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Einrichtung und Verfahren zum Reinigen von selbstspielenden Musikwerken
Bei selbstspielenden Musikwerken mit Einrichtung gemäß dem Hauptpatent
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werden zwecks Reinigung der Ausgleichv,entile selbsttätig vorübergehend
eine Anzahl oder sämtliche Ausgleichventile einer Ventilreihe gemeinsam geöffnet.
Dort ist jedes Ausgleichventil für sich ausgebildet und mit einem Antriebshebel
zum Öffnen versehen, der von einem für alle dieser Gruppe gemeinsamem Antriebsmittel
aus zusammen mit den anderen Hebeln bewegt wird. Die Ausgleichventile sind mit Klappen
ausgerüstet, die von diesen Hebeln bewegt werden.
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Gegenstand der Erfindung ist nun eine vereinfachte Ausbildung der
Ausgleichventile mit ihrer Steuerung zwecks Verbilligung der Herstellurbg, Verbesserung
der Wirkung und Vergrößerung der Betriebssicherheit sowie zwecks Ermöglichung leichten
schnellen Einbaues der neuen Einrichtung in bereits vorhandene Musikwerke an Ort
und Stelle, so daß sie also nicht erst zwecks Umbau in die Fabrik -zurückgebracht
zu werden brauchen. Das wird durch eine besonders einfache Ausbildung der Verschlußkörper
der Ausgleichventile und des Antriebes derselben erreicht.
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Auf der beiliegenden Zeichnung sind einige beispielsweise neue Ausführungsformen
der Ausgleichventile und ihrer Antriebsmittel veranschaulicht. Die Bilder i und
2 zeigen in der Ruhestellung eine vereinfachte Ausführungsform für die gemeinsame
Bedienung der Ausgleichventile zwecks Reinigung, und zwar Bild i in. einem Schnitt
entsprechend dien Bild 2 des Hauptpatentes einen senkrechten Schnitt durch das Ende
des Saugkastens einer Reihe von Ventilen senkrecht zur Längsachse desselben, mit
,gemeinsamer Bedienungseinrichtung für die Ausgleichventile dieser Reihe, und Bild
2 eirein waagerechten Schnitt - dazu gemäß der Linie II-II des Bildes i.
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Bild 3 stellt in einem senkrechten Schnitt entsprechend Bild i ein
Ausgleichventil dazu in der vereinfachten Ausführungsform, aber in größerem Maßstube
dar.
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Die Bilder q. und 5 sind ein senkrechter bzw. ein waagerechter Schnitt
durch den obere:: eines Ventiles, das für die Bedienung der=- Reinigung einer Reihe
vorn Ventilen am Saugtisch vorgesehen ist.
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Bild 6 zeigt entsprechend Bild i eine weitere vereinfachte Ausführungsform
der Bedienungseinrichtung für die Bedienung der Ausgleichventile zwecks Reinigung.
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Bild 7 stellt die Abdichtung der Bedienungswelle für die Ausgleichventile
in der Außenwand dar.
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Die Bilder 8 bis i o veranschaulichen eine weitere Ausführungsform
für die Ausgleichventile,
die besonders einfach ist und eine sehr
einfache gemeinsame B@edUienungsmöglichkeit ergibt, und zwar mit zwei, verschiedenen
Gestaltungsformen für die Ausgleichventillöcher.
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Bild 8 ist eine Vorderansicht des Endes der Station mit dieser gemeinsamen
Bedienungsvorrichtung im Schnitt nach der Linie VIII-VIII des Bildes 9 und Bild
9 ein Schnitt nach der Linie IX- IX des Bildes 8, entsprechend wie Bild 6 die dort
gezeichnete Bedienungsvorrichtung darstellt.
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Bild io zeigt in Vorderansicht einen Teil des Schiebers für die Steuerung
der Ausgleichventillöcher in etwas anderer Gestalt als gemäß den Bildern 8 und 9.
