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Apparat zum selbsttätigen Wiederholen von Ankündigungen, Anpreisungen,
Erläuterungen, Bekanntmachungen, Vorträgen o. dgl., insbesondere für Reklame- und
Propagandazwecke Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Apparates zum
selbsttätigen Wiederholen von Ankündigungen, Anpreisungen, Erläuterungen, Bekanntmachungen,
Vorträgen o. dgl. nach Patent 466 3o4.
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Gemäß der Erfindung wird als Gesprächsträger ein Stahlband verwendet,
auf welchem die aus elektromagnetischen Eindrücken bestehenden Sprachregistrierungen
in hin und her laufenden Zeilen von beliebiger Anzahl fixiert werden. plan kommt
auf diese Weise mit einem erheblich kürzeren Gesprächsträger aus und kann, da derselbe
auch beim Rückwärtslauf ausgenutzt werden kann, die Gesprächspausen entweder ganz
vermeiden oder sie nach Belieben in den Text einschalten.
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Bei einer mehrzeiligen Aufzeichnung des Sprachtextes wird das entsprechend
breit bemessene Stahlband zweckmäßig übereinander auf Trommeln von gleicher Breite
wie das Stahlband aufgewickelt. Das zur Aufzeichnung und Wiedergabe dienende Magnetwerk
wird dabei nach jedem Hin- und Hergang des Stahlbandes schrittweise von einer Zeile
auf die andere verschoben. Es ist zweckmäßig, stets eine gerade Anzahl von Zeilen
zu wählen, um bei der Wiederholung des Sprachtextes von der letzten- Zeile sofort
wieder auf die erste übergehen zu können. Damit die zeilenförmig.- nebeneinanderherlaufenden
Gesprächsaufzeichnungen sich nicht gegenseitig beeinträchtigen, werden die magnetischen
Eindrücke mit von Zeile zu Zeile wechselnder Polarität fixiert, wodurch die aneinander
grenzenden Pole der nebeneinanderliegenden Gesprächszeilen gleiche Vorzeichen erhalten
und somit eine abstoßende Wirkung aufeinander ausüben.
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Die Erfindung bietet neben den genannten Vorzügen noch den großen
Vorteil der Möglichkeit einer wesentlichen Vereinfachung der Schaltvorrichtung.
Zur Steuerung der Schaltvorrichtung kann das Schaltband in einfacher -'##@'eise
an seinen Enden mit Lochungen, Einschnitten o. dgl. versehen werden, mit deren Hilfe
die Umschaltung des Triebwerks zwangsläufig geregelt wird.
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Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
und zwar zeigen Abb. z den Apparat in der Vorderansicht, Abb. 2 denselben in der
Seitenansicht, Abb. 3 einen Querschnitt durch das Schaltwerk nach Linie A-B der
Abb. z, Abb, q Teile des Phonogrammträgers (Sprechband), Abb. 5 das Schaltwerk im
Grundriß, Abb. 6 und 7 Einzelteile des Schaltwerks,
Abb. 8 die Registriervorrichtung
des Apparates, Abb. 9 und 1o Schaltbilder des Apparates, Abb. ii die Anordnung des
Lautverstärkers im Grundriß, Abb. i2 das Apparatgehäuse in der Draufsicht.
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Zum Auf- und Abspulen des als Lautträger dienenden Stahlbandes i werden
. zwei wechselweise als Antriebsmotor und Bremsdynamo geschaltete Elektromotoren
2 und 3 (Abb. i und 2) verwendet, welche vor jeder Umkehrung der Laufrichtung des
Stahlbandes selbsttätig umgeschaltet werden. Die beiden Elektromotoren stehen mit
den das Stahlband tragenden Spulen 4 und 5 durch Zahnrädervorgelege 6 und 7 in Verbindung.
