DE494703C - Verfahren zur Herstellung eines aus Blech gestanzten und gepressten Kaefigs fuer Radialkugellager - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines aus Blech gestanzten und gepressten Kaefigs fuer RadialkugellagerInfo
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- B21D53/10—Making other particular articles parts of bearings; sleeves; valve seats or the like
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Description
- Verfahren zur Herstellung eines aus Blech gestanzten und gepreßten Käfigs für Radialkugellager Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Blechkäfigs für R:adialkugellager und bezweckt insbesondere, einen Blechkäfig von so hoher Steifigkeit zu schaffen, daß er auch für Kugellager von größeren Abmessungen brauchbar ist, für die bisher bekanntlich aus dem Vollen gegossene und gebohrte Käfige verwendet wurden.
- Es sind bereits Blechkäfige für Rollenlager bekannt geworden, bei denen die Rollen zwischen V-förmigen Stegen der durch Ziehen und Drücken geformten Blechscheibe geführt «-enden. Bei diesen Käfigen wird .das Blech durch den infolge der beiderseits geschlossenen Zwischenstege unvermeidlichen Ziehvorgang außergewöhnlich beansprucht, so daß die Zerreißgefahr, besonders bei größeren Lagern, ziemlich bedeutend ist.
- Auch andere Blechkäfige für Rollenlager und insbesondere für Kegelrollenlagerwenden durch Ziehvorgänge zerbrechlich. Dies gilt insbesondere für Blechkäfige größerer Lager.
- Die vorliegende Erfindung zeigt einen Weg zur Herstellung von Blechkäfigen, die selbst für Druckhager größerer Abmessung eine ausreichende Festigkeit und Steifigkeit haben, und zwar wird der Käfig in der Weise hergestellt, daß zunächst am Umfang einer kreisförmigen Blechscheibe die Kugeltaschen vorgepreßt werden und alsdann der vorgepreßte Rand nach einer Seite rechtwinklig derart umgestülpt wird, daß das Blech -zwischen den einzelnen Taschen liegende, aus dem flachen Blechring fest herauswachsende, in sich gefaltete Versteifungsstege V-förmigen Querschnitts bildet. Darauf erfolgt das Ausbohren der Kugelöffnungen an den Seitenflächen der Taschen und das Ausstanzen des Mittelteiles.
- Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Blechkäfig ohne Ziehvorgang gefertigt wird. Eine ausreichende Steifigkeit wird durch die zwischen den einzelnen Kugelta:schen liegerüden Versteifungsstege erzielt, die zwar an sich bekannt sind, bei den bisherigen Blechkäfigen jedoch nur unter Zuhilfenahme von Ziehvorgängen erzeugt wurden.
- In der Zeichnung sind einige gemäß dein neuen Verfahren hergestellte Blechkäfige beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. r bis 16 eine dieser Ausführungsformen in den verschiedenen Erzeugungsvorgängen, Abb. 17 bis ao den fertigen Käfig in verschiedenen Ansichten bzw. in einem Schnitt, Abb.2r bis 24 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
- Beider Erzeugung,des Käfigs wird ausgegangen von kreisrunden Scheiben r gemäß Abb. z und 2. In deren Rand werden, wie die Abb. 3 und q. zeigen, Vertiefungen :2 eingedrückt. Diese werden in einem weiteren Arbeitsgang noch tiefer gedrückt, so da,ß bogenförmige Kugeltaschen 3 gemäß Abb-. 5 und 6 gebildet werden, zwischen denen V-förmige Rippen ¢ stehenbleiben. Darauf wird das Werkstück in einen Preßkopf eingebracht und der äußerste, mit den vorgeformten Kugeltaschen 3 versehene Rand derart nach innen umgestülpt, daß ein. Napf mit gefaltetem Rand gemäß Abb.7 und 8 entsteht. Mit Hilfe eines weiteren Werkzeuges werden die einzelnen Taschen noch schärfer ausgedrückt, wie Abb. g und io zeigen. Darauf wird aus der Mitte :des Napfes ein Loch 6 und in dessen Umfang eine Nut 7 ausgestanzt, so daß .nun der Napf auf ein Dornwerkzeug aufgezogen werden kann.
