DE4916C - Rotirender Motor - Google Patents

Rotirender Motor

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Publication number
DE4916C
DE4916C DENDAT4916D DE4916DA DE4916C DE 4916 C DE4916 C DE 4916C DE NDAT4916 D DENDAT4916 D DE NDAT4916D DE 4916D A DE4916D A DE 4916DA DE 4916 C DE4916 C DE 4916C
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DE
Germany
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water
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liquid
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Active
Application number
DENDAT4916D
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English (en)
Original Assignee
J. KÖSTER in Böhmisch Aicha
Publication of DE4916C publication Critical patent/DE4916C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03CPOSITIVE-DISPLACEMENT ENGINES DRIVEN BY LIQUIDS
    • F03C2/00Rotary-piston engines
    • F03C2/30Rotary-piston engines having the characteristics covered by two or more of groups F03C2/02, F03C2/08, F03C2/22, F03C2/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

1878.
Klasse 88.
JULIUS RÖSTER in BÖHMISCH AICHA. Rottender Motor.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1878 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein rotirender Motor, welcher durch den Druck einer Flüssigkeit in Bewegung versetzt wird, gleichviel welcher Art die Flüssigkeit nun sein mag, ob sie tropfbar flüssig oder gasförmig flüssig ist und auph. gleichviel woher der Druck der den Motor treibenden Flüssigkeit herrührt bezw. wodurch derselbe erzeugt wird.
Der Motor besteht im wesentlichen aus einem röhrenförmigen Rotationskörper von beliebiger Querschnittsform. Dieserröhrenförmige Rotationskörper ist derartig in zwei Hälften getheilt, dafs beide Haften gegen einander um ihre Axe rotiren können und dabei gegen einander dicht halten. Der eine der beiden Rotationskörper ist nun feststehend angeordnet, der andere beweglich. Die Druckflüssigkeit fliefst nicht durch den ganzen röhrenförmigen Rotationskörper, sondern nur durch einen Theil desselben. Kurz vor ihrem Eintritt in den feststehenden Theil des Rotationskörpers bestimmt eine feste Scheidewand desselben die Bewegungsrichtung der Druckflüssigkeit, während eine Anzahl Klappen an dem -rotirenden Theile des Rotationskörpers sich dieser Bewegung entgegenstellen und somit die Kraft der Druckflüssigkeit aufnehmen und dadurch die Rotation des beweglichen Theiles des Rotationskörpers veranlassen. Die Flüssigkeit tritt darauf an einer anderen Stelle des Rotationskörpers wieder aus demselben. Da die Klappen, welche den. Druck der Flüssigkeit übertragen, über die den röhrenförmigen Rotationskörper versperrende Scheidewand hinweg gehen müssen, damit sie, sobald sie den Wassereintritt passirt haben, den Druck der Flüssigkeit von neuem aufnehmen können, so müssen sie in Gelenken hängen, welche ihnen gestatten, durch geeignete Lenkvorrichtungen veranlafst, dicht hinter dem Austritt der Druckflüssigkeit aus dem Rotationskörper sich so umzuklappen, dafs sie über die erwähnte Scheidewand hinweg gleiten.
Wie bereits oben erwähnt wurde, kann die Druckflüssigkeit eine ganz beliebige sein; es kann also Wasser mit natürlichem Gefalle oder Wasserleitungswasser oder sonst eine geeignete Kraftquelle angewendet werden; es kann aber auch das auf der einen Seite der den röhrenförmigen Rotationskörper versperrenden Scheidewand austretende Wasser durch eine gewöhnliche, verhältnifsmäfsig nicht zu lange Röhre von geeignetem Querschnitt auf der anderen Seite der betreffenden Wand wieder eingeführt, und somit stets dasselbe Quantum Wasser zur Erzeugung der Rotation benutzt werden, sobald man nur dafür sorgt, dafs dieses Wasser an der richtigen Stelle, also dicht am Eintritt in den Rotationskörper, stets neuen Kraftimpuls erhält. Dies kann man beispielsweise dadurch erreichen, dafs man in die: Röhre, welche das austretende Wasser wieder einleitet, einen Injector einschaltet ; der durch Dampf von möglichst hoher Spannung das Wasser auf der einen Seite in den röhrenförmigen Rotationskörper hineintreibt und von der .Austrittsstelle aus dem Rotationskörper : hinweg saugt. In diesem Falle mufs selbstverständlich für entsprechende Abkühlung des Wassers gesorgt werden, damit der Injector noch · zu ' wirken im Stande ist.
Eine derartige, durch einen Injector zu treibende Maschine nach obigem System ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und es ist:
Fig. ι ein senkrechter Mittelschnitt derselben,
Fig. 2 a eine Oberansicht der Maschine,
.· -Fig..2b ein Horizontalquerschnitt in der Richtung der Linie A-B in Fig. 1,