Als Antriebsmittel für den jeweilig als Bremsdynamo laufenden Elektromotor dient
das Stahlband selbst. Es wird hierdurch in sicherer Weise die für den störungsfreien
Betrieb erforderliche dauernde Straffhaltung des Stahlbandes erzielt. Zugleich bietet
diese Einrichtung die Möglichkeit, die Umkehrung der Laufrichtung des Lautträgers
i in Abhängigkeit vom natürlichen Auslauf der Motoren durch einen vom Bremsdynamostrom
erregten Schaltmagneten vor sich gehen zu lassen. Auf diese Weise wird der Einfiuß
der Massenträgheit der rotierenden Teile praktisch unschädlich gemacht. Auch wird
mit Hilfe dieser Einrichtung erreicht, daß die Lautgeschwindigkeit des Stahlbandes
sich trotz der Änderungen der Wickeldurchmesser nur unerheblich ändert, da die elektrische
Bremsung dafür sorgt, daß die Belastung des Antriebsmotors nahezu konstant bleibt.
Das völlig selbsttätig arbeitende Schaltwerk des Apparates ist im Innern eines Werkträgers
8 untergebracht.
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Das von den beiden Elektromotoren abwechselnd von einer Spule auf
die andere gewickelte Stahlband läuft hierbei über zwei Leitrollen 9 und io. Oberhalb
dieser Rollen sind die Wellen ii und 1.2 gelagert, auf denen die Zahnräder 13 und
14 lose drehbar sind. Die beiden Räder dienen zur Umsteuerung der Motoren, in Abhängigkeit
vom Lautträger selbst. Zu diesem Zwecke ist das Stahlband an seinen Enden mit Perforationen
15 und 16 (Abb. 4) versehen. In diese greifen die Zahnräder 13 und 14 ein, sobald
die Perforationen die Zahnräder passieren. Die Perforationen sind seitlich gegeneinander
versetzt angeordnet, damit in jeder Laufrichtung immer nur eine von ihnen wirksam
werden kann. Damit der Eingriff der Zahnräder 13 und 14 in die Perforationen des
Stoffbandes sicher vor sich geht, sind auf ihren Wellen ii und 12 Scheiben mit Stiften
17 und 18 vorgesehen, welche sich in beiden Drehrichtungen gegen die Blattfedern
ig und 2o legen und dadurch ein federndes Aufliegen des von der Perforation zuletzt
mitgenommenen Zahnes auf dem Stahlbande herbeiführen. Die Ausbiegung der Blattfedern
ig und 2o wird hierbei gleichzeitig zur Schließung bzw. Öffnung der Kontakte 21
und 22 benutzt. Mit Hilfe dieser Kontakte wird am Ende eines jeden Hin- und Herganges
des Stahlbandes der Schaltmagnet 23 in den Stromkreis des jeweilig als Generator
laufenden Elektromotors eingeschaltet.
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Die Umschaltung der beiden Elektromotoren 2 und 3 bzw. ihre wechselweise
erfolgende Schaltung als Antriebsmotor und Generator geschieht mittels der auf der
Welle 26 angeordneten Kommutatoren 27, 28, 29 und 3o, von denen die Kommutatoren
27 und 30 zur Steuerung der Schaltmagnete, die Kommutatoren 28 und 29 zur
Umschaltung der Motoren dienen. Die Schaltung ist aus dem in Abb. io dargestellten
Schaltbild ersichtlich. jedem Kommutator ist ein Satz von drei Schleiffedern zugeordnet,
welche mit a, b und c bezeichnet sind. je nach der jeweiligen Stellung der Kommutatorwelle
stellen die einzelnen Kommutatorstücke die elektrische Verbindung der mittleren
(Stromzuführungs-) Schleiffeder b mit einer der äußeren Schleiffedern a oder c her.
Die Anordnung ist so getroffen, daß der Kommutator 27 die Steuerung der Schalteinrichtung,
der Kommutator 28 die Generatorumschaltung und der Kommutator 29 die '.Motorumschaltung
regelt, während der Kommutator 30 zur Steuerung von Hilfsspulen für die Generatorschaltung
dient.