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Bei der Ausführungsform nach den Bildern i bis 5 sind die Ausgleichventile
in der folgenden Weise ausgebildet: In die Bohrung i o ist ein vorn trichterförmiges
kurzes Rohr g i luftdicht eingesetzt, dessen Trichter 9 ia den Ventilsitz
bildet und entsprechend verstärkt ist, damit man dort das Rohr ohne Beschädigung
fest anfassen kann. Als Verschlußkörper ist eine Hohlkugel 92, die auf der rückwärtigen
Seite mittels einer Öse 93 (Bild 3) an eine Feder 94 und mittels dieser an einen
Haken 95 angehängt ist. Dieser ist im Rohr 9i befestigt und ragt rückwärts
über dasselbe hinaus, weiter in die Bohrung io hinein. Auf diese Weise ist die Hohlkuge192
dauernd durch die Feder 94 in der Verschlußstellung wie gezeichnet gehalten. Sie
weist an einer Stelle entsprechend wie die Klappe 12 der Ausführungsform gemäß Bild
8 des Hauptpatentes eine feine nicht gezeichnete Rille auf, die das Entziehungsloch
ersetzt.
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Die Hahlkuge192 hat ferner oben und unten je eine einandrer symmetrische
Öffnung 92a, durch deren eine hindurch der Bedienungshebel 96 gemäß Bild i von oben
eingeführt ist, ohne fest mit der Kugel verbunden zu sein. Die Hebel 96 für die
Ventile 92, gi sitzen, und zwar je sämtliche einer jeden Ventilreihe, auf einer
gemeinsamen längs durch die Ventilreihe laufenden Welle 15, wie die Hebel 14 bei
der Ausführung nach dem Hauptpatent. Diese Welle ist in zwei oder mehreren Böcken
97 auf der Bodenleiste 4 gelagert und trägt an einer geeigneten Stelle starreinen
nach oben ragenden gekröpften Antriebshebel 98, der dort durch einen entsprechenden
Ausschnitt 99 des Deckels 3 der betreffenden Ventilreihie nach oben in einem nach
außen luftdicht abgeschlossenen Kasten 102, 103, 104 hineinragt. Dessen Vorderwand
1o3 weist oberhalb dies Ausschnittes 99 eine der Bohrung io genau bleiche Bohrung
auf, in die ein trichterförmiges Rohr 91b genau entsprechend dem Rohr g i, g ja
der Ausgleichventile eingesetzt ist.
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An die Wand i03 ist vorn die feste Wand i05 eines Blasebalges 107
angesetzt, dessen vordere bewegliche Wand i06 gegenüber dem Rohr 91b einen Ausschnitt
i08 mit abnehmbarer Verschlußp:atte iog besitzt. An dieser ist mittels einer Öse
einte Stange ioi angelegt, die durch das Rohr 91b hindurch in den Kasten i02, 103,
104 hineinreicht und auf diesem Teile mit Gewinde versahen ist. Darauf sitzt eine
mit entsprechendem Hohlgewinde ausgerüstete Hohlkugel 92b, die wie die Verschlußkugeln
92 der Ausgleichventile ausgebildet ist, nur keine Entziehungsrille besitzt, und
so mittels des erwähnten Gewindes auf i o i eingestellt werden kann, daß bei luftgefülltem
Blasebalg 107 die Kugel 92b, wie gezeichnet, tun Trichter gib abdichtend
anliegt, so daß also der Unterdruck in der Ventilreihenkammer 1, 2, 3 und in der
Kammer 102, 103, 104 nicht gestört wird. Auf denn freien Ende der Stange i o i ist
ferner mit Gewinde einstellbar einte Hohlkugel ioo vorgesehen, die genau gleich
der Kugel 9,2b ausgeführt sein ,kann und als Gegenmutter zum Feststellen
der letzteren dient. Außerdem aber dient sie a_s Anschlag für die Stange ioi gegenüber
dem oberen gabelförmigen Ende 98a des Hebels 98, in das die Stange ioi lose hineinragt.
