DE49842C - Objectivverschlufs für photograpbische Apparate - Google Patents
Objectivverschlufs für photograpbische ApparateInfo
- Publication number
- DE49842C DE49842C DENDAT49842D DE49842DA DE49842C DE 49842 C DE49842 C DE 49842C DE NDAT49842 D DENDAT49842 D DE NDAT49842D DE 49842D A DE49842D A DE 49842DA DE 49842 C DE49842 C DE 49842C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- pin
- spring
- armature shaft
- lines
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
- G03B9/08—Shutters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Impact Printers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 87: Photographie.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen solchen Momentverschlufs, bei welchem zwei
über einander liegende, mit je einem kreisrunden Ausschnitt versehene Platten mit einander
verschoben werden.
In der Zeichnung ist dieser Momentverschlufs in Fig. ι in der Vorderansicht, Fig. 2 in der
Seitenansicht, Fig. 3 im Schnitt nach I-I, Fig. 4 in der Oberansicht dargestellt. Die Fig. 5, 5a,
6 und 6 a betreffen Einzelheiten.
A und A1 sind die beiden Verschlufsplatten,
α ein mit denselben verbundener gleicharmiger Hebel, b die Achse dieses Hebels, c ein Federgehäuse,
d eine in demselben liegende Spiralfeder , welche mit ' ihrem äufseren Ende am
Federgehäuse c, mit ihrem inneren aber an der Achse b befestigt ist. e ist ein in das
Federgehäuse c zwecks dessen Hemmung eingreifender Haken, / ein zur Verhütung des
Ueberspannens der Feder d angeordnetes Maltheserrad. g ist eine Ankerwelle, deren
Achse mit der der Achse b in einer Ebene liegt; letztere tritt durch eine genügend grofse
Durchbohrung der ersteren, wie in Fig. 3, frei hindurch. Die Ankerwelle g hat zwei Einstriche
g1 und g2 (s. Fig. 4 bis 6 a). h ist
eine um g gelegte, mit ihrem einen Ende an dieselbe, mit ihrem anderen dagegen an das
Gehäuse angeschlossene Schraubenfeder, welche dazu dient, die Ankerwelle g in ihrer Ruhelage
zu erhalten, bezw. in dieselbe zurückzuführen. An Stelle der Schraubenfeder kann
auch eine Plattfeder h angeordnet werden, welche, am Gehäuse befestigt, Fig. 2a, mit
ihrem freien Ende in die Ankerwelle g eingreift. Der Hebel i, auf welchen entweder
direct von der Hand oder mittelst pneumatischen Druckes gewirkt werden kann, dient
dazu, der Ankerwelle die für Bethätigung des Momentverschlusses erforderliche Drehung zu
geben. Zwei am Hebel α angeordnete Stifte k und /, von denen der erstere fest, der letztere
dagegen in der über den Hebel α vortretenden Länge veränderbar ist, correspondiren mit den
Einstrichen g1 und g2 an der Ankerwelle g.
Zum Verkürzen und Verlängern des Stiftes Z dient die in Fig. 5 und 6 im Schnitt dargestellte
Vorrichtung. Eine mit dem Hebel a vereinigte Hülse m umschliefst den Stift I
sammt einer um denselben gelegten Schraubenfeder η. Neben der Hülse m findet sich auf
dem Hebel α ein an seinem freien Ende abgerundeter Stift ο vor. Der Stift / trägt eine
Scheibe p, in welche zwei Löcher p1 und p2
gebohrt sind. Das kleinere p1 hat einen Durchmesser, welcher kleiner ist als der des
Stiftes o, so dafs, wenn dieses Loch, wie in Fig. 5, über ο gestellt wird, des letzteren
runder Kopf nur zum Theil in dasselbe eintreten kann. Hierdurch wird der Stift / in
seine verkürzte Stellung gebracht, Fig. 2, 3 und 5. Wird dagegen die Scheibe jp so gedreht,
dafs das Loch p2, dessen Durchmesser etwas gröfser ist als der des Stiftes 0, über
letzterem steht, so tritt dieser in das Loch p2 ein, die Scheibe ρ nähert sich dem Hebel a
und der Stift / tritt weiter aus demselben vor, Fig. 6.
Alle wirksamen Theile des Momentverschlusses befinden sich in der Ruhe, wenn der
Hebel α die in Fig. 1 punktirt gezeichnete
Stellung einnimmt. Dieser Ruhelage ent-
sprechen die in Fig. 5 und 5 a im Schnitt gezeichneten Stellungen der Einstriche g1 und g2
nebst den punktirt dargestellten Stiften k und I.
Wird dann der Hebel α zur Vorbereitung einer Action in die in Fig. 1 in vollen Linien
gezeichnete Stellung überführt, so müssen die Stifte k und / die Einstriche g1 bezw. g2
passiren. Während der letztere dem Stift / kein Hindernifs bietet, findet der Stift k ein
solches an der schrägen Grundfläche des Einstriches g·1, die jedoch vermöge der Drehbarkeit
der Welle g der Berührung des Stiftes k weicht. Sobald dieser den Einstrich
passirt hat, kehrt die Welle g, von der Feder la getrieben, in ihre Ruhelage, Fig. 5 und 5a,
zurück und legt sich der Stift k dann gegen die Unterkante des Einstriches g·1, weil die auf
die Achse b des Hebels α wirkende Feder d bestrebt ist, diesen in seine Ruhelage zurückzuführen.
