DE486880C - Messgeraet, Theodolit mit photographischer Einrichtung o. dgl. zum Festlegen der Zielrichtung - Google Patents

Messgeraet, Theodolit mit photographischer Einrichtung o. dgl. zum Festlegen der Zielrichtung

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DE486880C
DE486880C DER70610D DER0070610D DE486880C DE 486880 C DE486880 C DE 486880C DE R70610 D DER70610 D DE R70610D DE R0070610 D DER0070610 D DE R0070610D DE 486880 C DE486880 C DE 486880C
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DE
Germany
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shutter
diaphragms
theodolite
exposure
frequency
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Expired
Application number
DER70610D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Raethjen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
Original Assignee
CARL BAMBERG FRIEDENAU
Askania Werke AG
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Publication date
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00—Measuring angles
    • G01C1/02—Theodolites
    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C11/00—Photogrammetry or videogrammetry, e.g. stereogrammetry; Photographic surveying
    • G01C11/02—Picture taking arrangements specially adapted for photogrammetry or photographic surveying, e.g. controlling overlapping of pictures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

  • Meßgerät, Theodolit mit photographischer Einrichtung o. dgl.. zum Festlegen der Zielrichtung Die Erfindung bezweckt die photagraphische Aufnahme eines bewegten Zielflugzeuges o.dgl. von wenigstens zwei festen Standorten aus mit einer fortlaufenden Reilie gleichzeitiger Bilder.
  • Für solche Zwecke benutzte man bisher photographische Verschlüsse, welche durch einen elektromagnetischen Impuls ausgelöst wurden. Da hierbei die eigentliche Blende oder der Rollvorhang durch Federkraft bewegt wird, entsteht die Belichtung stets erst einige Zeit nach' dem elektromagnetischen Impuls, und diese Verzögerungszeit ist ab- hängig von so vielen mechanischen Einflüssen, daß sie im allgemeinen auch bei Verschlüssen gleicher Bauart verschieden ist. Das bewirkt trotz gleichzeitiger Auslösung ungleiche Zeiten der Belichtung, weil diejenigen Teile des Verschlusses, welche die Belichtung durch ihre Bewegung freigeben, nicht synchron bewegt werden.
  • Die Erfindung vermeidet nun diese Nachteile dadurch, daß die Verschlüsse in allen Bewegungsvorgängen elektromagnetisch synehron gesteuert werden. Während also bei den bisher benutzten Verschlüssen einige rein mechanische Bewegungsvorgänge, und zwar gerade die wesentlichen, der Synchronsteuerung nicht unterliegen, sollen bei dem neuen Verfahren alle Bewegungsvorgänge synchron gesteuert werden. Dadurch erreicht man, daß zwischen dem elektromagnetischen Impuls, welüher den Verschluß steuert-, und der Belichtung selbst keine erhebliche Verzögerungszeit mehr vorhanden ist"oder wenigstens wird die dann noch vorhandene min=ale Verzögerungszeit bei Verschlüssen gleicher Bauart den gleichen Betrag haben. Es wird dadurch eine bedeutend genauere Gleichzeitig-ZD keit der Belichtung erreicht.
  • Die Zeichnung zeigt in Abb. i und 2 einen schematischen Aufriß und Grundriß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Als einfachste Form einer Blendenbewegung und einer elektromagnetischen Steuerung ist bei, dem Ausführungsbeispiel eine Drehblende D' auf die Achse eines Synchronmotors S bzw. eines elektromagnetisch synchronisierten Motors angenommen. Wenn man zwei solche Systeme mit dem gleichen Strom speist, so laufen die Motore synchron in Frequenz und Phase, also laufen auch die Drehblenden in Frequenz und Phase synchron.
  • Da es sich um fortlaufende Aufnahmen handelt, ist die Verschlußbewegung periodisch. Offensichtlich wird bei einem periodisch bewegten Verschluß die Belichtungsdauer um so kleiner sein, je höher seine, Frequenz ist. Auch die Zeitfehler der, photogrammetrischen Messung werden also mit wachsender Frequenz der Verschlüsse abnehmen. Im Interesse genauester Zeithestimniungen wird man daher eine hohe Frequenz der Verschlußbewegung suchen. Diese hohe Frequenz ist aber zunächst auch mit großer Bildhäufigkeit verbunden, welch letztere häu-fig unerwünscht ist. Um nun die hohe Frequenz der Belichtungsblende mit geringer Frequenz der Bildhäufigkeit zu verbinden, ist gemäß der Erfindung außer dem HauptverschlußDI, welcher die Belichtungszeit bestimmt, im gleichen Lichtweg zwischen Objek- tiv und Film oder Platte noch ein zweiter Verschluß D-2 eingeschaltet, welcher die Bildhäufigkeit bestimmt.
