DE493204C - Vorrichtung fuer Numeriermaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig haeufigen Wiederholung der gestempelten Zahl - Google Patents

Vorrichtung fuer Numeriermaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig haeufigen Wiederholung der gestempelten Zahl

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DE493204C
DE493204C DES74529D DES0074529D DE493204C DE 493204 C DE493204 C DE 493204C DE S74529 D DES74529 D DE S74529D DE S0074529 D DES0074529 D DE S0074529D DE 493204 C DE493204 C DE 493204C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K3/00Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped
    • B41K3/02Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface
    • B41K3/04Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped
    • B41K3/10Apparatus for stamping articles having integral means for supporting the articles to be stamped with stamping surface located above article-supporting surface and movable at right angles to the surface to be stamped having automatic means for changing type-characters, e.g. numbering devices
    • B41K3/102Numbering devices

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Description

  • Vorrichtung für Numeriermaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig häufigen Wiederholung der gestempelten Zahl Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für N umeriermaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig häufigen Wiederholung der gestempelten Zahl, es können mit ihr alle Zahlen bis zur i5fachen Wiederholung gestempelt werden.
  • Zweck der Erfindung ist, die Verwendungsmöglichkeit der \ umeriermaschine mit Kurbeischaltkamm zu erweitern durch: i. Stempelung aller Zahlen von i- bis iSfacher selbsttätiger Wiederholung, 2. Stempelung aufeinanderfolgender Zahlen und unbegrenztes Wiederholen jeder Zahl ohne Umschaltung der Vorrichtung durch Tastendruck, 3. Beseitigung nicht ausgeführter restlicher Drucke beim Einstellungswechsel durch Tastendruck.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i eine Seitenansicht auf das Schaltgetriebe ohne Zahn- und Einstellscheibe, Abb.2 dasselbe mit Zahn- und Einstellscheibe, Abb.3 bis 8 die Schaltteile im einzelnen, Abb.9 einen Schaltkamm, Abb. io die Schaltteile auseinandergezogen in ihrer Reihenfolge und Abb. i i den \ umeriersatz in Gesamtansicht.
  • Auf der Räderachse, die die Ziffernräder :tnd auf einem abgesetzten Zapfen i die Einstellvorrichtung trägt, lagern zwei Gelenke 2 und 2', die durch zwei Wellen 3 und 4 verbunden sind. Auf der Welle 3 ist ein Schaltkamm 5 beweglich gelagert, der bei der auf und nieder gehenden Stempelbewegung um den achten Teil- des Ziffernräderumfanges schwingt und unter dem Druck einer Feder 6 die Schaltung der Ziffernräder bewirkt. Ist die Vorrichtung eingestellt, so gleitet der Schaltkamm 5 beim Niedergang des Stempels auf einen Sperrnocken 7 einer Scheibe B. Der Sperrnocken 7 überragt im Durchmesser die Ziffernräder sowie eine Zahnscheibe 9 und (leckt letztere derart, daß bei Aufwärtsbewegung des Stempels immer nur ein Zahn vom Schaltkamm 5 umgeschaltet wird, entgegen der Wirkung einer Feder io, die in einer ausgedrehten Einstellscheibe i i gelagert, mit ihrem einen Ende am Bund der Einstellscheibe i i und mit ihrem anderen Ende in einer Klammer 12 der Zahnscheibe 9 hängt. Die Zahnscheibe 9 zeichnet sich durch eine über fünf Zähne greifende Lücke sowie durch einen vertieften Zahn aus. Eine Sperrklinke 13 wird von einer Feder 1d. ;beeinflußt und hält mittels eines eingeschlagenen Stiftes i5, der zu beiden Seiten der Sperrklinke 13 vorsteht, auf der einen Seite die Zahnscheibe 9 in ihrer jeweiligen Stellung, auf der anderen Seite liegt er in einer mit einer Ausbuchtung versehenen senkrecht verlaufenden 'Nut 16 eines Nockens 17 der Scheibe B. Die Sperrklinke 13 ist in einer Verlängerung zu einer Taste i8 ausgebildet und trennt durch einen Arm i9 die Zahnscheibe 9 von einer Scheibe 20. Bei der Unischaltung der Zahnscheibe 9 ist diese in die Stellung der Abb.2 gekommen. Bei der folgenden Schaltung fällt der Stift 15 in den vertieften Zahn der Scheibe 9 und mit dein durchragenden Teil aus der Nut 16 