DE492877C - Nietmaschine fuer Voll-, Hohl- und Zweispitznieten - Google Patents

Nietmaschine fuer Voll-, Hohl- und Zweispitznieten

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DE492877C
DE492877C DEE37636D DEE0037636D DE492877C DE 492877 C DE492877 C DE 492877C DE E37636 D DEE37636 D DE E37636D DE E0037636 D DEE0037636 D DE E0037636D DE 492877 C DE492877 C DE 492877C
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DE
Germany
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rivet
plunger
holding jaws
riveting machine
riveting
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DEE37636D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J15/00Riveting
    • B21J15/10Riveting machines
    • B21J15/30Particular elements, e.g. supports; Suspension equipment specially adapted for portable riveters
    • B21J15/32Devices for inserting or holding rivets in position with or without feeding arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Nietmaschine für Voll-, Hohl- und Zweispitznieten Gegenstand der Erfindung ist eine -Nietmaschine zum Verarbeiten von Voll-, Hohl-und Zweispitznieten, bei der der mit federn-. den Haltebacken für den Niet versehene Stößel durch Kurbel oder Nocken angetrieben wird. Die Maschine dient insbesondere zur ietting von Hartpappe, Fiber. Holz, Metall u. dgl. Bei der Nietmaschine wird das Bekanntsein der selbsttätigen Füllvorrichtung einschließlich Stempels und Nietgehäuses vorausgesetzt. Der Aufundniedergang - des Stößels, an dessen unterem Ende sich das Nietgehäuse nebst N ietsteinpel befindet, wird von einer Kurbel oder Nockenwelle so betätigt, daß der zugeführte Voll-, Hohl-oder Zweigspitzniet gemäß der Erfindung -bei Stillstand der Maschine fest und unverrückbar zwischen den Haltebacken gefaßt ist. Dies ermöglicht das Einführen des Nietes in das vorgelochte Werkstück, ohne daß der 1 iet in den Haltebacken verschoben wird oder herausfallen kann, wie es sonst der Fall wäre, wenn die Haltehacken beim Stillstand des Stößels eine Stellung hätten, bei der sie zur Aufnahme des Nietes noch geöffnet sind.
  • Der Antrieb der Kurbel- oder Nockenwelle erfolgt mittels Schwungscheibe über eine Bolzensicherheitskupplung, die das Durch= laufen, also mehrmaliges Aufundniedergehen des Stößels, verhindert und somit auch bei längerem Niedertreten des Einrückhebels innerhalb mehrerer Scheibenumdrehungen nur eine HubbeNvegung des Stößels zuläßt. Die Kurbel- bzw. Nockenwelle ist im Maschinenständer drehbar gelagert und mittels eines Kurbelhebels bzw. Rollenringes mit dem Stößel verbunden, der wiederum senkrecht verschiebbar gelagert ist. Der Stößel betätigt bei seinem Aufundniedergang die absatzweise Drehung der Nietglocke, von der die in ihr befindlichen Voll-, Hohl- oder Zweispitznieten durch einen Zuführungskanal dem Nietgehäuse bzw. Haltebacken selbsttätig zugeführt werden. Mit dem Maschinenständer verbunden befindet sich unterhalb des Stößels ein Amboß, der die in gleicher ,Mitte des Nietstempels befindliche Nietpfanne trägt.
  • Die Abbildungen zeigen nur ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung der Erfindung, und zwar zeigt: Abb. i eine Seitenansicht der N ietmaschine und Abb. 2 eine Ansicht von vorn.
  • Abb. 3 ist eine Seitenansicht des Kurbelgetriebes nebst Stößel, Nietstempels, Nietgehäuses und Haltebacken sowie Zuführungskanalende mit Absperrhebel und Nietpfanne.
  • Abb. 4. ist eine Vorderansicht von Abb. 3. Abb.5 zeigt die Stößelstellung bei Stillstand der Maschine und festgefaßtein Niet und Abb. 6 die Arbeits- und tiefste Stellung des Stößels mit fertiger Nietung.
