DE497351C - Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten Kohleelektroden - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten KohleelektrodenInfo
- Publication number
- DE497351C DE497351C DEC39790D DEC0039790D DE497351C DE 497351 C DE497351 C DE 497351C DE C39790 D DEC39790 D DE C39790D DE C0039790 D DEC0039790 D DE C0039790D DE 497351 C DE497351 C DE 497351C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metal jacket
- electrodes
- unannealed
- production
- carbon electrodes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 16
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 15
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 5
- VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N methane Chemical compound C VNWKTOKETHGBQD-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims description 4
- 230000005611 electricity Effects 0.000 title description 3
- 210000002445 nipple Anatomy 0.000 claims description 2
- 239000007921 spray Substances 0.000 claims 2
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 239000002918 waste heat Substances 0.000 description 2
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 230000001590 oxidative effect Effects 0.000 description 1
- 239000011148 porous material Substances 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 238000003303 reheating Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/06—Electrodes
- H05B7/08—Electrodes non-consumable
- H05B7/085—Electrodes non-consumable mainly consisting of carbon
- H05B7/09—Self-baking electrodes, e.g. Söderberg type electrodes
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Electrodes For Compound Or Non-Metal Manufacture (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungeglühten Kohleelektroden Bis jetzt hat man zur Stromleitung dieiiende Metallmäntel um grüne. d-ii. ungebrannte Kohleelektroden, die in dein Ofen gebrannt werden, in dein sie angewandt werden, nur dadurch herstellen können, daß man die -rÜne Elektrodenmasse in einen runden, aus Blechen hergestellten Metallmantel eingestampft oder daß man Metalldrahtgitter um eine grüne gepreßte Elektrode gelegt und montiert hat. Die Umhüllung mit Drahtgeflecht ist insofern ohne jede praktische Bedeutung gewesen, als einerseits das Drahtgeflecht in der Hitze, sobald es durchglüht, morsch und brüchig wird und abfällt und anderseits die grüne Elektrodenmasse, wenn sie eine gewisse Temperatur erreicht, durch das Drahtgitter hindurchgedrückt wird. Man hat also praktisch nur den aus Blechen liergestellten Metallmantel verwendet, und zwar *beim Söderberg-Verfahren in der Form, daß in einen großen Bleclizvlinder mehr oder minder feste oder teigartige Masse eingepreßt oder eingestanipft wird. Dieses Verfahren sollte den Vorzu- haben, daß die Elektrode k' nicht in einem eigenen Ofen fertiggebrannt und geglüht wird, sondern daß die Abwärrne der Carbid- oder Stahlöfen gleichzeitilg zum Brennen der rohen Elektrode mitverwendet wird. Die Erlindung hat den Zweck- -. den Vorteil des Süderber-Verfahrens nutzbar zu machen unter Ausschaltung der sehr großen Nachteile desselben. Schon allein die Arbeitsweise des Söderberg-Verfahrens über den Carbid- oder Stahlöfen ist eine Belästigung des Ofenbetriebes, denn die Hauptaufgabe des Ofenbetriebes ist die Herstellung der elektrisehen Schmelze und keine Elektrodenherstellung. Es ist ferner klar, daß die Rolielektroden im Söderberg-Verfahren niemals mit großen hydraulischen Drucken gepreßt werden können, daß selbst das Stampfverfahren solche Unzuträ-lichkeiten mit sich führt, daß en man im Söderberg-Verfahren neuerdings davon abgekommen ist und nun die Rohelektroden mittels teigförmiger Masse, welche ganz wenig oder gar nicht gestampft zu werden braucht, aufbaut. Daß damit keine homogene und gute Elektrode erzeugt werden kann, liegt in der Natur der Sache. Eine weitere ungeheuere Belastung des Ofenbetriebes beim Söderberg-Verfahren ist das Mischen der Materialien mit Bindeinittel oder zumindest das Wiederaufwärmen der Masse und die damit verknüpfte Materialbewegung. Alle diese Nebenarbeiten sollten Arbeiten des Elektrodenfabrikanten und nicht der elektrothermischen Betriebe sein.
- Das Verfahren gemäß der Erfindung beseiti-t alle diese im Ofenraum selbst auszuführenden Nebenarbeiten und hat trotzdem den Vorteil, daß die Abwärme der elektrotliernlischen Öfen zum Glühen und Backen der Rolielektroden verwendet werden kann, also das, was eben bis jetzt als der Hauptvorteil der Söderberg-Elektrode bezeichnet wurde, ohne die Belästigungen, die bei dem Aufbau der Rohelektroden im Söderberg-Verfahren entstehen.
- Die Erfindung besteht darin, daß man auf hydraulisch fest gepreßte, aber ungeglühte Rohelektroden durch Spritzverfahren einen Metallüberzug bildet, der sich genau in die Poren der Oberfläche der Rohelektrode einschiebt und damit ein außergewöhnlich lionio-enes Gef#i,-e mit der hydraulisch fest gepreßten Rohelektrode bildet. Die Rohelektrode kann natürlich auch nach dem Stampfverfahren hergestellt sein; sie kann ferner jede Onerschnittsform haben.
