DE493948C - Dreiphasenstromschalter - Google Patents

Dreiphasenstromschalter

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Publication number
DE493948C
DE493948C DEH116769D DEH0116769D DE493948C DE 493948 C DE493948 C DE 493948C DE H116769 D DEH116769 D DE H116769D DE H0116769 D DEH0116769 D DE H0116769D DE 493948 C DE493948 C DE 493948C
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DE
Germany
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contacts
rods
contact
spindle
disc
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Expired
Application number
DEH116769D
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English (en)
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HARBEN S VISCOSE SILK MANUFACT
WILLIAM ELLISON SHARPLES
Original Assignee
HARBEN S VISCOSE SILK MANUFACT
WILLIAM ELLISON SHARPLES
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/60Angularly-movable actuating part carrying no contacts
    • H01H19/635Contacts actuated by rectilinearly-movable member linked to operating part, e.g. by pin and slot

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Dreiphasenstromschalter Gegenstand der Erfindung ist ein Schalter für Wechselstrom, insbesondere Dreiphasenstrom. Der vorliegende verbesserte Schalter ist in erster Linie zum Steuern von kleinen Einheiten bestimmt, wie sie z. B. in Gestalt der einzelnen Motoren zum Antreiben der Spindeln von Spinnmaschinen vorhanden sind.
  • Bei dein neuen Schalter handelt es sich vor allem darum, eine einfache Bauart zu erreichen, bei der nur wenige Teile vorhanden sind, die sämtlich gegen Zerfressen oder anclerweitige Zerstörung geschützt sind, so daß die Kontakte stets vollkommen rein bleiben und der Schalter stets voll arb:itsfähig ist. Das Wesentliche bei dein neuen Schalter besteht aus sechs parallelen und in einiger Entfernung voneinander angeordneten Stäben, von denen jeder zwei federnde, übereinander angeordnete Kontakte trägt. Diese bilden insgesamt zwei Gruppen von je sechs Kontakten, von denen die eine Gruppe oberhalb, die andere unterhalb einer senkrecht beweglichen Scheibe liegt, auf der sich drei Kontaktplatten befinden. Die Scheibe sitzt fest an einer senkrechten, längsbeweglichen Spindel, mittels deren die drei Kontaktplatten sowohl gegen die oberen als auch gegen die unteren Kontakte bewegt werden können, so daß durch jede der Kontaktplatten zwei obere bzw. zwei untere Kontakte leitend miteinander verbunden sind. Die Köntakte an der einen Seite der axial beweglichen Scheibe mit den Kontaktplatten sind für die eine Stromrichtung, die an der anderen Seite der Scheibe bzw. der Kontaktplatten --für die andere Stromrichtung bestimmt. Diese gesamte Kontakteinrichtung ist in eine Kammer eingeschlossen, welche mit Öl gefüllt ist, und über dieser Kammer befindet sich ein von ihr getrenntes Gehäuse, welches die Leitungsklemmen sowie gewisse übertragungsmittel zum senkrechten Bewegender erwähnten Spindel enthält. Das eigentliche Betätigungsmittel für :den Schalter, ein Hebel oder ein Griff, sitzt außen an dem genannten Gehäuse, und dieses ist mit einem Schmiermittel gefüllt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist -in beispielsweiser Ausführungsform in den Zeichnungen veranschaulicht, in denen Abb. i eine Draufsicht auf den Schalter bzw. auf das Gehäuse und die Kammer mit dien in beiden befindlichen Teilen zeigt, wobei jedoch der obere Verachluß:deckel abgenommen ist. Abb. z zeigt einen senkrechten Schnitt durch die Gesamteinrichtung. Abb. 3 stellt ein in nur kleinem Maßstube gezeichnetes Leitungsschema dar. In Abb. 2 bezeichnen a und b zwei aus Isoliermaterial bestehende Platten oder Scheiben, von denen sich b unterhalb von a befindet. Diese Scheiben sind durch sechs parallele, in einiger Entfernung voneinander angeordnete Stäbe c, d, e, f, g, h (Abb. i) verbunden. In der Mitte zwischen diesen Stäben befindet sich eine senkrechte Spindel i, an der eine aus Isoliermaterial bestehende Scheibe j befestigt ist. Diese trägt drei überstehende Kontaktplatten k, ua, ya-, deren Lage und Gestalt in Abb. i punktiert dargestellt ist. Die Spindel i mit der Scheibe j und den Platten k wird durch eine die Spindel unten umgebende Schraubenfeder o in einer gewissen mittleren Lage erhalten, in der der Schalter von den Leitungen bzw. vom Netz abgeschaltet ist.
  • Jeder der sechs Stäbe c, d, e, f, g, la trägt zwei federnde Kontakte, und zwar einen oberen Kontakt s und einen unteren Kontakt t. Die eigentlichen stromschließenden Teile dieser Kontakte liegen einander gegenüber. ,d. h. die oberen Kontakte sind nach unten gerichtet, die unteren nach oben, und zwischen ihnen befindet sich die Scheibe j Inlt den Kontaktplatten k, ztt, it. Sowohl .die oberen Kontaktes als auch die unteren t, bilden je zwei Gruppen aus drei Kontakten, und zwar liegen die Kontakte der einen Gruppe versetzt zu denen der anderen, d. h. an drei anderen Stäben, also beispielsweise an den Stäben d, f und la, die zwischen sich die Stäbe c,. e und g haben.