  • Abb.7 stellt ein Ausführungsbeispiel des Stößelantriebs durch Nockenwelle und die Bolzensicherheitskupplung in Seitenansicht und A:bb. 8 das gleiche mit der Kupplung in Stillstands- sowie Arbeitsstellung in Vorderansicht dar.
  • i ist das Maschinengestell. Dieses besitzt die Lagerung 2, in der die Kurbelwelle 3 drehbar gelagert ist, deren Antrieb von der Schwungscheibe .4 über die Sicherheitsbolzenkupplung 5 erfolgt. 6 ist das senkrechte Schiebelager des Stößels 7, der durch den Kurbelhebel 8 mittels des Bolzens 9 und des Kurbelzapfens io mit der Kurbelwelle 3 verbunden ist. Bei N ockenantrieb ist die Verbindung der Nockenwelle i i durch den Rollenring 12 über die Rollen 13 und Bolzen 14 mit mit dem Stößel ? hergestellt. Am unteren Ende des Stößels 7 sitzt der Nietstempel 15, auf dem sich das -Nietgehäuse 16 mit den f3altebacken 17 für den Niet verschiebbar führt. Die Haltebacken 17 werden durch die Feder I8 um die Drehpunkte i9 zusammengezogen und liegen mit ihren Anschlagnasen ao in Aussparungen am N ietstempel 15 an. Die Zugfeder 21 spannt das Gehäuse 16 nach oben, wobei die Anschläge 22 und 23 es in seiner oberen wie unteren Stellung begrenzen. Die Mitnahme des Gehäuses 16 erfolgt durch Anlage der Anschlagnasen 2o der Haltebacken 17 in den Aussparungen des Nietstempels 15.
  • 24 ist der als bekannt vorausgesetzte Zuführungsarm, der mit dem Maschinengestell i verbunden ist und die Nietglocke 25 sowie den Zuführungskanal 26 trägt. Der Voll-, Hohl- oder Zweispitzniet wird durch den Absperrhebel 27 einzeln abgeteilt für jeden Hub des Stößels 7 den Haltebacken 17 selbsttätig zugeführt. Der Amboß 28 ist mit dem Maschinengestell i verbunden und trägt die Nietpfanne 29. 30 ist der Fußtritthebel, durch dessen Niedertreten über die Zugstange 31, den Hebel 32 und den Verbindungshebel 33 das Anlaufsegment 34 heruntergezogen wird, wodurch der Kupplungsbolzen 35 durch Druck der Feder 36 in die Aussparungen 37 der Schwungscheibe 4 eintritt und somit die Mitnahme der Welle 3 oder i i erfolgt. Das Anlaufsegment 34 führt sich mit dem Bolzen 38 in dem ausgebohrten Bolzen 39 und wird mittels Druckfeder 4o an den Umfang des Kupplungskörpers 4i gedrückt. Der Verbindungshebel 33 hat seinen Drehpunkt 42 am Bolzen 39 und legt sich klinkenförmig über einen Ansatz 43 des Anlaufsegments 34, wodurch letzteres beim Herunterziehen des Bolzens 39 nach unten gedrückt wird und den Kupplungsbolzen 35 freigibt. Bei der nun erfolgenden Drehung drückt der mit dem Kupplungskörper verbundene Nocken 44 den Verbindungshebel 33 an der Rolle 45 um den Drehpunkt .12 nach außen. Dadurch wird das Anlaufsegment 34 freigegeben und legt sich durch Federdruck 40 wieder an den Kupplungskörperumfang an, wodurch nach Umlauf der Kupplungsbolzen 35 an der Nase 46 abgefangen und durch die Anlaufebene in die Ausrückstellung gebracht wird. Beim Hochgehen des Fußtritthebels 30 geht der Bolzen 39 in seine obere Lage zurück, und der Verhindungshebel 33, der an dem Ansatz 43 anliegt, wird durch Zug der Feder .17 wieder über den Ansatz 43 eingelegt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Durch Drehung der Kurbelwelle 3 oder der Nockenwelle i i führt der Stößel 7 eine auf und nieder gehende Bewegung aus, derart, daß der Stillstand des Stößels ; nicht in oberster Totpunktlage, sondern in höchster Exzentrizität erfolgt. Bei Aufwärtsbewegung des Stößels 7 wirdider zugeführte Voll-, Hohl-oder Zweispitzniet beim Überlaufen des Nietstempels 15 von den Nietbacken 17 aufgenommen und