der Scheibe 8, die unter der Wirkung einer Feder 2i durch einen Schlitz 22 begrenzt, bis zu einem Anschlag 23 an eine Grundplatte 2.1. schnellt und die Sperrung be->eitigt. Die Grundplatte z4. ist mit der Räderachse fest verbunden und trägt zwischen zwei U-förmig gebogenen Lappen 25 die Sperrklinke 13. Der Schaltkamm 5 fällt nun in die große Lücke der Zahnscheibe 9 und zwischen die Ziffernräder, schiebt bei der folgenden Aufwiirtsbewegung, wobei die Ziffernräder geschaltet werden, die Scheibe 8 mittels des Nockens 17 sowie die Zahnscheibe 9 vor sich her. Der Stift 15 gleitet aus dem tiefen Zahn der Scheibe 9 und mit dem durchragenden Teil auf den Nocken 17 so hoch, daß ein Nocken 26 der Scheibe 2o, durch die Zugfeder 21 angetrieben, unter den Stift 15 schnellt, durch einen Schlitz 27 und den Anschlag 23 an der Grundplatte 24 begrenzt. Der Stift 15 gleitet auf dem Nocken 17 weiter und fällt dann in die Ausbuchtung der Nut 16, um sich auf den Nocken 26 der Scheibe 20 zu legen, wodurch sich der Stift 15 außer Bereich der Zahnscheibe 9 befindet. Während beim nächsten Niedergang des Stempels der Schaltkamm 5 wieder auf den Sperrnocken 7 gleitet, schnellt die Zahnscheibe 9 unter Wirkung der Feder io bis zu einem Anschlag 38 in der Einstellscheibe i i. Auch die Scheibe 8 folgt um eine kleine Spielbewegung, die der Stift 15 in der Nut 16 hat, den abwärtsgehenden Schaltkamm 5 nach. Gleichzeitig faßt eine Zunge 28 eines auf der Welle 4 verschraubten Plättchens 29 einen Nocken 3o der Scheibe 2o und nimmt diese so weit mit, bis der Stift 15 vom Nocken 26 gleitet. und auf den Grund der Ausbuchtung in der Nut 16 fällt. Auch hier liegt der Stift 15 noch über dem Bereich der Zahnscheibe 9, um letzterer genügend Zeit zum Durchschnellen zu lassen. Das dem Umfang der Welle 4 angepaßte Plättchen 29 ist auf dieser, durch einen Schlitz begrenzt, verschiebbar und verschraubbar. Während die Zunge 28 des Plättchens 29 die eben beschriebene Aufgabe hat, dient eine etwas abgekröpfte Zunge 3i des Plättchens 29 zur Befestigung der Feder 6. Eine Zunge 32 des Plättchens 29 läuft in eine Spitze aus, unter die zwecks Einstellung die gewünschte Marke der Einstellscheibe l i zu stellen ist. Eine zu einem Ring gerollte Zunge 33 des Plättchens 29 greift in eine Aussparung des Schaltkammes 5 und ermöglicht ein schnelles und genaues Einstellen des letzteren zu den Ziffernrädern unter Fortfall der honst üblichen Paßringe zu beiden Seiten des Schaltkatnines. Bei der folgenden Aufwärtsbewegung des Stempels gleitet der Schaltkamm 5 von dem Sperrnocken ; auf die nun eingespielte Zahnscheibe 9 und nimmt diese um einen Zahn mit. Gleichzeitig wird auch die Scheibe 8 um die Spielbewegung des Stiftes 15 mitgenommen, dieser gleitet aus der ßuchtung in die Nut 16 und fällt als Sperrklinke auf die Zahnscheibe 9, die nun wieder Zahn um Zahn weiter geschaltet wird, bis durch den Einfall des Stiftes 15 in den vertieften Zahn der Sperrnocken 7 ausgelöst wird und der beschriebene Vorgang sich wiederholt. Die Zahl der Wiederholungen ist abhängig von der Entfernung des vertieften Zahnes in der Zahnscheibe 9 von dem Stift 1 5 in der Sperrklinke 13. Die Entfernung wird durch die Einstellscheibe i i bestimmt, die auf ihrem Umfang die Zahlen o bis i5 trägt. Der Lagerbund der Einstellscheibe ii ist mit Innenrasten 33 versehen, deren Teilung den Zähnen der Zahnscheibe 9 entspricht. Eine Bohrung in der Räderachse nimmt einen Bolzen 3.4 auf, der unter der Wirkung einer Feder 35 mit einem entsprechend gestalteten Zapfen 36 in die Rasten 3 3 des Lagerbundes der Einstellscheibe ii paßt und diese in der jeweiligen Stellung hält. Die tiefen Rasten 37 am Ende der Teilung begrenzen als Abschlag die Bewegung der Einstellscheibe ii.
  • Sollen aufeinanderfolgende Zahlen gestempelt werden, so wird die Eins auf dem Umfang der Einstellscheibe i i unter die Zeigerspitze 32 des Plättchens 29 gestellt. Hierbei faßt der Anschlag 38 an der Einstellscheibe i i die Anschlagklammer 12 in der Zahnscheibe 9 und drückt letztere so weit zurück-, daß die Klammer i2 der Zahnscheibe 9 unter die Schräge der Sperrklinke 13 gleitet und diese so hoch führt, daß der Stift 1 5 aus der Nut 16 gehoben wird. und die Scheibe 8 den Bewegungen des schwingenden Schaltkammes 5 folgen kann, der nun bei jeder Aufwärtsbewegung des Stempels die Ziffernräder weiterschaltet.