- Alsdann werden in die geschlossenen Umflächen des Näpfchens durch ein radial arbeitendes Werkzeug die Kugellöcher 8 gebohrt (Abb. 13 und 1q.). Schließlich wind das Loch 6 durch einen weiteren Stanzschnitt auf die Bohrung g erweitert, und der Käfig ist fertig.
- In Abb. 17 ist in der oberen Hälfte der Käfig in der Stirnansicht gezeigt mit den punktiert eingezeichneten Kugeln i.o. In der unteren Hälfte dieser Abbildung ist die Scheibe i gezeichnet, aus der der Käfig gebildet wurde.
- Abb. 18 zeigt einen Schnitt nach der LinieA-B der Abb. 17. Abb. ig zeigt den Käfig von der anderen Stirnseite und die Abb. 2o den fertigen Käfig ohne Kugeln in radialer Ansicht.
- Soll der Käfig für zweireihige Lager Verwendung finden, so werden zwei gleiche Käfige mit den flachen Stirnseiten gegeneinander gelegt und miteinander vereinigt.
- Trotzdem, wie aus der Abb. 17 hervorgeht, der Käfig die Kugeln dicht nebeneinander anzuordnen gestattet, ist er außerordentlich fest; denn die zwischen den einzelnen Taschen liegenden V-förmigen Stege versteifen die die Kugeln umfassenden Lappen, zumal da sie organisch aus dem seitlichen Ringteil herauswachsen und ihre Wurzel an der Innenseite des Ringes liegt, wie auch Abb. ig bei Stelle i2 zeigt. Dadurch, daß der gefaltete Rand der Blechscheiben in den Preßtopf zunächst eingestülpt wird, wird sämtlicher für die Taschenbildung nicht erforderlicher Werkstoff zur Verstärkung des Käfigs benutzt. Dieses ist gerade bei der Anfertigung großer Käfige von besonderer Bedeutung und unterscheidet :die Erfindung grundsätzlich von den anderen Herstellungsverfahren, :bei denen Lappen und Stege zunächst ausgestanzt werden. Dieser ausgestanzte Werkstoff kommt bei den früheren Käfigbauarten für die Käfigverstärkung nicht in Frage und bedeutet einen völligen Verlust, da die Stanzreste gerade bei Käfigstanzungen nicht zu gebrauchen sind. Das neue Verfahren stellt somit auch eine günstigere Ausnutzung des Blecheis dar.
- Die Ausführungsform nach den Abb. 2i bis 2q. unterscheidet sich von er erstbeschriebenen Ausführung dadurch, daß .der flache Ring am inneren Umfange noch einmal nach der Richtung der Kugeltaschen eingebördelt ist, so daß ein hochkant stehender Ringteil 13 entsteht, der den Käfig noch weiter verstärkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines aus Blech gestanzten 'und gepreßten Käfigs für Radialkugellager, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang einer kreisförmigen Blechscheibe (Abb. i) zunächst die Kugeltaschen vorgepreßt wenden (Abb. 3 bis 6) und alsdann der vorgepreßte Rand nach einer Seite rechtwinklig derart umgestülpt wird (Ab. 7 bis i2), daß das Blech zwischen den :einzelnen Taschen liegende, aus dem flachen Blechring fest herauswachsende, in sich gefaltete Versteifungsstege V-förmigen Querschnitts bildet, worauf das Ausbohren der Kugelöffnungen in den Seitenflächen der Taschen und das Ausstanzen des Mittelteils erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE494703X | 1923-01-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE494703C true DE494703C (de) | 1930-03-26 |
Family
ID=20310676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41340D Expired DE494703C (de) | 1923-01-19 | 1924-01-16 | Verfahren zur Herstellung eines aus Blech gestanzten und gepressten Kaefigs fuer Radialkugellager |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE494703C (de) |
-
1924
- 1924-01-16 DE DEA41340D patent/DE494703C/de not_active Expired
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