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Baummeßkluppe Es sind Baummeßkluppen mit Typenanordnungen zum Registrieren
der laufenden Nummer, der Holzart, des Durchmessers und der Stammlänge bekannt,
bei denen die Typenanordnungen teils selbsttätig durch das Verschieben des einen
l2uppenschenkels und teils von Hand eingestellt werden. Gegenstand der Erfindung
ist eine Baummeßkluppe, bei der in einem mit dem verstellbaren Iilupp:enschenkel
verbundenen Gehäuse zwei gleichartige. auf dieselben Angaben einstellbare Sätze
von Typenrädern angeordnet sind. Der eine Satz dient zum Ablesen der vorgenommenen
Einstellungen durch eine Schauöffnung des Gehäusedeckels, während die Typenräder
des zweiten Satzes als Druckräder ausgebildet sind, die bei der Einstellung die
gleichen Angaben wie die Ableserollen aufweisen. Entsprechend dem Zweck der Baummeßkluppe,
sind die Typenrädersätz_e in vier verschiedene Gruppen unterteilt, und zwar eine
Gruppe für die laufende Nummer, eine zweite Gruppe für die Holzart, eine weitere
Gruppe für die Länge des Stammes und eine letzte Gruppe für den Stammdurchmesser.
Die Typenrädersätze auf den beiden parallel gelagerten Achsen stehen miteinander
in Antriebsverbindung, und zwar derart, daß Bier Antrieb in den einzelnen Gruppen
einerseits durch das Einstellen der Ableserollen von Hand und andererseits durch
Verschieben des verstellbaren Isluppenschenkels -und durch Niederdrücken einer Druckkurbel
selbsttätig erfolgt. Die eingestellten Beschaffenheitsangaben der zu messenden Baumstämme
sind auf einem Papierstreifen abdruckbar,. wobei die gedruckten Angaben nach erfolgter
Verschiebung des Druckstreifens in einer zweiten Schauöffnung des Gehäusiedeckels
sichtbar werden.
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Diese Baummeßkluppe nach der Erfindung hat den Vorteil, däß .der Arbeiter
stets vor dem Drucken die gesamten Beschaffenheitsangaben der zu messendem Baumstämme
kontrollieren kann und ,daß diesie Angaben nach dem Abdrucken nochmals nachgeprüft
werden können. In den beiden Schauöffnungen erscheinen also nicht gleichzeitig dieselben
Angaben, sondern die Angaben zweier aufeinanderfolgend'er Messungen. Das gesamte
Triebwerk ist in einem geschlossenen Gehäuse des verstellbaren liluppensch enkels
untergebracht. Diese Anordnung ermöglicht eine baulich einfache und gedrungene Gestalt
der hluppe, bei der das Triebwerk gegen Witterungseinflüsse geschützt ist.
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In den Abb. i bis 6 der Zeichnungen ist eine solche Baummeßkluppe
für gefällte Baumstämme in einer Ausführungsform dargestellt.
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Abb. i und a zeigen das Meßgerät im Aufriß und Grundriß.
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Abb. 3 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Abb. 2 dar,
während
Ahb. 4. die Einstellvorrichtung der Ableserollen und die
Schaltvorrichtung eines Typenrades zeigt.
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Abb. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie E-F der Abb.3, und Abb.
6 veranschaulicht einen Querschnitt nach der Linie C-D der Abb. 4.
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Die Kluppe besteht in ihren Hauptteilen aus dem festen Sclhenkel i
(Abb. 2), dem verschiebbaren Schenkel a und einem Meßrohr 3, das mit einer Zentimetereinteilung
versehen ist. Mit dem Rohr 3 ist eine Zahnstange 4 fest verbunden. In einem Gehäuse
an dem Schenkel 2 ist ein Registrierapparat angeordnet, der in der Hauptsache aus
folgenden Teilen besteht: Zwei Seitenwände 5 sind durch drei Bolzen 6 (Abb.3) miteinander
verbunden. Mit einer in den Seitenwänden 5 drehbar gelagerten Hauptwelle 7 sind
ein Doppelhebel 8 und ein Hebel 9 fest verbuni den. Zwei Zugfedern 15 ziehen den
Doppelhebel 8 in die in der Abb. 3 gezeichnete Lage. Die beiden Arme .des Doppelhebels
8 tragen ein mit einer Gummiplatte belegtes Druckstück io. Ein gefederter Schalthebel
i i ist an dem Hebelg befestigt. Außerhalb des Gehäuses ist ein drehbarer Druckhebel
12 mit der Hauptwelle 7 fest verbunden.
