DE492205C - Behaelter zur Aufbewahrung fluessiger, pulverfoermiger oder koerniger, zur Gasentwicklung neigender Stoffe - Google Patents

Behaelter zur Aufbewahrung fluessiger, pulverfoermiger oder koerniger, zur Gasentwicklung neigender Stoffe

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DE492205C
DE492205C DESCH85138D DESC085138D DE492205C DE 492205 C DE492205 C DE 492205C DE SCH85138 D DESCH85138 D DE SCH85138D DE SC085138 D DESC085138 D DE SC085138D DE 492205 C DE492205 C DE 492205C
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
    • B65D51/1672Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Behälter zur Aufbewahrung flüssiger, pulverförmiger oder körniger, zur Gasentwicklung neigender Stoffe Bei den bisher üblichen Behältern zur Aufbewahrung flüssiger, pulverförmiger oder körniger fester, insbesondere zur Gasentwicklung neigender Stoffe bestand bei Dauervers,blüssen des Behälters, wie sie beispicls%veise durch Einlöten des Deckels durchgeführt wurden, die Gefahr, daß die sich im Innern des Behälters entwickelnden Gase allmählich einen Druck erreichen, der die Widerstandsfähigkeit des Behälterstoffes überschritt, so daß der Behälter zerstört und seinem Zweck entzogen wurde. Man hat auch schon Verschlüsse, wie Schraubenverschlüsse o. dgl., vorgeschlagen, die aber den Nachteil besaßen, daß sie einen im Behälterinnern auftretenden Überdruck nicht rechtzeitig zur Atmosphäre hin entließen. Es sind weiter Verschlüsse bekannt geworden, bei denen der äußere Luftdruck zum Verschließen des Behälters benutzt wurde; diese Vierschlußart hatte aber den Nachteil, daß der im Behälterinnern vorzusehende Unterdruck sehr un1-ständlich durch Auskochen, Auspumpen erzeugt werden mußte, daß andererseits der Unterdruck nur sehr schwierig aufrechtzuerhalten war,, weil die dichtenden Mittel auf die Dauer versagten. Schließlich ist schon vorgeschlagen worden, die Freilegung bzw. den Abschluß einer zentralen Deckelöffnung durch nach zwei Endlagen hin herbeigeführte Durchbiegungen eines elastischen Organes ztt erzielen. In diesem Falle war jedoch das in Form einer federnden Membran ausgebildete elastische Organ in die Verschlußkappe eingespannt, so daß es eine ringförmige Ausgestaltung annahm. Eine derartige ringförmige Ausgestaltung ist jedoch ungeeignet, wenn die Verschlußkappe durch Durchbiegen dieses Organes gehoben. und gesenkt werden soll. Hierzu sind sehr große Kräfte notwendig, die einmal über der gewöhnlich nur zur Verfügung stehenden Handkraft liegen, während ein andermal eine Einspannung nur schwer ausführbar ist, welche diesen Beanspruchungen widersteht. Alle Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet die Erfindung dadurch, daß das elastische Organ, durch dessen nach zwei Endlagen hin herbeigeführte Durchbiegung die Freilegung bzw. der Abschluß einer zentralen Deckelöffnung erreicht wird, von dem an seinem Außenrand im Behälter eingespannten Behälterdeckel ;gebildet wird. Durch die große Entfernung der Deckelöffnung von der Einspannstelle des elastischen Organes steht der angreifenden Handkraft ein großer Hebelarm zur Verfügung, so daß der Widerstand des bezüglich seiner Formgebung zu ändernden Organes mit Leichtigkeit überwunden werden kann. Weiter bietet der erfindungsgemäß durchgebildete Verschluß den Vorteil,. daß keine vom Behälter selbst ablösbaren Teile v orhanden sind, so daß der @Vie.derverschluß nie durch. Verlust irgendwelcher Verschlußteile in Frage gestellt ist. Durch Bemessung der Durchbie@ung, durch Wahl des Behälterbaustoffes usw. hat man es in der Hand, den Anschluß so fest erfolgen zu lassen, daß jeder Zutritt der äußeren Luft zu dem in. den Behälter eingebrachten Gut ausgeschlossen und somit eine Möglichkeit zum Verderben, Gären o.dgl. der aufbewahrten Ware aufgehoben -ist. Dadurch, daß ein im Behälterinnern auftretender Überdruck selbsttätig die zur Freilegung der Ein- bz:w. Auslaßöffnung des Behälters erforderliche Formänderung des Behälterdeckels durchführt, wobei dieser nach Entlassung des Überdruckes nach außen selbsttätig in die Abschlußlage der Behälteröffnung zurückgeht, eignet sich der Behälter vorzugsweise zur Aufbewahrung von Stoffen, welche an sich zur Gasentwicklung neigen. Derartige Flüssigkeiten sind beispielsweise Schwefelkohlenstoff, Stickstoffoxyd, Äthylchlorid, Isopren; als körniger, zur Gasentwicklung neigender Stoff ist Stickstoffpentoxyd bekannt. Unter den organischen Stoffen ist 'besonders zu nennen: gemahlener Kaffee, dessen 'Aufbewahrung stets besondere Schwierigkeiten bereitet, sowie Rüechsalze, Badesalze lo.,dgl. Da sich der Behälter infolge des selbsttätigen Abschlusses nach Entlassung der Gase insbesondere für Stoffe eignet, die leicht 'in Gährung übergehen, so kommen als aufzubewahrendes Behältergut auch Nahrungsmittel, wie Milch, Fruchtsäfte, Früchte usw., in Frage.