DE485372C - Farbwerk fuer Tiegeldruckpressen - Google Patents

Farbwerk fuer Tiegeldruckpressen

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DE485372C
DE485372C DESCH83974D DESC083974D DE485372C DE 485372 C DE485372 C DE 485372C DE SCH83974 D DESCH83974 D DE SCH83974D DE SC083974 D DESC083974 D DE SC083974D DE 485372 C DE485372 C DE 485372C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
    • B41F1/26Details
    • B41F1/40Inking units

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)

Description

  • Farbwerk für Tiegeldruckpressen Es sind bereits Farbwerke bekannt, bei denen die den Mittelkörper in einer Richtung umkreisenden Auftragwalzen über einen Farbzylnnder geführt werden. Bei dem bekannten Vorrichtungen muB der Farbzylinder, um ein mehrmaliges Abrollen der Auftragwalzen zu erreichen, eine große Umfangsgeschwindigkeit haben. Diese wirkt jedoch beim Auftreffen der Walzen auf den Zylinder störend, da die Auftragwalzen nicht plötzlich die erhöhte Umfangsgeschwindigkeit annehmen können.
  • Blei: vörliegender Erfindung treffen die Auftragwalzen und der Farbzylinder mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit zusammen, und erst danach, während sie sich auf ihm abrollen, erhöht sich während des Abrollens aufeinander die Geschwindigkeit des Farbzylinders.
  • in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel begleitet der Farbzylinder erfindungsgemäß die Auftragwalzen einen Teil ihres Weges beim Kreislauf um den Druckkopf. Diese Bewegung wird von den gleichen Maschinenteilen erzeugt, die die ungleichförmige Umfangsgeschwindigkeit des Farbzylinders erzeugen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen Abb. i einen senkrechten Querschnitt durch eine Tiegeldruckpressie, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt, Abb.3 die Anordnung des Antriebes des Farbzylinders, Abb. 4 einen wagerechten Längsschnitt nach der Linie A-B von Abb. 2, Abb. 5 einen senkrechten Querschnitt durch den Druckkopf mit den exzentrisch zu ihren Wellen 12 und 15 laufenden Zahnrädern 13 und 14, Abb.6 eine Seitenansicht des Druckkopfes von SeiteB der Abb. 2 mit den Auftragwalzen.-führungen und Abb.7 die Anordnung des Auftragwalzenantriebes.
  • Die Druckform i ist hängend im Druckkopf 2 angebracht. Dieser wird mittels der Exzenter 3, 4, 5 und 6 (Abt. 2), die durch die Zugstangen 7 und 8 verbunden sind, auf-und abwärts bewegt. Der Druck erfolgt in der untersten Stellung. Die Exzenterscheiben 5 und 6 sind mit den Zahnkränzen 9 und io versehen. Diese übertragen die Drehbewegung von der Welle i i auf die Welle 12. Deren Drehbewegung wird durch die Welle 15, die durch die Räder 13 und 14 angetrieben wird, auf die Walzenführungen 16 und 17 mittels der Räder 18 und r9 und der Zahnkränze 16a und 17a übertragen, wie die Abb. 6 und 7 zeigen. Werden die Räder 13 und 14, wie in Abb. 5 gezeichnet, exzentrisch zu ihren Wellen 12 und 15 angeordnet, so wird die gleichförmige Bewegung der Welle 12 nach Übertragung auf die Welle 15 in eine ungleichförmige verwandelt. Diese Anordnung ermöglicht, daß die Auftragwalzen 24 bei ihrem Rundgang um den Druckkopf im Sinne von Pfeil 25a (Abt. i) den Farbzylinder längere Zeit berühren, als wenn sie den Druckkopf in gleichförmiger Bewegung umkreisen. Zu den Walzenführungen 16 und 17, die drehbar auf den Ansätzen 2oa und tob des Druckkopfes 2 angebracht sind, sind federnd die Stangen 22 und 23 mit den Auftragwalzen 2¢ angebracht. Diese umkreisen, während der Druckkopf seixueHubbewegung@ausführt, diesen andauernd in der Richtung im Sinne von Pfeil 25a. Auf der Welle 12 sind die beiden Lager 25 drehbar angebracht (Abt. 3); diese tragen die Welle 26 mit dem Farbzylinder 27, den Kettenrädern 28 und den Laufrollen 29. ebenso den' Wechselreiter 3o.
