DE493949C - Abnehmbare Vorrichtung zum Aus- und Einfahren von Schaltwagen - Google Patents
Abnehmbare Vorrichtung zum Aus- und Einfahren von SchaltwagenInfo
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- DE493949C DE493949C DES85578D DES0085578D DE493949C DE 493949 C DE493949 C DE 493949C DE S85578 D DES85578 D DE S85578D DE S0085578 D DES0085578 D DE S0085578D DE 493949 C DE493949 C DE 493949C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B—BOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02B11/00—Switchgear having carriage withdrawable for isolation
- H02B11/12—Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
- H02B11/127—Withdrawal mechanism
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
Description
- Abnehmbare Vorrichtung zum Aus- und Einfahren von Schaltwagen In Schaltanlagen mit ausfahrbarem Teil (Schaltwagen) wird meist jedes Feld mit seiner eigenen, mit dem Schaltgerüst fest verbundenen Vorrichtung zum Aus- und Einfahren des Wagens versehen. Bei kleinen Anlagen hat man sich wegen der hohen Kosten dieser Einrichtung bisher nur selten entschlossen, die Vorteile des Schaltwagensvstems auszunutzen.
- Die Erfindung schafft nun eine abnehmbare Vorrichtung, die für alle Felder der Schaltanlage benutzt werden kann und es auf einfache Art ermöglicht, auch kleine Anlagen, die wenig Kosten verursachen sollen, mit dem vorteilhaften Schaltwagen auszurüsten. Gegenstand der Erfindung ist eine verankerbare, am Vorderende mit einer Wandermutter ausgerüstete Betätigungsspindel, die zum Zwecke der Betätigung durch öffnungen der Schaltwagenrahmen und des feststehenden Schaltgerüstes eingeführt und durch einfache Drehung sowohl im festen Schaltgerüst verankert als auch mit dem Rahmen des Schaltwagens gekuppelt wird. Diese Vorrichtung gestattet bei jedesmaligem Gebrauch eine rasche und sichere Kupplung mit dem betreffenden Schaltfeld.
- In Ab@b. i ist diese Vorrichtung in Verbindung mit dem Schaltgerüst dargestellt. Abb.2 und 3 gibt die Vorrichtung in ihren Einzelheiten wieder. Abb. .4 und 5 sind Schaubilder von der Einrichtung, welche die einfache Art der Kupplung mit dem Schaltgerüst veranschaulichen.
- In Abb. i ist io das feststehende Schaltgerüst mit den Durchführungsisolatoren i i und 12, deren vordere Leiterenden als Kontaktglieder ausgebildet sind. Am Boden des festen Schaltgerüstes ist der Stift i3 befestigt, an dem die Ausrückvorrichtung verankert wird. 14 ist die Vorderwand des Schaltgerüstes. Der .ausfahrbare Schaltwagen sitzt auf einem Vorderrabmen 15 und einem Hinterrahmen 16, auf denen das SchaltwagengerÜst 17 befestigt ist. i$ und i9 sind die die Kontakte tragenden Durchführungsisolatoren und 2o der Schalter. 21 ist die Ausfahrvorrichtung, welche durch Öffnungen in den Wänden von 17, 15, 16 und 14 eingeführt wird.
- Aus Abb.2 ist ersichtlich, daß die Ausfahrvorrichtun.g aus drei Hauptteilen besteht, nämlich der Schraube 22, die feststeht, der Wandermutter 23 und der von ihr mitgenommenen, auf der verlängerten Schraubenspindel gleitenden Hülse 24..
