DE48610C - Zählwerk - Google Patents

Zählwerk

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DE48610C
DE48610C DENDAT48610D DE48610DA DE48610C DE 48610 C DE48610 C DE 48610C DE NDAT48610 D DENDAT48610 D DE NDAT48610D DE 48610D A DE48610D A DE 48610DA DE 48610 C DE48610 C DE 48610C
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tooth
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wheel
wheels
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DENDAT48610D
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R. HUNDHAUSEN in Charlottenburg bei Berlin, Schlüterstrafse 78 II
Publication of DE48610C publication Critical patent/DE48610C/de
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/14Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage
    • G06M1/143Design features of general application for transferring a condition from one stage to a higher stage with drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
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Description

Die Eigenartigkeit und der Vorzug des Zählwerks, dessen Construction durch die beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht wird, liegt in der Wahl und der Anordnung seiner wesentlichen Theile. Die einzelnen Zahlenräder Zx Z^ 2T3 Z1^ Zf1 Zn Z1 u. s. w. sind, wie der Längsschnitt Fig. 1 zeigt, unmittelbar neben einander auf einer einzigen durchgehenden Achse A A angebracht; die einzelnen Zahlzeichen'(Ziffern) i, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, o, welche auf den cylindrischen Aufsenflöchen der Zahlenräder in arithmetrischer Reihenfolge über einander stehen, erscheinen also, wie die La'ngsansicht Fig. 2 zeigt, in der jedesmal durch das Schauloch B B abzulesenden Gesammtzahl in ihrer natürlichen Stellung unmittelbar hinter einander.
Die unten näher zu beschreibende und in den Fig. 5 bis 13 genauer dargestellte Zehnerübertragungsvorrichtung U1 U2 U3 u. s. vv., Fig. i, ist allemal zwischen zwei Zahlenrädern, und vollständig innerhalb des von ihren Rändern begrenzten Raumes untergebracht. Diese wesentlichsten Theile des Zählwerks nehmen also den denkbar geringsten Raum ein, nämlich nur so viel, als zur Unterbringung der Zahlen ohnehin erforderlich ist.
Das Gehäuse wird gebildet durch eine die Zahlenräder unmittelbar umschliefsende cylindrische Kapsel GGGG, welche an beiden Enden durch Deckel Dr und Di, von denen der letzlere auch, wie in Fig. 3 gezeichnet, mit der Kapsel G G aus einem Stücke 5 5 bestehen kann, verschlossen wird. Dabei dient die Achse AA, welche in dem Deckel rechts Dr fest eingeschraubt ist und am anderen Ende ebenfalls ein Schraubengewinde trägt, dem ein Muttergewinde im Deckel links D/ oder wie bei Fig. 3 in einer gesonderten Mutter M entspricht, gleichzeitig als. Verbindungsschraube des ganzen Gehäuses. Aufserdem ermöglicht ein von einem Ende her durch die Achse A A geführter und durch einen Schraubstift f verschliefsbarer Kanal ef, welcher in der Mitte jedes Zählrades nach aufsen abzweigt, bei i i i . . . zur bequemen und sauberen Zuführung von Schmiermatenal (OeI oder consistentes Fett) zu den beweglichen Theilen im Innern.
Um diese auch im übrigen vor Staub und anderen störenden Einflüssen zu schützen, wird der Antrieb des Zählwerks von aufsen her nicht durch einen längeren Spalt, wie gewöhnlich, sondern durch eine im Deckel Dr etwas unterhalb der Achse A A angeordnete Tülle O und eine hierin gelagerte Achse H nach innen hinübergeleitet, welche aufsen den Antriebshebel H W und innen die in Fig. 4 (Schnitt nach a-b in Fig. 1) dargestellte Einerantriebsvorrichtung CZ0 trägt, welche in einem die Achse A A beiderseitig umgreifenden Hebelarm xf n> mit der Schaltklinke k, der Feder t und dem Haltestift it, sowie der Sperrklinke h mit Feder η und Haltestift ν besteht.
