DE497932C - Veredelbare und nichtveredelbare antimonhaltige Silberlegierungen - Google Patents

Veredelbare und nichtveredelbare antimonhaltige Silberlegierungen

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DE497932C
DE497932C DEG71618D DEG0071618D DE497932C DE 497932 C DE497932 C DE 497932C DE G71618 D DEG71618 D DE G71618D DE G0071618 D DEG0071618 D DE G0071618D DE 497932 C DE497932 C DE 497932C
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silver alloys
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containing silver
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/06Alloys based on silver

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Veredelbare und nichtveredelbare antimonhaltige Silberlegierungen Antimon als Zusatz zu verschiedenen Legierungen des Silbers ist in der Fachliteratur insbesondere für Dauerschreibfedern empfohlen worden. Im ,allgemeinen hat die Brüchigkeit, welche Antimonzusätze in der Regel dem Silber erteilen, von seiner Verwendung abgeschreckt. Durch eingehende Versuche wurde nun erwiesen, daß die Antimonide der Metalle Kupfer (Cu¢Sb, Cu5Sb2, Cu2Sb), Zink (Zn3Sb2, ZnSb), Cadmium (Cd,Sb2, CdSb) und Aluminium (AlSb) sich bei gleichzeitiger Anwesenheit der nötigen Metalle auch im Silberbade bilden und von dem Silber nicht zersetzt werden. Zu diesem Zwecke muß man die Antimonzusätze bei Zusätzen von Kupfer, Zink, Cadmium, Aluminium oder Mischungen derart bemessen, daß im wesentlichen (d. h. so genau, als man in der Praxis die Zusammensetzung treffenkann) die Antimonide dieser Metalle entstehen. Es ist ferner gefunden worden, daß diese Antimonide bis zu Höchstbeträgen, die zwischen etwa 8 und i 8 % schwanken, von den Silberkristallen unter Mischkristallbildung aufgenommen werden, und zwar die
    Kupferantimonide bis zu etwa 8 0/0,
    Zinkantimonide - - - 13 %,
    Cadmiumantimonide - - - 18 0/0.
    Aluminiumantimonide - - - 90/()
    (siehe hierzu die beiliegenden tern,ären Diagramme Abb. i bis ¢), und daß sie sowohl dem reinen Silber wie den üblichen vorwiegend aus Silber bestehenden technischen Legierungen außerordentliche mechanische Widerstandsfähigkeit verleihen, wenn die Zusammensetzung den genannten Beträgen ' naheliegt. Als Beispiele derartiger Legierungen seien genannt: 1x0/0 AlSb (rund 20/0 Al, 90j, Sb) Rest Ag, 90g0 Cu5Sb2 (rund 6".r0 Cu, 4% Sb) Rest Ag, 150/0 Zn3Sb2 (rund 701o Zn, 8% Sb) Rest Ag, 180;0 Cd3Sb2 (rund iö"jo Cd, 80,f0 Sb) Rest Ag. Die Sättigungsgrenze der Mischkristalle ist abhängig von der Temperatur. Überschreitet man deshalb die genannten Sättigungsgrenzen um einige Prozent, so kann man durch geeignete Wärmebehandlung, nämlich Glühungen, die meist oberhalb 7oo°, in Einzelfällen auch nur oberhalb 5oo°, durchgeführt werden müssen, mit nachfolgender rascher Abkühlung und dann einsetzender kurzer Temperung bei i 5o bis 3oo` Ausscheidungen aus den Mischkristallen in einem geeigneten günstigsten D.ispersitätsgrade hervorrufen, welche ein Optimum von Festigkeit und Dehnbarkeit zugleich beginnen oder umgekehrt vorhandene Abscheidungen zur Reabsorption in den Sil- berkristallen bringen, derart, daß zu Zwecken der Bearbeitung die Plastizität der Legierungen erhöht. wird. Zu diesem Zwecke erhitzt man auf Temperaturen, die möglichst nicht höher liegen als die Temperatur der beginnenden Beweglichkeit im Raumgitter, nämlich 3oo°. Je weniger man diese Temperatur überschreitet, desto länger muß man bis zur Enderweichung die Erhitzung fortsetzen, desto größer ist auch der erzielt Enderfolg. So läßt sich bei der Legierung des erstgenannten Beispiels durch die soeben geschilderte Veredelungsbehandlung die Härte von 8 5 auf i i o brinell erhöhen und auch. zu Zwecken leichter Bearheitbarkeit auf 6o erniedrigen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erhöhung der mechanischen Widerstandsfähigkeit der gebräuchlichen Silberlegierungen durch den Zu?atz von Antimon, dadurch gekennzeichnet, daß der Antimonzusatz bei Silberlegierungen mit Kupfer bis zu etwa ,l%, mit Zink bis zu etwa 8%, mit Cadmium bis zu etwa i i % oder mit Aluminium bis zu etwa 2% oder Mischungen dieser Metalle bis insgesamt etwa i o % derart bemessen wird, daß die Antimonide dieser Metalle entstehen.
  2. 2. Verfahren zur Erhöhung der mechanischen Widerstandsfähigkeit der Legierungen- nach Anspruch i nach vollendeter Fertigstellung, dadurch gekennzeichnet, d'aß durch Glühen, Abschrecken oder Tempern die Härte und Festigkeit erhöht wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2544644A1 (fr) * 1982-11-19 1984-10-26 Du Pont Composition de metallisation pour films d'argent epais
US4544611A (en) * 1982-11-19 1985-10-01 E. I. Du Pont De Nemours And Company Conductive element metallized with a thick film silver composition

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2544644A1 (fr) * 1982-11-19 1984-10-26 Du Pont Composition de metallisation pour films d'argent epais
US4544611A (en) * 1982-11-19 1985-10-01 E. I. Du Pont De Nemours And Company Conductive element metallized with a thick film silver composition

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