DE497963C - Verfahren zur herstellung eines Dehnungskabels - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines Dehnungskabels

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DE497963C
DE497963C DEH118358D DEH0118358D DE497963C DE 497963 C DE497963 C DE 497963C DE H118358 D DEH118358 D DE H118358D DE H0118358 D DEH0118358 D DE H0118358D DE 497963 C DE497963 C DE 497963C
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cable
expansion
making
stretchable
stranded
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Expired
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DEH118358D
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Hackethal Draht Kabel Werke AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/06Extensible conductors or cables, e.g. self-coiling cords

Landscapes

  • Communication Cables (AREA)

Description

  • Verfahren zur- Herstellung eines Dehnungskabels Die bekannten Dehnungskabel haben die Eigenschaft, sich bei jeder in der Längsrichtung auftretenden Zugbeanspruchung auszudehnen. Diese Eigenschaft ist von besonderem Vorteil und für die Lebensdauer eines Kabels dringend erforderlich, wenn Badenbewegungen solche Beanspruchungen herbeiführen. Eine Ausdehnung in der Längsrichtung findet aber bei den bekannten Dehnungskabeln nicht bloß bei Bodenbewegungen statt, sondern sie kann schon während der Herstellung bei Außerachtlassen besonderer Vorsichtsmaßregeln eintreten, und bei der Verlegung der Kabel läßt sie sich überhaupt nicht ganz vermeiden. Dadurch wird natürlich die größtmögliche endgültige Dehnungsmöglichkeit nach der Verlegung stark vermindert.
  • Erfindungsgemäß läßt sich dieser Nachteil in folgender Weise vermeiden: Das in normaler Weise hergestellte Kabel K, das also selbst nicht die Eigenschaft der Dehnungskabel besitzt, wird mit einem nicht dehnbaren, aber biegsamen Material in Ader- oder Seilform, z. B. einem festen Jutestrick T, verseilt. Die Schlaglänge wird dabei zweckmäßig ziemlich klein gewählt. Das Kabel legt sich dann in langen Spiralwindungen um den Jutestrick und bildet mit ihm ein Doppelseil, .das an sich fast gar nicht dehnbar ist.
  • Dieses Doppelseil wird in der üblichen Weise fertig verlegt und danach der Jutestrick je nach seiner Stärke in gewissen Abständen an bei .der Verlegung frei gelassenen Stellen durchgeschnitten. Dadurch erhält dann das in dann Doppelseil spiralig angeordnete Kabel die Möglichkeit, sich bei Erdbewegungen auszudehnen, indem das Kabel dabei aus der Spiralform in die gestreckte Lage übergehen kann, ohne seinen .eigenen Aufbau zu verändern.
  • Nach der Erfindung lassen sich auch Mehrleiterkabel in der Weise herstellen, daß z. B. jede der mit einem Bleimantel und mit einer Bewehrung umgebenen Adern in der oben angegebenen Weise mit einem nicht dehnbaren, aber biegsamen Material in Ader- oder Seilform zu einem Doppelseil verseilt und dann mehrere dieser Doppelseile zu einem Mehrleiterkabel, z. B. drei zu einem Drehstromkabel, verseilt werden. Dieses an sich nicht dehnbare Kabel wird dann dadurch zu einem Dehnungskabel, daß die in den Doppelseilen enthaltenen, mit den Adern verseilten Materialien nach der Verlegung in gewissen Abständen durchgeschnitten werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Dehnungskabels, dadurch gekennzeichnet, daß ein in normaler Weise hergestelltes Kabel mit einem nicht dehnbaren, aber biegsamen Material in Ader- oder Seilform verseilt, und daß nach der Verlegung des Kabels das nicht dehnbare, aber biegsame Material in gewissen Abständen durchgeschnitten wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Dehnungskabels nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere durch das Verfahren nach Anspruch i zunächst erzielte Doppelseile zu einem Kabel verseilt werden, und daß das in den Doppelseilen enthaltene nicht dehnbare Material in gewissen Abständen nach der Verlegung durchgeschnitten wird.
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