DE489962C - Vorrichtung zum Waschen von bewickelten Kunstseidenspulen nach dem Druckwaschverfahren - Google Patents

Vorrichtung zum Waschen von bewickelten Kunstseidenspulen nach dem Druckwaschverfahren

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DE489962C
DE489962C DEB142788D DEB0142788D DE489962C DE 489962 C DE489962 C DE 489962C DE B142788 D DEB142788 D DE B142788D DE B0142788 D DEB0142788 D DE B0142788D DE 489962 C DE489962 C DE 489962C
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UMBERTO BURALI FORTI
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UMBERTO BURALI FORTI
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Classifications

    • D—TEXTILES; PAPER
    • D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01D—MECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00—Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04—Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0409—Supporting filaments or the like during their treatment on bobbins

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Waschen von bewickelten Kunstseidenspulen nach dem Druckwaschverfahren Zum Waschen der auf Spulen gewickelten Kunstseide hat man das Druckverfahren vorgeschlagen, welches darin besteht, daß man eine Anzahl von durchlochten Spulen batterieartig auf hohlen Stützen anordnet, die durch eine Hauptrohrleitung mit der Waschflüssigkeit in Verbindung stehen, sei es mit einem Druckbehälter oder mit einer Saugpumpe. Im ersteren Falle erfolgt das Waschen durch die vomlInnern nach der Außenseite quer durch die durchlochten und die aufgewickelte Seide tragenden Spulen gedrückte Flüssigkeit. Im zweiten Falle ist die Spulenbatterie in einem die Waschflüssigkeit enthaltenden Trog eingetaucht, wobei die Waschflüssigkeit von der Pumpe angesaugt wird und gezwungen ist, durch die auf den Spulen aufgewickelte Seide von der Außenseite nach Innen und durch die Leitung zu fließen.
  • In beiden Fällen hat sich gezeigt, daß bei fehlerhaftem Bewickeln einer Spule oder bei ungleichmäßiger Verteilung der Seidenfäden (ungleichmäßiges Kreuzen der Wicklung), was durch irgendwelche Unregelmäßigkeiten der Spulmaschine vorkommen kann, die Flüssigkeit schneller und in größerer Menge durch die fehlerhafte Spule fließt, und daß die Wirkung der Flüssigkeit auf die gesamten Spulen nicht mehr ausreichend ist, so daß letztere nicht mehr gleichmäßig gewaschen werden. Um nun ein möglichst gleichmäßiges Waschen zu erzielen, wird die fehlerhafte Spule herausgenommen und ersetzt. Zu diesem Zwecke muß bei den bekannten Anlagen das Waschen während dieses Auswechselns ausgesetzt werden, was einen wesentlichen Zeit- und Arbeitsverlust bedeutet.
  • Die Erfindung betrifft eine an jeder einzelnen Spule angebrachte Vorrichtung, mittels derer man eine irgendwelche Unregelmäßigkeiten aufweisende Spule während des Waschens ausscheiden und durch eine andere ersetzen kann, ohne daß der Druck der Flüssigkeit verändert werden muß ; infolgedessen wird ein gleichmäßiges Waschen für die anderen Spulen der Batterie gesichert.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist am Boden der hohlen Stütze eine Kammer vorgesehen, in welcher sich eine Kugel aus Kautschuk oder anderem elastischem Stoff verschieben kann, die einerseits dem Druck der von unten zuströmenden Flüssigkeit ausgesetzt ist, und deren Längsbewegung nach oben andererseits durch einen einstellbaren Stift begrenzt ist, der in der Längsrichtung des Gehäuses mit diesem verschraubt ist. Dieses Gehäuse steht mit dem Hohlgestell und mit der Hauptleitung in Verbindung.
  • Die Teile sind derart ausgebildet, daß, solange sich eine Spule in ihrer normalen Waschstellung auf dem Ständer befindet, der verschiebbare Stift die Kugel daran hindert, die Eintrittsöffnung der Waschflüssigkeit abzuschließen, daß jedoch beim Zurückziehen des Stiftes aus se ner normalen Stellung zum Entfernen einer Spule von ihrem Ständer die Kugel durch den Flüssigkeitsdruck von unten mitgenommen und veranlaßt wird, die Flüssigkeitsöffnung abzuschließen, wodurch augenblicklich die Verbindung zwischen dem Spulenständer und der Hauptleitung durchbrochen ist.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert, das einen Axialschnitt durch einen Hohlständer für die Kunstseidenspulen zeigt und zum Waschen mittels eines vom Innern nach der Außenseite der Spule gedrückten Flüssigkeitsstromes dient.
  • Das Gestell besteht aus einem Sockel i, mit welchem eine durchbrochene Büchse 2 mit einem Gewinde im oberen Teil verbunden ist. Über der Büchse 2 ist mit Hilfe eines an einem Stift 14 befindlichen Gewindes 4, das in das Gegengewinde in der Büchse 2 paßt, ein Deckel 3 aufgesetzt. Auf dem Sockel und dem Deckel sind Dichtungen 5 und 6 vorgesehen, mittels deren die durchlochte Spule 9 an ihren- Rändern 7 und-8 beim Festziehen abgedichtet wird. Im Innern des Sockels i ist eine Kammer io vorgesehen, die an die nicht dargestellte Hauptzuleitung, beispielsweise mittels eines Gewindekopfes ii angeschlossen ist, welcher eine Anzahl von Bohrungen zum Durchgang der Waschflüssigkeit besitzt. In dieser Kammer io ist eine Kugel 13 aus Kautschuk o. dgl. eingeschlossen, die während des Waschens der bewickelten Spule durch den Stift 14 von ihrem Sitz 15 am unteren Ende der Büchse 2 ferngehalten wird. Wenn es jedoch erforderlich ist, die Spule von ihrem Ständer zu entfernen, so wird in dem Augenblick in dem der Deckel 3 zusammen mit dem Stift i4 von der Büchse 2 abgenommen wird, die Kugel 13 durch den Flüssigkeitsdruck mitgenommen und gegen den in gestrichelten Linien angedeuteten Sitz 15 gedrückt, so daß sie jeden weiteren Eintritt von Flüssigkeit auf die Spulenseite verhindert.
  • Die dargestellte Bauart ist nur ein Ausführungsbeispiel, das abgeändert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Waschen von bewickelten Kunstseidenspulen nach dem Druckwaschverfahren, bei dem die Spulen batterieartig an eine gemeinsame Rohrleitung für die Waschflüssigkeit angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Spulenständer (i) eine senkrecht stehende, teilweise durchbrochene Büchse (2) trägt, in der ein verschiebbarer, einstellbarer Stift (i4) angeordnet ist, der an einem Spulenhaltedeckel (3) befestigt ist, und daß unterhalb jedes Stiftes (i4) sich in einer Kammer (io) eine elastische Kugel (i3) befindet, die beim Waschen der Kunstseidenspule durch den Stift (i4) entgegen dem Flüssigkeitsstrom nach unten gedrückt wird, während nach Abnehmen des Deckels (3) die Kugel (i3) sich unter Wirkung der Flüssigkeit gegen einen im Unterteil der Büchse (2) befindlichen Bund dichtend anlegt.
DEB142788D 1929-03-29 1929-03-29 Vorrichtung zum Waschen von bewickelten Kunstseidenspulen nach dem Druckwaschverfahren Expired DE489962C (de)

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