DE486538C - Anfeuchteinrichtung, insbesondere fuer Briefumschlaege - Google Patents
Anfeuchteinrichtung, insbesondere fuer BriefumschlaegeInfo
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- DE486538C DE486538C DED56433D DED0056433D DE486538C DE 486538 C DE486538 C DE 486538C DE D56433 D DED56433 D DE D56433D DE D0056433 D DED0056433 D DE D0056433D DE 486538 C DE486538 C DE 486538C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
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Description
- Anfeuchteinrichtung, insbesondere für Briefumschläge Die Erfindung bezieht sich auf eine An -fewchteinrichtung, insbesondere für Briefumschläge. Es sind Anfeuchteinrichtungen bekannt, bei denen der Anfeuchter auf einer zur Aufnahme :der anzufeuchtenden Briefumschläge usw. dienenden Unterlage auf der der Wegzugrichtung entgegengesetzten Seite unmittelbar gelagert ist, weshalb er auf den wegziehenden Briefumschlag usw. nur einen seinem Gewicht entsprechenden Druck ausübt, welcher mit der Abnahme der Flüssigkeitsmenge kleiner wird. Dieser Druck ist nun namentlich zum Anfeuchten älterer Briefumschläge usw. nicht genügend, wenn das Genwicht des bekanntlich hohlen und mit flüssigkeitaufsaugendem Stoff ausgefüllten Anfeuchters nicht erhöht oder :ein besonderer Druck auf denselben ausgeübt wird.
- Es wurde nun gefunden, daß der Druck des Anfeuchters ohne Erhöhung seines Gewichtes erheblich gesteigert und praktisch stets gleich groß gehalten werden kann, wenn nach der Erfindung die Schwenkachse des Anfeuchters auf der Seite der Wegzugrichtung der anzufeuchtenden Stücke und oberhalb des Anfeuchters angeordnet ist, so daß der Anfeuchter beim Wegziehen der genannten Stücke eine Kleanmwirkung und damit einen aus dieser resultieirenden Druck auf das wegzuziehende Stück ausübt. Der Druck des Anfeuchters kann geregelt werden, indem die 'Schwenkzapfen höher .oder tiefer eingestellt werden. Mit dem Druck ändert sich auch die Wasserabgabe.
- In der 'Zeichnung ist .ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Abb. i in einem senkrechten Schnitt und in @Abb. 2 in einer Draufsicht dargestellt.
- Auf einer rechteckigen, beispielsweise aus einer Sperrholzplatte bestehenden Unterlage i sind nahe am einen Ende derselben, zwei aus federndem Blechwinkeln gebildete Stützen--, befestigt, die schräg aufwärts nach dem andern Ende der Unterlage hin ragen. Am freien Ende sind die Stützen 2 mit mehreren. in verschiedener Höhe angeordneten; Löchern 3 versehen. Zwischen :den beiden: Stützen 2 befindet sich der quer zur Unterlag* i liegende Anfeuchter, welcher ein längliches Gehäuse q. besitzt, dass mit einem flüssigkeitaufsaugenden Stoff, z. B. mit Schwamm, ausgefüllt und unten mit ein.ern Längsschlitz 5 versehern ist. In den letzteren ist ein Streifen 6, z. B. aus 'Zimocca- oder Elefantenohrenschwamm,eingesetzt, welcher eine blesonders hohe Widerstandsfähigkeit gegen Reibung besitzt und das im Gehäuse aufgespeicherte Wasser sparsam, aber zum Anfeuchten der Brieiumschlagklappen oder von gummiertem Papierstücken genügend reichlich und gleichmäßig abgibt. Um zu verhindern, daß der Streifen 6 in das Gehäuse 4 zurückweichen kann, wenn ein verhältnismäßig starker Druck mit dem Anfeuchter auf die anzufeuchtenden Briefumschläge ausgeübt wird, ist über dem Streifen: 6 firn Schätz 5 des Gehäuses eine längsläufende Stanig e 4a . angeordnet. Die Stange 4a gestattet fernereine lose Füllung des Gehäuses mit Schwämmen für die Aufnahme einer beträchtlichen -Menge Wasser. Das Gehäuse 4 ist zum Einfüllen