DE493405C - Schalter mit Ausloesung durch eine UEberstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen die Spule teilweise ueberbrueckenden Thermostaten geaendert wird - Google Patents

Schalter mit Ausloesung durch eine UEberstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen die Spule teilweise ueberbrueckenden Thermostaten geaendert wird

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DE493405C
DE493405C DES73686D DES0073686D DE493405C DE 493405 C DE493405 C DE 493405C DE S73686 D DES73686 D DE S73686D DE S0073686 D DES0073686 D DE S0073686D DE 493405 C DE493405 C DE 493405C
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DE
Germany
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coil
switch
thermostat
overcurrent
sensitivity
Prior art date
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Expired
Application number
DES73686D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alexander Kuehns
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE493405C publication Critical patent/DE493405C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Schalter mit Auslösung durch eine Überstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen die Spule teilweise überbrückenden Thermostaten geändert wird Für normale Ausführungen von Schaltern mit überstromauslösung ist es bekannt, zur Bewältigung des Anlaufvorganges (z. B. beim Einschalten von Motoren) Anzapfungen an den Überstromspulen vorzusehen und diese während des Anlaufvorganges so in die Leitung zu schalten, daß der Anlaufstrom nur den bis zur Anzapfung reichenden Teil der Spule durchfließt. Mit einer solchen Anordnung für Schutzschalter mit Freiauslösung wird der Anlaßvorgang, auch wenn der Anlaßstrom bis zum Sechs- bis Siebenfachen des Normalstromes ansteigt, nicht gestört; die Anzapfung ist eben so gelegt, daß die Empfindlichkeit der Auslösespule-= während des Einschaltvorganges entsprechend gering ist.
  • Für den Betrieb aber wird nicht nur hohe Empfindlichkeit der Auslösevorrichtung verlangt, sondern auch gefordert, daß die Auslösestromstärke sich so ändern soll, daß die Überschreitung einer zulässigen Temperatur des zu schützenden Teiles der Anlage stets vermieden wird. Diesem Zwecke dienen Schutzschalter, die sowohl mit magnetischen wie mit auf Wärme ansprechenden Auslösevorrichtungen versehen sind. Eine bekannte Anordnung, welche den bereits betrachteten Fall des hohen Anlaufstromes berücksichtigt, besteht darin, daß der nicht vom Anfahrstrom durchflossene Teil der Überstromspule durch einen Thermostatschalter überbrückt wird. Bei einer derartigen Vorrichtung besteht nun infolge der kurzgeschlossenen Kontakte des Thermostaten bei normalem Betrieb dieselbe Unempfindlichkeit der Spule weiter wie beim Anlaßvorgang. Auch in der Betriebsstellung würde eine plötzliche Auslösung der Spule also nur bei sechs- bis siebenfachem Nennstrom erfolgen. Diese Unempfindlichkeit der Auslösespule genügt in manchen Fällen nicht, da auch häufig Überlastungen mittlerer Höhe, z. B. vom Zwei- bis Dreifachen des Betriebsstromes vorkommen, bei denen während des Betriebes eine plötzliche Abschaltung ebenfalls erwünscht ist.
  • Diese Forderung widerspricht der bereits genannten, nach der beim Anfahren die Empfindlichkeit der Spule bei höheren Belastungen geringer sein soll.
  • Die hieraus sich ergebenden Schwierigkeiten werden nun bei einem Schalter mit Freiauslösung mittels überstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen sie teilweise überbrückenden Thermostaten geändert wird, gemäß der Erfindung dadurch überwunden, daß dem Thermostaten ein gegebenenfalls regelbarer Widerstand vorgeschaltet ist und beide (Thermostat und Widerstand) während des Einschaltvorganges zwangläufig durch die Schalterbewegung kurzgeschlossen werden. Eine Ausführung zeigt die Abbildung. Der Übersichtlichkeit halber beschränkt sich die schematische Darstellung auf diejenigen Teile, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. Infolgedessen sind die Freiauslösevorrichtung des Schalters überhaupt nicht und die Schalterzu- und -ableitungen nur einpolig gezeichnet. Die elektrische Energie wird in den.Pfeilrichtungen zu- und abgeführt. In der punktiert gezeichneten Stellung ist Schalter i geöffnet. Die Überstromspule a mit der Anzapfung 