DE489357C - Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fuehler - Google Patents
Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden FuehlerInfo
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- DE489357C DE489357C DEM107469D DEM0107469D DE489357C DE 489357 C DE489357 C DE 489357C DE M107469 D DEM107469 D DE M107469D DE M0107469 D DEM0107469 D DE M0107469D DE 489357 C DE489357 C DE 489357C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B65H45/02—Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
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- B65H45/08—Folding webs longitudinally
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Description
- Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fühler Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen Fühler zur selbsttätigen Regelung des Gewebekantenlaufes, und sie besteht darin, daß die Solenoide, durch welche der Fühleranker und die Gewebeführung satangen gesteuert «-erden, bei regelmäßigem Gewebelauf ständig unter Strom stellen und jegliche elektromagnetische Relaisschalter vermiedie.n werden, wodurch der ganze Aufbau ,nicht nur vereinfacht wird, sondern auch unangenehme Funkenbildungen vermieden werden.
- Die Zeichnung veranschaulicht durch die Abb. i bis 3 die Vorrichtung in sehemadycher Darstellung und in drei Arbeitsstellungen.
- Es sind hier i i und 12 die Führungsstangen, die in den Stromkreis eingeschaltet sind, und zwar trägt z. B. die Führungsstange i i das Pluszeichen, die Führungsstange 12 das Minuszeichen. Den beiden den Anker 14 der Führungsstangen beeinflussenden Solenoiden 15, 16 ist je ein Widerstand vorgeschaltet, und zwar 55 für das Solenoid 15 und 56 für das Solenoid 16, sowie je ein Kondensator 5; und 58 zur Funkenlöschung -zwischen den Fühlern 23 und 24 und den anschließenden Führungsstangen i i und 12.
- Die Solenoide i 5 und 16 stehen ständig unter Strom. Laufen die beiden Gewebekanten i 9 und i 9u gleichmäßig, jedoch so, daß sie die Fühlerfedern 23, 24 von den Führungsstangen abheben, wie in Abb. i angegeben, wodurch bei x und y zwischen den Fühlerfedern 23, 24 und den Führungsstangen 11, 12 kein Kontakt entstehen kann, dann sind sämtliche drei Solenoide 15, 16 und 20 unter Strom, denn vom positiven Pol der Stromquelle 34 .geht der Strom einmal durch das Solenoid 16, durch den Widerstand 56 und die Stange 12 zum negativen Pol, ferner durch die Führungsstange i i, Widerstand 55, Solenoid 15 zum negativen Pol. Gleichzeitig zweigt von 16 der Strom ab, geht durch 2o und 15 zum negativen Pol. i 5 und 16 stehen im Gleichgewicht, 2o wird aber nicht voll belastet, weil der Strom durch die Solenoide 15 und 16 so geschwächt wird, daß die Felder 21 des Ankers 22 diesen abwärts ziehen kann. Dadurch .gleiten die Fühlerfedern 23, 2.1 von den Gewebekanten i9, iga ab und kommen mit den Stangen 11, 12 in Kontakt. Nunmehr geht vom positiven Pol der Stromquelle der Strom in die Führungsstange i i, durch die Fühlerfeder 23, von da einerseits durch das Fühlersoleno d 2o, die Fühlerfeder 24 und Führungsstange 12 zum negativen Pol, andererseits von der Fühlerfeder 23 durch das Solenoid 15 zum negativen Pol, ferner vom positiven Pol durch das Solenoid 16 zur Fühlerfeder 24, Führungsstange 12 und von da zum negativen Pol der Stromquelle. In diesem Falle wird das Solenoid 2o ungeschwächt belastet, so daß es die Feder 21 überwindet und den Anker 22 anzieht, also der vorerwähnte Zustand herbeigeführt wird, d. h. der Anker 22 macht ständig pulsierende Bewegungen. Auch in diesem Falle bleiben die Solenoide 15, 16 im Gleichgewicht. Wird dagegen gemäß Abb. 2 bei ungleichmäßigem Lauf der Gewebekanten beispielsweise bei x zwischen Fühlerfe;der 23 und Führungsstange i i Kontakt gebildet, ein solcher dagegen bei y zwischen 24 und 12 unterbrochen, dann geht vom positiven Pol der Stromquelle 34 der Strom durch 11, 23 und 15 zum negativen Pol. Außerdem geht vom positiven Pol der Strom im Sinne der gestrichelten Linie durch das Solenoid 16, von da durch den Widerstand 56 in die Stange 12, von dort zum nega'iven Pol. Das Solenoid 15 wird hierbei voll belastet, während bei 16 dagegen die Belastung durch 56 geschwächt wird, so daß 15 Übergewicht bekommt und den Anker 14 mit den Führungsstangen i i, 12 nach links bewegt, wodurch die. Gewebekanten gezwungen werden, wieder gerade zu laufen. Verläuft dagegen die linke Gewebiekante (:ebb. 3), dann tritt der umgekehrte Fall .ein, indem bei y Stromschluß erfolgt, 16 Übergewicht bekommt und den Anker 14 mit den Führungsstangen i r, 12 nach rechts bewegt, bis die Kanten wieder gerade laufen.