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Die zu registrierenden Angaben werden auf einen Papierstreifen 5o
(Abb. 3) gedruckt, der von einer Blechspule 13 abgerollt und auf eine Spule 1 4
aufgerollt wird. Die Blechspulen werden in bekannter Weise auf Mitnehmerzapfen gesteckt.
Mittels zweier Schaltwalzen 16 und 17 erfolgt das Weiterschalten des Papierstreifens.
Während die Walze 16 auf ,einem Zapfen drehbar gelagert ist, ist die mit Gummi überzogene
Walze 17 in Schlitzen der Seitenwände 5 gelagert und wird durch die beiden Federn
15 auf die Walze 16 gepreßt. Die Zahnräder 18, 19 und 2o, von denen das Rad 18 mit
der Walze 16 und das Rad 2o mit crem Mitnehmerzapfen für die Spule 14 fest verbunden
sind, übertragen die Drehung auf die Spule 14. Der Antrieb erfolgt durch eine auf
dem Druckstück io drehbar und federnd gelagerte Schaltklinke 21. Eine federnde Sperrklinke
22 sperrt das Rad 18. Auf der Welle 23 sind nebeneinander zehn Typenräder (Abb.
5) drehbar angeordnet, die durch drei Zwischenbleche 24 in vier verschiedene Gruppen
unterteilt sind. Die Typenräder 25, 26, 27 und 28 bilden die Gruppe zum Registrieren
der fortlaufenden Nummer der Stämme, das Typenrad 29 diejenige für die Holzarten.
Die Räder 30, 31 und 32 gehören zur Gruppe zum Registrieren der Stammlängen, und
die Räder 33 und 34 bilden die -Gruppe zum Registrieren der Stammdurchmesser. Die
Typenräder 25, 26, 27, 28, 30, 31, 32, 33 und 34 sind am Umfang mit Zahlentypen
von o bis 9 versehen und dienen zum Drucken der Zahlen"verte. Das Typenrad 29 hat
am Umfange Buichstabentypen zum Drucken zehn verschiedener Holzarten. Mit jedem
Typenrade ist ein Zahnrad 35 (Abb. 6) und mit den Typenrädern 26, 27, 28 und 34
außerdem j e ein Übertragungszahn 3 6 fest verbunden. Auf der Welle 37 (Abb. 4)
sind zehn Ableserollen nebeneinander angeordnet, die durch die drei Zwischenbleche
24 in vier den Typenrädern gleiche Gruppen unterteilt sind. Vier Ableserollen 38
bilden die Gruppe für die fortlaufende Nummer, eine Ableserolle 39 diejenige für
die Holzarten; zur Gruppe Stammlänge gehören drei. Ableserollen 40 und zur Gruppe
für die Stammdurchmesser zwei Rollen 41.
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Mit jeder Ablesierolle ist ein Zahnrad 42 fest verbunden. Die auf
einer Achse 43 drehbar gelagerten Zwischenräder 44 vermitteln die Verbindung zwischen
dien Zahnrädern 35 der Typenräder und dien Zahnrädern 42 der Ableserollen. Zum Festhalten
der Räder 44 dienen die auf einer Querstange 45 drehbar gelagerten und gefederten
Haken 46. Ein Zahnrad 47 befindet sich im Eingriff mit der Zahnstange 4 und ist
mit einer Achse 48, die in einer Buchse 49 drehbar gelagert ist, fest verbunden.
Ein Rad 51 eines Kegelräderpaars ist mit dem Typenrade 34 und ein Rad 5a mit der
Achse 48 verbunden.
