:tuny c#rcl@en. Eine weitere Schwierigkeit ergibt sich bei dem Verfahren gemäß dem Hauptpatent, wenn als Reduktionsmaterial öle, d. h. Kohlenwasserstofe, verwendet werden, bei denen das Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff groß ist, z. B. bei den höheren Homologen und den Benzolderivaten. Bei solchen- Ülen tritt nämlich leicht ein starkes Rußen, d.li. eine Absonderung von Kohlenstoff ein, wodurch ein Zusetzen oder Verkoken des Zuführungsrohres erfolgt.
  • Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen Cbelstand dadurch. daß gleichzc;itig mit dem Reduktionsmittel Wasserdampf in das Metallbad eingeführt wird. Die Einführung kann am besten durch das gliche Rohr erfolgen, durch das auch. das Reduktionsmitte 1 zugeführt wird...
  • Die Zeichnung zz-i,t schematisch eine beispielsweise Ausführungsform der Erlindutig teilweise im Schnitt.
  • Wie bei dem Hauptpatent stellt D ein Ofen dar, in dem sich das geschmolzene Kupfer befindet, «-elches infolge des Einblasens, von Luft während des Ratfinierprozesses zwecks Beseitigung der im Rohmaterial enthaltenen Beimengungen sauerstotihaltigist. Dieser Sauerstoff soll durch das Polen beseiti-t werden. Iti dem BehälterA befindet sich das Reduktionsmaterial, l@eishicl@@@ei@c# ü1, Holzkohle, Calcittmcarbid o. dgl. In der Bombe B ist ein. komprimiertes indifferentes Gas vorhanden, beispielsweise Kohlensäure, Stickstoff o. dgl. Die Bombe B trägt ein Reduzierventile, von dem eine Leitung/ nach dem Behälter A abzweigt. Der Behälter selbst besitzt ein Sicherheitsv entii g, und an seinem unteren Ende ist eine Abflußleitung für das Reduktionsmittel vorhanden, die durch einen Hahnh abgeschlossen ist. Von der Leitung/ zweigt eine Leitung ab, die einen Hahn i enthält und auch mit der von dem BehälterA kommenden Leitung verbunden ist und an ihrem Ende das Einleitungsrohr C trägt, durch welches das Reduziermaterial in -das Bad eingeführt wird. Gemäß der Erfindung mündet in die letzterwähnte Leitung k noch ein weiteres Rohr m, welches ebenfalls durch einen Hahn o. dgl. n abgeschlossen oder reguliert 1'verden kann und durch welche gemäß der Erfindung Wasserdampf zugeführt wird. Man kann jedoch das Rohrm auch in eine besondere, in das Bad reichende Düse einmünden lassen, obwohl es sich aus den später noch anzugebenden Gründen empfiehlt,' die ersterwähnte Ausführung zu wählen, also l-,eduziermittel und indifterente:_ was durch dasselbe Rohr in das Bad einblasen zu lassen.
  • Der Dampfdruck wird möglichst niedrig gehalten, und zwar etwa in der Höhe, die genügt, um den Dampf gerade in das Bad einzudrücken. .
  • Die 'Virkung des eingeblasenen Dampfes ist zunächst, daß das Rohr C durch den Dampf - gekühlt wird, so daß man es auch dann nicht zurückzuziehen braucht, wenn die Zuführung des Reduktionsmittels zeitweise unterbrochen oder verringert werden muß.
  • Eine weitere Wirkung des zugeführten Dampfstromes ist, daß eine Verstopfung der Düse des Rohres C vermieden wird, da der Dampf auch bei Abstellung des Reduktionsmittels dauernd durch die Düse hindurchbläßt, wobei er gleichzeitig den metallurgischen Prozeß selbst vorteilhaft beeinflußt. indem er das Bad m eine lebhafte Bewegung versetzt. Schließlich hat die Zuführung des Dampfstromes den ,weiteren Vorteil, daß man als Reduktionsmittel auch schwere Öle, insbesondere Kohlenwasserstoffe, verwenden kann, bei denen das Verhältnis von Kohlenstoff zu Wasserstoff groß ist, z. B. die höheren Homologen und die Benzolderivate. Diese. Öle bewirken nämlich leicht ein Rußen und infolgedessen Verstopf-en oder Verkoken des Zuführungsrohres. Durch den IIinzutritt des Wasserdampfes treten dann die Reaktionen auf, die eine Bußbildung verhindern. Bei Temperaturen .von über iooo° verläuft die Reaktion wie folgt: C+H20=CO+H=, bei Temperaturen unter iooo= ergibt sich folgende Reaktion: C-' 2H20 = CO@ zH=.
  • Es wird also der sich bildende Ruß oxydiert, und gleichzeitig wird Wasserstoff frei, wodurch eine weitere Temperatursteigerung des Metallbades entsteht und der Wirkungsgrad der ganzen Einrichtung erheblich gesteigert wird.
  • Bei der Anordnung gemäß der Erfindung ist es möglich, etwa i 5oo kg Inhalt eines Ofens beim Raffinierprozeß in innerhalb sechs 'Minuten zu polen. Die Reduktionsgesch-Nvindigkeit zwischen Reduktionsmittel und 'Metallbad wird durch die angegebenen weiteren Reaktionen zwischen Dampf und Kohlenstoff erheblich beschleunigt.
  • Verwendet man als inerten Gasstrom gemäß dem Hauptpatent, d. h. zum Entfernen der Luft aus der Apparatur und zur ersten Kühlung des Zuführungsrohres vor der Einführung des Reduktionsmittels ebenfalls Dampf, so katm man gegebenenfalls auch den gleichen Dampf für die Zwecke der vorliegenden Erfindung benutzen, indem man dann nach Öffnung des Hahnes h zum Zwecke der Zuführung des Reduktionsmittels gleiclizeitig den. Hahn i so weit öffnet, daß mit dem Reduktionsmittel Dampf von geeigneter Spannung gleichzeitig in das Bad fließt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Einführen von Zusätzen in das Bad beim Polen im Kupferraeiztierprozeß und bei anderen metällurgischen Verfahren, dadurch.gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit dem Reduktionsmittel Wasserdampf z«#eckm;i(3ig von niedriger Spannung in das 'Metallbad eingeführt \\-ird. a. Verfahren nach Anspruch i. dadurch lrekennzeichnet, daß du,s zusätzliche indifferente Gas durch die gleiche Düse zugeführt wird, durch welche auch das Reduktionsmittel eingeführt wird.
DEN26874D 1927-01-27 1927-01-27 Einfuehrung von Zusaetzen beim Polen von Kupfer Expired DE485228C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966101C (de) * 1948-11-17 1957-07-11 E H Paul Roentgen Dr Ing Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas
DE966707C (de) * 1950-08-22 1957-09-05 E H Paul Roentgen Dr Ing Vorrichtung zur Durchfuehrung von Verfahren zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas
DE3427435A1 (de) * 1983-08-20 1985-03-07 Linde Ag, 6200 Wiesbaden Verfahren zum desoxidieren von metallschmelzen

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DE966707C (de) * 1950-08-22 1957-09-05 E H Paul Roentgen Dr Ing Vorrichtung zur Durchfuehrung von Verfahren zur Behandlung von schmelzfluessigem Aluminium und Aluminiumlegierungen mit Chlorgas
DE3427435A1 (de) * 1983-08-20 1985-03-07 Linde Ag, 6200 Wiesbaden Verfahren zum desoxidieren von metallschmelzen

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