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Um eine sprungweise erfolgende Drehbewegung der Kommutatorwelle 26
zu erzielen, wird die Drehung dieser Welle in folgender Weise bewirkt: Wird (je
nach der Laufrichtung des Stahlbandes i) das Zahnrad 13 oder das Zahnrad 14 mittels
der am Stahlband vorgesehenen Perforationen 15 oder 16 gedreht, dann wird hierdurch
zunächst eine Torsionsfeder 31 (Abb. 7b) gespannt. Diese Feder sucht vermittels
einer Klauenkupplung 32, 33 das Kegelradgetriebe 34, 35 und damit die Welle 26 zu
drehen. Sie wird hieran aber durch eine aus den Schaltmagneten 23 und 24 und den
Sperrscheiben 36 und 37 bestehende Sperreinrichtung gehindert. Sobald jedoch das
mit der Perforation des Stahlbandes in Eingriff stehende Zahnrad 13 oder 14 so weit
gedreht worden ist, daß der Stift 17 oder 18 sich gegen die Blattfeder ig bzw. 2o
legt und dadurch die Kontaktvorrichtung 21 bzw. 22 für die Schaltmagneten schließt,
wird die Ankerfeder 38 des Schaltmagneten 23 angezogen und dadurch die bis dahin
gegen Drehung gesperrt gehaltene Kommutatorwelle 26 freigegeben, worauf diese nunmehr
durch die vorgespannte Torsionsfeder 31 sprungweise. in eine durch die Ankerfeder
38 des Schaltmagneten 24 begrenzte Zwischenstellung gedreht wird, in welcher sie
den Antrieb des Stahlbandes durch Ausschaltung des jeweilig treibenden Elektromotors
unterbricht. Motor und der von diesem durch das
Stahlband angetriebene
Generator laufen nunmehr mitsamt der mit ihnen in zwangsläufiger= Verbindung stehenden
Spulen q. und 5 noch so lange weiter, bis die ihnen innewohnende lebendige Energie
durch die Bremswirkung des Generators verzehrt ist. Da während des Auslaufs der
rotierenden Teile der Generatorstrom nur durch den Widerstand des Schaltmagneten
23 verbraucht wird, tritt eine sehr starke elektrische Bremsung auf, durch die das
Laufwerk sehr rasch zum Stillstand kommt. In dem Augenblick, wo infolge der Abbremsung
des Laufwerks der Generatorstrom so weit gesunken ist, daß der Schaltmagnet 23 auf
die Ankerfeder 38 keine genügende Anziehungskraft mehr auszuüben vermag, schnellt
die Ankerfeder wieder in die Anfangslage zurück, in welcher sie jetzt durch Berührung
mit der Kontaktfeder 39 den Stromkreis für den zweiten Schaltmagneten 24 schließt.
Dieser zieht infolgedessen jetzt die mit der Sperrscheibe 37 in Eingriff stehende
Ankerfeder 38' an, worauf die Welle 26 durch die Feder 31 in die nächste,
nunmehr wieder durch die Ankerfeder 38 des Schaltmagneten 23 begrenzte Schaltstellung
gedreht wird. Hierbei findet eine Wiedereinschaltung der Motoren und gleichzeitige
Umschaltung von Motor und Generator statt, so daß der Elektromotor, welcher vorher
als Antriebsmotor lief, jetzt als Generator geschaltet ist und umgekehrt der vorher
als Generator geschaltete Elektromotor nunmehr als Antriebsmotor wirkt. Da die Drehrichtung
der Motoren eine entgegengesetzte ist, wird das Stahlband jetzt in entgegengesetzter
Richtung angetrieben. Dieser Vorgang wiederholt sich am Ende eines jeden Hin- und
Herganges des Stahlbandes, wobei je nach der Laufrichtung des Stahlbandes i abwechselnd
die Zahnräder 13 und 14 und die Kontaktvorrichtungen 2o und 21 in Wirkung treten.
Die entsprechende elektrische Schaltung ist in Abb. io dargestellt.
