DE486208C - Federnde Tragschwinge fuer Fahrradlaternen - Google Patents

Federnde Tragschwinge fuer Fahrradlaternen

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DE486208C
DE486208C DEST45252D DEST045252D DE486208C DE 486208 C DE486208 C DE 486208C DE ST45252 D DEST45252 D DE ST45252D DE ST045252 D DEST045252 D DE ST045252D DE 486208 C DE486208 C DE 486208C
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spiral spring
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S13/00Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2107/00Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles
    • F21W2107/10Use or application of lighting devices on or in particular types of vehicles for land vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Federnde Tragschwinge für Fahrradlaternen Federnde Tragschwingen für Fahrradlaternen werden vielfach in Gestalt eines doppelten Lenkerparallelogramms ausgebildet. Die Federung wird hierbei meist durch eine den einen Gelenkbolzen umschließende, aus Draht gewundene Schraubenfeder erreicht. Die Lebensdauer derartiger beim Radfahren einer fortgesetzten Beanspruchung unterworfenen Federn ist nur kurz, besonders weil bei besonders starker Durchbiegung der Schwinge, wie dies bei stärkeren Erschütterungen des Fahrrades immer auftritt, die vom Gelenkbolzen seitlich vortretenden Enden der Schraubenfeder bzw. deren Befestigungsteile gegen die benachbarten Lenker anschlagen. Zur Vermeidung dieser Übelstände wurde schon vorgeschlagen, an Stelle von aus Draht tiergestellten Schraubenfedern kräftige, spiralförmig aufgewundene Blattfedern zu verwenden. Wenngleich die Lebensdauer von mit solchen Federn ausgerüsteten Tragschwingen viel größer war, so gab andererseits die beträchtlich erhöhte Federkraft bei auftretenden Stößen zu unerwünscht langen und großen Eigenschwingungen der Tragschwinge Anlaß, was oft zu einem Verstopfen des Brenners bei Acetvlenbeleuchtung oder einer Beschädigung des Glühfadens bei elektrischer Beleuchtung führte.
  • Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine federnde, nach Art eines doppelten Lenkerparallelogramms ausgebildete Tragschwinge für Fahrradlaternen mit Abfederung durch eine an einem Gliede des Lenkerparallelogramms mit einem Ende befestigte Spiralfeder. Erfindungsgemäß ist das andere Ende der Spiralfeder zwischen einem Verbindungsbolzen gleicher Lenker des doppelten Lenkerparallelogramms und einem an diesen Lenkern angebrachten, federnd nachgiebigen Puffer, etwa einer Gummirolle, geführt. Durch- diese neue Anordnung werden die oben genannten Nachteile behoben. Bei starker Durchbiegung der Tragschwinge wird durch die sich fest gegen die Spiralfeder legende Gummirolle die Zurückfederung der Schwinge gebremst, so daß die Lenker auch bei stärkster Durchbiegung nicht aneinanderschlagen und daß die Schwinge selbst äußerst schnell wieder in die Ruhelage zurückkehrt.
  • Weiterhin sind erfindungsgemäß die den Laternenhalter mit der Laterne verbindenden Lenker gekröpft ausgebildet, derart, daß die Gummirolle und die Spiralfeder zwischen den gekröpften Mittelteilen der Lenker mit geringem seitlichen Spiel eingesetzt sind. Die Feder ist hierdurch betriebssicher eingeschlossen, ohne daß andererseits die Durchbiegungsmöglichkeit der Schwinge irgendwie behindert wird. Auch gibt diese Anordnung der Feder und der Gummirolle die Möglichkeit einer leichten Auswechselung.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Tragschwinge für Fahrradlaternen gemäß der Erfindung in Abb. z im Aufriß, zum Teil im Schnitt dargestellt. Die Abb. 2 zeigt eine Ansicht von oben auf die oberen Lenker und die Abb. 3 eine Ansicht von oben auf die unteren Lenker.