- Der Aniiker 14 gleitet in den Solenolden 15, 16. Da der Anker aber an sich schon ein ziemliches Gewicht hat und außerdem auch nach durch die Stangen r1 und 12 und den ganzen Fühler belastet wird, so müßte man einen verhältnismäßig starken Strom anwenden, um den Anker 14 sicher bewegen zu können. Um diesen Nachteil zu vermeiden:, wird der Anker durch Rollenz unterstützt, wie dies aus den Abb. i bis 3, ,insbesondere aber aus Abb. 4 hervorgeht. Die Rollen werden so eingestellt, daß der Anker innerhalb der Solenoide 15, 16 völlig frei spielt. Gegebenenfalls kann man die Rollenz auch noch in Kugellagern laufen lassen, um das freie Spiel zu erleichtern. Durch diese Anordnung kommt man mit sehr schwachen Strömen aus, wodurch wieder unnötige Funkenbildung vermieden wird.
Claims (3)
- PA1rNTANSPRÜCHG: i. Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fühler zur selbsttätigen Regelung des Gewebekantenlaufes, dadurch gekennzeichnet, daß die Solenoide (15, 16. und 2o) zur Bewegung des Fühlerankers und Verstellung der Gewebeführungsstangen (11, 12) ständig unter Strom stehen und der Stromdurch-$uß durch das Fühlersolenoid (2o) bei Kontaktbildung zwischen Fühlerfedern (23,24) und Führungsstange unmittelbar und ungeschwächt, bei Unterbrechung des Kontaktes zwischen Fühlerfedern und Führungsstange dagegen durch die die Führungsstangen beeinflussenden. Solenoide (15, 16) geschwächt hindurchgeht.
- 2. Gewebedubliermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungsstangen (i i und 12) beeinflussenden Solenoide (15, 16) mit je einem Widerstand (55 bzw. 56) in Verbindung stehen, von denen der eine- oder der andere durch eine der Führungsstangen dann in den Stromkreis des -einen oder anderen Solenoides (15, 16) eingeschaltet wird, wenn die dazugehörige Fühlerfeader (23 oder 24) durch die verlaufende Gewebekante von ihrer dazugehörigen Führungsstange abgehoben wird, wodurch die Solenoide (15, 16) außer Gleichgewicht kommen und dadurch eine selbsttätige Verschiebung der Führungsstangen zur Wiederherstellung des Gewebekantengleichlaufes erfolgt.
- 3. Gewebedubliermaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Solenoiden (15, 16) spielende, die Führungsstangen (1i und 12) führende Anker (14) durch gegebenenfalls in Kugellagern laufende Rollen (z) getragen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM107469D DE489357C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fuehler |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM107469D DE489357C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fuehler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE489357C true DE489357C (de) | 1930-01-16 |
Family
ID=7326185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM107469D Expired DE489357C (de) | 1928-11-20 | 1928-11-20 | Gewebedubliermaschine mit einem elektromagnetischen, pulsierenden Fuehler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE489357C (de) |
-
1928
- 1928-11-20 DE DEM107469D patent/DE489357C/de not_active Expired
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