  • Wird die Null auf dem Umfang der Einstellscheibe i i unter die Zeigerspitze 32 gestellt, so nimmt der Anschlag 38 in der Einstellscheibe i i die Zahnscheibe 9 mittels der Anschlagklammer 12 so weit mit, daß der tiefe Zahn hinter dem Stift 15 liegt, dessen durchragender Teil in der Nut 16 bleibt und die Scheibe 8 festhält. Der Schaltkamm gleitet bei der Stempelbewegung über den Sperrnocken 7 in die Zahnlücke der Zahnscheibe 9 und die N umeriermaschine druckt dieselbe Zahl immerwährend. Wird bei dieser Einstellring auf die Taste i8 gedrückt, so liebt sich der Stift 15 aus der -Nut 1ö. Die Scheibe 8 schnellt zurück, der Schaltkammfällt zwischen die Ziffernräder, schaltet diese und nimmt die Scheibe S am `Nocken 1,7 mit, der Stift 15 gleitet über den Nocken 17 in die Nut 16, bis wieder eine Auslösung durch Tastendruck erfolgt. Bleibt @beini Stempeln der Druck auf der Taste liegen, so druckt der Stempel aufeinanderfolgende Zahlen, wird der Druck auf die Taste unterbrochen, druckt der Stempel jede beliebige Wiederholung der Zahlen ohne Einstellungswechsel.
  • Sind bei einem Einstellungswechsel Reste der vorherigen Einstellung vorhanden, so wird durch Druck auf die Taste 18 der Stift 15 gehoben, der Nocken 26 der Scheibe 2o schnellt unter den Stift 15 und die Zahnscheibe 9 bis zum Anschlag der Einstellscheibe i i, wodurch die neue Einstellung sofort zur Geltung kommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung für -Numerierinaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig häufigen Wiederholung der gestempelten Zahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelschaltkamm (5) durch ein auf der Welle verschiebbares Plättchen (a9) den Ziffernrädern gegenüber einstellbar, die Schaltung der Vorrichtung bewirkt. indem der Schaltkamin (5) von einem Sperrnocken (7) auf eine einstellbare, mit einer fünf Zähne überspannenden Lücke sowie einen vertieften Zahn besitzende Zahnscheibe (9) gleitet und selbige Zahn um Zahn weiter schaltet, bis ein Stift (i5) durch Einfall in den vertieften Zahn der Zahnscheibe (9) den Sperrnocken (7) auslöst. so daß der Schaltkanun (-;') iii die Ziffernräder fällt und diese weiterschaltet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r. dadurch gekennzeichnet. daß zweck- sicherer Einspielung der Zahnscheibe Q91 der aus dieser gehobene Stift (i 5) nach einem dreistufigen zeitlich getrennten Fall über -Nocken (i7, 2ti) und Nuutenbuchtung (i(1) in die Zahnscheibe zurückfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, gekennzeichnet durch eine Einstellscheibe (i I) für die Zahnscheibe (9), die bei ihrer Einstellung auf Null eine den Sper rnokken (7) tragende Scheibe (S) in eine Lage bringt, in der der Schaltkamin (;) am Einfallen in die Zahnscheibe (9) und in die Ziffernräder verhindert wird, und der Stift (i5) durch Druck auf eine Taste (2S) gehoben und der eine -Nocken (i7) ausgelöst werden kann, zum Zwecke. ohne Einstellungswechsel aufeinanderfogende Zahlen, jede beliebige Wiederholung derselben und jede Zahl dauernd stempeln zu können. Vorrichtung- nach Anspruch. i. 2 und 3, dadurch gekennzeichnet; daß beim Einstellungswechsel der Einstellscheibe (ii) die Zahnscheibe (9) von dem Stift (15) gehalten wird, bis durch Druck auf die Taste der Stift (i5) aus der Zahnscheibe gehoben wird und dadurch letztere freigegeben und durch eine Feder bis zu einem Anschlag (3S) der Einstellscheibe gedreht wird. zum Zwecke, die neu eingestellte Zahl zu stempeln.
DES74529D 1926-05-18 1926-05-18 Vorrichtung fuer Numeriermaschinen mit Kurbelschaltkamm zur beliebig haeufigen Wiederholung der gestempelten Zahl Expired DE493204C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8709535U1 (de) * 1987-07-10 1987-08-27 Ernst Reiner GmbH & Co KG, 7743 Furtwangen Post-Datumstempel

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DE8709535U1 (de) * 1987-07-10 1987-08-27 Ernst Reiner GmbH & Co KG, 7743 Furtwangen Post-Datumstempel

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