  • Wenn z. B. der Hauptverschluß (die Hauptblende) z5 Perioden in der Sekunde durchläuft, und es werden nicht 25 Silder in der Sekunde gewünscht, sondern nur fünf Bilder, so läßt man den zweiten Verschluß mit fü#nf Perioden in der Sekunde umlaufen. Durcli den Hauptverschluß* werden geringe Zeitfel-Aer garantiert, durch den zweiten Verschluß erreicht man geringe Bildhäufigkeit. Der zweite Verschluß wird mit dem Hauptverschluß gemeinsam derart gesteuert, daß der zweite Verschluß erst nach einer bestimmten Zahl von Belichtungsstellungen des Hauptverschlusses seinerseits auch gerade in Belichtungsphase ist. Die Frequenz des Hauptverschlusses ist also eine Oberschwingung zu der Frequenz des zweiten Verschlusses als ihrer Grundschwingung. Die Frequenzen des Haupt- und des zweiten Verschlusses müssen also im ganzzahligen Verhältnis stehen.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel wird das Oberschwingungsverhältnis durch. ein Zahnradgetriebe gewährleistet. Dil ist auf der Achse des SynchronmotorsS fest angeordnet, dreht sich also mit dessen AnkerA-. Der zweite VerschluBD-2 trägt auf seinem Scheibenumfange einen Zahnkranz, welcher iii das Zahnrad Z (Abb. 2) eingreift. Z ist ebenfalls fest auf der Achse des AnkersA.
  • Die BlendeD-' des zweiten Verschlusses" welche die Bildhäufigkeit bestimmt, muß natürlich auch in irgendein-er Weise den Vorschub des Films regeln- Diese Regelung, welche an sich nicht zu der Erfindung gehört, ist in Abb. i und 2 durch einen elektiischen KontaktgeberB, I( angedeutet.
  • Es sind nun Fälle möglich, üi welchen auch zwei Blenden oder Verschlüsse im gleichen Lichtweg noch nicht hinreichen, um die erforderliche Zeitgenauigkeit mit der ge- wünschten Bildhäufigkeit zu verbinden. In diesem Falle kann man auch einen dritten' Verschluß in den gleichen Lichtweg einbauen, welcher sich in allen Stücken zum zweiten Verschluß so verhält, wie der letztere zum Hauptverschluß. In diesem Falle muß also die Frequenz des zweiten Verschlusses eine Oberschwingung darstellen zu der Frequenz des dritten Verschlusses als ihrer Grundschwingung.. Genügt auch der dreifache Verschluß noch nicht, so führt man analog einen vierten Verschluß ein usw. Als Beispiel seien vier Drehblenden D', D2, D3, D4 genannt, von welchen D' 25 Umdrehungen/sec., D2 fünf Umdrehungen/sec., D3 eine Umdrehung/sec. macht und D-1 in 5 Sekunden eine Umdrehung.
  • Die Anordnung mehrerer Verschlüsse Moder Blenden im gleichen Lichtweg ist an sich nicht neu, sie ist auch schon bei Drehblenden angewandt worden. Neu ist es aber, durch das Obersch:wingungsverhältnis mehrerer im gleichen Lichtweg liegender Verschlüsse einen hochfrequenten periodischen Verschluß! für geringe Bildhäufigkeit herzurichten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meßgerät, Theodolit mit photo-raphischer Einrichtung o. dgl., zum Festlegen der Zielrichtung, welches in zwei oder mehr Exemplaren zur Ermittlung der räumlichen Lage"=ver-zugswei2&e von schnell bewegten Körpern, wie Luftfahrzeugen u. dgl., an getrennten Standorten aufgestellt wird und bei dem die Verschlüsse gleichzeitig geöffnet werden, gekennzeichnet durcli Verschlüsse (D,1, D2), Blenden o. dgl., die durch eine besondere synchronis#ierende#-",iSteuerung (Synchronmotore o. dgl.) in. Fenquenz und Phase übereinstimmen(,1,#- bewegt werden.
  2. 2. Gerät nach 4n#,prucli. i, dadurch gekennzeichnet, daß 7:a-i#t-,ei # dem I-Iauptverschluß noch ein oder mehrere weitere Verschlüsse vorgesehen sind, welche den Lichtweg nach der lichtempfindlichen Schicht jeweils erst nach einer bestimmten Anzahl Freigaben durch den Hauptverschluß freigeben. 3. Gerät nach Anspruch--i#=und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ver-ZD schluß aus zwei oder mehreren. zweckmäßig auf zwei voneinander getrennten Achsen angeordneten Drehblenden (DI, D2) gebildet wird, die synchron zwangsweise angetrieben werden und deren Umlaufszahl in einem ganzzahligen Verhältnis so zueinander steht, daß eine Belichtung nur dann erfolgen kann, wenn Blendenausschnitte aller Drehblenden übereinanderhegen.
DER70610D 1927-03-18 1927-03-18 Messgeraet, Theodolit mit photographischer Einrichtung o. dgl. zum Festlegen der Zielrichtung Expired DE486880C (de)

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