DE497368C - Keilgetriebe zur axialen Verstellung von Wellen o. dgl. - Google Patents

Keilgetriebe zur axialen Verstellung von Wellen o. dgl.

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DE497368C
DE497368C DEO17506D DEO0017506D DE497368C DE 497368 C DE497368 C DE 497368C DE O17506 D DEO17506 D DE O17506D DE O0017506 D DEO0017506 D DE O0017506D DE 497368 C DE497368 C DE 497368C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H25/00Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms
    • F16H25/18Gearings comprising primarily only cams, cam-followers and screw-and-nut mechanisms for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Keilgetriebe zur axialen Verstellung von Wellen o. dgl. Die Erfindung bildet ein Getriebe zur Erzielung einer geradlinigen Hin bzw. Rückbewegung von Wellen, Hubspindeln o. dgl., das von Hand aus oder motorisch angetrieben werden kann. Die axiale Bewegung der Welle, Hubspindel o. dgl. wird durch zwei Reihen von übereinandergelagerten Keilkörpern erhalten, von denen immer :einer der einen Reihe zwischen zwei der Gegenreihe unter Zwischenschaltung von Rollen greift. Die Gegeneinanderbewegung dieser Reihen von Keilkörpern erzeugen einen Hub, der auf die Welle o. dgl. übertragen wird.
  • Die Zeichnung veranschaulicht das Getriebe nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführung. Abb. i ist ein Höhenschnitt nach Linie i-i der Abb. 3 und Abb. 2 eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. 3. Abb. 3 stellt eine Draufsicht und einen teilweisen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i und Abb. q. einen Schnitt nach Linie 4-q. der Abb. i dar. Abb. 5 zeigt eine Einzelheit teilweise in Ansicht und teilweise irn Schnitt nach Linie 5-5 der Abb.3.
  • Das Gehäuse io ist an den Enden mittels Druckplatten i i abgeschlossen, die mit radialen Schlitzen 12 versehen sind (Abb. i und 3). Lotrechte Stangen 13 reichen durch die Schlitze 12 und durch bogenförmige Schlitze 14 in Platten 15. Um die Reibung der Stangen 13 in den Schlitzen zu verringern, tragen sie auf dem in die Schlitze 12 reichenden Teil Rollen 16 und auf dem in die Schlitze 14 greifenden Teil Rollen 17. Zwischen den Rollen 16; 17 ist eine sie in Abstand haltende Hülse 18 vorgesehen.
  • Auf jeder Platte 15 sitzt ein Zehnrad 19 bzw. 29 (Abb. i, 2 und 3), das in Zahnräder 2o bzw. 28 greift, die auf in den Deckplatten i i gelagerten, durchgehenden Wellen, 21 sitzen. Ein Wellenstück 22 (Abb. 5), das in der oberen Deckplatte i i lagert, trägt ein Zahnrad 23, das in die Verzahnung 2q. der oberen Platte i5 greift (Abb. 3 und 5). Das Wellenstück 22 wird mittels eines Klinkenschaltgetriebes angetrieben, das durch. einen Hebe125 betätigt werden kann. In das auf dem Wellenstück 22 sitzende Schaltrad 26 greift die Schaltklinke 27. Durch Betätigung des Hebels 25 wird die obere Plattei 5 gedreht, die bogenförmigen Schlitze 14 der Platte veranlassen dabei die Bewegung der Stangen 13 gegen-oder voneinander. Der Antrieb der oberen Platte 15 wird auf die untere mittels der Räder i 9, 2o, der Wellen z i und der Räder 28 und 29 übertragen.