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Die Ansaugöffnung Toga (Bild 2) in der festen Wand i0.5 des Blasebalges
ist ganz bedeutend größer als die Bohrung des Trichters gib Lind mittels eines entsprechend
weiten Kanals, wie in Bild 2 gestrichelt und durch Pfeile angedeutet, mit der seitlichen
Öffnung i 14 (Bilder 4, 5) einer Ventilkammer i i i mit Ventiltopf 53 und Ansc,hlußbohrung
52a verbunden. Das Ventil 53, i i i, 114 entspricht im übrigen hinsichtlich Bau
und Bedeutung denn Ventil 53, ;4, 58 der in Bild 5 des Hauptpatentes gezeigten
Ausführungsform.
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Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist entsprechend der des
Hauptpatentes und im wesentlichen. .folgende Wenn ein Reinigungsloch 88 des Notenblattes
9o (Bild 6 des Hauptpatentes) vor das Saugloch 26a des Saugstockes kommt, wird das
Ventil 48, 53 in der Dose i i i angehoben, schließt die Fristthluftsaugöffnung 113
oben ab und öffnet die sich nach unten stark erweiternde Bohrung 52, so daß durch
diese und den weiteren Kanal 114 sowie die weite Öffnung 105a, die daanit in Verbindung
steht, der Blasebalg 107 angesaugt wird. Infolgedessen schwenkt dessen bewegliche
Wand gegen die feste Wand 105 entgegen der Wirkung der nicht gezeichneten
öffnungsfieder und schiebt die Stange ioi und -durch diese
mittels
der Kugel roo das Gabelende,98a des Hebels 98 gemäß Bild r nach links und schwenkt
damit die Hebel 96 der Ausgleichventile um die Welle 15 nach rechts, öffnet also
die Ventile 92, 91 und führt so die Reinigung derselben und insbesondere die der
die Entziehungslöcher ersetzenden Rillen der Kugeln 92 herbei.
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Bei dem Ansaugen des Blasebalges 107 durch das Loch 1 o5a unterstützt
der Unterdruck im Kasten 104 und der Bohrung 99 sowie in der Venrilreihenkammer
mit Welle 15 und Ausgleichventil die Ansaugewirkung vom Kanal 114 her, vermag aber
nicht den Blasebalg entgegen seiner Öffnungsfeder angesaugt zu .erhalten, sobald
das Ventil 53, 1 r 1, 52a sich wieder schließt. Es wird also in `diesem Augenblick
der Blasebalg 107 mit der freien Luft durch die Bohrung r 13, Dose 111 und
Kanal 114 in Verbindung gebracht und gefüllt und dabei mittels der Stange r o r
das Ventil 92h, 9 r b der Wand 1 o5, 1 o3 wieder verschlossen. Infolgedessen bleibt
der Unterdruck in der Kammer 104 und in der ganzen Ventilreihenkämmer erhalten.
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Die Wand 103 ist zusammen mit der Wand 1o5 und dem Blasebalg
107 wegnebmbar. Dabei zieht sich die Stange r o r in der Gabel 98a des Hebels
98, da sie in dieser frei beweglich eingelegt, aber nicht befestigt ist, nach vorn.
Andererseits braucht man aber auch nach dem Lösen der Platte 1o9 nur durch Zusammendrücken
des Blasebalges 1o7 das vordere Ende der Stange r o 1 so weit freizulegen, daß man
sie drehen und damit die Einstellung der Kugeln 92h, roo auf ihr zwecks Einstellurig
der Öffnungszeit und der Öffnungsweite für die Ausgleichventile bewirken kann.
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Der Blasebalg ro5, roh, 107 kann ferner statt oben auf der betreffenden
Kammerdeckleiste 3 an die vordere Wand 2 anb se;zt werden, wenn man die Welle 15
in der Kammer möglichst tief nahe der Leiste 4 lagert und den Hebel 98 mit Gabel
98a nur bis nahe an die Deckleiste 3 heranreichen läßt. Die Stange r o r wird dann
näher dem Gelenk des= Blasebalges angeordnet, so daß sie einen kleineren Hub, aber
eine desto größere Kraft vom Blasebalg erhalten und entsprechend die Welle 15 mit
den Hebeln 96 der Ausgleichventile mittels des Hebels 98 schwenken kann. Der Blasebalg
kann in diesem. Falle so mit d#un Scharnier oben angeordnet werden, daß das Ansaugloch
rosa oberhalb der Kammer liegt und frei für den Ansaugkanal zugänglich ist, der
den Blasebalg mit dem Anschluß 114 der Dose r t r verbindet. -Bei der Einrichtung
nach den Bildern 6 und 7 kann man vermeiden, daß der Blasebalg ro5, 1o6, 107 in
den Unterdruckraum der betreffenden Station eingreift. Zu diesem Zwecke verlegt
man den Antrieb für die Welle 15 der Ventilausgleichhebel 9611 außerhalb des Kammerkastens,
indem man die Welle 15 aus ihm entsprechend abgedichtet herausführt und außerhalb
daran angreift. Dabei kann man ferner die Ausgleichvrentile selbst leicht zugänglich
machen, wie aus Bild 6 besonders deutlich ersichtlich ist.
