DE490576C - Einrichtung zur Signaluebertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke aus mittels Wechselstrominduktion und Resonanz - Google Patents
Einrichtung zur Signaluebertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke aus mittels Wechselstrominduktion und ResonanzInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
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- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
Tag der Beka,
AUSGEGEBEN AM
30. JANUAR 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 490576 KLASSE 2Oi GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Es sind bereits Einrichtunigen zur Signalübertragung auf fahrende Züge vorgeschlagen,
bei denen die Kipp wirkung· in einer Reihenschaltung:
von hochgesättigter Drosselspule mit Kondensatoren benutzt wird, um, wenn
der sekundäre Schwingungskreis überfahren wird, das Signal auszulösen. Wird beim. Einbau
einer solchen Einrichtung· auf einer Dampflokomotive die Wechselstrommaschine,
deren Erregung von einem selbst erregten Gleichstromgenerator geliefert wird, von einer
Turbine angetrieben, wie dies allgemein üblich ist, so kann deren Drehzahl von einem
Regler nur innerhalb gewisser Grenzen konstant gehalten werden. Schwankt aber die
Umdrehungszahl des Maschinensatzes um mehr als ^ 5 °/°j so tritt k-^11 Kippen des
Primärstroms mehr ein. Es ist ferner bereits bekannt, als Generatoren mit konstanter
Erregung bei Zugbeeinflussungseinrichtungen magnetelektrische Maschinen zu verwenden,
d. h. also Maschinen, die als Feldmagnete permanente Magnete besitzen.
Gemäß der Erfindung läßt sich nun eine wesentliche Verbesserung dadurch erreichen, daß durch eine geeignete Vorrichtung der Erregerstrom derart konstant gehalten wird, daß die Wirkung der Einrichtung bei möglichst großer Drehzahländerung sichergestellt ist.
Gemäß der Erfindung läßt sich nun eine wesentliche Verbesserung dadurch erreichen, daß durch eine geeignete Vorrichtung der Erregerstrom derart konstant gehalten wird, daß die Wirkung der Einrichtung bei möglichst großer Drehzahländerung sichergestellt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Abb. 1 stellt
schaubildlich die Anordnung dar, Abb. 2 den Verlauf des Erregerstroms in Abhängigkeit
von der Drehzahl.
In Abb. ι ist a die Wechselstrommaschine
zur Erregung des Primärkreises, der außerdem, aus einer Kipp drosselspule δ, einer Kapazität
c, einer Ü.bertragungsspule d und einem Relais e besteht. Die Erregerwicklung k der
Maschine«, die mit einer Eisendrahtlampe/
in Reihe liegt, wird durch den Gleichstromgenerator <z erregt. Der auf der Strecke bafindliche
Sekundärkreis enthält die Übertragungsspule /, den Kondensator g und den
Schalter h.
Die gewünschte Konstanz des Stromes wird hier in einfachster Weise durch die Eisendrahtlampe
erreicht.
Das Diagramm in Abb. 2 zeigt deutlich den Vorteil dieser Anordnung. Hier sind
für eine Reihe von Umdrehungszahlen der höchst zulässige und der niedrigste Erregerstrom
(Je0 und Jeu) eingetragen. Bei Über-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans Laub in Berlin-Charlottenburg.
schreitung von Je0 tritt keine Beeinflussung
durch, den Sekundärkreis mehr auf. Bei Unterschreitimig von Jeu kommt der Primärkreis
von selbst zum Kippen. Der Erregerstrom
der Maschine # muß also zwischen Je0
und Jea liegen. Der günstigste Verlauf über der Drehzahl wäre der nach Kurve Jen, die
genau in der Mitte zwischen Je0 und Jeu
liegt. Bei Erregung dunch eine selbst erregte
ίο Gleichstrommaschine verläuft Je ungefähr
nach einer Parabel (s. die gestrichelte linie Je). Diese weicht sehr stark von der
günstigsten Kurve Jem ab, dadurch erklärt
sich der geringe Drehzahl- bzw. Frequenzbereich der Anordnung·.
Hält 'man erfindunigsgemäß den Erregerstrom
konstant und regelt ihn auf den Wert ein, der durch die waagerechte Gerade Jeu angegeben
ist, so beherrscht man einen viel weiteren Drehzahlbereich. Die Gerade Je^
verläuft zwischen den Drehzahlen 1425 und 1800, also innerhalb eines Ber-eJch.es von
■^2 H)S % in dem schraffierten Arbeitsgebiet.
Claims (2)
1. Einrichtung· zur Signalübertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke
aus mittels Wechselstrominduktion und Resonanz unter Verwendung eines kippfähigen
Stromkreises auf dem Fahrzeug und eines Schwingungskreises auf der Strecke, der den Strom auf dem Fahrzeug
zum Kappen bringt, dadurch gekennzeichnet, daß das Erregerfeld der dien kippfähigen
Stromkreis (b, d, e, c) speisenden Generators (α) unabhängig von der Umlaufzahl
der Antriebsmaschine des Generators ist.
2. Einrichtung, nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in den Stromkreis der Erregermaschine (z) eine Eisendrahtlampe
(7) eingeschaltet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA53452D DE490576C (de) | 1928-03-04 | 1928-03-04 | Einrichtung zur Signaluebertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke aus mittels Wechselstrominduktion und Resonanz |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA53452D DE490576C (de) | 1928-03-04 | 1928-03-04 | Einrichtung zur Signaluebertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke aus mittels Wechselstrominduktion und Resonanz |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE490576C true DE490576C (de) | 1930-01-30 |
Family
ID=6938981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA53452D Expired DE490576C (de) | 1928-03-04 | 1928-03-04 | Einrichtung zur Signaluebertragung auf den fahrenden Zug von der Strecke aus mittels Wechselstrominduktion und Resonanz |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE490576C (de) |
-
1928
- 1928-03-04 DE DEA53452D patent/DE490576C/de not_active Expired
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