DE487771C - Antriebsvorrichtung fuer Steckschuetzen fuer Webstuehle - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Steckschuetzen fuer Webstuehle

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DE487771C
DE487771C DEJ25861D DEJ0025861D DE487771C DE 487771 C DE487771 C DE 487771C DE J25861 D DEJ25861 D DE J25861D DE J0025861 D DEJ0025861 D DE J0025861D DE 487771 C DE487771 C DE 487771C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/46Mechanisms for inserting shuttle in shed wherein the shuttle is pushed or pulled positively

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Steckschützen für Webstühle Die Erfindung betrifft Webstühle mit Steckschützen, bei denen der Steckschützen nur insoweit bewegt wird, als es für das Arbeiten des Webstuhles nötig ist, d. h. sich während der Anschlagbewegung der Weblade vollständig in Ruhe befindet, und bezweckt eine Verkleinerung der zugleich mit den Steckschützenträgern schwingenden Massen, welche weitergeht, als sie bei den bekannten Ausführungen von Webstühlen der genannten Art, bei denen die Steckschützenträger durch Kurven- oder Daumenscheiben in Bewegung versetzt werden, erzielt werden kann.
  • Dieser Zweck wird durch ein auf den Steckschützen wirkendes Kurbelgetriebe erreicht, mit welchem eine die Unterbrechung der Bewegungsübertragung von dem sich drehenden Teile des Getriebes auf den schwingenden Teil gestattende Kuppelung verbunden ist, die absatzweise selbsttätig aus- und eingerückt wird.
  • Dadurch, daß der sich drehende Teil des Kurbelgetriebes während einervollen Umdrehung verstellend auf den Steckschützen wirkt, erhalten die auf den Steckschützen wirkenden hin und her beweglichen Teile eine solche Schwingungsweite, daß die durch die sich drehenden Teile des Getriebes unmittelbar bewirkte Verstellung eines schwingenden Teiles nur in beschränktem Maße oder gas nicht vergrößert zu werdenbraucht, also die Massen, diebeibekannten Einrichtungen nötig sind, um durch Drehung eines sich drehenden Teiles eine genügend große Verschiebung des Steckschützens hervorzurufen, in Fortfall gebracht oder verkleinert werden. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiele dar, und zwar zeigt Abb. x eine Seitenansicht- des Webstuhles, Abb.2 die Bewegungsvorrichtung für den Steckschützen in einer Lage, bei der der Steckschützen sich außerhalb des Faches befindet, Abb. 3 die Vorrichtung in einer der Abb. 2 entsprechenden Darstellungsweise in der der Lage des Steckschützens in der Mitte des Faches entsprechenden Lage, während Abb. q. und 5 schematisch das Gestänge, durch welches die Wirkung der den Steckschützen bewegenden Teile geregelt wird, wiedergeben. Abb. 6 bis 8 geben Darstellungen in vergrößertem Maßstabe, aus denen Einrichtungen und Wirkungsweise der die Lade des Steckschützens in seinen Ruhestellungen sichernden Sperrvorrichtung ersichtlich sind.
  • Der Steckschützen i wird von einem Steckschützenträger 2o getragen, welcher an dem einen Teil einer Kurbelschleife bildenden Schieber 21 befestigt ist. Der Schieber 21 wird oben an der Stange 22 durch Rollen 23 und unten an der Stange 24 durch Rollen 25 geführt. Die Rollen 23 sind durch Schrauben 26 und die Rollen 25 durch Schrauben 27 einstellbar. Der Steckschützenträger 2o wird noch besonders zwischen zwei durch eine Schraube 28 einstellbaren Rollen ag geführt.
  • Der Schieber 2i bildet mit der auf der Welle 31 sitzenden, einen Kurbelzapfen 32 tragenden Scheibe 33 eine Kurbelschleife, durch welche die Hinundherbewegung des Steckschützens erfolgt. Auf der die Scheibe 33 tragenden Welle 31 sitzt ein Kettenrad 34, welches durch die Kette 35 mit dem Kettenrade 36 verbunden ist. Das Kettenrad 36 ist fest mit dem Kegelrade 37 verbunden, welches in das Kegelrad 38 eingreift. Das mit dem Kegelrade 38 fest verbundene Kettenrad 39 wird durch die Kette 40 von dem Kettenrade 41 auf der Antriebswelle 42 in Drehung versetzt.
  • Der Kurbelzapfen 32 greift nur bei jeder zweiten Umdrehung der Kurbelscheibe 33 in den Schlitz 3o des Schiebers 21 ein. Er ist an der Kurbelscheibe 33 parallel zu deren Drehachse verschiebbar und wird absatzweise durch ein in Abb.4 und 5 gesondert wiedergegebenes Gestänge verstellt.
  • Der Zapfen 32 trägt einen Stift 43 (Abb. 4), an welchem das eine Ende des Hebels 44 (Abb. 4 und 5), der seinen Drehpunkt an dem Lagerbock 45 der Kurbelscheibe 33 hat, angreift. Das andere Ende des Hebels 44 ist durch den Stift 46 mit der Stange 47 (Abb. 4) verbunden, welche in einer zentralen Bohrung der Welle 31 verschiebbar ist und an der Drehung der Welle teilnimmt.
  • Auf der Stange 47 sitzen Scheiben 48, an denen das eine Ende des an der Weblade 50 gelagerten Hebels 51 angreift. Das andere Ende des Hebels 51 trägt einen Stift 52, welcher in eine Führungsnut 53 an der fest am Gestelle des Webstuhles angeordneten Bogenschiene 54 eingreift. Während der Webladenbewegung gleitet der Stift 52 in der Nut 53 und wird in der Kröpfung der Nut 53 verstellt. Durch diese Verstellung des Hebels 51 wird zugleich die Stange 47 verschoben, die ihre Bewegung auf den Hebel 44 überträgt, welcher eine Verstellung des mit ihm verbundenen Kurbelzapfens 32 bewirkt.
  • Damit eine zufällige Verstellung des Schiebers 21 aus den Lagen, in denen er von dem Kurbelzapfen 32 gelöst ist, nicht stattfindet, ist eine diese Lagen des Schiebers sichernde Sperrvorrichtung vorhanden, welche mit der Vorrichtung zur Verstellung des Kurbelzapfens so verbunden ist, daß die Sperrung eintritt, wenn die Verbindung des Kurbelzapfens mit dem Schieber gelöst wird, während bei Herstellung der Verbindung des Kurbelzapfens mit dem Schieber die Sperrung aufgehoben wird.
  • Die Sperrvorrichtung wird durch eine an dem Schieber 2i befestigte Stange 61 und einen in einen Einschnitt dieser Stange eingreifenden, bei 59 gelagerten Sperrhebel 58 gebildet. Der Sperrhebel 58 ist durch die Gelenkstange 57 mit dem einen Ende eines an der Weblade bei 56 gelagerten zweiarmigen Hebels 55 verbunden. Das andere Ende des zweiarmigen Hebels 55 ist mit der Stange 47 so verbunden, daß bei jeder Verschiebung der Stange 47 der zweiarmige Hebel 55 ebenfalls verschwenkt wird. Der Sperrhebel 58 ist mit einer Zugfeder 6o verbunden, welche ihn bei ungehinderter Wirkung in die Einkerbung der Stange 61 einpreßt. Wenn der Kurbelzapfen 32 in den Schlitz 3o des Schiebers 21 eingreift, also die in Abb. 5 wiedergegebene Lage einnimmt, befindet sich der Sperrhebel 58 infolge seiner Verbindung mit dem auf dem Kurbelzapfen 32 wirkendenGestänge außerhalb seiner Sperrlage. Geht aber der Hebel 51 aus der in Abb. 5 angedeuteten Stellung in die nach Abb. 4 über, so gibt der Sperrhebel 58 dem Zuge der Feder 6o nach und springt in den Einschnitt der Stange 61 ein. Beim Umstellen des Gestänges in die in Abb. 5 dargestellte Lage gibt der Sperrhebel 58 die Stange 61 frei, so daß der Schieber 21 durch den wieder zum Eingriff in den Schlitz 3o kommenden Kurbelzapfen 32 verstellt werden kann.
  • Die Erfindruig bietet auch die Möglichkeit, die Bewegung des Steckschützens der Breite des zu erzeugenden Gewebes so anzupassen, daß der Steckschützen am Ende seiner Auswärtsbewegung sich stets dicht an der Kante des Gewebes befindet. Zu diesem Zwecke kann z. B. die Kurbelscheibe 33 mit einer Anzahl in verschiedenem Abstande von der Drehachse 31 der Kurbelscheibe 33 angeordneten Löchern zur Aufnahme des Kurbelzapfens 32 oder mit einem Schlitze, in welchem der Krubelzapfen 32 verstellt werden kann, versehen werden. Bei Änderung der Lage des Kurbelzapfens 32 sind auch die Teile 2o, 44 und 61 auszuwechseln. In ähnlicher Weise läßt sich auch bei der Ausführung nach Abb. i und 2 die Bewegung des Steckschützens, z. B. durch Auswechseln des Steckschützenträgers, verändern.