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Mit dem Zahnrade (Abb. 4 und 6) der Ableserolle 39 ist eit Zahnrad
53 und mit :den Zahnrädern der drei Rollen 40 je ein Zahnrad 54 im Eingriff. Das
Zahnrad 53 ist auf einem Rohr 55 befestigt, das im Gehäuse des Schenkels 2 drehbar
gelagert ist. Außerhalb des Gehäuses ist eine Stellscheibe 56 auf dem Rohr 55 befestigt.
In gleicher Weise sind drei Zahnräder 5 4. mit drei . Stellscheiben 57 durch drei
ineinandergesteckte Rohre verbunden. Die drei ineinandergesteckten Rohre sind drehbar
angeordnet, so daß jede Drehbewegung einer Stallscheibe 57 auf ein entsprechendes
Zahnrad 54 übertragen wird.
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Zum Anfeuchten der Typenräder mit Stempelfarbe dient ein Farbkissen
58 (Abb.3). Dieses ist in Schlitzen der Seitenteile 5 gelagert und wird durch zwei
nicht gezeichnete Zugfedern auf die Typenräder gezogen. Auf der Achse 23 sind .doppelarmige
Hebel 59 drehbar gelagert, auf denen das Farbkis- i sen 58 ruht; sie sind durch
zwei Verbindungsstücke 6o mit den beiden kurzen Armen des Doppelhebiels 8 verbunden.
Zur Führung des Papierstreifens 5o dient ein Blech 64, das in den Seitenteilen 5
befestigt ist. 1 Eine Verschlußhaube 61 schützt den Registrierapparat gegen Witterungseinflüsse;
sie
ist nach Lösen zweier nicht gezeichneter Schrauben leicht vom
Gehäuse abzunehmen. Mit 62 ist eine Schauöffnung bezeichnet, durch die die eingestellten
Angaben vor dem Drucken von den Ableserollen abzulesen sind, während durch ein Fenster
63 der bedruckte Papierstreifen 5o 1>ontrolliert werden kann. Beide Fenster sind
mit einem nicht gezechneten Celluloidstreifen versehen, damit der Registrierapparat
geschützt ist.
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Bei der vorliegenden Ausführungsform ist der Bereich der zu messenden
und registrierenden Angaben in folgender Weise vorgesehen: Die fortlaufende Stammnummer
kann von i bis 9999 registriert werden, während zehn -verschiedene Holzarten eingestellt
werden können. Der Apparat zeichnet die Stammlängen von i bis g99 dm auf, steigend
um i dm, und mil:)t die Stammdurchmesser von .i bis 99 cm, steigend um i cm. Alle
vorstehenden Angaben sind vor dem Drucken in einem Kontrollwerk, das aus Gruppen
der Ableserollen 38, 39, ,1o und :l1 besteht, durch das Fenster 62 sichtbar, während
das gedruckte Ergebnis auf dem Papierstreifen 5o durch das Fenster 63 zu sehen ist.
Der llleßbereich der hluppe kann durch Einsetzen oder Wegnehmen von Typenrädern
und Ableserollen .erweitert oder verkleinert «-erden.
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Das Einstellen der einzelnen Angaben .erfolgt wie nachstehend beschrieben.
i. Die Stammdurchmesser Stellt man den verschiebbaren Schenkel2 in bekannter Weise
auf den zu messenden Stammdurchmesser ein, so werden die Typenräder 3 3 und 3@.
mit Hilfe der Zahnstange .l, des Zahnrades .l7 und der Kegelräder 52 und 5 i zwangsläufig
so gedreht, daß die der Schenkelöffnung D bz v. dem Stammdurchmesser entsprechende
Zahl in der Scbauöffnung 62 erscheint -und zum Drucken vor den Papierstreifen gelangt.
