DE494733C - Muenzgasmesser - Google Patents

Muenzgasmesser

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DE494733C
DE494733C DEG71746D DEG0071746D DE494733C DE 494733 C DE494733 C DE 494733C DE G71746 D DEG71746 D DE G71746D DE G0071746 D DEG0071746 D DE G0071746D DE 494733 C DE494733 C DE 494733C
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Germany
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coin
coins
lever
gas meter
gas
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Expired
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DEG71746D
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Elster and Co AG
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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G07—CHECKING-DEVICES
    • G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F15/00—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity
    • G07F15/001—Coin-freed apparatus with meter-controlled dispensing of liquid, gas or electricity for gas

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Münzgasmesser In Mietshäusern, wo mehrere Mieter eine gemeinsame Waschküche benutzen, kann das Bedürfnis auftreten, Gas in der Waschküche gegen automatische Einkassierung des Kaufpreises zur Verfügung zu stellen. Gewöhnliche Münzgasmesser eignen sich aber nicht ohne weiteres für diesen Zweck, weil sie das Verhältnis der verschiedenen Benutzer untereinander nicht zu regeln vermögen. Wirft z. B. der eine Benutzer A zehn Münzen ein, verbraucht aber nur Gas für sieben Münzen, so hat der folgende Benutzer B das Gas für drei Münzen zur Verfügung und müßte nun mit A abrechnen; Streitigkeiten wären die selbstverständliche Folge. Andererseits kann den Benutzern auch nicht zugemutet werden, die folgende Münze immer erst nach Verbrauch der vorhergehenden einzuwerfen, denn dann wäre jedesmal die Gaszufuhr durch den Münzgasmesser schon gesperrt, bevor die Notwendigkeit des Einwurfes einer weiteren Münze bemerkt würde, und der Benutzer müßte die Flamme so oft von neuem anzünden wie er Münzen am Waschtage verbraucht.
  • Es ist bereits eine Einrichtung vorgeschlagen worden, die es ermöglicht, einen gewissen Vorrat an Münzen einzulegen, aber die am Ende des Waschtages unverbrauchten wieder herauszunehmen. Hierbei wird beim Herausnehmen jeder Münze das von ihr bereits vorwärts geschaltete Vorgabewerk um .den ihr entsprechenden Betrag zurückgestellt. Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die Vorratsmünzen vor ihrer Einwirkung auf das Vorgabewerk in einem Behälter gesammelt werden, der einen ausschwenkbaren Wangenteil hat, welcher in ausgeschwenkter Stellung allen unverbrauchten Münzen auf einmal den Weg ins Freie eröffnet. Lediglich die Münzen, welche zur Lieferung von Gas schon in Anspruch genommen sind, sind dem Zugriff des Benutzers entzogen. Auf diese Weise ist die jedesmalige Unterbrechung des Gasstromes nach dem Verbrauch einer Münze vermieden, und eine Abrechnung der verschiedenen Benutzer untereinander ist überflüssig; jeder nimmt die von ihm eingeworfenen und unverbraucht gebliebenen Münzen heraus. Höchstens der Rest einer angebrauchten Münzeinheit steht dem folgenden Benutzer zur Verfügung, was aber - weil zu geringfügig - nicht mehr berücksichtigt zu werden braucht.
  • In der zugehörigen Zeichnung ist der hier in Betracht kommende Teil eines Münzgasmessers in einer von vielen möglichen Ausführungsformen dargestellt, und zwar in Abb. i in Vorderansicht, in Abb. z in Schnittansicht nach Linie x-x.