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Bei dieser Ausführungsform nach den Bildern 6 und 7 wird die vordere
Wand 2j des Kammersaugkastens auf den vorderen Rand der Leiste 4 aufgesetzt. Daran
schließt sich ein luftdicht abgeschlossener Kasten r 16 an, dessen Inneres durch
eine oder mehrere entsprechend .große öffnungen r 15 mit dem Unterdruckraum der
Kammer verbunden ist. In die Bohrungen 1o sind die Ausgleichventile 9r, 92
in der gleichen Weise eingesetzt wie gemäß Bild r, aber die Welle 15 ist an der
vorderen Seite der Wand 2h oben im Kasten 116 gelagert und das eine Ende seitlich,
in Bild 6 hintern angenommen, luftdicht aber drehbar nach außen geführt. Die auf
der Welle 15 starr befestigten Hebel 961) greifen unten entsprechend
wie die Hebel 96 in Bild r in die Ventilkugeln 92 ein. Die Abdichtung der Welle
15 in der Wand des Kastens 116 kann gemäß Bild 7 dadurch besonders gesichert werden,
daß man eine Manschette 117 aus -Leder, Gummi o. dgl. luftdichtem aber nachgiebigem
Stoffe mit dem inneren Teile auf der Welle 15 mittels Kitt. Schnurumwicklung o.
dgl. befestigt, während der äußere Rand der Manschette an der Kastenwand
116 ebenfalls luftdicht angeschlossen wird.
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Ein Hebe198h zum Schwenken der Welle 15 und damit zum Öffnen der Ausgleichventile
mittels der Hebel 96b ist außerhalb des Unterdruckkastens für eine Ventilreihe angeordnet
und kann von dem nicht gezeichneten Blasebalg, der dem Balge 107 bei der
Ausführung gemäß den Bildern 1 und 2 entspricht, leicht in beliebiger Weise bewegt
werden. Der besondere Vorteil dieser Ausführungsform. besteht darin, daß die Ausgleichventile
durch Wegnehmen der vorderen Wand des Kastens 116 sämtlich frei zugänglich sind
und der Antrieb der- Welle 15 außerhalb des unter Vakuum stehenden Stationskastens
erfolgt und frei zugänglich bleibt. Diese Ausführungsform ist außerdem sehr leicht
in jedem vorhandenen Musikwerk einzubauen, da sie nur sehr wenig Raum benötigt und
der Einbau am Aufstellungsort. also nicht in der Fabrik, und innerhalb weniger Stunden
mit den von der Fabrik zu liefernden Teilen ausgeführt werden kann.
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Man kann ferner die Federn 94 zum Andrücken der Ausgleichventilkugel
92 (Bild 3) ganz weglassen und- entsprechend auch die
sie in den
Röhrchen 9i haltenden Drahtbügel 95, wenn man die Hebelarmee 96h derart federnd
ausbildet, daß sie in der den Bildern i und 6 sowie 3 gezeigten Schlußstellun,g
der Kugeln 92 leicht federnd gegen ihre Ventilsitze 92a drücken und durch ihre Federung
etwaige Ungleichheiten der Hebel 96b auf der Welle i 5 ausgeglichen werden. Bei
Verwendung geeigneten Materials für die Leiste 4 oder für die Abdeckung der Vorderkante
dieser Leiste kann man sogar die Mündungen der Bohrungen io als Ventilsitz benutzen,
also die Röhrchen 9i und den Trichter gia ebenfalls weglassen.