hängt schwebend in deren Zangenenden. Durch den Kurbel- oder Nockenlauf bis zur höchsten Exzentrizität, wo dann der Stillstand der Maschine erfolgt, macht der Stößel ? eine Abwärtslyewegung. Bei dieser wird das :Nietgehäuse 16 bis zum Eingleiten der Anschlagnasen 2o in die Aussparungen des nach unten gehenden Nietstempels 1 5 durch Zug der Feder ai nach oben in Ruhestellung gehalten, wobei die Haltebacken 17 durch den Federzug 18 den Voll-, Hohl-oder Zweispitzniet fest und unverrückbar fassen. In dieser Lage wird das vorgelochte Werkstück über den Nietschaft geschoben. Bei dem nunmehr erfolgenden Einrücken der Maschine durch Niedertreten des Fußhebels 3o bewege sich der Stößel 7 nach unten, wobei der Niet das Werkstück mitnimmt bis kurz vor Auftreffen des Nietschaftes auf die -; ietpfanne 29, wobei der Anschlag 23 das Gehäuse 16 an der weiteren Abwärtsbewegun- hindert und der weiterlaufende Nietstempel 15 die Anschlagnasen 2o aus den Aussparungen drückt, so daß die Haltebacken 17 aufgespreizt werden, worauf der Niet durch den Nietstempel 15 auf das Werkstück aufgedrückt wird und sich in der Nietpfanne 29 der untere Nietkopf anpreßt. Beim Aufwär tsbew egen erfolgt wieder die N ietzuführung nach den Haltebacken 17, bis der Stillstand des Stößels 7 mit festgefaßtem @ iet in Exzentrizitätshöchstlage erfolgt, worauf der Vorgang sich wie beschrieben wiederholt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCFIE: i. Nietmaschine für Voll-, Hohl- und Zweispitznieten, bei der der mit federnden Haltebacken für den Niet versehene Stößel durch Kurbel oder Nocken angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der höchsten Lage des Stößels (7) die Haltebacken (17) selbsttätig zwecks Aufnahme des Nietes geöffnet werden, beim Niedergehen den Niet dagegen unverrückbar festhalten.
  2. 2. Nietmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß bei Stillstand der Maschine zwecks Einführ ens des zu nietenden Werkstückes der Niet bereits fest und unverrückbar am Stößel (7) gesichert ist und durch eine Sicherheitskupplung jeweils nur ein einmaliger Stößelniedergang möglich ist, auch wenn die Einrückvorrichtung sich in Arbeitsstellung befindet.
  3. 3. Nietmaschine nach Anspruch z oder a, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks öffnens und Schließens die Haltebacken (17) für den Niet gegenüber dem Stößel (7) eine Relativbewegung ausführen und diese Bewegung von Anschlägen (22, 23) erhalten. 4.. N ietmasch.ine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltebacken (17) für den Niet mittels eines gemeinsamen Gehäuses (16) auf dem ietstempel (15) verschiebbar und abgefedert gehalten sind und der Nietstempel (15) Aussparungen besitzt, die mit entsprechenden Vasen (2o) in den Haltebacken (17) zwecks öffnens und Schließens derselben zusammenarbeiten.
DEE37636D 1928-06-30 1928-06-30 Nietmaschine fuer Voll-, Hohl- und Zweispitznieten Expired DE492877C (de)

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DE (1) DE492877C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192494B (de) * 1959-11-27 1965-05-06 Miami Rivet Company Nietmaschine
US4579270A (en) * 1983-03-18 1986-04-01 Nippon Notion Kogyo Co., Ltd. Apparatus for attaching fastener elements onto a garment

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192494B (de) * 1959-11-27 1965-05-06 Miami Rivet Company Nietmaschine
US4579270A (en) * 1983-03-18 1986-04-01 Nippon Notion Kogyo Co., Ltd. Apparatus for attaching fastener elements onto a garment

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