3 beginnt bei 4. und hat ihr Ende bei 5. Im Nebenschluß zu 3 und 5 liegen einThermostatschalter 6 und ein Vorschaltwiderstand 7. Dieser Teil der Spule ist ferner in der stark ausge-. zeichneten Stellung des Schalters i, die zugleich die Anlaßstellung bedeutet, über Punkt i i kurzgeschlossen. Die Kontakte 8 und 9 des Schalters sind metallisch miteinander verbunden, während Kontakt io ein Blindkontakt ist. In seiner Anlaßstellung steht Schalter i auf den Kontakten 8 und i i. In dieser Stellung fließt der elektrische Strom über den Kontakt 8 nach dem Spulenanfang 4, von dort nach der Anzapfstelle 3 und hierauf über den Kontakt i i und das Spulenende 5 zum Verbraucher. In der Betriebsstellung ruht der Schalter auf den beiden Kontakten 9 und io. Der Strom fließt jetzt über den Kontakt 9 nach dem Spulenanfang 4 und von dort nach der Anzapfung 3. Hier verzweigt er sich und fließt einerseits durch den Spulenteil z-5, andererseits über den Vorschaltwiderstand 7 und den Thermostaten 6 nach dem Verbraucher. Auf diese Weise wird die Empfindlichkeit der Spule erhöht, z. B. entsprechend dem z,4fachen des Normalstromes. Öffnet aber der Thermostatschalter 6 seinen Kontakt, so fließt der gesamte Strom durch die Auslösespule, die demnach nur etwa für das i,obis o,8fache des normalen Stromes bemessen zu werden braucht.
  • Die Ausführung des Thermostatschalters selbst und die Zuführung der vom Strom -erzeugten Wärme zur Beeinflussung dieses Schalters kann bekannten Ausführungen entsprechen. Der Thermostatschalter besteht z. B. aus einem Gehäuse 12, in das zwei Kontakte 13 eingeführt sind. Diese öffnen sich bei einem beliebigen Überstrom, sobald eine unzulässige Temperatur eintritt, und zwar dadurch, daß der Bimetallstreifen 14 sich gegen die federnde Zungen 15 biegt. Um den Thermostaten nicht unmittelbar den Einwirkungen des Belastungsstromes auszusetzen, kann man mittels einer Flüssigkeit die Heizwirkung des Stromes auf den Thermostaten übertragen; deshalb wird der Thermostat zweckmäßig in Öl eingebettet, und der Widerstand der überstromauslösespule oder andere den Belastungsstrom führende Teile der An-Lage @,verden so bemessen, daß eine @entsprechende Heizung des Öles stattfinden kann. Die Wärmewirkung wird auf den Thermostaten hierbei vornehmlich durch Zirkulation der Flüssigkeit übertragen, so daß der Thermostat nicht in unmittelbarer Nähe eines stromführenden Teiles der Anlage, sondern an irgendeinem Punkte der Ölströmung angeordnet sein kann. Ist kein Ölschalter vorhanden, so kann man einen - entsprechend kleineren - Ölkasten für den Thermostaten vorsehen. Zur Erhitzung des Öles in diesem Behälter können unter Vermeidung besonderer Heizwiderstände auch die Stromwandler für die Auslösespulenoder für die Meßinstrumente verwendet werden.
  • Bei Unterbringung des Thermostatschalters ist man bei solchen Anordnungen immerhin an bestimmte Raumverhältnisse gebunden, so daß man, wenn diese nicht vorliegen, vorteilhaft einen Thermostatschalter mit Innenbeheizung verwenden wird. Diese b@esteht, wie bekannt ist, darin, daß auf der bimetallischen Kontaktzunge eine vom Strom oder einem Teil desselben durchflossene Heizwicklung isoliert angebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter mit Auslösung durch eine Überstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen die Spule teilweise überbrückenden Thermostaten geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Thermostaten ein gegebenenfalls regelbarer Widerstandvorgeschaltet ist und beide (Thermostat und Widerstand) während des Einschaltvorganges zwangläufig durch die Schalterbewegung kurzgeschlossen werden. RCRLIN. GEDRUCKT IN DKR REICHSDRUCKEREI
DES73686D 1926-03-14 1926-03-14 Schalter mit Ausloesung durch eine UEberstromspule, deren Empfindlichkeit durch einen die Spule teilweise ueberbrueckenden Thermostaten geaendert wird Expired DE493405C (de)

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DE493405C true DE493405C (de) 1930-03-10

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890222C (de) * 1936-01-14 1953-09-17 Siemens Ag Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890222C (de) * 1936-01-14 1953-09-17 Siemens Ag Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf

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