Das Schauloch B B wird durch einen Glasdeckel dicht abgeschlossen, welcher in de fs geöffnet werden kann und so die Zahlcnräder von aufsen her zugänglich macht, um dieselben
L_
auf die Nullstellung zu bringen, was bei der vorliegenden Construction ohne irgend welche weiteren Umstünde und Schwierigkeiten der Reihe nach von rechts nach links für jedes Zahlcnrad einzeln und unabhängig von den anderen, also so leicht und schnell als denkbar, erfolgen kann.
Ein weiterer Vortheil liegt darin, dafs die Zahlenräder Z1 Z2 Z3 Z4 .. ., sowie die Zehnerübertragungsvorrichtungen U1 U„ U3 .. . je unter sich alle völlig übereinstimmend sind. Bei einer etwa eintretenden Abnutzung, welche sich naturgemäfs zuerst beim Einerrade und den zugehörigen Uebertragungselementen, in der zehnfachen Zeit beim Zehnerrade, in der hundertfachen beim Hunderterrade u. s. f., falls die höheren Stellen überhaupt regelmäfsig zur Anwendung gelangen, sich bemerkbar machen wird, können also die betreffenden Theile, unbeschadet ihrer Wirkungsweise, gegen einander ausgewechselt werden und nach einander alle Stellen besetzen; ein Zählwerk von z. B. sieben Zahlenra'dern wird also, ohne Ersatz durch neue Theile, nur durch die Auswechselung seiner Elemente gegen einander eine sieben Mal gröfsere als die normale Dauerhaftigkeit besitzen.
Ueberdies können, wie leicht einzusehen ist, bei der vorliegenden Construction Formveränderungen durch Abnutzung sich viel weniger leicht als bei anderen Constructionen störend bemerkbar machen, wie auch die Herstellungsweise der einzelnen Theile bedeutend weniger Schwierigkeit macht und Sorgfalt erheischt, als die der sonst bei Zählwerken angewendeten Elemente.
Die Zahlenräder tragen auf der (vom Beschauer aus) rechten Seite, wie Fig. 7 darstellt, in einem zur Achse A A coficentrischen Kreise zehn unter sich gleich weit entfernte Stifte oder andere Hervorragungen S1 S2 S3 si S5 sa S7 A8 S9 S0. Auf der linken Seite tragen sie, wie Fig. 5 zeigt, mit ihnen an einem festen Zapfen C drehbar verbunden, eine Klinke K, die am anderen Ende durch eine Feder F nach innen gespannt, von einem Stifte / angehalten wird und links seitwärts einen eigenthümlich geformten Ansatz E besitzt. Dieser nahezu dreieckig prismatische Zahn E dient als Mitnehmer des nächsten, linksbenachbarten Zahlenrades während einer Zehntelumdrehung. Zu diesem Zwecke ist auf der Achse A A zwischen je zwei Zahlenrädern, diesen gleichzeitig als Stellring dienend, eine Art Daumenknaggen N, wie in Fig. 6 dargestellt, angebracht, welcher mittelst des offen geschlitzten Auges L und der Klemmschraube T in einer bestimmten Loge auf der Achse A A festgestellt werden kann. Dieselbe ist am iiufseren Umfang zwischen P und Q concentrisch mit der Achse A A cylindrisch begrenzt, und zwar auf eine Zehntelumdrehung, während sie von Q nach R spiralenförmig nach innen einbiegt. Der äufsere Steg des Daumenknaggens N bei PQR mufs mit dem Zahn E der Klinke K des rechts von ihm liegenden Zahlenrades und mit den zehn Stiften S1 s2s3 . . . Sn S0 des links von ihm liegenden in einer und derselben zur Achse A A normalen Ebene liegen, durch welche ein Schnitt gelegt, in Fig. ι z. B. nach c-d, und von links her gesehen in Fig. 8 dargestellt ist. Die Wirkungsweise, der Zehnerübertragungsvorrichtung wird durch die Fig. 