- Dijelektrothermischen Ofenbetrinbe können also das, was sie sonst mühevoll über den Öfen aufbauten, jetzt fertig beziehen, d. h. die mit Metallmantel umgebenen Rohelektroden, die ebenso wie die fertigen Elektroden mit Gewinde und Nippel versehen sein und deren aufgespritzte Metallmäntel gegenseitig verschweißt werden können zur ungehinderten Stromzufuhr an den Elektrodenenden. Der Verband zwischen aufgespritztem ' Metallmantel und Rohelektrode ist viel inniger, als es bei dem Söderberg-Verfahren jemals möglich sein kann, so (laß keinerlei Bedenken bestehen, daß die innere Elektrode beim Brennen herausbricht.
- Es ist an sich bekannt, bei Ofenelektroden gegen die Einwirkung von Gasen eine dünne Schutzschicht aus nicht oxydierendem Material nach dem Spritzverfahren anzubringen. Diese Elektroden sind jedoch nicht verweildbar für Öfen, bei denen die Elektroden während des Betriebes gebrannt werden.
Claims (1)
- PATETXTA.N SPRÜCHE: i. Verfahr"en zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungeglühten Kohleelektroden, die in dem Ofen gebrannt werden, in dem sie angewandt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel durch Spritzverfallren aufgetragen wird. :2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise aus mit Metallmantel versehenen ungeglühten Teilelektroden durch gegenseitig schraubenförmige Nippelverbindungen zusammengesetzten Elektroden durch einen Spritzmetallgürtel verbunden werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC39790D DE497351C (de) | 1927-05-08 | 1927-05-08 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten Kohleelektroden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC39790D DE497351C (de) | 1927-05-08 | 1927-05-08 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten Kohleelektroden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE497351C true DE497351C (de) | 1930-05-06 |
Family
ID=7023907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC39790D Expired DE497351C (de) | 1927-05-08 | 1927-05-08 | Verfahren zur Herstellung eines zur Stromleitung dienenden Metallmantels auf ungegluehten Kohleelektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE497351C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2036203A1 (de) * | 1969-07-21 | 1971-03-04 | Dmz Lenin | Verfahren zum Verbinden von Kohlen stoff Elektroden |
-
1927
- 1927-05-08 DE DEC39790D patent/DE497351C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2036203A1 (de) * | 1969-07-21 | 1971-03-04 | Dmz Lenin | Verfahren zum Verbinden von Kohlen stoff Elektroden |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2342051C2 (de) | Verfahren zum Sintern eines aus einem eisenhaltigen Metallpulver und Schmiermittel bestehenden Preßkörpers | |
| AT395321B (de) | Verfahren zum abkuehlen von chargen in diskontinuierlich arbeitenden industrieoefen, insbesondere von stahldraht- oder - bandbunden in haubengluehoefen | |
| DE2758393C2 (de) | Blechemaillierverfahren | |
| DE1921568A1 (de) | Verfahren zum Erzeugen scharfer Kanten beim Panzern von Maschinenteilen und Werkstuecken | |
| DE2756402C2 (de) | Wärmebehandlungsofen | |
| DE2425232B1 (de) | Verfahren zum Grafitieren von aus Hartbrandkohle bestehenden Formkoerpern | |
| DE882130C (de) | Einrichtung zur Herstellen von Pressmassen unter hohem Druck und Einwirkung hochfrequenter Wechselfelder | |
| DE2731760A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung gebrannter kohleanoden, insbesondere zur verwendung fuer die aluminium- schmelzflusselektrolyse | |
| DE475732C (de) | Verfahren zum Erhitzen elektrischer OEfen mittels selbstbrennender Elektroden | |
| DE3223573A1 (de) | Verfahren zum brennen von vorgeformten, hochverdichteten kohleanoden | |
| DE858222C (de) | Ungebrannter feuerfester Stein | |
| DE409341C (de) | Herstellung von Koks | |
| DE508190C (de) | Verfahren zum Schutze von Kohlenelektroden fuer elektrische OEfen, insbesondere zur Schmelzflusselektrolyse, gegen Abbrand an der Luft | |
| DE440695C (de) | Verfahren zur Herstellung von Elektroden fuer elektrische OEfen | |
| DE2256676C3 (de) | Verfahren zur Wärmebehandlung von Reib-Lamellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE2332213C3 (de) | Verfahren zur thermochemischen Behandlung von Erzeugnissen aus Gußeisen | |
| DE1057942B (de) | Verfahren zur Erhoehung der Lagerbestaendigkeit von ungebrannten, teergebundenen Sinterdolomitpresskoerpern und Sinterdolomitstampfmassen | |
| DE525508C (de) | Selbstbackende Elektrode | |
| DE559899C (de) | Verfahren zum Verlaengern der Lebensdauer von Graphitschmelztiegeln fuer elektrische Widerstandsoefen | |
| DE176439C (de) | ||
| DE4244627C2 (de) | Verfahren zum Verbinden von Arbeitsplatten mit einem Grundkörper aus Stahl zur Herstellung von Werkzeugen | |
| DE715419C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kalkstickstoff aus Calciumcarbid | |
| DE965818C (de) | Verfahren zur Herstellung von Maschinenbauteilen und Konstruktionsteilen | |
| DE2114755B2 (de) | Werkstoff für den Heizelementträger eines Dentalmuffelbrennofens | |
| DE929851C (de) | Verfahren und Einrichtung zur Oberflaechenhaertung von Stahl |