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2. Die fortlaufende Nummer Die Typenräder 25, 26, 27 und 28
zum Drucken der fortlaufenden Nummer «-erden vor Beginn der Messungen auf eine beliebige
<lnfangsnummer eingestellt. Es ist dazu erforderlich, die Schutzhaube 61 abzunehmen,
worauf die entsprechenden Ableserol'len 38 von Hand gedreht werden können, bis die
gewünschte Zahl auf ihnen zu lesen ist. Da alle Ableserollen mit ihren Zahnrädern
.l2 durch die Zwischenräder 44. mit dien Zahnrädern 35 aller Typenräder in Verbindung
stehen, entsprechen die im Schaufenster 62 ablesbaren Angaben immer denjenigen,
die auf den Typenrädern dem Papierstreifen gegenüberstehen. Das Weiterschelten der
fortlaufenden Nummer bei der 'T#l:eßarbeit erfolgt selbsttätig, und zwar nach jedem
Druckvorgang. wenn der Hebel i2 und damit der Hebel 9 in die in Abb,.3 gezeichnete
Ruhelage zurückgeht. Während des Rückgangs des Hebels ia schiebt der gefederte Schalthebel
i i das Typenrad 28 um ,einen Zahn weiter. Der Schalthebel i i wirkt nur auf das
Typenrad 28 der Einerreihe, während' für die Räder höherer Ordnung eine Zehnerübertragung
in bekannter Weise vorgesehen ist. Die Zehnerübertragung arbeitet wie folgt: Ein
mit dem Typenrad'e 28 fest verbundener übertragungszahn 36 greift bei bevorstehender
Übertragung in ein Zwischenrad 44 ,ein, das mit dem Zahnrede 35 des; Typenrades
27 der Zehnerreihe in Antriebsverbindung steht und schaltet dieses um einen Zahn
weiter. In gleicher Weise wirkt die Zehnerübertragung für die Typenräder 26 und
25. 3. Die verschiedenen Holzarten Die aufzunehmenden Holzarten werden mit dem Typenrede
z9 gedruckt. Dass Einstellen desselben erfolgt mittels der Einstellsicheibe 56 des
Rohres 55 mit dem Zahnrad 53. Die Scheibe 56 wird von Hand entweder nach rechts
oder links gedreht, bis die aufzunehmende Holzart auf der Ableserolle 39 Fenster
62 zu sehen ist. Die Stammlängen Die aufzunehmenden Stammlängen werden mit Hilfe
der Einstellscheiben 57, der Räder 5¢ und der zugehörigen eingestellt. Die entsprechenden
Scheiben 57 werden so lange von Hand gedreht, bis die jeweils gemessene Stammlänge
auf dein Ableserollen 40 im Fenster 62 abzulesen ist.
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Das Drucken der Angaben geschieht in folgender Weise: Alle Angaben
werden auf den Papierstreifen 5o mit kopierfähiger Stempelfarbe gedruckt, damit
von dem Streifen Abzüge gemacht werden können. Beim Niederdrücken des Hebels i,2
in der Pfeilrichtung (Abb. 6) wird das auf den Typenrädern ruhende Farbkissen 58
(Abb.3) mit Hilfe der Hebel 9 und 59 sowie des Verbindungsstückes 6o verschoben,
so daß, der Papierstreifen 5o durch das Druckstück io gegen die Typenräder hin bewegt
und bedruckt wird. Beim Zurückgehen des Hebels i2 in seine Ruhelage wird der Papierstreifen
mit Hilfe der Schaltwalzen 16 und 17 sowie der Räder 18, i9 und 20 und ,der Schaltklinke
21 um eine bestimmte hänge weitergezogen und auf die Blechspule 1 4 aufgerollt.
Zwischen dem Mitnehmerzapfen der Blechspule 1,1 und dem Zahnrede 20 ist eine Reibungskupplung
in bekannter Weise eingebaut, damfit bei größer werdendem Durchmesser der Papierrolle
immer
eine gleichbleibende Länge von dem Papierstreifen aufgerollt wird.
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Nach beendeter Aufnahme wird die Spule 14 mit dem bedruckten Papierstrefen
herausgenommen, dieser von der Hülse abgerollt und in Längen geschnitten, :die den
Holzlisten angepaßt sind. Man kann dann in bekannter Weise beliebig viele Abzüge
auf Holzlisten machen.