DE493902C - Selbsttaetig gesteuertes fahrbares Schlagwerk zum Zerschlagen der Roheisenmasseln imGiessbett - Google Patents

Selbsttaetig gesteuertes fahrbares Schlagwerk zum Zerschlagen der Roheisenmasseln imGiessbett

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DE493902C
DE493902C DED56027D DED0056027D DE493902C DE 493902 C DE493902 C DE 493902C DE D56027 D DED56027 D DE D56027D DE D0056027 D DED0056027 D DE D0056027D DE 493902 C DE493902 C DE 493902C
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DED56027D
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Demag AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D29/00Removing castings from moulds, not restricted to casting processes covered by a single main group; Removing cores; Handling ingots
    • B22D29/02Vibratory apparatus specially designed for shaking out flasks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Selbsttätig gesteuertes fahrbares Schlagwerk zum Zerschlagen der lioheisenmasseln im Gießbett Die Erfindung betrifft ein selbsttätig gesteuertes und fahrbares Schlagwerkzeug zum Zerschlagen der Roheisenmasseln im Gießbett, wobei in an sich bekannter Weise in der Bewegungsbahn des Hammerbärs Kontakte vorgesehen sind.
  • Das Neue besteht darin, daß die im Auf-und Niedergang des Hammerbärs steuernden Kontakte auch die Längsbewegung des Schlagwerkes auf seiner Fahrbahn steuern, derart, daß der Fallbär durch einen die Fahrbewegung beendigenden Endschalter ausgelöst wird. Gegenüber einem bekannten Vorschlag, nach dem bei einem stationären Fallhammer in der Fahrbahn des Fallbäres Kontakte zum Steuern vorgesehen sind, mit dessen Hilfe die Auf- und Niederbewegung des Fallbäres selbttätig gesteuert werden, bringt der. Erfindungsgegenstand den Vorteil, daß bei fahrbaren Masselhämmern vermittels der genannten Kontakte auch die Fahrbewegung des Schlagwerkzeuges selbsttätig gesteuert wird. Hierdurch wird die Sicherheit des Betriebes besonders gefördert. Der Kranführer unterlieb nicht mehr der bei den fortgesetzten und sich ändernden Steuerungsmaßnahmen leicht eintretenden Ermüdung, die zu Unannehmlichkeiten im Betrieb führen kann. Ein besonderer Vorteil liegt noch darin, daß die Betriebsleitung in weniger großem Ausmaß von dem einmal hierfür vorgesehenen Bedienungspersonal abhängig ist, da auch eine sonst ungeübte Hand die noch verbleibenden Steuerungshandlungen ohne Gefahr für den sicheren Arbeitsgang durchführen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt in Anwendung bei einem fahrbaren Masselschlaä hammer. Die Schaltung selbst ist der Einfachheit halber fortgelassen.
  • Das Schlagwerk wird im wesentlichen aus der Bärbahn a, dem Bär 3 und der während des Betriebes ununterbrochen laufenden Triebscheibe 4 gebildet, über die das den Bär tragende Zugorgan 5 umgeführt ist. Das Schlagwerk ist dabei an einer Fahrkatze i angeordnet. Das Zugorgan 5 ist an der Fahrkatze i frei hängend befestigt und wird mittels einer von einem Magnet beeinflußten Rolle 7 mit der Scheibe 4 beim Bäranhub in Reibungsschluß gebracht. Der Fahrwerksmotor ist mit 8 bezeichnet; seine Steuerung erfolgt über die mit 9 und io bezeichneten Schütze für die Hin- und Herfahrt. Diese Schütze wiederum stehen mit den Schützen 14 und 15 in Abhängigkeit.
  • Geht man davon aus, daß der Hammerbär 3 sich in tiefster Stellung befindet, so ist die Wirkungsweise der Einrichtung folgende: Mittels des Wahlschalters z i wird der Strom eingeschaltet, der Schalter 1a, der unter dem Einfluß des Bärs 3 steht, schaltet die Schütze 14 und 9 und hierdurch auch den Magnet 6 und auch den Fahrmotor 8 ein. Der Magnet6 bewegt dieRolle7, die ihrerseits den Riemen 5 an die sich drehende Treibscheibe 4 anpreßt. Gleichzeitig mit Beginn der Katzenfahrbewegung wird also der Bär 3 angehoben, bis er an den einen oder anderen der durch den Wahlschalter i i eingeschalteten Schalter 13 gelangt. Die Katzenbewegung wird durch den Endschalter 16 beendet, was gleichzeitig das Auslösen des Schützes 9 im Gefolge hat. Die Auslösung des Schützes 9 wiederum zieht das Anspringen des Schützes 15 nach sich, nachdem Schütz 14 ausgelöst ist. Gleichzeitig mit diesen Vorgängen wird der Bär 3 freigegeben; derselbe fällt nach unten und leitet mit seinem Aufschlag das geschilderte Arbeitsspiel von neuem ein.
  • Bei entgegengesetzter Fahrtbewegung der Katze tritt das Schütz io in Wirkung. Bei dem geschilderten Ausführungsbeispiel ist davon ausgegangen, daß der elektrische Schalter in die Fahrbahn des Bärs verlegt ist. Sinngemäß können auch mechanische Schalter in Anwendung kommen, die die verschiedenen S chaltvorgänge mittels mechanischer Zwischenelemente herbeiführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig gesteuertes fahrbares Schlagwerk zum Zerschlagen der Roheisenmasseln im Gießbett mit in der Bewegungsbahn des Hammerbärs angebrachten Kontakten, dadurch gekennzeichnet, daß die den Auf-und Niedergang des Hammerbärs steuernden Kontakte auch die Längsbewegung des Schlagwerkes auf seiner Fahrbahn steuern, derart, daß der Fallbär durch einen die Fahrbewegung beendigenden Endschalter ausgelöst wird. ,
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