Soll dann das Objectiv für einen Moment geöffnet werden, so wird der Hebel i mit
seinem vorderen Ende niederwärts bewegt und dadurch die Ankerwelle bezw. deren Einstriche
gl und g2 in die Stellungen Fig. 6
und 6 a gebracht. Dabei tritt die Unterkante des Einstriches g* zurück und giebt damit dem
Stift k den Weg für seine Aufwärtsbewegung frei, Fig. 6 a. Der Hebel α mit den daran angeschlossenen
Platten A A1 wird von der Spiralfeder d blitzartig in die punktirt gezeichnete
Stellung zurückgetrieben und dabei das Objectiv für einen Moment geöffnet. Der kurz gestellte Stift / passirt bei dieser Zurückbewegung
des Hebels α den Einstrich g2 vollkommen unbehindert.
Soll das Objectiv länger als einen Moment geöffnet bleiben, so wird die Scheibe ρ am
Stift I in der früher beschriebenen Weise so eingestellt, dafs der Stift / länger über den
Hebel α vortritt, Fig. 6. Wird dann die Ankerwelle g mittelst des Hebels i in die Stellung
Fig. 6 und 6 a gebracht, so schnellt der Hebel α aus der in Fig. 1 in vollen Linien gezeichneten
Lage und sucht, von der Feder d getrieben, in die punktirt gezeichnete Lage zu
gelangen. Ehe er dieselbe erreicht, findet der verlängerte Stift / ein Hemmnifs an der Oberkante
des Einstriches g2. Der Hebel a mit
den Platten AA1 ist gezwungen, still zu
stehen. Während dieses Stillstandes nehmen die Platten A A1 die Stellungen ein, in welchen
ihre runden Ausschnitte, über einander liegend, das Objectiv für die Lichtstrahlen freigeben.
Der Verschlufs bleibt in dieser Oeffnungsstellung so lange, als die Ankerwelle g
gezwungen ist, die Stellung Fig. 6 und 6a beizubehalten. Hört die dafür auf den Hebel i
wirkende Kraft auf, so bringt die Feder h die Welle g in die Stellung Fig. 5 und 5a zurück,
die Oberkante des Einstriches g2 entfernt sich
vom Stift / und läfst denselben und damit auch den Hebel α seinen Weg bis in die
punktirt gezeichnete Stellung fortsetzen.
Mit kurz gestelltem Stift /, Fig. 5, wirkt der Verschlufs als Momentverschlufs, mit lang gestelltem,
Fig. 6, dagegen als Zeitverschlufs.
Die beiden an der Ankerwelle g sitzenden Lappen q dienen zur Begrenzung des Ausschlages
der ersteren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Objectivverschlufs für photographische Apparate , bestehend aus dem mit den Verschlufsplatten A A1 verbundenen Hebel a, dessen Achse b von einer Spiralfeder d beeinflufst wird, dem festen Anschlagstift k und dem in seiner Länge veränderbaren Anschlagstift / am Hebel a, der Ankerwelle g mit den Einstrichen g1 g2, dem Hebel ζ und der Feder fc.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE49842C true DE49842C (de) |
Family
ID=324738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT49842D Expired - Lifetime DE49842C (de) | Objectivverschlufs für photograpbische Apparate |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE49842C (de) |
-
0
- DE DENDAT49842D patent/DE49842C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE49842C (de) | Objectivverschlufs für photograpbische Apparate | |
| DE2161078C3 (de) | Filmtransportgetriebe für eine fotografische Kamera | |
| DE471966C (de) | Selbsttaetiger Objektivverschluss | |
| DE681561C (de) | Trommelmagazin fuer Maschinengewehre | |
| DE636374C (de) | Selbsttaetige Anhaengerkupplung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE142755C (de) | ||
| DE62274C (de) | Objectiv-Verschlufs für Zei*- und Augenblicksbelichtung | |
| AT21243B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Erzielung von Unschärfe bei photographischen Aufnahmen. | |
| DE43999C (de) | Selbstthätig schließendes Thürband | |
| DE319830C (de) | Jalousiewasserdrachen mit Minenankertauschere und Tiefensteuerapparat | |
| DE974095C (de) | Kupplung der Kameraverschluss-Ausloesung mit der Spiegelverschwenkung bei Zusatzobjektiven mit Spiegelreflex-Sucher | |
| DD146348A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer den sucherspiegel | |
| DE2321706A1 (de) | Zentralverschluss fuer einen photoapparat | |
| DE1951255A1 (de) | Blitzlampeneinheit | |
| DE508359C (de) | Objektivverschluss | |
| DE163427C (de) | ||
| DE174819C (de) | ||
| DE324235C (de) | Nach Art einer Schlagklappe wirkende Fliegenfalle zum Fangen und Vernichten von Insekten | |
| DE58870C (de) | Eine als photographischer Apparat eingerichtete Kopfbedeckung | |
| AT30145B (de) | Vorrichtung zur Kupplung bzw. Entkupplung für von einer Kraftmaschine angetriebene Wellen, insbesondere bei Addiermaschinen u. dgl. | |
| DE317766C (de) | ||
| DE74652A (de) | Irisblendenverschlufs mit verstellbarer Oeffnung | |
| DE853259C (de) | Einrichtung zur Vereinigung zweier Kameras | |
| DE213236C (de) | ||
| DE925394C (de) | Multiplikatorkamera |