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Holzschleifer mit durch Flüssigkeitschalter gesteuertem elektrischen
Vorschubmotor Gegenstand der Erfindung ist ein Holzschleifer mit elektrisch angetriebenem
Holzvorschub nach Patent 468 823.
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ach der Erfindung wird der Leitflüssigkeitspiegel des Flüssigkeitschalters,
welcher die Leistung des Vorschubmotors regelt, durch ein Druckmittel eingestellt,
dessen Zu- und Ablauf durch ein in bekannter Abhängigkeit von der Belastung des
Schleifmotors gesteuertes Ventil geregelt wird.
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Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung bei einem elektrisch angetriebenen
Holzschleifer beschrieben.
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In der Zuleitung zum Hauptmotor liegt ein Stromwandler, in dessen
Sekundärstromkreis ein Solenoid oder eine andere elektromagnetische Vorrichtung
eingeschaltet- - ist. Mit einem Parallelwiderstand kann die Stromstärke im Solenoid
und damit seine Zugkraft nach Bedarf auf verschiedene geeignete Festwerte eingestellt
werden. Mit dein Solenoidkern verbunden ist das Steuerventil.
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a ist der Hauptmotor. Die Holzvorschubvorrichtung, die durch den Vorschubelektromotor
h angetrieben wird, ist mit c bezeichnet. d ist der Stromwandler, e das Solenoid,
f der Regelwiderstand, ä das Quecksilbervor= ratsgefäß, h die Rückströmleitungl,;
i der Ablauf, k das Steuerventil, L die überströmleitung, m der Zulauf der
Druckflüssigkeit, n der Widerstand. Das Steuerventil k wird zweckmäßig als entlastetes
Ventil ausgebildet und ist im senkrechten Steuerzylinder leicht beweglich. Der Steuerzylinder
hat vier Anschlußrohrleitungen: Zulauf und Ablauf der Druckflüssigkeit und zwei
Verbindungsleitungen (es genügt auch eine solche Leitung) nach dem- Flüssigkeitschalter.
In seiner Mittellage schließt das Steuerventil sämtliche Leitungen ab.
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Der Flüssigkeitschalter ist, wie im Hauptpatent beschrieben, ein kommunizierendes,
Quecksilber enthaltendes Gefäß. Der eine Schenkel dieses Gefäßes dient als Quecksilbervorratsgefäß
und ist mit dem Steuerventil durch zwei Rohrleitungen verbunden; in dem anderen
Schenkel dieses Gefäßes ist der dreiphasige Rotorwiderstand eines Asynchronmotors
angeordnet. In der Ruhelage steht der Quecksilberspiegel in dem Widerstandsschenkel
etwas unter dem Wlderstand, so daß der Widerstand gerade nichtmehr eintaucht. Ein
Drehstromasynchronmotor b, dessen Drehzahl und Drehmoment in weiten Grenzen veränderlich
sind, treibt die Holzvorschubeinrichtung an, preßt damit das Holz auf den Schleifstein
und schiebt es so rasch vor, daß die gewünschte Belastung des Hauptmotors erreicht
wird.
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Sinkt nun infolge ungenügender Holzanpressung an den Schleifstein
die Stromstärke des Hauptmotors unter den eingestellten
Wert, so
kann infolge der damit ebenfalls sinkenden Feldstärke das Solenoid nicht -mehr das
Steuerventil h in der Mittellage halten. Es sinkt unter die Mittellage herunter
in Stellung A und gibt der Druckflüssigkeit, z. B. Wasser, Öl o. dgl., den Zufluß
nach dem Quecksilberschalter frei. Die Flüssigkeit drückt in dem Vorratsgefäß auf
den Quecksilberspiegel unmittelbar oder unter Vermittlung eines Kolbens und hebt
infolgedessen den Quecksilberspiegel in dem Schenkel, der den Regelwiderstand :enthält.
Dieser taucht tiefer in das Quecksilber .ein, so daß, ein größerer Teil des Widerstandes
kurzgeschlossen wird. Der Vorschubmotor erhöht daher seine Drehzahl und preßt das
Holz stärker an den Schleifstein, bis die Belastung des Hauptmotors den gewünschten
Wert wieder erreicht hat.
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Wird andererseits die Belastung des Hauptmotors wegen zu starker Anpressung
des Holzes an den Schleifstein zu groß, so steigt mit dem wachsenden Hauptstrom
auch die Feldstärke im Solenoid, so daß, das Steuerventil K in diesem Falle nach
oben über die Mittellage hinaus in die Stellung B gezogen wird. Hierbei wird zunächst
der Zulauf der Druckflüssigkeit unterbrochen und hierauf der Ablauf geöffnet. Das
Quecksilber, das im Schenkel, der den Regelwiderstand enthält, höher stand als im
Vorratsgefäß, sinkt und drückt die Druckflüssigkeit aus dem Vorratsgefäß heraus,
so daß die vorher kurzgeschlossenen Teile des Regelwiderstandes wieder wirksam werden.
Entsprechend dem größeren Rotorwiderstand läuft nunmehr der Vorschubmotor langsamer
oder steht ganz still, wenn die gewünschte Hauptstromstärke wieder erreicht ist.
Das Steuerventil pendelt also um seine Mittellage und hält den Motor in einem solchen
Drehzahl, bereich, daß- er den Vorschub des Holzes und seine Anpressung an den Schleifstein
auf die gewünschte Belastung des Hauptmotors regelt.
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Die Regel-,viderstände für den Vorschubmotor können unmittelbar in
den Flüssigkeitschalter eingehängt werden. Allerdings erfordert diese Ausführung
die Verwendung von hochwertigem Material für den Widerstand, und es wird auch erforderlich,
den Widerstand zu kühlen. Es kann jede beliebige Art von Kühlung angewandt werden,
z. B. auch Luftkühlung, indessen ist es das einfachste, für die Kühlung Wasser zu
verwenden. Die vorliegende Einrichtung ergibt eine größere Anpassungsfähigkeit des
Vorschubmotors an die Belastung des Holzschleifers als die im Hauptpatent beschriebene,
bei der nur eine verhältnismäßig beschränkte Anzahl von Widerstandsstufen angeordnet
werden kann.
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Ein weiterer Vorteil der neuen Erfindung besteht darin, daß damit
das Druckmittelventil statt durch ein Solenoid durch eine andere Einrichtung gesteuert
werden kann, z. B. durch einen Geschwindigkeitsregler, so daß die elektrische Vorschubvorrichtung
auch bei Holzschleifern anwendbar ist, die durch Wasser- oder Dampfturbinen oder
andere Maschinen angetrieben werden.