DE498363C - Kaeltemaschine mit Verbundkompressor - Google Patents
Kaeltemaschine mit VerbundkompressorInfo
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- DE498363C DE498363C DES88367D DES0088367D DE498363C DE 498363 C DE498363 C DE 498363C DE S88367 D DES88367 D DE S88367D DE S0088367 D DES0088367 D DE S0088367D DE 498363 C DE498363 C DE 498363C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
- F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
- F25B1/00—Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F25B1/00—Compression machines, plants or systems with non-reversible cycle
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Description
- Kältemaschine mit Verbundkompressor Wendet man bei Kältemaschinen Verbundkompressoren an, so ergibt sich, daß der Niederdruckzylinder beim Anfahren der Kältemaschine zunächst kilogrammäßig sehr viel zu schaffen hat, da beim Anfahren der Druck auf der Verdampferseite durch die Außentemperatur bestimmt wird und damit das spezifische Gewicht des Kältemittels sehr hoch ist. Dadurch hat die Antriebsmaschine eine sehr hohe Leistung gerade beim Anfahren aufzubringen, so daß man zur Anwendung eines Motors mit sehr hohem Anzugsmoment gezwungen ist. Es kann in diesem Falle bereits das Kompressionsverhältnis des N iederdruckzylinders ausreichen, tun das Gas bis zu denn oder über den Betrag hinaus zu komprimieren, den der Hochdruckzylinder übernehmen soll. Insbesondere bei Schiebersteuerung oder besonders gesteuerten Ventilen wird der Hochdruckzylinder dann eine bremsende Wirkung ausüben, da der Druck bereits den Betrag überschreitet, der in dem System den Grenzdruck bildet. Dieser Nachteil läßt sich nun beheben, wenn man beim Anfahren der Kältemaschine die Kältemittelmenge, welche der Niiederdruckzylinder übernimmt, zunächst durch Drosselung des Ansaugquerschnittes in entsprechender Weise verringert. Man hat dann einerseits die Möglichkeit, einen Motor mit geringem Anzugsmoment zu verwenden, während andererseits die nachteilige Bremswirkung des Hochdruckzylinders vermieden und dieser vielmehr von vornherein dazu benutzt wird, einen gewissen Anteil an dem zu überwindenden Gesamtkompressiomsverhältnis zu übernehmen. Sobald der Druck auf der Saugseite des Niederdruckzylnnders nachgelassen hat, erscheint es dann allerdings wünschenswert, daß die Drosselung beseitigt wird. Dies läßt sich erzielen, wenn man an der Saugleitung eine weitere Leitung vorsieht, welche zur geeigneten Zeit als Umgehungsleitung des Drosselorganes zur Wirkung kommt. Die Steuerung dieser Umgehungsleitung kann durch ein selbsttätig wirkendes Ventil erfolgen, welches zweckmäßig unter dem Einfluß einer Membran arbeitet, die einerseits dem Atmosphärendruck oder einem entsprechenden Federdruck und andererseits dem Verdampferdruck ausgesetzt ist.
- Man wird ferner noch eine Umgehungsleitung für den Hochdruckzylinder vorsehen, welche also einerseits an den zwischen Hochuni Niederdruckseite .eingeschalteten Aufnehmer und anderes.eits an die Druckleitung des Hochdruckzylinders angeschlossen ist. In diese Leitung wird am Aufnehmer ein Druckventil eingeschaltet, welches die Umgehungsleitung freigibt, sobald der Druck im Aufnehmer bereits den Betrag erreicht hat, der erst durch den Hochdruckzylinder erreicht werden soll. Auf diese Weise wird vollkommen die Bremswirkung beseitigt, welche der Hochdruckzylinder auf das Antriebswerk ausüben könnte.
- Ein entsprechendes Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Zeichnung. In dieser bezeichnet a den Verbundkompressor mit ,dem Niederdruckzylinder a1 und dem Hochdruckzylinder a2; b ist der zwischen beiden Zylindern eingeschaltete Aufnehmer. In die Saugleitung c des Niederdruckzylinders ist ein Drosselorgan d eingefügt, welches nach entsprechenden Versuchen fest eingestellt sehn kann. Diesem Drosselorgan ist eine Umgehungsleitung e zugeordnet, in welche ein membrangesteuertes Ventil feingefügt ist, dessen Membran einerseits unter dem Atmosphärendruck und andererseits unter dem Verdampferdruck steht. Zu Beginn des Arbeitsvorganges kann der Ndederdruckzylinder nur eine Kältemittelmenge ansaugen, welche durch das Drosselorgan d bestimmt ist. Sobald der Druck auf der Verdampferseite entsprechend abgesunken ist, gibt das entsprechend eingestellte Ventil f die Umgehungsleitung allmählich frei, womit das Drosselorgan dann außer Wirkung kommt. Die Umgehungsleitung e kann natürlich in Abweichung von der schematischen Darstellung so geführt werden, daß sie einerseits direkt an den Verdampfer und andererseits wieder hinter dem Drosselorgan angeschlossen wird, wodurch sonst evtl. eintretende Pulsationen in der Saugleitung vermieden werden.
- Zwischen Aufnehmer b und Druckleitung g des Hochdruckzylinders ist die Umgehungsleitung 1a vorgesehen, in welcher ein von dem Druck im Aufnehmer gesteuertes Ventil i angeordnet ist. Sobald der Druck im Aufnehmer den Betrag überschreitet, der erst von dem Hochdruckzylinder erzeugt werden soll, wind dieses Ventil geöffnet, so daß das Kältemittel den Hochdruckzylinder umgeht und eine Rückwirkung des Kolbens im Hochdruckzylinder damit ausgeschlossen wird.
Claims (2)
- PA'rrNTANSYRÜCHE: i. Kältemaschine mit Verbundkompressor, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ansaugleitung des Niederdruckzylinders ein Drosselorgan vorgesehen ist, welchem beim Anfahren der Kältemaschine nach entsprechendem Absinken des Druckes 'auf der Verdampferse@ite durch eine Umgehungsleitung vorzugsweise selbsttätig überbrückt wird, in welcher ein druckgesteuertes Ventil angeordnet ist, dessen Membran einerseits unter der Wirkung des Atmosphärendruckes oder eines entsprechenden Federdruckes und andererseits unter dem Verda-mpfer.druck steht.
- 2. Einrichtung nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Aufnehmer des Verbundkompressors und der Druckleitung des Hochdruckzylinders eine Umgehungsleitung mit einem zweiten druckgesteuerten Ventil angeordnet ist, das durch den beim Anfahren der Kältemaschine im Aufnehmer auftretenden erhöhten Druck, welcher über dem normalen Kondensatordruck liegt, geöffnet wird und die Umgehungsleitung freigibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES88367D DE498363C (de) | 1928-11-14 | 1928-11-14 | Kaeltemaschine mit Verbundkompressor |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE498363C true DE498363C (de) | 1930-05-21 |
Family
ID=7514409
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES88367D Expired DE498363C (de) | 1928-11-14 | 1928-11-14 | Kaeltemaschine mit Verbundkompressor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE498363C (de) |
-
1928
- 1928-11-14 DE DES88367D patent/DE498363C/de not_active Expired
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