  • Eine hin und her bewegliche Welle 31 oder Spindel trägt am oberen Ende eine Platte 32 und am unteren Ende einen Führungsblock 33, der mit Führungsnasen 34 versehen ist (Abb. 2 und q.), die in Führungsrillen 35 des Gehäusekörpers io greifen. Zwischen dem Führungsblock 33 und der oberen Deckplatte i i sind Keilkörper 36 vorgesehen, von denen jeder geneigte Hubflächen 37 hat. Die Keilkörper 36 haben an den Enden Anschläge 38. In den Keilkörpern 36 lagern Rollen 39, die mit den Stangen 13 in Berührung sind und derart die Reibung der Keilkörper verringern. Zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Keilkörpern 36 ist eine Rolle 4o angeordnet, deren äußere abgesetzte Enden 41 in die Führungsnuten 35 greifen (Abb. i und 4). Alle Keil körper_36 oberhalb des Führungsblockes 33 sind auf der oberen und unteren Seite mit einer Hubfläche versehen, ausgenommen der oberste und der unterste Keilkörper, d te nur auf einer Seite, nämlich der innenliegenden, eine Hubfläche aufweisen. Mit der äußeren Seite stützen sich die Keilkörper gegen Rollen 42 und 43.
  • Wenn die Stangen 13 sich gegeneinander bewegen, gelangen die Rollen 40 auf den inneren, ansteigenden Teil der Hubflächen 37 und drücken mittels der Keükörper 36 die Welle 31 abwärts; so da:! die Platte 32 sieh der Deckplatte 30 nähert. Die umgekehrte Bewegung wird erreicht, wenn die Stangen 13 sich voneinander entfernen.
  • Zwischen dem Führungsblock 33 und der unteren Deckplatte i i sind Keilkörper 44 von inz Wesen gleicher Form wie die Keilkörpier 36 angeordnet, nur ist die Neigung der Hubflächen 45 dieser Keilkörper entgegengesetzt gerichtet wie die der Hubflächen 37. Wenn die Stangen 13 gegeneinanderbewegt werden.. gelangen die Rollen 4o auf den abfallenden Teil der' Hubflächen 45. Durch diese Aus= bildung der Keilkörper wird 'die Welle 31 in beiden Bewegungsrichtungen unmittelbar von den Keilkörpern bewegt, in der einen Richtung von den Keilkörpern 36 und in der anderen Richtung von den Keilkörpern 44. Die beiden äußersten- Keilkörper 44 der unteren Gruppe haben eine ebene Außenseite, mit der sie gegen Rollen 46 und 47 wirken.
  • Die Vorrichtung ermöglicht die Umsetzung der hin und her schwingenden Bewegung des Hebels 25 in eine geradlinige Hin- bzw. Zurückbewegung der Welle oder Spindel 31, welche z. B. für Hubwinden oder andere Zwecke ausgenutzt werden kann. Mit dein; Kolben 31 kann auch eine Kurbel verbunden und dessen Bewegung in anderer Weise ausgenutzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Getriebe zur Erzielung einer geradlinigen Hin- bzw. Rückbewegung von Wellen, Hubspindeln o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwei Reihen übereinandergelagerter Keilkörper, von denen immer einer der einen Reihe zwischen zwei der Gegenreihe unter Zwischenschaltung von Rollen greift, durch Verschieben gegeneinander einen Hub erzeugen, der den geradlinig zu bewegenden Teil verschiebt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Reihe von Keilkörpern (36 oder 44) auf einer gemeinsamen Tragstange (13) verschiebbar angeordnet ist und den Tragstangen eine Bewegung quer zur anzutreibenden Welle (31) erteilt wird.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da! zwei Gruppen von je zwei. Reihen von Keilkörpern (36 und 44) hintereinander vorgesehen sind, deren Hubflächen (37 und 45) nach entgegengesetzter Richtung verlaufen, so daß ein zwischen beide Gruppen geschalteter Ansatz (33) des hin und her zu bewegenden Teiles (31) in jeder Richtung formschlüssig getrieben wird.
  4. 4. Getriebe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Tragstangen (13) der Hubkörper (36 oder 44) quer zur anzutreibenden Welle (31) mittels drehbarer Kurvenscheiben (15) erfolgt, durch deren Schlitze (14) die radial geführten Tragstangen (13) greifen.
DEO17506D 1928-08-07 1928-08-07 Keilgetriebe zur axialen Verstellung von Wellen o. dgl. Expired DE497368C (de)

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