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsfoim des Behälters ergibt sich, wenn der Behälterdeckel leicht --e-wölbt ist und eine zentrale Öffnung hat, 'deren scharfkantiger Ringrand sich in der 'konkaven Durchbiegung des Deckels zum Abschluß der öffnurng gegen ein Widerlager legt. Der scharfkantige Ringrand des Deckels wird zweckmäßig durch den unteren Rand eines Ausgußtrichters gebildet, der sich an, die Deckelöffnung, anschließt.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführung des Erfindungsgedankens in einem Längsschnitt durch einen Behälter. Auf dein Boden a der Dosee ist ein Widerlager b aufgesetzt, das oben eine Dichtung c trägt. Das Widerlager kann ein Bolzen oder, wie dargestellt, ein. Rohr sein, das mit öffnungen,d. versehen ist, so daß der Inhalt auch "in :dass Röhr d eindringen kann und kein Raumverlust 'entsteht. Der leicht gewölbte Dosendeckel f ist unter Zwischenschaltung einer federnden Falte oder Falze g mit dem Dosenmantele fest verbunden. In der Mitte hat der Deckelf eine öffnung mit einem trichterartigen Ansatze h, der zwecks besseren Anfassens am oberen Ende eine angedrückte Kreinpei haben kann. Unten ist rings ttin den Ansatz h eine im Querschnitt keilförmige Nut h eingedrückt.
  • Die Abbildung zeigt die Dose im offenen Zustande. Die Flüssigkeit wird- biss etwa zur Höhe der Dichturi- c eingefüllt. Soll die Dose beschlossen werden, so wird durch Druck auf den Ansatz h der Deckel nach unten in die gestrichelt gezeichnete Lage durchgebogen. Der Vorgang ist dabei folgender: Der leicht gewölbte Deckel :setzt dem Bestreben, ihn nach unten durchzudrücken, einen Widerstand entgegen. Beim Durchdrücken geht die Wölbung in eine ebene Scheibe über, deren Durchmesser größer ist als derjenige des gewölbten Deckels, was durch das federnde Nachgeben bei g .ermöglicht wird. Die Spannung wächst bis zu dem Augenblicke, wo die waagerechte Lagc überschritten wird. Alsdann kann der Deckel seine gewölbte Form, jedoch mit Durchbiegung nach unten, wieder annehmen. Er schnellt nach unten und drückt die Ringnut h in die Dichtungsscheibe e. Um einen gewissen Anpressungsdruck zu .halten, wird die Dichtung in solcher Höhe angeordnet, daß der Deckel in geschlossener Lage nicht ganz 'seine alte Gestaltung wieder annehmen kann, sondern ein Bestreben verbleibt, sich weiter nach unten zu wölben, ,d. h. die Höhe der Durchwölbung:l muß kleiner .sein als diejenige der Durchwölbungm. In der geschlossonien Lage ragt der Ansatz h nicht über den, Dosenrand hervor, 'so daß er nicht bescliä:dygt werden kann. Durch Überkleben des Ansatzes k. mit einem 'versiegelnden Papierhäubchen ist .der Doseninhalt 'vor mißbräuchlicher Benutzung geschützt.
  • Soll die DO:se wieder -geöffnet -werden, dann wird der Deckel an `dem Ansatze h wieder nach oben: gezogen. ' Eine D.ase mit .diesem 'Verschluß eignet sich auch zum Versenden 'von organischen Stoffen, die Gase entwickeln 'könnten, wie z. B. gemahlener Kaffee. Sollten sich im Innern Gaise entwickeln, die 'einen überdruck erzeugen, .darin wird dieser "zunächst den nach unten gewölbten Deckel nach 'oben drücken und damit die Austrittsöffnung freimachen, so daß eine Explosion 'vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRL'CIIR: I. Behälter zur Aufbewahrung flüssiger, pulverförmiger owder körniger, zur Gase:ntwicklunig neigender Stoffe, bei dem die Freilegung bzw. der Abschluß der zentralen Deckelöffnung durch nasch zwei Endlagen hin herbeigeführte Durclibie-;gungen eines elastischen Organes ;erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses elastische Organ von dem 'an seinem Außenrand in t Behälter eingespannten Behälterdeckel (f) ,gebildet wird. a. Behälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. .daß der scharfkantige Ringrand (k) der zentralen öffnung (lt; im Behälterdeckel (f) sich in "der konkaven Durchbiegung des Deckels zum Ab- schlttß der Öffnung gegen ein ZViderlager (c) legt. 3. Behälter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der scharfkantige Ringrand (k) der Deckelöffnung durch den unteren Rand des Ausgußtrichters gebildet wird.
DESCH85138D 1928-01-17 1928-01-17 Behaelter zur Aufbewahrung fluessiger, pulverfoermiger oder koerniger, zur Gasentwicklung neigender Stoffe Expired DE492205C (de)

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DE (1) DE492205C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073338B (de) * 1960-01-14 Woog Duisburg und Max Schmid München Hans Flussig keitsbehalter mit Bodenfortsatz der mit dem Gießstutzen ein von außen betätig bares Ventil bildet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073338B (de) * 1960-01-14 Woog Duisburg und Max Schmid München Hans Flussig keitsbehalter mit Bodenfortsatz der mit dem Gießstutzen ein von außen betätig bares Ventil bildet

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