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Eine noch einfachere Ausführungsform der Ausgleichventile und ihrer
Bedienungseinrichtung namentlich hinsichtlich Herstellung und Einbau in fertige
Musikwerke am Aufstellungsorte ist in den Bildern 8 und 9 veranschaulicht. Statt
einzelner Ausgleichventile g i, 92 (nach den Bildern 1, 3 oder 6) oder 12, 11 (Bilder
2, 7, 8 des Hauptpatentes) ist ein Flachschieber 120 in einer entsprechenden Nut
gegen die zurückstehende Vorderkante der Bodenleiste 4 und unterhalb der Vorderwand
ab des Kammersaugkastens auf dessen Boden i längs der Station gleitend angeordnet
und wird durch eine nicht gezeichnete Feder gegen die Leiste 4 gut abdichtend angedrückt.
Er geht über sämtliche seitliche Bohrungen io für die an die Dosen 7 angeschlossenen-Ausgleichventilöffnungen
hinweg und schließt sie in der in den Bildfern 8 und 9 gezeigten Stellung vollkommen
ab, nur die feinen, den Ausgleithrillen 12a der in Bild 8 des Hauptpatentes dargestellten
und beschriebenen Ausführungsform entsprechenden seitlichen Schlitze i i9 dieser
Bohrungen io läßt er durch seine Bohrungen i 18 frei.
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Die Bohrungen 118 des Schiebers sind zusammen mit den Bohrungen io
gleichzeitig gebohrt, nachdem der Schieber i 2o in entsprechende Stellung an der
Vorderkante der Leiste 4 gebracht worden ist, so daß sie vollkommen gleich mit den
Bohrungen io sind und in den genau gleichen Abständen wie diese voneinander liegen.
Das in Bild 8 rechts gezeichnete, nach dem Ende der Station zu gelegene Ende des
Schiebers i2o weist einen nach vorn ragenden Vorsprung 121 auf, in den in einer
Bohrung ein Schraubenbolzen 122 nach dem Ende hin gesteckt ist. Sein mit Gewinde
versehenes Ende ist in eine Führungsstange 124 eingeschraubt und mittels Gegenmutter
123 verspannt, während die Stange 124 durch eine in eine Nut 127 (Bild 8) derselben
eingreifende Nasse, 126 gegen Verdrehung gesichert in der Stationsendwand i 16 nur
längsverschiebbar dicht geführt und durch eine Gummi- oder Ledermanschette 125 luftdichter
Abschluß gesichert ist. Das aus der Endwand i 16 herausragende Ende der Stange 124
ragt durch die dort fest angebrachte Wand 134 eines Blasebalges 135, 133 hindurch
in diesen hinein und ist gelenkig mittels Bolzens 130, Schubstange 129, Bolzens
131 und Lagers 132 mit der beweglichen Wand 133 dieses Blasebalges verbunden, der
mit seiner Ansaugöffnung 13,6 so an ein Ventil gemäß den Bildern 4 und 5 angeschlossen
ist, wie der Blasebalg io5, io6, 107 nach Bild 2 und genau dieselbe Aufgabe
hat wie dieser, nämlich zur gegebenen Zeit die sämtlichen Ausgleichventile i o,
119, 118 gleichzeitig durch Verschieben dies Schiebers i2o (in Bild 3 nach
links) zu öffnen.. Bei dieser Öffnung werden zunächst nur kleinere Teile der Durchgangsöffnungen
frei, so daß ein kräftiger Luftstrom durch sie und durch die Ausgleichrillen i 19,
diese vollkommen reinigend, hindurchgesaugt wird, bis dann die Öffnungen bei der
äußersten Linksstellung des Schiebers i2o vollkommen durch die Öffnungen i 18 freigegeben
werden.