  • An einem Hebel b, welcher von der Welle c getragen wird, ist das Hebelgestänge des Ventils d aufgehängt. Neben dem Hebel b befindet sich der Geldkanal Z zur Aufschichtung .der Münzen m. Der Geldkanal wird einerseits begrenzt durch die festen Wangenteilen und o und den beweglichen Wangenteil f, andererseits durch den unteren Hebelteil g und die feste Wange p. Zieht man die bewegliche Wange f, welche um die Welle h drehbar gelagert ist, seitlich heraus, dann fallen alle Geldstücke .bis auf die, welche sich in der Arbeitstasche befinden, d. h. die Lage in, und m, haben, wieder heraus. Mit dem Hebel b ist ein Nocken i, welcher die Hebelschwingungen mitmacht, fest verbunden. Der Hebel b und damit auch das Ventilgestänge und das Ventil d werden gesteuert durch die Exzenterscheibe a, welche durch das Zählwerk in Pfeilrichtung ihren Antrieb erhält. Die Exzenterscheibe besitzt an ihrer niedrigsten Stelle einen winkligen Einschnitt q, in den -der Hebel b hineinfällt und dadurch den Schluß des Ventiles herbeiführt.
  • Denkt man sich nun zunächst das Ventil geschlossen und den Geldkanal l mit Münzen angefüllt. Die erste Münze kann nicht ganz nach unten gleiten, da sich der untere Teil g des Hebels davorlegt. Erst wenn man durch Anheben des Hebels k in der angedeuteten Richtung diese Münze nach unten drückt, schiebt sich dadurch der Hebel b seitwärts und öffnet das Ventil.
  • Der Hebel k fällt durch Gewicht- oder Federkraft wieder in seine Ursprungslage zurück und gibt dadurch den nachfolgenden Münzen den Weg frei. Diese Zuhilfenahme des Hebels k ist aber nur zum Öffnen des Ventils erforderlich, nicht auch zum Offenhalten, wenn die nachfolgende Münze an die Stelle der verbrauchten tritt.
  • Durch das Öffnen des Ventils strömt Gas durch den Apparat, und die Exzenterscheibe a dreht sich. Der Hebel b wird durch die Exzenterscheibe a immer mehr angehoben und gibt mit seinem Schenkel g allmählich die erste Münze ml frei. Er hält aber durch den mit ihm verbundenen Nocken i die nächstfolgende Münze m2 so lange fest, bis der Hebel b die Anfangsstellung des Anhebens wieder erreicht hat; alsdann fällt die genannte Münze m, in die Tasche herab, die übrigen Münzen rücken nach, indem der Nocken i wieder aus der Münzenbahn herausschwenkt.
  • So kann ohne Unterbrechung Gas abgenommen werden, und währenddessen können weitere Münzen nach Belieben eingeworfen werden. Erst wenn keine Münze mehr nachfällt, schließt das Ventil.
  • Der Verbraucher ist aber jederzeit in der Lage, die unverbrauchten Münzen wieder aus dem Geldkanal herauszunehmen, indem er den beweglichen Wangenteil f mittels der Handhabe r seitwärts schwenkt. In der dargestellten Ausführungsform wären es alle Münzen von m. ab aufwärts, die dabei herausfallen würden. Es wäre also außer der schon angebrauchten Münze ml auch noch die Münze m., für den Verbraucher A verloren und käme dem Verbraucher B zugute. Das ist aber kein Schaden, da sich dieser Einsatz immer wieder auf den Nachfolger, sozusagen zwangsläufig, überträgt. In einer anderen Ausführungsform könnte man übrigens auch die Münze m2 noch herausnehmbar einrichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Münzgasmesser mit Vorrichtung zum Herausnehmen auf Vorrat eingeworfener, noch nicht verbrauchter Münzen, gekennzeichnet dadurch, daß ein Wangenteil des Geldkanals ausschwenkbar oder verschiebbar ist und in ausgeschwenkter oder verschobener Stellung den unverbrauchten Münzen einen abschüssigen Weg ins Freie öffnet.
DEG71746D 1927-11-18 1927-11-18 Muenzgasmesser Expired DE494733C (de)

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DEG71746D DE494733C (de) 1927-11-18 1927-11-18 Muenzgasmesser

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DEG71746D DE494733C (de) 1927-11-18 1927-11-18 Muenzgasmesser

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DE494733C true DE494733C (de) 1930-03-26

Family

ID=7135181

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DEG71746D Expired DE494733C (de) 1927-11-18 1927-11-18 Muenzgasmesser

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