DE489837C - Nietdoepper fuer Kaltnietung - Google Patents

Nietdoepper fuer Kaltnietung

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DE489837C
DE489837C DED55510D DED0055510D DE489837C DE 489837 C DE489837 C DE 489837C DE D55510 D DED55510 D DE D55510D DE D0055510 D DED0055510 D DE D0055510D DE 489837 C DE489837 C DE 489837C
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riveting
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DED55510D
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PRAEZ SWERKZEUG AKT GES DEUTSC
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PRAEZ SWERKZEUG AKT GES DEUTSC
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00—Riveting
    • B21J15/10—Riveting machines
    • B21J15/36—Rivet sets, i.e. tools for forming heads; Mandrels for expanding parts of hollow rivets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)

Description

  • Nietdöpper für Kaltnietung Beim Kaltnieten muß im Gegensatz zum Warmnieten die Formung des Nietkopfes entsprechend den Eigenschaften der Nietmetalle allmählich erfolgen, indem das Werkzeug unter dauerndem Umsetzen die Oberfläche des Nietkopfes stellenweise bearbeitet. An den hierzu bisher verwandten Döppern bestehen die schlagenden Teile aus schmalen frei stehenden Stegen, die hauptsächlich beim Beginn des Nietens mit ihren Kanten zu tief in das Material des Nietkopfes eindringen und wegen ihrer Gestalt und Querschnittsform außerdem leicht der Zerstörung ausgesetzt sind. Diese Nachteile der bekannten, mit Stegen versehenen Nietdöpper sind beseitigt durch die Ausbildung gemäß vorliegender Erfindung, bei welcher die Stege in ununterbrochener Kreuzform über die Hohlfläche des Döppers verlaufen. In besonderen Anwendungsfällen können diese Kreuzstege so angeordnet sein, daß sie in der Mitte in die Hohlfläche des Döppers übergehen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele des N ietdöppers gemäß der Erfindung.
  • Abb. i zeigt eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 ist- eine untere Ansicht von Abb. i, Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 3-3 in Abb. i, Abb. 4. ist die Seitenansicht mit teilweisem Schnitt einer weiteren Ausführungsform des Werkzeuges.
  • Das Werkzeug i ist in üblicher Weise mit einem vierkantigen Schaft versehen und hat in der vollen Wand eine Aushöhlung 2, die aber nicht wie bei gewöhnlichen Nietdöppern eine zusammenhängende gewölbte Fläche bildet, sondern, wie aus Abb. i und 2 ersichtlich, abwechselnd aus Stegen 3 und aus vertieften Teilen q. besteht. Die Stege 3, welche beim Aufschlagen auf den Nietkopf seine Formung bewirken, entsprechen mit ihren Unterflächen der Rundung bzw. dem Profil des herzustellenden Nietkopfes. Die zwischen den Stegen 3 liegenden Vertiefungen q. bilden übereinstimmend gewölbteFlächenteile, welche in einem gewissen Abstand von der Oberfläche des herzustellenden Nietkopfes bzw. von seinem Profil liegen. Die vertieften Flächen ¢ sind bei der Ausführung nach Abb. i bis 3 durchweg in gleichem Abstand vom Nietkopfprofil angeordnet; bei einer weiteren Ausführungsart, die Abb. q. veranschaulicht, liegen diese vertieften Flächen q. so, daß ihr Abstand vom Nietprofil von unten nach oben bzw. nach innen gegen die Mittelachse des Werkzeuges geringer wird. In der Mittelachse gehen die Stege 3 bei dieser weiteren Ausführungsart in die Umfläche des \Tietkopfes selbst als berührendeEbenen über.
  • Die Bedeutung der hier beschriebenen Ausbildung des Nietdöppers beruht darin, daß beim Arbeiten das Eindringen der Stege 3 in das Nietmaterial eine Begrenzung durch die Grundflächen q. erfährt und daß hierdurch die Stege nur ein Verstauchen des Materials und somit ein gleichmäßiges, .allmähliches Formen des Nietkopfes ausführen. Auch das Umsetzen des Werkzeugs geschieht hier ganz ohne Störung, weil der Nietschaft wegen der einwandfreien Bearbeitung in der Höhlung des Döppers trotz der daran befindlichen Stege nicht festhaften kann: Die Stege können verhältnismäßig schmal gehalten sein, da sie wegen ihres festen Zusammenhanges mit der Döpperwand widerstandsfähig genug sind. Sollten beim Schlagen des Nietkopfes und bei besonders weichem Material oder etwa beim Warmnieten Teile des Schaftes bis auf die vertieften Flächen 4 gedrängt werden, so können derartige kleineUnterschiede am Nietprofil leicht durch die schlagenden Teile 3 ausgeglichen werden. Für besonders weiches 'Nietmaterial und Warmnietung ist die Ausführung nach Abb. q. geeignet, wo der Zwischenraum bzw. Abstand zwischen Nietprofil und vertieften Flächenteilen q. nach innen abnimmt und in der Mitte ganz fortfällt. Im übrigen wird das Maß des Abstandes zwischen vertieften Flächen .4 und Nietprofil nach der Eigenschaft des zu bearbeitenden Nietmaterials und gleichzeitig nach der Größe der herzustellenden Niete zu bestimmen sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nietdöpper für Kaltnietung mit Stegen auf seiner Hohlfläche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege in ununter- j brochener Kreuzform über die Hohlfläche verlaufen (Abb. i bis 3).
  2. 2. Nietdöpper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kreuzstege in der Mitte in die Hohlfläche übergehen (Abb. 4).
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