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Mittels der Schraube 122 kann nach Lösen der Gegenmutter 123 die genaue
Einstellung des Schiebers i2o derart erfolgen, daß bei gefülltem, also nicht angezogenem
Blasebalg 133, 134, 135 die Ausgleichrillen i i9 gerade nur so weit geöffnet- sind,
wie es für richtiges Arbeiten des Musikwerkes erforderlich ist. Die auf den Bolzen
122 zwischen der Gegenmutter 123 und dem Schieberansatz 121 sitzende Feder hält
den Schieber ständig in Anlage an dem Kopf der Schraube i 22, so daß er stets durch
die Schraube 122 mit Gegenmutter i 23 gegenübler der Schubstange 124, 129 eingestellt
werden kann.
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Wenn die Öffnungen i 19 und i o als in Richtung des Schiehers i 2o
liegende Langlöcher 137, 138 'gemäß Bild 10 ausgeführt werden, so sind ,gegebenenfalls
die Ausgleichrillen 11-9 nicht erforderlich. Blei genauer Einstellung des Schiebers
i2o gegienüber der Leiste 4 wirkt dann nur ein sehr kleiner linsenförmig gestalteter
Spalt als Ausgleichrille, der durch das rechte Ende der Bohrung 137 und das linke
Ende der Bohrung 138 gebildet wird. Man stellt zunächst den Schieber i2o mit den
Löchern 138 gegenüber der Leiste 4 mit den Löchern 137, die die Bohrungen io ersetzen,
so ein, daß der Schieber vollkommen diese Löcher 137 abschließt, und regelt dann
die Stellung des Schiebers 120 gegenüber der Schubstange 124, 129 und damit auch
,gegenüber der Leiste 4 mit Löchern 137 durch Drehen der Schraube 122 nach Lösen
der Gegenmutter 123 so ein, daß gerade für sämtliche Bewegungen der betreffenden
Ventilreihe die ,gleichen sehr schmalen linsenförmigen Spalten, wie in Bild io rechts
ersichtlich, als Ausgleichrillen oder
Entziehungslöcher eingestellt
sind. Wenn dann der Blasebalg 133, 134, 135 angezogen wird, so drückt
er den Schieber i 2o nach links und öffnet die Ausgleichventillöcher 137, 138 vollkommen,
sie voreinander stellend, entsprechend wie bei den Ausführungen nach den Bildern
8 und 9.
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Die Anordnung des Schiebers i2o kann ferner derart erfolgen, daß er
durch eine Feder ständig in die gezeichnete Verschlußstellung gezogen wird, so daß
der Blasebalg 133, 134 135 ihn unter Überwindung der Kraft dieser Feder in die öffnungsstellung
bringen muß. Diese Feder kann dann gleichzeitig als Feder für das Zurückführen des
Blasebalges in die gezeichnete Ruhestellung dienen:.
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Um den Blasebalg 133, 134, 135 für die Reinigung der Entziehungslöcher
bedienen zu können, auch ohne erst auf die selbsttätige Reinigung vom Notenblatt
bzw. vom Saugstock her warten zu .müssen, kann man die Leitung, die an die Ansaugöffnung
136 dieses Blasebalges anzuschließen ist, mit einem Abzweig nach. einem Saugventil
versehen, das etwa mittels Druckknopfes von Hand jederzeit bedient werden kann oder
bei Verwendung des Ventiles 53, 48, 50 (Bild 5 des Hauptpatentes) für die Bedienung
dieses Blasebalges das Ventil 67 (Bild 5 des Hauptpatentes) dafür benutzen. Wenn
es ,geöffnet wird, so wird ohne weiteres das Ventil 53
geöffnet und der Blasebalg
133, 134, 135 angesaugt und damit der Schieber 120 zwecks Öffnung der Ausgleichventile
verschoben. Auch beim Ventil 59, 6o, 61 dieses Bildes 5 des Hauptpatentes kann statt
der Ventilklappe 61 ein Schieber verwendet werden, der wie der Schieber i2o ausgeführt
und angeordnet ist und nur eine Bohrung für das eine Entziehungsloch 59 aufweist.
Die Verschiebung kann mittels einer Stange erfolgen, die wie die Stange 64 (dieses
Bildes 5) durch die entsprechende Wand des Kastens 43, 44, 44a abgedichtet geführt
ist, und etwa entsprechend wie die Stange 64 mit Handgriff 66 gemäß diesem Bilde
ausgeführt sein kann.