DE49184C - Dreitheilige Strafsenbahnschiene - Google Patents
Dreitheilige StrafsenbahnschieneInfo
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- DE49184C DE49184C DENDAT49184D DE49184DA DE49184C DE 49184 C DE49184 C DE 49184C DE NDAT49184 D DENDAT49184 D DE NDAT49184D DE 49184D A DE49184D A DE 49184DA DE 49184 C DE49184 C DE 49184C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B5/00—Rails; Guard rails; Distance-keeping means for them
- E01B5/02—Rails
- E01B5/08—Composite rails; Compound rails with dismountable or non-dismountable parts
- E01B5/10—Composite grooved rails; Inserts for grooved rails
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
in OSNABRÜCK.
Dreitheilige Straßenbahnschiene.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Februar 188g ab.
Die beiden äufseren Träger α α stimmen in ihrer Querschnittsform mit einander vollkommen
oder doch wesentlich überein, können durch dieselben Walzen erzeugt werden und nehmen
im Gesammtquerschnitt eine zur lothrechten Schienenmittellinie symmetrische Stellung ein,
während der mittlere Träger b ein von dem der Aufsenträger abweichendes, zwischen dieselben
passendes Profil aufweist, besonderer Walzung bedarf und vermöge seiner Form und
seiner Anordnung im Gesammtquerschnitt die symmetrische Lage der beiden äufseren Trägerprofile
durch beiderseits gleiche durchlaufende Stützung dieser Aufsenträger bedingt und sichert.
Die drei oberen Gurtungen der drei Träger bilden in ihrer Gemeinschaft den Kopf, die drei
unteren Gurtungen den Fufs der Drillingsschiene, und zwar verschliefst der Mittelträger b durch
seine Gurtungen den zwischen den beiden Aufsenträgern liegenden Raum sowohl nach
oben, wie auch nach unten, so dafs weder sandförmiges oder aufgeweichtes Bettungsmaterial
von unten, noch auch Schmutz oder dergleichen von oben zwischen die Schienenstege gelangen
können.
Die Aufsenträger haben entweder eine der gewöhnlichen breitbasigen Eisenbahnschiene
entlehnte Form, indem sie aus Kopf, Steg und Fufs bestehen, wie in den Fig. 1, 2, 3, 6, 7,
8, 11 und 12, oder sie sind Doppelkopfschienen,
bestehend aus zwei symmetrisch zur waagrechten Mittelachse angeordneten und durch
einen Steg verbundenen Köpfen, wie in den Fig- 4, 5? 9 und I0-
Der Mittelträger hat eine je nach den Anforderungen, welche an das Geleise gestellt
werden, verschiedene I-Form. In Fig. 1, 4 und 11 zeigt seine Form zweiachsige, in Fig. 2,
3, 5 und 8 einachsige, in Fig. 9 centrische Symmetrie. In den Fig. 6, 7, 10 und 12 stellt
er sich als unsymmetrischer I-Träger dar. In den Fig. 1 bis 10 treten die Ränder des Mittelträgers
zwischen die oberen und unteren Gurtungen der Aufsenträger, in Fig. 11 und 12 ist
das Umgekehrte der Fall.
Die Verbindung der drei Träger zu einer Schiene erfolgt mittelst waagrecht durch die
passend gelochten Stege hindurchgeführter Schraubenbolzen, welche paarweise über einander
angebracht sein können und deren Entfernung von einander in der Längsrichtung des
Geleises nach den jeweiligen Anforderungen, welche der Bahnverkehr an die Innigkeit des
Verbandes stellt, bemessen werden. Dabei können die Theilstöfse der drei Träger gegen
einander verschoben oder versetzt werden, so dafs, wie in Fig. 13 und 14 durch Oberansicht
der Schiene angedeutet, an keiner Stelle einer zusammengesetzten Drillingsschiene mehr als
ein Theilstofs sich befindet. Da, wo einer der Träger α endigt und im Schienenstrang mit
der darauf folgenden Schiene zusammenstöfst, also mit dieser einen Theilstofs bildet, laufen
der Mittelträger b und der andere Aufsenträger a ununterbrochen durch und verlaschen den
unterbrochenen Träger a. ■ Die Anwendung besonderer Laschen an der Aufsenseite der
stofsenden Schiene ist daneben nicht ausge-
schlossen, um den durch die Unterbrechung der letzteren hervorgerufenen Ausfall an Gesammttragfähigkeit
der Drillingsschiene wieder auszugleichen. Da derartige Laschen ganz so, wie dies allgemein bei Eisenbahnschienen üblich
ist, angebracht werden können, ist von der Darstellung einer Verlaschung auf der Zeichnung
Abstand genommen worden.
Die in Fig. ι und 11 dargestellten Querschnitte
sind gewissermafsen als die Grundtypen der Drillingsschiene anzusehen, welche
sich als dreistegige symmetrische Rillenschiene darstellt. Fig. 2 zeigt dieselbe mit glatter Auflagerfiäche
und Fig. 3 mit voller Spurrille, so wie sie beispielsweise in einem Geleise, welches
im allgemeinen mit der in Fig. 2 veranschaulichten Schiene ausgerüstet ist, für den
Aufsenstrang in Curven zur Verwendung kommt, wenn hier die Räder mit dem Spurkranz auf
dem flachen Schienenkopf laufen sollen. Fig. 4 und 5 geben Profile an, welche die Möglichkeit
einer Umkehrung der im Betriebe allmälig oben verschlissenen Schienen und demgemäfs
einer nochmaligen Inbetriebnahme des umgelegten Geleises bieten.
In den Fig. 6 bis ι ο und 12 wiederholen
sich diese Verhältnisse mit dem Unterschied, dafs der Mittelträger der hier dargestellten.
Drillingsschiene so gestaltet ist, dafs er den Kopf eines der Aufsenträger ä zu einem zweitheiligen Fahrschienenkopf ergänzt, während
dann dem anderen Aufsenträger( die Rolle einer Leitschiene mit eintheiligem schmäleren
Kopf zufällt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine dreitheilige Eisenbahnschiene, gekennzeichnet durch ihren aus drei hochstegigen, wesentlich I-förmigen Trägerprofilen aba, Fig. ι bis 12, zusammengestellten Querschnitt, deren beide äufseren Träger α α in ihrer Querschnittsform vollkommen oder doch wesentlich mit einander übereinstimmen und im Gesammtquerschnitt eine symmetrische Stellung einnehmen, und deren mittlerer Träger b einen von dem der Aufsenträger abweichenden, zwischen dieselben passenden Querschnitt aufweist und vermöge seiner Form und seiner Anordnung im Gesammtquerschnitt die symmetrische Lage der beiden äufseren Träger durch beiderseits durchlaufende Stützung bedingt und sichert.Hierzu l Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49184C true DE49184C (de) |
Family
ID=324126
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49184D Expired - Lifetime DE49184C (de) | Dreitheilige Strafsenbahnschiene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49184C (de) |
-
0
- DE DENDAT49184D patent/DE49184C/de not_active Expired - Lifetime
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