DE497012C - Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden Hohlkoerpern - Google Patents
Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden HohlkoerpernInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
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Description
- Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden Hohlkörpern Die Erfindung betrifft eine Eisenbeton-(lecke, bei welcher die Hohlkörper zwischen Eisenbetonstegen liegen und über welche eine Betonschicht gegossen ist, die unter Verbin-#lunb mit den Stegen die Decke bildet.
- Es ist bekannt. solche Decken aus Stegen mit dazwischen liebenden Hohlkörpern herzustellen. Jedoch haben die bisher bekannten Decken eine Reihe von Nachteilen gehabt, die insbesondere während der Herstellung,der Decke zutage treten, wenn der Überbeton aufgegossen ist, jedoch noch nicht mitträgt. Weiterhin haben sich bei diesen Decken Schwierigkeiten bezeigt bei der Bestimmung cler Tragfäliiglceit, da die Aufnahme der Kräfte, insbesondere der Schubkräfte, nicht einwandfrei gelöst «-ar. Schließlich war die Herstellung der bisher bekannten Decken teuer, cla man bei ihnen nur gegossene Betonstege verwendete, während mit der Maschine gestampfte Stege wesentlich billiger sind, jedoch eine besondere Ausgestaltung des Steges erfor:lern; außer#lem wurden diese Decken sehr schwer, weil infolge der Ausbildung der Stehe verhältnismäßig große Höhen uncl damit eine entsprechende Baustoffmenge notwendig wurde. Vielfach bestanden die Stege der bisher bekannten Decken aus gelochten Eisenbetonträgern, bei denen die Lochung den Zweck hatte, nach dein Aufgießen der Betonschicht eine innige Verbindung zwischen Steg un-1 Z'berbeton hervorzurufen, um die auftretenden -';#clittblcriifte in geeigneter Weise aufnehmen zu können. Gerade diese Lochung der Stege jedoch erforderte größere Höhe, um die Ouerschnittsschwächungen durch die Lochung auszubleichen, und sie machte es ferner unmöglich, von dem billigeren Verfahren des Stampfens der Betonstege Gebrauch zu machen, da die Lochung das Durcharbeiten des Betons beim Stampfen unterhalb der Löcher hinderte.
- Durch die Erfindung werden sämtliche Nachteile der bisher bekannten Decken beseitigt und dazu noch weitere Forteile erreicht, die insbesondere für den Transport der Stege und den Deckenaufbau w ichtisind, indem die Stege nur in der Nähe der Auflager mit zur Aufnahme der Schubkräfte dienenden Aussparungen versehen «-erden, so daß also die durch .die Aussparungen eintretenden O.uerschnittsschwächungen nicht in der Nähe des gefährlichen Otterschnitts auftreten. Der undurchbrochene Träger läßt Maschinenstampfung ohne Schwierigkeiten u, kann mit dem günstigsten Querschnitt durch keilförmige Ausbildung des oberen Stehteiles zur innigen Verbindung zwischen Steg und Überbeton versehen werden. Die beim Transport auftretenden Schwingungen sind ungefährlich, da die Aussparungen nur an den Enden liegen, und clie Decke wird als Ganzes durch die Möglichkeit der Verwendung nic:lrigerer Träger leichter und :doch tragfälliger, da die Verbindung zwischen Überbeton und Steg absolut gesichert ist und die Schubkräfte in der richtigen Weise in der \ä he der Auflagestellen der Stege sicher aufgenommen «-erden.
- In den Abb. r und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Decke dargestellt, und zwar zeigt die Abb. i in einem Schaubild, zum Teil im Schnitt, einen Teil einer Decke, während die Abb. 2 einen Teil eines Stäges im Schaubild darstellt.
- Die Decke weist bis etwa 7 m lange Stege 2 auf, die: parallel zueinander verlegt und au ihren Enden in Mauern abgestützt sind. Zwischen je zwei aufeinanderfolgenden, mit Eiseneinlagen 8 versehenen Stegen 2 sind Hohlsteine i z. B. aus Beton oder Ton eingelegt, und zwar ruhen diese Hohlsteine i mit >eitlich vor.pringendenLeisten auf Schulternd. der Stege-, auf. Der obere Teil der Stege 2, der über den Schultern 4 liegt, erweitert sich im Querschnitt nach oben. Nahe den Enden besitzt jeder Steg 2 mehrere wechselseitig angeordnete Aussparungen 9, die nur im oberen Teil des Steges über den Flächen d. vorgesehen sind. Der Mittelteil des Steges 2 weist keine solchen Aussparungen 9 -auf. Nachdem die Hohlsteine i auf die Stege 2 aufgelegt worden sind, wird Beton in :der erforderlichen Stärke aufgetragen, wobei in .diesem Beton eine Eisenbewehrung eingelegt werden kann. Der Beton setzt sich in die Räume 7 zwischen dem Oberteil der Stege und die Hohlsteine i und bildet da eine Verkeilung, welche eine gute Verbindung der oberen durch den Beton gebildeten Druckzone mit dem unteren durch die Armierung 8 der Stege gebildeten Zugzone sichert. Die Verbindung von Zug- und Druckzone ist deshalb eine gute, weil der obere schwalbenschwanzförmige Teil des Steges tief in die Zugzone hinunterragt und bei einer Trennung .der beiden Zonen die Erweiterung abgeschert oder die ganze Decke zerstört werden müßte. Der Beton tritt auch in die Aussparungen 9, und es findet dadurch eine Verbindung von Steg und Betonschicht statt, welche die auftretenden Schubbeanspruchungen gut aufnimmt.
- Im Beton können dann noch :die Lagerhölzer 6 usw. in an sich bekannter Weise eingebettet werden. Die Bewehrung der Stege 2 kann beliebig sein. Die Hohlkörper i können statt aus Beton oder Ton aus anderem Baustoff hergestellt sein.
- Es ist zweckmäßig, die Aussparungen an den Enden versetzt anzuordnen, damit .die beim Transport auftretenden Schwingungen nicht auf stark geschwächte Querschnitte an den Enden des Trägers treffen.
Claims (1)
- PATENTANTSPRUCH: Eisenbetondecke mit gleichlaufend zueinander liegenden und mit oberen Aussparungen versehenen Stegen sowie mit zwischen Bliesen liegenden Hohlkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß di:e Stege nur in der Nähe .der Auflager mit den zur Aufnahme der Schubkräfte dienenden Aussparungen versehen sind, wobei die innige Verbindung zwischen Steg und Überbeton durch im Querschnitt keilförmige Verbreiterung Aes oberen Stegteiles erreicht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO16426D DE497012C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden Hohlkoerpern |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEO16426D DE497012C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden Hohlkoerpern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE497012C true DE497012C (de) | 1930-05-01 |
Family
ID=7354184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO16426D Expired DE497012C (de) | 1927-04-10 | 1927-04-10 | Eisenbetondecke aus Stegen und zwischen diesen liegenden Hohlkoerpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE497012C (de) |
-
1927
- 1927-04-10 DE DEO16426D patent/DE497012C/de not_active Expired
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