  • Der Antrieb des Farbzylinders 27 erfolgt folgendermaßen: Das Zahnrad 1q. steht mittels des Zwischenrades 3 1 in Verbindung mit dem Zahnrad 32, das auf der Welle 33 festsitzt. Auf der Welle 33 sitzen ferner die exzentrisch gelagerten Kettenräder 3q., die mittels Ketten 35 mit den Kettenrädern 28 der Welle 26 verbunden sind. Die exzentrischen Kettenräder 3¢ bewirken bei ihrer Drehbewegung eine ungleichförmige Drehbewegung dies Farbzylinders 27 und zugleich lein Heben und Senken desselben, da die Lager 25 auf der Welle 12 drehbar sind. Die Auftragwalzen 2¢ rollen, nachdem sie die Form l eingefärbt haben, über den Farbzylinder 27. Dieser ist hierbei in seiner untersten Stellung und hat die kleinste Umfangsgeschwindigkeit, die sich beim Weiterbewegen der Kettenräder 34 allmählich steigert. Zugleich begleitet der Zylinder 27 die Auftragwalzen 24 in der Richtung des Pfeils 25a bis zu seiner höchsten Stellung, die in Abb. i mit punktierten Linien eingezeichnet ist. Die Auftragwalzen 24 rollen dann weiter, und der Farbzylinder 27 erhält wieder frisch Farbe durch die Heb-erwalze 38. Die ungleichförmige Schwingbewegung, die der Farbzylinder 27 ausführt, wird mit der gleichförmigen Umfangsgeschwindigkeit der Farbwalzen durch entsprechende Übersetzung der Räder 32 und 3 1 in Einklang gebracht, wie in Abb. i gezeigt ist. Die Auftragwalzen 2q. machen bei jedem Druckgang eine halbe Umdrehung uni den Druckkopf. Der Farbzylinder 27 macht jedoch, weil die Räder 32 und 17 eins zu zwei übersetzt sind, während dieser Zeit zwei Schwingbewegungen. Während der einen rollen die Auftragwalzen 24 -über den Farbzylinder 27 und während der anderen gibt die Hebenvalze 38 die Farbe ab. Die Größe der Schwingbewegung des Farbzylinders 27 beträgt etwa ein Viertel des Umfanges des Druckkopfes. Dieser Weg wird während eines Druckganges zweimal zurückgelegt, wodurch erreicht wird, daß die Auftragwalzen 2q., die bei jedem Druckgang den halben Weg um den Druckkopf machen, annähernd dI:e gleich Umlaufgeschwindigkeit haben wie der Farbzylinder 27 und mit diesem zusammen einen Teil des Weges zurücklegten können.
  • Der Wirkungsgrad der ganzen Anordnung kann noch erhöht werden, wenn die Auftragwalzen 24 eine ungleichförmige Umlaufgeschwindigkeit erhalten, und zwar so, daß sie beim Auftreffen auf den Farbzylinder, 27 langsam und dann allmählich schneller laufen. Dies kann erreicht werden durch exzentrische Anordnung der Zahnkränze der Räder 13 und i q. in bezug zu ihren Wellten 12 und 15, wie dies in Abb. 5 gezeigt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIIE: i. Farbwerk für Tiegeldruckpressen, bei denen die Auftragwalzen den Mittelkörper umkreisen, gekennzeichnet durch einen mittels exzentrischer Kettenräder (3q.) mit ungleichförmiger Umlaufgeschwindigkeit angetriebenen Farbzylinder (27), dessen Umlaufgeschwindigkeit sich steigert, nachdem die Auftragwalzen (2q.) mit ihm im Berührung gekommen sind.
  2. 2. Farbwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbzylinder (27) die Auftragwalzen (2q.) auf einer kurzen Strecke ihres Rundlaufes um den Mittelkörper begleitet.
  3. 3. Farbwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die exzentrisch gelagerten Kettenräder (3q.), die dieungleichförmige Umfangsgeschwindigkeit des Farbzylinders (27) erzeugen, .diesem zugleich eine schwingende Bewegung erteilen. q.. Farbwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Auftragwalzen (24) bewegenden, auf den Antriebswellen (1-" 15) befestigten Zahnkränze (13, 14) exzentrisch angeordnet sind, so daß die Auftragwalzen. (2q.) den Mittelkörper mit ungleichförmiger Ge@ schwindigkeit, und zwar derart umkreisen, daß ihre Geschwindigkeit während der Berührung des Farbzylinders (27) am geringsten ist.
DESCH83974D 1927-09-24 1927-09-24 Farbwerk fuer Tiegeldruckpressen Expired DE485372C (de)

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