  • Die zu einer Gruppe von dreien gehörenden oberen Köntakte sind mit den Stäben, an denen sie sitzen, leitend verbunden, und dasselbe ist bei dreien der unteren Kontakte der Fall, die mit den anderen drei Stäben leitend verbunden sind. Die anderen drei oberen und die anderen drei unteren Kontakte sind von den Stäben, an denen sie befestigt sind, isoliert. Die erstgenannten drei Stäbe sind mit den Austrittsklemmen des Schalters leitend verbunden, die anderen drei Stäbe mit den Eintrittsklemmen. Diese Anschlüsse sind aus der Abb. 3 ersichtlich, in der auf der einen Seite A, B und C und auf der anderen Seite D, E und F die Leitungen bezeichnen, zwischen die der Apparat eingeschaltet ist. Die Leitungen A, B und C stehen mittels der Klemmen 6, 5 und ¢ mit den Stäben f, d und h und somit z. B. mit den entsprechenden oberen Kontakten 3 in Verbindung und sind die stromzuführenden Leitungen, wohingegen die Leitungen D, E und F zu dem Motor führen; sie sind an die Stäbe g, e und c und somit an die entsprechenden unteren Kontakte t angeschlossen.
  • Weitere Verbindungsleitungen zwischen entsprechenden oberen Kontakten 3 und unteren Kontakten t ergeben dann eine Schaltung, :durch die der Motor in seiner Strom-und somit Drehrichtung umgeschaltet wird, wenn die Kontaktplatten der Scheibe j von den Kontakten s wegbewegt und an die Kontakte t gelegt werden.
  • Die in die Netzdrähte A, B, C eingesetzten Klemmen, an die der Schalter angeschlossen ist, befinden sich in einem oberen Gehäuse 2 (Abb. 2), das durch einen Deckel dicht verschlossen werden kann. Am Boden dieses Gehäuses ist.ein Behälter 3 befestigt, der die gesamten` unteren Kontaktteile umschließt und ständig mit Öl gefüllt ist.
  • Das obere Gehäuse enthält auch die Übertragungsmittel zum senkrechten Bewegen der Spindel i, und zwar bestehen diese zunächst aus einer das Gehäuse 2 durchquerenden Welle q, die mittels eines an ihrem äußeren Ende befestigten Hebels oder Griffs r in der einen oder anderen Richtung gedreht werden kann, wobei ein innerer Hebel oder Arm p die Spindel i mit den an ihr befestigten Teilen hebt oder senkt, also die Kontaktplatten k, m, n an die Kontakte s oder an die Kontakte t legt. Auf der Welle q sitzt auch ein Daumenstück x, gegen das ständig eine Rolle w unter dem Zug einer Schraubenfeder,- gedriiclct wird. Diese Feder greift -in einen gekrümmten Alm y an, der an seinem unteren Ende die Rolle w hält. In der Ruhelage, also wenn der Motor abgeschaltet ist, nimmt die Scheibe j, wie bereits erklärt, die in Abb.2 dargestellte Lage ein, in der sie durch die Feder o erhalten wird. Solange der Motor in normaler Richtung umlaufen soll, liegen die Kontaktplatten den Kontakten s an, in welcher Lage sie durch die Reibung zwischen der Rolle w und dem Daumenstiick x unter dem Zug der Feder z erhalten werden. In diese Stellung sind diese Teile durch Herunterdrücken des Hebels r gebracht worden. Wenn der Motor aber kurze Zeit hindurch in umgekehrter Richtung laufen soll, also wenn die Kontaktplatten den Kontakten t anliegen sollen, wobei die Feder o zusammengepreßt werden muß, wird der Hebel r angehoben und muß von Hand angehoben gehalten bleiben. Wird er losgelassen, so bewegt die Feder o die Scheibe in :die Mittellage zurück, wodurch der Motor ausgeschaltet wird.
  • Dadurch, daß die eigentlichen Kontaktteile s und t federnd gelagert sind, werden sie beim Bewegen der Kontaktplatten gegen sie gegen übermäßige Beanspruchung geschützt, was für das dauernd zuverlässige Arbeiten des Schalters von Bedeutung ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Dreiphasenstromschalter mit einem Gehäuse mit in diesem gelegenen festen Kontakten und einer gegen diese beweglichen Kontaktscheibe an einer längsbeweglichen Spindel mit äußerem Griff, gekennzeichnet durch sechs parallele, voneinander getrennte Stäbe mit je zwei federnden, einander gegenüberstehenden Kontakten .und durch eine zwischen allen Kontakten gelegene, mittels der längsbeweglichen Spindel axial bewegbare Scheibe mit drei Kontaktplatten, die mittels der Spindel mit dem einen oder anderen Satz aus je sechs Kontakten in Berührung gebracht werden kann. Hierbei sind -von den Kontakten gegenüber der einen Seite der Scheibe und denen gegenüber der anderen Seite je drei ab--wechselnde, nicht nebeneinanderliegende leitend mit den zugehörigen Stäben verbunden, die anderen von ihren zugehörenden Stäben aber isoliert. Außerdem sind die entsprechenden Kontakte an den beiden Seiten der Scheibe versetzt zueinander angeordnet, um die Stromrichtung umkehren zu können.
DEH116769D 1928-03-27 1928-06-01 Dreiphasenstromschalter Expired DE493948C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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GB493948X 1928-03-27

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DEH116769D Expired DE493948C (de) 1928-03-27 1928-06-01 Dreiphasenstromschalter

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