DE498037C - Dichtung fuer die Scheibe von trockenen Gasbehaeltern ohne Fluessigkeitsdichtung - Google Patents

Dichtung fuer die Scheibe von trockenen Gasbehaeltern ohne Fluessigkeitsdichtung

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Publication number
DE498037C
DE498037C DEM101890D DEM0101890D DE498037C DE 498037 C DE498037 C DE 498037C DE M101890 D DEM101890 D DE M101890D DE M0101890 D DEM0101890 D DE M0101890D DE 498037 C DE498037 C DE 498037C
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DE
Germany
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seal
gas
liquid
dry gas
gas containers
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Expired
Application number
DEM101890D
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English (en)
Inventor
Georg V Hanffstengel
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MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/04Sealing devices for sliding parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description

  • Dichtung für die Scheibe von trockenen Gasbehältern ohne Flüssigkeitsdichtung Es ist bekannt, bei trockenen Gasbehältern mit Gleitdichtung zwischen dem Scheibenrand bzw, .den am Scheibenrand angeordneten Dichtungskörpern und der Behälterwand den vorhandenen engen Spalt durch eine Flüssigkeit auszufüllen, um denselben für das Gas undurchdringlich zu machen und so die Abdichtung herbeizuführen. Es ist schon mehrfach angestrebt worden, die Spaltdichtung ohne Verwendung einer Flüssigkeit herbeizuführen und so die damit verbundenen Umständlichkeiten zu vermeiden. Doch wurde ein praktischer Erfolg bislang nicht erzielt.
  • Die Erfindung gibt ein Mittel an, wie dieses Ziel zu erreichen ist. Sie besteht darin, daß zwischen dein Rand der Scheibe bzw. den daran angebrachten Dichtungskörpern und der Behälterwand ein Gaspolster eingeschaltet wird, welches eine ähnliche Wirkung ausübt wie die bislang an dieser Stelle benutzte Flüssigkeit. Diese letztere kommt demgemäß bei der Erfindung grundsätzlich in Fortfall, so daß hier eine trockene Dichtung im eigentlichen Sinn erzielt wird. Das Gaspolster kann aus Luft. vorzugsweise aber aus einem inerten Gas bestehen und ist ständig mit einer Druckduelle in Verbindung, die einen ausreichenden Druck dieses Gases in dem Spalt aufrechterhält. Dieser Druck wird gleich oder annähernd gleich dem im Gasbehälter herrschenden Druck gehalten, damit der Druck des Dichtungsgases dem des im Gasbehälter befindlichen Gases das Gleichgewicht hält.
  • Die Verwendung von Gasen, insbesondere von inerten Gasen, ist in Verbindung mit einer Flüssigkeitsdichtung des Spaltes schon früher vorgeschlagen. Damals aber diente das Gas nicht, -,vie hier, als eigentliches Dichtungsmittel, vielmehr sollte als solches die erwähnte Flüssigkeit wirken, während das in einem darüber angeordneten Raum befindliche Gas nur beim Versagen der Flüssigkeitsdichtung durch seinen höheren Druck das Austreten des Behältergases in die freie Luft verhindern sollte.
  • Zur Verminderung der Reibung zwischen dem Scheibenrand bzw. den am Scheibenrand angeordneten Dichtungskörpern und der Behälterwand kann mit dem Dichtungsgas gleichzeitig ein reibungsmindernder, nicht flüssiger Stoff, z. B. staubförmiger Graphit o. dgl., zugeführt werden. Dieser Stoff glättet die Behälterwand und kann entweder ständig oder absatzweise eingeführt werden.
  • In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Dichtung in den Grundziigen dargestellt.
  • Zwischen der Behälterwand a und der Abdichtungsscheibe h ist die aus einem zylindrischen Blech c und daran befestigten Reibungskörpern dl und d2 bestehende Dichtung eingebaut, die einerseits mit einer Membrane e an die Scheibe angeschlossen ist und andererseits mit den Reibkörpern an der Behälterwand a anliegt. Der Zwischenraum zwischen den beiden Reibkörpern dl und d' wird durch die Rohrleitung f von dem Gebläse g aus mit einem Dichtungsgas angefüllt, das auch in den Spalt zwischen den Reibkörpern und der Behälterwand eindringt, den Spalt anfüllt und so das Entweichen von Behältergas aus dem unter der Scheibe befindlichen Raum hindert. Mit Hilfe des Ventils 1a kann der Druck des Dichtungsgases so eingestellt werden, daß er gleich dem unter der Scheibe herrschenden Druck ist, so daß sich die beiden Drücke in dem Spalt, der zwischen der Behälterwand und dem unteren Reibungskörper d2 gebildet wird, ausgleichen. Sollte durch den oberen Spalt zwischen der Behälterwand und dem Reibkörper d' etwas Dichtungsgas entweichen, da hier kein Gegendruck im Spalt herrscht, so ist dies belanglos, da das Dichtungsgas leicht dauernd ersetzt werden kann und andererseits eine Mischung mit der Luft ungefährlich ist. Kurz vorder Einmündung der Rohrleitung f in den Raum zwischen den Reibkörpern dl und d2 ist eine Rohrleitung i angeschlossen, durch die aus einem Gefäß k staubförmiger Graphit o. dgl. eingeführt werden kann. Dieser Stoff soll sich auf der Behälterwand niederschlagen und so die Reibung zwischen dieser und den Körpern dl und d2 verringern. Die Zuführung wird durch das Ventil l geregelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Dichtung für die Scheibe von trockenen Gasbehältern ohne Flüssigkeitsdichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der Behälterwand (a) und .dem Rand der Scheibe (b) bzw. den daran angeordneten Dichtungskörpern (d1, d=) vorhandene enge Spalt durch ein ° unter Druck zugeführtes gasförmiges Mittel ausgefüllt wird. :2. Dichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Dichtungsgas gleichzeitig ein reibungsvermindernder, nicht flüssiger Stoff, z. B. staubförmiger Graphit, zugeführt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236437B (de) * 1961-06-16 1967-03-16 Aug Kloenne Fa Dichtung fuer Scheibengasbehaelter

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