DE486842C - Selbsthaltendes Scheidenspekulum - Google Patents

Selbsthaltendes Scheidenspekulum

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DE486842C
DE486842C DEG64591D DEG0064591D DE486842C DE 486842 C DE486842 C DE 486842C DE G64591 D DEG64591 D DE G64591D DE G0064591 D DEG0064591 D DE G0064591D DE 486842 C DE486842 C DE 486842C
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vaginal speculum
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B1/00Instruments for performing medical examinations of the interior of cavities or tubes of the body by visual or photographical inspection, e.g. endoscopes; Illuminating arrangements therefor
    • A61B1/32Devices for opening or enlarging the visual field, e.g. of a tube of the body

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  • Public Health (AREA)
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  • Surgical Instruments (AREA)

Description

  • Selbsthaltendes Scheidenspekulum Seit langem ist in der Praxis die Beobachtung gemacht worden, daß die bestehenden, selbsthaltenden Spekula insofern unvol9.-kommen sind, als sie nach der Einführung und Aufspannung von der Patientin schon bei geringem Pressen gleich wieder ausgestoßen werden können. Selbst bei stärkster Aufspannung, was natürlich nicht immer möglich ist, muß man noch damit rechnen, daß die Spekula sich beim Zusammenziehen des Muskels Constrictor cunni derart weit herau,sschieb,e'n, daß, ein neues Einstellen unbedingt nötig ist. Auf diese Weise können sie ihre Aufgabe, einen Assistenten zu ersetzen, nicht erfüllen. Außerdem bieten sie vielfach durch ihre Ausbildung eine verhältnismäßig kleine Zugangsöffnung für den untersuchenden und operierenden Arzt und lassen, abgesehen von der geringen Beleuchtung durch das Tageslicht im Scheideninnern, nur eine sehr eingeschränkte Arbeitsmöglichkeit für die Behandlung und Operation zu. Daß diese Mängel schon von anderer Seite erkannt worden sind, beweist die Konstruktion verschiedener Spekula, die durch blesondere Anordnung zwar eine bessere Zugangsmöglichkeit boten, aber ebenfalls nicht nach dem Einsetzen in die Scheide genügend fest saßen. Anderseits wurden Spekula mit elektrischer Beleuchtung gebaut, die aber wiederum nicht die nötige Arbeitsfreiheit im Innern der Scheide, besonders am Uterus, gewährleisten. N ach längeren Ve-rsuc*hen ist es ##elungen, t) ein Spekuham zu konstruieren, das die gestellten Forderungen duxclL Anpassung des Instruments an den Bau der weiblichen Beckenknochen erfüllt. Die Scheide verläuft anatomisch vom Scheideneingang bis zum Uterus unter dem spitzwinkligen Torbogen der nach beiden Seiten schräg abwärts verlaufenden., absteigenden Schamb.einäste hindurch. Diese absteigenden Schambeinäste sind als Pfeiler benutzt worden, um das eingeführte, im Innern der Scheide aufgespannte Spekulum durch eine besondere Einrichtung zurückzuhalten, so daß; es weder durch Zug noch Druck au:s. seiner Lage zu bringen ist. Trotzdem wird bei der Patientin weder ein lästiger Druck noch ein Schmerz verursacht.
  • In der 'Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsfarm dargestellt.
  • Ein gewöhnliches unteres Spekulum A hat in seinem vorderen Teil. eine scharf abgesetzte Auslegung B, durch welche es möglich ist, dasselbe besser in der Scheide zu verankern. An der Außenseite dieses Spekulums sind zwei besonders geformte Spangen C angebracht, die dem Spekulum dicht angelagert sind, und sich durch :eine leicht bedienbare und -an sich bekannte Einrichtung nach oben und nach der Seite aufspannen und in. jeder Stellung feststelalen lassen. Am Ende dieser Spangen befinden: sich Metallkugeln D. Bei der Form dieser Spangen ist besonders hervorzuheben, daß, sie etwa z bis 3 -cm nach ihrerTEi'biegung ins Bererch der Scheide 'ui eine Bajonettform übergehen.
  • Wird das Spekulum in die Scheide eingeführt und fest aufgespannt, so haken die Knicke E der bajonettartigen Enden der Spangen hinter die absteigenden Schambeinäste ein und halten das Spekulum sicher in der Scheide. Durch dieses Einhaken und durch die Verankerang des unteren. Löffels bei B wird eine Befestigung des Spekulumis in unverrückbarer Stellung gewährleistet. Die an den Spangen vorn, angebrachten Kugeln verhindern eine Beschädigung der Scheide beim Einführen.
  • Das neue Spek ulum gestattet einen klaren Überblick über Scheide und Portio, wobei das Tageslicht voll hineinfallen kann, und ermöglicht jede Therapie an diesen ohne Behinderung. Die Portio kann gefaßt -und leicht mach allen Richtungen gezogen werden, so daß.@D'ilatation und Cürettement ohne Hilfe ausgeführt werden können. Die Portio kann sogar so weit vorgezogen werden, daß, bei Prolaps-Operationen an der vorderen Vaginalwand bei der vorderen Coeliotomie eine Hilfe ,erspart werden könnte. 'Das Spekulum ist ganz auseinandernehmbar, kann aber auch im ganzen ausgekocht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Selbsthaltendes Scheidenspekulum mit an einer Platte verschiebbar befestigten Sparngen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte, die sich in die Vagina einführen läßt, so geformt ist, daß sie sich mit einer an ihr b,efindächen Ausbuchtung (B) in die hintere Scheidenwand eingräbt, und daß die an dieser Platte verschiebbar befestigten und an den freien Enden bajü!nettförmig gestalteten Spangen (C) sich beim Spreizen mittels der Knicke (E) der bajünettartigen Teile hinter die absteigenden Schambeinäste festsetzen, so daß diese als Widerstandspfeiler wirken.
DEG64591D 1925-06-12 1925-06-12 Selbsthaltendes Scheidenspekulum Expired DE486842C (de)

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