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Die zur Aufnahme, Wiedergabe und Löschung der Sprachaufzeichnungen
dienende Einrichtung ist in Abb. 3 und 8 dargestellt. Sie besteht aus einer verschiebbaren
Kapsel 40 und einer feststehenden Kapsel 41. Die Kapsel 4o enthält den Registrier-
und Wiedergabemagneten 49, die Kapse14i enthält denLöschungsmagneten 5i. Zur Führung
der Kapsel 4o dienen die Stifte 42, während die feststehende Kapsel 41 durch die
Stifte 43 gehalten wird. Die Kapsel 40 ist mit einer Gelenkstange 44 verbunden,
welche mit einem Gelenkhebel 45 in Verbindung steht. Letzterer liegt an einer auf
der Kommutatorwelle 26 sitzenden Kurvenscheibe 46 an, welche ihn mittels des Röllchens
47 entgegen einer Zugfeder 48 hin und her bewegt. Hierdurch wird die Kapsel entsprechend
der Drehung der Welle 26 schrittweise quer zum Stahlband i bewegt. Der Registrier-
bzw. Wiedergabemagnet .49, der mit seinen Polen 5o- auf dem Stahlband aufliegt,
wird dadurch bei jeder Umkehrung der Laufrichtung des Stahlbandes auf eine andere
Bahn (Zeile) des Bandes geführt. Es empfiehlt sich, den Registriermagneten mit im
Rhythmus der Sprachschwingungen pulsierendem Gleichstrom zu erregen, um die magnetischen
Eindrücke mit von Zeile zu Zeile wechselnder Polarität fixieren zu können. Es ist
hierzu beim Übergang von einer Zeile auf die andere ein Stromrichtungswechsel erforderlich,
welcher bewirkt, daß die aneinandergrenzenden Pole zweier nebeneinanderliegenden
Zeilen gleiche Vorzeichen erhalten und sich somit nicht stören können. Um eine zu
starke Abnutzung der Polflächen des Elektromagneten 49 durch das an ihnen entlanggleitende
Stahlband zu verhindern, sind dieselben, wie aus Abb. Sc ersichtlich, mit einem
nichtmagnetischen Metallstück 50', z. B. aus Bronze, umkleidet, durch das die Auflagefläche
vergrößert und damit die Abnutzung erheblich vermindert wird. Der Löschmagnet
5 1 ist so bemessen, daß er die ganze Breite des Stahlbandes bestreicht.
Infolgedessen genügt ein einmaliges Durchlaufen des Bandes, um alle Eindrücke zu
beseitigen.
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Die Schaltungsweise der beiden Elektromagnete 49 und 50 ist
in Abb. 9 dargestellt. :Mittels eines gemeinsamen Umschalters 52 ist es möglich,
den Apparat auf »Besprechen« (I), »Wiederholen« (II) und »Löschen« (III) einzustellen.
Die Besprechung des Stahlbandes erfolgt mittels des Magneten 49 über einen Transformator
53 und Zwischenverstärker 54, wobei eine Trockenbatterie 55 den Mikrophonstrom liefert.
Die Wiedergabe geschieht mittels desselben Magneten in der Schalterstellung II über
den Eingangstransformator 56 eines Gegentakt-Kraftverstärkers mit dem Zwischentransformator
62 und dem Ausgangstransformator 63 (Abb. ii). Bei Einstellung des Apparates auf
»Löschen« (III) wird die Batterie 55 als Stromquelle verwandt. Die Mikrophonbatterie
55 wird nach erfolgter Besprechung selbsttätig durch einen Hakenschalter 56, 57
ausgeschaltet, sobald des Mikrotelephon 58 in den Gehäuseschrank (Abb. 12) des Apparates
wieder eingehängt wird. Die Schalter 59 und 6o (Abb. i2) dienen zum An- und Abstellen
des Apparates. Der zum Betriebe des Verstärkers (Abb. ii) erforderliche Gleichstrom
wird bei Anschluß des Apparates an ein Wechselstromnetz in bekannter Weise durch
eine Gleichrichteranordnung bewirkt. Von dieser aus werden auch die beiden Hilfsspulen
64 und 65 (Abb. io) für die Felderregung der Elektromotoren 2 und 3 in der Generatorschaltung
gespeist.