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Münzkassierer Die Erfindung bezieht sich auf Münzkassierer derjenigen
Art, bei denen die eingeworfenen Münzen auf einen zur Steuerung von Kontaktfedern
dienenden Hebel einwirken und ihn Hierdurch vorübergehend verstellen.
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Zur Erzielung eines sicheren Arbeitens ist es bei derartigen Anordnungen
erwünscht, diesen Hebel mäglichst leicht auszubilden, bei Vermeidung größerer Reibung
an seiner Berührungsstelle mit den zusamrnenwirltenden Schaltgliedern, da die .auf
den Hebel einwirkenden Kräfte der Münzen, insbesondere bei Verwendung kleinerer
Münzen, nur schwach sind. Hierdurch wird dieser Hebel jedoch sehr empfindlich, was
die sichere Einwirkung auf die Kontaktfedern-ungünstig beeinflussen kann.
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Gemäß der Erfindung wird nun ein sicheres Arbeiten derartiger Einrichtungen
dadurch erreicht, daß die den Steuerhebel der Kontaktfedern beeinflussende kurvenförmig
gestaltete Rastfläche des Hebels kreisbogenförmig ausgebildet ist, derart, daß der
Radius des Kreises größer ist als der Abstand des Kurventeiles der Rastfläche am
Auflagepunkt des Steuerhebels von dem Lagerpunkt des Hebels, um beim Steuerungsvorgang
gegenüber z. B. geradlinig ausgebildeten Rastflächen die Reibung zwischen Rastfläche
und dem aufliegenden Kontaktfederhebel durch Verkleinerung des Hubweges zu vermindern.
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In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. i ist eine perspektivische Ansicht des Hebels in Verbindung mit einem Münzkassierer
der genannten Art.
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Abb. 2 zeigt den Hebel in Ansicht, getrennt von den übrigen Teilen,
im vergrößerten Maßstabe mit abgebrochen gezeichnetem unteren Arm.
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Der rohrförmige Fortsatz 5 des Münzkassierers ist unterhalb des Einwurfkastens
mit einem Längsschlitz 6 versehen, in welchem der untere Arm 7 des Steuerhebels
hineinragt. Dieser ist mittels eines Zapfens 8 drehbar an dem Tragrahmen g des Elektromagneten
io als Kipphebel gelagert. Der nach oben gerichtete Ansatz des Kipphebels bildet
an seinem oberen Rande i i eine Rast für den Arm 12 des Kontakthebels. Der Kontakthebel
ist durch den Zapfen 13 an dem Tragrahmen g ,drehbar gelagert und greift
mit seinem abwärts gebogenen Arm 1q. zwischen die Kontaktfedern 15. Der nach
Art eines Tipphebels ausgeführte Steuerhebel hat einen U-förmig gebogenen Teil 16,
der eine Blattfeder 17 trägt. Diese Feder dient als Anschlag des Kipphebels und
legt sich in der
Ruhelage des Kipphebels mit ihrem freien Ende gegen
den Rahmen cg. Der obere Rand der°Rast, auf welcher der Arm 12 :des Kontakthebels
aufruht, hat die Form eines Kreisbogens, dessen Mittelpunkt jedoch nicht durch den
Lagerpunkt des Kipphebels gebildet wird, sondern weiter unterhalb in einer Senkrechten
hnerzu verlegt ist, jedoch bei .anderer Ausbildung des Hebels auch seitlich unterhalb
des Lagerpunktes zu liegen kommen kann. Wie aus der Abb. 2 der Zeichnung ersichtlich,
bildet die Rastfläche links vom Drehpunkt des Hebels praktisch eine gerade Linie,
die bogenförmig nach rechts verläuft. Die gestrichelt eingezeichnete Linie zeigt
im Gegensatz hierzu die Form dieser Rast bei einem Radius durch den Lagerpunkt des
Kipphebels. Man hat gefunden, daß -bei der bisherigen Anordnung ein genügendes Ausschwingen
des Kipphebels nur bei scharfen Aufschlagen der Münzen auf diesen Hebel erreicht
wird, eine zu flache Rastfläche dagegen die Verwendung leichter Münzen verhindert.
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Beim Herunterfallen einer in den Münzkanal 5 eingeworfenen Münze gelangt
diese an den Arm 7 des Kipphebels und drückt ihn vorübergehend nach unten, welche
Bewegung durch den festen Anschlag 17 begrenzt wird, Die Rast i i des Kipphebels
verändert durch diese Verstellung ihre Lage zu dem darauf= ruhenden Arm 12 des Kontakthebels
und gestattet diesem, eine tiefere Lage auf der Rastfläche einzunehmen. Hierdurch
gelangt der andere Arm 14 des Kontakthebels in eine solche Stellung zu den Kontaktfedern
15, daß er eine Umschaltung bewirkt. Wenn der Arm ; des Kipphebels nach der Beeinflussung
durch die eingeworfene Münze wieder infolge der Massenverteilung des Hebels in seine
Ruhelage zurückgeht, wird der Arm 12 des Kontakthebels durch die Rast i i mitgenommen
und in seine Normalstellung zurückgebracht. Der Kontakthebel wird hierbei durch
die Rast ii allmählich steigend bis zu einer Ruhestellung zurückbewegt.