Fig. 3 ein senkrechter Schnitt durch den Rotationskörper in der Richtung des Radius desselben, wobei die Klappe den röhrenförmigen Rotationskörper versperrend zeigt,
Fig. 4 ein eben solcher Schnitt, wie Fig. 3, nur ist die Klappe gehoben, und
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt durch die Mittelröhre des Rotationskörpers.
Fig. 3, 4 und 5 sind in etwas gröfserem Mafsstabe als Fig. 1 und 2 dargestellt, um die Details zu zeigen.. Gleiche Buchstaben bezeichnen in' allen Figuren auch gleiche Theile.
Der von Mauerwerk umgebene oder sonst wie geeignet festgelegte, rinnenförmige Rotationskörper A bildet mit dem ebenfalls rinnenförmig gestalteten, deckeiförmigen Rotationskörper B1 einen röhrenförmigen Rotationskörper, wie oben in der Einleitung angedeutet wurde. Der Rotationskörper B ist durch die Arme b b mit der centralen Welle C verbunden und dreht sich mit derselben. Das ganze ist durch einen festen Deckel D verschlossen, der mit dem Ringe d auf dem unteren festen Theil A aufgeschraubt wird und im wesentlichen aus dem Ring d und
den radialen Rippen d' besteht. Diese Rippen vereinigen sich in der Mitte zu einer Nabe ti", durch welche die Centralwelle C hindurchgeht, und sind gegenseitig mit Blech so verbunden, dafs der Deckel D vollkommen abschliefst. Der bewegliche Rotationskörper B1 trägt vier Klappen e, von denen man auch noch mehr oder weniger anordnen kann und welche für gewöhnlich senkrecht, radial hinunter hängen und so den röhrenförmigen Rotationskörper in vier Abtheilungen theilen. An dem festliegenden Rotationstheile A führt eine nicht zu lange Röhre von dem Punkt F' bis zum Punkt F" und es ist in dieselbe an einer beliebigen Stelle, am besten dicht vor dem Eintritt bei F' ein Injector / eingeschaltet, der, wenn das ganze mit Wasser gefüllt ist und der Injector mit hochgespanntem Dampf gespeist wird, das Wasser von der einen Seite bei F" ansaugt und nach der anderen Seite gegen F1 hintreibt, so dafs das mit Druck bei F' eintretende Wasser gegen die zunächst liegende Klappe e trifft und den beweglichen Rotationskörper B in Umdrehung versetzt. Damit die Flüssigkeit in der genannten Weise wirken kann, ist kurz vor dem Eintritt bei F1 eine schräge, abschliefsende Wand /' angeordnet, welche den rückwirkenden Stofs des Wassers aufnimmt. Die Klappen e müssen über diese Wand hinweggeleitet werden und es ist zu diesem Zwecke dicht hinter dem Austritt des Wassers aus dem Rotationskörper eine eben solche entgegengesetzt schräge, die Oeffnung des Rotationskörpers versperrende Wand /" angeordnet, f" und f sind durch die beiden Seitenwände // (s. Fig. 4) verbunden und am unteren, feststehenden Rotationskörper A befestigt. Sobald also eine Klappe e bei der schrägen Wand /" anlangt, legt sie sich in die an der oberen Wand des beweglichen Rotationskörpers B angeordnete Höhlung und bleibt in dieser Lage, auf der Oberkante der beiden Wände / gleitend, so lange, bis sie bei der entgegengesetzt schrägen Wand /' anlangt, wo sie, durch ihre eigene Schwere veranlafst, sich wieder senkrecht, die Oeffnung des Rotationskörpers versperrend, stellen kann, um darauf wieder die Kraft des Wassers aufzunehmen.
Die Röhre F kann auch als Kühlschlange gestaltet und mit kaltem Wasser umgeben sein, doch wird man jeden Widerstand in derselben möglichst zu verringern suchen müssen. Das zwischen den beiden schrägen Wänden /' und und /" befindliche Wasser nimmt an der Bewegung der Maschine nicht theil; es könnte also dieser Raum auch eben so gut durch irgend einen beliebigen festen Körper ausgefüllt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Construction eines rotirenden Motors, wie
    dargestellt und beschrieben.
    2. Die Anordnung eines Injectors zum Betriebe des obigen Motors, ebenfalls wie dargestellt und beschrieben.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT4916D Rotirender Motor Active DE4916C (de)

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ID=283536

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT4916D Active DE4916C (de) Rotirender Motor

Country Status (1)

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DE (1) DE4916C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008013676U1 (de) 2008-10-15 2009-02-26 Röttger, Wilhelm, Dipl.-Ing. Streckbares Dichtband
DE102008051743A1 (de) 2008-10-15 2010-04-22 Wilhelm Dipl.-Ing. Röttger Streckbares Dichtband

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202008013676U1 (de) 2008-10-15 2009-02-26 Röttger, Wilhelm, Dipl.-Ing. Streckbares Dichtband
DE102008051743A1 (de) 2008-10-15 2010-04-22 Wilhelm Dipl.-Ing. Röttger Streckbares Dichtband

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