8 bis 13 klar veranschaulicht; Fig. 13 zeigt den von dem Zahn E, z. B. des ' Einerrades, während jeder Umdrehung beschriebenen Weg und den Stiftenkranz des davor liegenden Zehnerrades, mit welchem er jedesmal während einer Zehntelumdrehung in Eingriff tritt. Ganz genau in der gleichen Weise wie vom Einer- zum Zehnerrade rindet die Zehnerübertragung natürlich auch vom Zehner- zum Hunderterrade, vom Hunderterzum Tausenderrade u. s. w. statt. Der von der angedeuteten Richtung (im Drehungssinne des Uhrzeigers) ankommende Zahn E der Klinke K wird, wie in Fig. 12 dargestellt, von dem Daumenknaggen N bei R aufgenommen und, während jetzt vor dem Schauloch an Stelle der 8 die 9 erscheint, auf ihr bis Q hingleitend, allmälig nach aufsen zwischen die Stifte S1 und J0 gedrängt, um so, den Weg r-q, Fig. 13, beschreibend, in die in Fig. 8 dargestellte Lage zu gelangen. Folgt jetzt vor dem Schauloch auf die 9 die o, so erfafst der Zahn E den Stift S0 und, auf dem Daumenknaggen N von Q bis P weitergleitend und einen zur Achse A A concentrischen Kreisring qp, Fig. 13, beschreibend, nimmt er ihn sowie das zugehörige Zahlenrad um eine Zehntelumdrehung mit (s. Fig. 9), so dafs letzteres gleichzeitig mit dem Vorspringen der ο des rechts benachbarten Zahlenrades seinerseits ebenfalls die nächsthöhere Zahl vor dem Schauloch erscheinen läfst. Mit dem Moment aber, wo diese Bewegung beendet ist, ist der Zahn E mit seinem hinteren Ende am Ende P des Knaggens N angelangt, Fig. 9, und nun, dem Zuge der Feder F folgend, nach innen zurückgesprungen bis gegen den Haltestift /, Fig. 10, dabei den Weg ρ o, Fig. 13, beschreibend und den Stift J0 wieder freigebend, das zugehörige Zahlenrad also auch wieder loslassend. Bei fortgesetztem Weiterschreiten beschreibt nun der Zahn E, an den. Haltestift / zurückgelehnt (s. Fig. 10, 11 und 12), einen wiederum zur Achse A A concentrischen, aber ganz innerhalb des Stiftenkranzes S1 J2 ... S0 liegenden Kreisring 0 m r, Fig. 13, bis die 8 wiederum vor dem Schauloch und der Zahn E wieder beim Anfang/? des Knaggensteges angelangt ist und das Spiel von neuem beginnt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zählwerk mit einer einzigen durchgehenden Achse AA, auf welcher die Zahlen-· rüder Z1 Z2 Z3 u. s. w. unmittelbar neben einander und zwischen diesen Rädern die Zehnerübertragungsvorrichtungen U1 U2 Z73 u. s. w., gekennzeichnet durch folgende Anordnungen, angebracht sind:
    die auf der linken Seite der Zahlenrüder angebrachte Klinke K mit dem Zahn E, der Feder F und dem Haltestift /;
    den Daumenknaggen N mit dem Stege PQR, dem Auge L und der Klemmschraube T";
    die auf der rechten Seite der Zahlenra'der angebrachten, alsStifte oder anders gestalteten Hervorragungen ^1 S2 S3 S4 S5 se S7 S8 S9 S0.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48610D Zählwerk Expired - Lifetime DE48610C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5361516A (en) * 1993-03-23 1994-11-08 Dahman John A Device and method for drying pants wrinkle-free
FR2721106A1 (fr) * 1994-06-10 1995-12-15 Step Compteur de doses pour inhalateurs.

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WO1995034874A1 (fr) * 1994-06-10 1995-12-21 Valois S.A. Compteur de doses pour inhalateurs
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