- Die Schraube 22 ist mit einem die Spindel verlängernden Rohre 25 konstruktiv verbunden, welches im festen Schaltgerüst mit seinem einen Bajonettverschluß 26 tragenden Ende verankert wird. Die Wandermutter 23 wird über das Rohr 27, das die Schraube umschließt, durch einen Handgriff 28 in Drehung versetzt. Sie bewegt sich dabei, durch Kugellagerung 29 unterstützt, leicht in den Teilen 30 und 3 i, die mit der Hülse 24 durch Einschrauben verbunden sind, und nimmt diese Teile mit, wobei sie ihnen eine gleitende Bewegung erteilt. Eine Drehung .ist ausgeschlossen, da in der Hülse 24 ein Stift 32 befestigt ist, der in einem Schlitz 33 der hohlen Schraubenspinde125 gleitet und gleichzeitig die Bewegung der Wandermutter auf der Schraube begrenzt. Auf der Hülse 24 ist ein Flansch 34 vorgesehen, der im Verein mit dem vorhin genannten Stift 32 zur Kupplung der Wandermutter mit dem Rahmen des Schaltwagens dient.
- Wie diese Kupplung erfolgt, geht am besten aus den Schaubildern 4 und 5 hervor. 15 ist wieder der vordere Wagenrahmen, 2@i die Ausfahrvorrichtung, 26 der Bajonettverschluß an ihrem hinteren Ende, 13 der Stift am Boden des festen Schaltgerüstes, 32 der Stift und 34 der Flansch an der beweglichen Hülse. Die Vorrichtung wird durch eine Öffnung 35 (Abb. 5) am vorderen Wagenrahmen eingeführt, welche nur so groß ist, daß das Ende der Hülse 24 gerade hindurchgeht, der Flansch 34 jedoch an der Wand aufsitzt. Diese Öffnung ist mit Aussparungen 36 für den Stift 32 versehen, so daß er in waagerechter Lage hindurchgeführt werden kann. Nach dem Einführen der Ausfahrvorrichtung verdreht man sie um einen kleinen Winkel nach rechts herum und bewirkt dadurch die Kupplung einerseits ihres rückwärtigen Endes mit dem Bajonettverschluß, welcher sich über den Stift 13 geschoben hat, mit diesem und andererseits ihrer beweglichen Muffe 24 mit dem Wagenrahmen, wie dies aus der Zeichnung deutlich hervorgeht.
- Um die für verschiedene Stellen passende Länge einstellen zu können, ist die Ausfahrvorrichtung so eingerichtet, daß die Teile 24, 30 und 31 und die Teile 23 und 27 auf ein längeres oder kürzeres Stück miteinander verschraubt- werden können.
- Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß eine abnehmbare Ausfahrvorrichtung geschaffen wurde, die einfach in ihrem Aufbau ist und mit einem Griff mit dem Schaltgerüst gekuppelt werden kann, so daß sie den Anforderungen der schnellen Betriebsbereitschaft und Billigkeit Genüge leistet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE i. Abnehmbare Vorrichtung zum Aus-und Einfahren von Schaltwagen, gekennzeichnet durch eine verankerbare, am Vorderende mit einer Wandermutter ausgerüstete Betätigungsspindel, die zum Zwecke der Betätigung durch Öffnungen der Schaltwagenrahmen und des feststehenden Schaltgerüstes eingeführt und durch einfache Drehung sowohl im festen Schaltgerüst verankert als auch mit dem Rahmen des Schaltwagens gekuppelt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Schraubenspindel an ihrem hinteren Ende einen Bajonettverschluß trägt, durch den sie mit einem im festen Schaltgerüst befestigten Stift gekuppelt und dadurch verankert werden kann, und daß ihr mit der Wandermutter konstruktiv verbundener beweglicher-Teil einen durch Aussparungen im Rahmen des Schaltwagens hindurchführbaren Stift mit einem Gegenflansch trägt und mit dein Rahmen durch Verdrehen dieses Stiftes verriegelt wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die über ein Rohr durch einen Handgriff am vorderen Wagenende in Drehung versetzte Wandermutter eine auf der feststehenden Schraubenspindel gleitende Hülse mitnimmt, an welcher die den Schaltwagen mitnehmenden Teile befestigt sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE493949C true DE493949C (de) | 1930-03-20 |
Family
ID=587634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85578D Expired DE493949C (de) | 1928-05-09 | Abnehmbare Vorrichtung zum Aus- und Einfahren von Schaltwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE493949C (de) |
-
1928
- 1928-05-09 DE DES85578D patent/DE493949C/de not_active Expired
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