  • Am oberen Teil des Laternengehäuses i sind in an sich bekannter Weise ein Acetylenbrenner 2, ein Parabolreflektor 3 mit Lüftungsabzug 4, ein Verschlußstöpsel 5 für die Wassereinfüllöffnung und eine Regulierschraube 6 vorgesehen. Die die Verbindung zwischen dem Laternengehäuse und dem winkelförmigen Laternenhalter 7 des Fahrrades herstellende, federnde Tragschwinge ist in gleichfalls bekannter Weise nach Art eines doppelten Lenkerparallelogramms ausgebildet. In den Ösen 8, 9 des Laternengehäuses i sind parallel übereinanderliegend zwei Bolzen io und ii gelagert.. Der obere Bolzen io dient zur Verbindung von zwei Lenkern 12, 13 (Abb. 2) und der untere Bolzen i i zur Verbindung von zwei Lenkern 14, 15 (Abb. 3). Die die anderen Enden der Lenker 12, 13 und 14, 15 verbindenden Bolzen 16 und 17 sind durch eine senkrecht stehende Platte 18 mit hülsenartigen Umbiegungen i9, 2o gelenkig untereinander verbunden. Auf die Platte 18 ist eine den Laternenhalter 7 klammerartig umgreifende Zwinge 2i aufgeschoben, die mittels einer Flügelschraube 22 fest angezogen werden kann. Die Höhe der Platte 18 ist so bemessen, daß bei der Durchbiegung der Schwinge die Lenker 12, 13 und 14, 15, wie bei einem Lenkerparallelogramm, stets parallel zueinander bleiben.
  • Die nach innen durchgekröpften Mittelteile der beiden unteren Lenker 14, 15 (Abb. 3) sind durch einen parallel zu den unteren Gelenkbolzen i i und 17 liegenden Vierkantbolzen 23 verbunden. An letzterem ist das innere Ende einer den Zwischenraum der beiden unteren Lenker 14, 15 ausfüllenden, breiten Spiralfeder 24 befestigt. Das äußere Ende dieser Spiralfeder geht in einen aufwärts ragenden, den gesamten Raum zwischen den unteren und oberen Gelenkhebeln überbrückenden, kräftigen Blattfedertei125 über, dessen Außenende sich an einem Verbindungsbolzen 26 der oberen Lenker. 1:2, 13 abstützt. Zwischen den ebenfalls nach innen durchgekröpften Mittelteilen der oberen Lenker 12, 13 ist ferner noch eine Gummirolle 27 auf einem Verbindungsbolzen 28 derart gelagert, daß zwischen ihr und dem Verbindungsbolzen 26 das Außenende der Feder 25 geführt ist.
  • Die beim Fahren entstehenden Erschütterungen bewirken in bekannter Weise, daß die Tragschwinge nach oben und nach unten schwingt. Nimmt die Tragschwinge beispielsweise die punktierte Stellung ein, so tritt ein engeres Herumwinden der Spiralfeder 24 um den Vierkantbolzen 23 ein. Bei der Rückfederung legt sich jedoch die Gummirolle 27 bremsend gegen das Blattfederende 25, wodurch einesteils verhindert wird, daß die Lenker 14, 15 und 12, 13 an die Gelenkplatte 18 anschlagen und wodurch anderenteils auch die gesamte Tragschwinge schnell in die Ruhelage gebracht und das> nach jeder starken Erschütterung sonst noch nachfolgende Vibrieren der Laterne weitgehend eingeschränkt wird. Sämtliche vier Gelenkbolzen 8, 9, 16, 17 sind frei von Federn und deren Befestigungsteilen, so daß die Durchbiegung der Schwinge leichter von statten gehen kann und weniger behindert wird. Die zwischen den unteren und oberen Lenkern eingepaßte Spiralfeder24, 25 kann nicht durch anschlagende Lenker beschädigt werden. Da sie im Betriebe nur auf Federung beansprucht wird und bei ihrer neuen Anordnungsweise aus einem kräftigen Stahlband bestehen kann, so wird naturgemäß eine fast unbegrenzt lange Lebensdauer- bei sanfterer Abfederung erreicht.
  • Die neue Laternentragschwinge läßt sich natürlich auch mit Vorteil bei Motorrädern und anderen Fahrzeugen verwenden. Die Ausbildung des Laternengehäuses i und der die Schwinge am Laternenhalter 7 festlegenden Zwinge 21 kann eine beliebige sein. Die Gummirolle 27 kann auch durch einen anders gestalteten elastischen Puffer ersetzt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde, nach Art eines doppelten Lenkerparallelogramms ausgebildete Tragschwinge für Fahrradlaternen mit Abfederung durch eine an einem Gliede des Lenkerparallelogramms mit einem Ende befestigte Spiralfeder, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende (25) der Spiralfeder (24) zwischen einem Verbindungsbolzen (26) gleicher Lenker (12, 13) des doppelten Lenkerparallelogramms und einem an diesen Lenkern angebrachten, federnd nachgiebigen Puffer, etwa einer Gummirolle (27), geführt ist.
  2. 2. Tragschwinge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Laternenhalter (7) mit der Laterne (i) verbindenden Lenker (12, 13, 14, 15) gekröpft ausgebildet sind, derart, daß die Gummirolle (27) und die Spiralfeder (24) zwischen den gekröpften Mittelteilen der Lenker (12, 13, 14, 15) mit geringem seitlichen Spiel eingesetzt sind.
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