Claims (7)

  1. PA T LNTAN5PRTJCIIE: i. Antriebsvorrichtung für Steckschützen für Webstühle, bei denen der Steckschützen sich absatzweise in Ruhe befindet, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Steckschützen wirkendes Kurbelgetriebe (2i, 3z, 33), mit welchem eine die Unterbrechung der Antriebsübertragung von der ständig umlaufenden Kurbel (33) des Getriebes auf einen schwingenden Schieber (2i) gestattende Kuppelung verbunden ist, absatzweise selbsttätig aus- und eingerückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbelscheibe (33) des Kurbelgetriebes einen in seiner Längsrichtung verschiebbaren Kurbelzapfen (32) trägt, welcher zeitweise in seiner Längsrichtung so verstellt wird, daß seine Verbindung mit dem Schieber (2i) des Kurbelgetriebes aufgehoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Steckschützen (i) bewegende Schieber (2i) und die Kurbelscheibe (33) zusammen mit einem in einen Schlitz (3o) an dem Schieber (21) eingreifenden Kurbelzapfen (32) eine Kurbelschleife bilden. q..
  4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verstellen des verschiebbaren Kurbelzapfens (32) ein an der Drehung der Kurbelscheibe (33) teilnehmender Schwinghebel (44) in Verbindung mit einer in einer zentrischen Bohrung der Kurbelscheibenwelle (31) verschiebbar angeordneten Stoßstange (q.7) dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange durch einen an der Weblade gelagerten Hebel (51) verstellt wird, der mittels eines Stiftes (52) in eine am Gestelle des Webstuhles feste Führungsnut (53) eingreift.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der den Steckschützen (i) bewegende Schieber (a1) durch eine aus einem mit einer Rast versehenen Bolzen (61) und einen Sperrschieber bestehende Sperrvorrichtung (58, 61) in den Ruhestellungen des Steckschützens (i) gesichert wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der einen Teil der Sperrvorrichtung bildende Sperrschieber (58) durch ein Gestänge (55,57) mit der zur Verschiebung des Kurbelzapfens (32) dienenden Stoßstange verstellt wird. B. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen (32) auf verschiedenem Abstande von der die Kurbelscheibe (33) tragenden Welle (31) einstellbar ist.
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