von Wasser mit einem Einfüllistutzen 7, versehen. An den Stirnwänden des Gehäuses' 4 ist je ein Arm 8 befestigt, weächer am freien Ende mach außen gebogen und in einem der Löcher 3 der Stütze a gelagert ist. Die Arme 8 ragen sichrä-g aufwärts nach der Seite der in Abb. i durch. einen Pfeil angedeuteten Abzugsrichtung von auf der Unterlage i bzw. auf einer Emailplatte 9 derselben aufeinanderliegenden geöffneten Briefumschlägen io. Wird derüberste Briefumschlag unter dem Anfeuchter -4., 5, 6 nach vorn weggezogen, so wird der letztere infolge (der Reibung zwischen ihm und dem Briefumschlag ebenf N s nach vorn gezogen. Da ,de Schwenkachse i i .des Anfeuchters auf der Seite der Zugrichtung des Briefumschlages und oberhalb des Anfeuchters liegt, übt der letztere auf dein abziehenden Briefumschlag eine Iülemmwirkun@g, -d, h. einen Druck aus, welcher um so größer ist, je höher die Schwenkachse des Anfeuchters(' und je näher sie sich über dems&ben befindet. Dieser Druck des Anfeuchters auf den Briefumschlag ist selbst in. där tiefsten Lage . der Schwenkachse größer als die Schwerkraft des Anfeuchters, weshalb mit einem verhältnismäßig -kleinen Gewicht desselben ein genügend starker Druck erziele werden kann; um ein kräftiges Arvfeuchten und ein rasches Aufweichen die( Gummi; schicht an der Briefumschlagklappe zu gewährleisten. Natürlich könnten Üie Briefum-
schläge anich nach der andern Seite weg- gezogen werden, wenn kein Druck auf die- selben mittels des Anfeuchters ausgeübt wer- den soll. Es können dänn mehr ,als, i oo Brief- umschläge aufeinanderrgelegt werden;. Statt in Löchern könnte der Anfeuchter auch in nach oben laufenden Schlitzen dker Stützen a mittels verstellbarer Lag-ex gelagert sein. Die Verwendung von Blechwinkeln als Stützen hat der bekannten Lagerung dies An- feuchters in festen Lagern: gegenüber den Vorteil, .daß die Stützen leicht federn uhd zum Wechseln der Lagexsstelle nach außen gedrückt werden können.; so, daB. auf die Arme des Anfeuchters kein Seitendruck nach innen ausgeübt werden ruß., was @erfahrungs- gemäß öfters ein Abdrücken der Arme zur Folge hatte.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anfeuchteinrichtung, insbesondere für Briefumschläge, finit über einer Unterlage auf und nieder schwenkbarem Anfeuchter, welcher zum Benetzen von auf die Unterlage gelegten Briefumschlägen, gummierten Papierstreifen usw. ÜTent, dadurch gekennzeichnet, daß, die Schwenkachse(ii) des Anfeuchters(4) auf der Seite der Wegzugrichtung der anzu£euchtend'en. Stücke und Qberhal#b des Anfeuchters angeordnet ist; so -daß der Anfeuchter beim Wegziehen der genannten Stücke eine Klenunwirkung und damit einen atz dieser resultierenden Drück auf das wegziiehende Stück ausübt. a. Anfeuchteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkzapfen (i i) :des Anfeuchters zur Regelung des Anfenchtdruckes und der daraus hervorgehenden Wasserabgabe, in. der Höhenrichtung in federnden Blechwinkeln verstellbar gelagert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH486538X | 1928-04-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE486538C true DE486538C (de) | 1929-11-19 |
Family
ID=4516468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED56433D Expired DE486538C (de) | 1928-04-20 | 1928-08-26 | Anfeuchteinrichtung, insbesondere fuer Briefumschlaege |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE486538C (de) |
-
1928
- 1928-08-26 DE DED56433D patent/DE486538C/de not_active Expired
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